Hamburg, Peking und Malmö bei Eurovision Fan Meile in Kopenhagen

Eurovision 2014 Kopenhagen Eurovision Fan Meile Uhr Rathausplatz

Die Stadt Kopenhagen will den Eurovision Song Contest nutzen, um sich der Welt als weltoffene, tolerante und moderne Stadt zu präsentieren. Eine wesentliche Zielgruppe sind dabei LGBT, also Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender. Den weltoffenen Charakter soll aber auch dadurch gezeigt werden, dass sich andere Städte auf der Eurovision Fan Meile präsentieren. Aus Deutschland ist Hamburg dabei.

Volles Programm in Kopenhagen: Kürzlich berichteten wir bereits hier auf dem Blog, dass sich heiratswillige Homosexuelle (und auch Heterosexuelle) während des Eurovision Song Contests in Kopenhagen trauen lassen können. Dass außerdem die Kopenhagener Einkaufsstraße vom 4. bis 10. Mai zur Eurovision Fan Mile wird, ist mittlerweile bekannt. Diese wird sich vom Rathausplatz bis zum Kungens Nytorv und übers Wasser bis zu den B&W Hallen erstrecken.

Nunmehr wurde bekanntgegeben, dass Kopenhagen auch international Städte angefragt hat, sich an der Fan Meile zu beteiligen. Drei Städte haben sich dazu bereiterklärt. Neben der Kopenhagener Nachbarstadt Malmö und Peking (!) ist dies die deutsche ESC-Hauptstadt Hamburg.

„Wir freuen uns darauf, die gesamte Welt zu einer großen öffentlichen Party während des Eurovision Song Contests in Kopenhagen zu begrüßen. Die teilnehmenden drei Städte sind Städte, mit denen wir bereits gute Beziehungen unterhalten und sie werden dazu beitragen, die Fan Meile zu einer internationalen Party für Einheimische und Besucher zu machen“, sagte der Bürgermeister von Kopenhagen, Frank Jensen.

Zusammen mit Peking wird die deutsche Elbemetropole einen Stand auf dem Højbro Plads präsent sein. Außerdem ist geplant, dass auch die dortige Bühne bespielt wird. Das genaue kulturelle Programm der Städte wird in den nächsten Wochen bekanntgegeben. Ähnliches gilt für Malmö, die am Kongens Nytorv ihre Repräsentanz eröffnet. Noch unklar ist, ob das eurovisionsbegeisterte Australien – hier ist, wie man hört, Syndey im Gespräch – ebenfalls vor Ort sein wird.

Fanmile ESC KopenhagenVon Hamburger Seite kümmert sich Hamburg Tourismus um dieses Thema. Aufgrund der vergleichsweise kurzfristigen Anfrage, versucht man dort, weitere Partner aus Hamburg ins Boot zu holen, um trotz enger Budgets ansprechende Inhalte auf die Beine stellen zu können. Gewünschte Themen sind dabei offenbar Familie und LGBT.

Letzteres passt ganz hervorragend zu einer Kooperation zwischen COPENHAGEN PRIDE und HAMBURG PRIDE, die in den letzten beiden Jahren Dank finanzieller Unterstützung der Stadt Kopenhagen intensiv vorangetrieben werden konnte. Die dänische Hauptstadt hat auch jetzt wieder Geld locker gemacht, damit COPENHAGEN PRIDE während des ESC einen Eurovision Pride Square auf die Beine stellt.