„3×9“ PRINZ Blog Fragen an The Baseballs (Folge 2): Digger

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Wer verbirgt sich eigentlich hinter The Baseballs? Die Band des international erfolgreichsten Angebots im Portfolio der Interpreten des diesjährigen deutschen Finales “Unser Song für Dänemark“. In Skandinavien und in mehreren Nachbarländern Deutschlands sind die Thirtysomethings Basti, Digger und Sam sogar bekannter als hierzulande. Auch wir wollen die Jungs besser kennenlernen und haben ihnen allen dreien – in Anlehnung an das legendäre Wim-Thoelke-Showformat 3×9 – jeweils neun Fragen gestellt. Hier sind die unverstellten Antworten von Digger. Die Antworten von Basti könnt Ihr hier nachlesen, die Antworten von Sam folgen morgen als Teil 3 unser The Baseballs Serie.

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Digger (im Bild vorne) sammelte schon sehr früh Bühnenerfahrungen. Während seines Designstudiums jobbte er für verschiedene TV-Formate (u.a. RTL Comedy Nacht) und landete so auch Moderationsaufgaben vor der Kamera, etwa beim KiKa (2005) und bei „Top Of The Pops“ (2006). Digger heißt eigentlich Rüdiger Brans und lernte Basti und Sam in der Gemeinschaftsküche in einem Berliner Probenraumkomplex kennen, weil sie alle drei ähnliche Frisuren trugen. Für Basti und Sam ist Digger „der Rocker“ der Band.

 

(1) Geboren wann und wo?

Am 13. August 1982 in Rheine, Münsterland 🙂

(2) Was war die erste CD (LP/Musikcassette), die Du Dir gekauft hast?

GEKAUFT hab ich mir meine erste Musikcassette von den Les Humphries Singers – aber zwei Jahre davor, als ich sechs war, haben meine Eltern mir schon eine Elvis-Kassette geschenkt!

Eine Antwort mit ESC Bezug: Die Les Humphries Singers 1976 beim Grand Prix Eurovision in Den Haag. Da war Digger allerdings noch nicht geboren.

(3) Wessen und welche Musik inspiriert Dich heute besonders?

Ich bin noch immer von den Künstlern von damals inspiriert – mixe das in meinen kreativen Prozessen auch gerne mal mit dem, was heutzutage erfolgreich ist… Daft Punk, Robin Thicke – da geht’s dann aber mehr um den Sound, nicht um die Komposition. Die „aktuellsten“ Songs auf meiner Zufalls-Wiedergabeliste sind Jet, J.D. McPherson und Si Cranstoun.

(4) Hast Du ein Lieblingsalbum oder einen Lieblingssong?

Das wechselt sich im 30-Minuten-Takt, wenn ich mir Random irgendwelche Songs von damals anhöre. 🙂 Da kommt bei mir ganz oft das „Ach!-Der-Song-ist-ja-auch-geil!-Feeling“ auf.

(5) Was verbindest Du mit dem Eurovision Song Contest? Deine erste Erinnerung daran? Ein Eurovisionslied, das Du besonders magst?

Wade Hadde Dudde da – da hat Stefan Raab zumindest schon mal einen vernünftigen Anfang gemacht und ist mit einem Pseudo-Elvis-Outfit aufgetreten – also nicht ganz, aber zumindest Anzeichen von JumpSuit, Gold und Riesenbrille waren da. … hm, klingt jetzt ein bisschen so, als hätte sich Elvis scheiße angezogen, oder? Tut mir leid… :-/

Platz 5 in Stockholm (Danke dafür, Charlotte) in 2000: Zehn Jahre später sollte ein Stefan Raab Produktion sogar den ESC gewinnen.

(6) Über welches Erlebnis während Eurer eindrucksvollen internationalen Karriere in den letzten Jahren hast Du Dich besonders gefreut? Woran denkst Du besonders gerne zurück?

Am liebsten erinnere ich mich an einen Clubauftritt 2012 in Norwegen vor 300 Leuten – zu der Zeit hatten wir schon viel erreicht. Dieser Gig in dem kleinen Rock’n’Roll Club tat total gut, weil er wieder so’n richtiges Back-to-the-roots-Gefühl vermittelt hat.

(7) Welche(n) berühmten/prominenten Gast/Gäste würdest Du zu einem selbstgekochten Abendessen bei Dir zuhause einladen?

Kann man Melanie Müller mittlerweile als prominent bezeichnen? Die würde jedenfalls alles essen – da muss ich mir wenig Sorgen machen. Nett scheint sie auch zu sein…

Tarzan Musical PremiereAuch eine Art von Königin darf bei Digger zum Dinner vorbeikommen: Melanie Müller besucht passenderweise das Musical TARZAN.

(8) Wie schätzt Du Eure Chancen beim deutschen Finale in Köln ein?

Hm… einfach mal machen. Ich glaube, wir geben der ganzen Veranstaltung eine interessante Note – so wie andere Künstler im Übrigen auch. Hingegen finde ich persönlich, dass Männer mit langem schwarzen Mantel ein alter Hut sind – das Thema haben Rumänien und andere Länder in der Vergangenheit schon oft genug bedient. Dennoch entscheidet am Ende der Zuschauer, welcher Act nach Kopenhagen darf.

Rumänien Cezar 2013 ProbeMänner mit langem schwarzen Mantel sind ein alter Hut, sagt Digger, befragt zur Konkurrenz in Köln. Wen meint er damit nur?

(9) Was machst Du als erstes, wenn Ihr tatsächlich das deutsche Ticket für Kopenhagen gewinnt?

Eine Entschuldigung an alle Fans posten, die sich auf das Konzert in Hamburg am 10. Mai in Hamburg* freuen und versichern, dass wir das ganz schnell nachholen!

Digger The Baseballs shirtlessSexy: Digger-Selfie während der Australientour 2013: Hier handelt es sich übrigens um einen Fön im Mikrolook, kein Mikrophon!

*P.S.: Mindestens fünf (!) Tourtermine müssten Digger & Co. canceln, wenn einer ihrer beiden Songs (Snippet hier) am 13. März 2014 für Kopenhagen ausgesucht wird. Neben dem angesprochenen Gig in HH wären Konzerte in Münster (das Heimspiel für Digger), Krefeld, Köln und Krefeld betroffen.

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Wer die neun Antworten von Basti auf die gleichen Fragen noch einmal nachlesen will und wissen will, was das mit dem BVB zu tun hat, erhält hier Aufklärung.

Ergänzung am 24.02.14 – fresh – Lyric-Video von MO HOTTA MO BETTA: