Bosnien-Herzegowina nominiert Maya Sar für Baku

So, nun haben wir ja bald alle ex-jugoslawischen Länder beisammen. Nach Serbien, Mazedonien und Montenegro hat nun als nächstes Land Bosnien-Herzegowina den Namen seiner Vertreterin in Baku enthüllt: Maya Sar. Mit ihr kehrt die lustige Klavierspielerin aus Düsseldorf, die im letzten Mai mit Dino Merlin zusammen auf der Bühne stand bzw. saß, zum ESC zurück.

Wir erinnern uns kurz zurück an die lustige Truppe aus Sarajevo mit Maya am Piano – man achte auf ihre hervorragende „Schulterperformance“:

Dino Merlin – Love in rewind (Bosnien-Herzegowina 2011)

Nun soll sie es also selbst richten, und zwar mit einem selbstkomponierten Song, der voraussichtlich wieder Anfang März des kommenden Jahres öffentlich vorgestellt wird. Bisher hat Maya hauptsächlich als Backgroundsängerin gearbeitet, vor allem für Dino Merlin (ESC 1999, 2011) und Toni Cetinski (ESC 1994).

Die Bosnier bleiben damit bei ihrem Modus der Direktnominierungen und sind in den vergangenen Jahren damit ja auch durchaus gut gefahren. Seit 2006 gibt es schon keine öffentliche Vorentscheidung mehr – herausgekommen sind dabei in sechs Jahren immerhin vier Top-Ten-Platzierungen und ins Finale hat man es immer geschafft.

In diesem Jahr hat Maya mit „Nespretno“ (Peinlich) ihren ersten Solotitel veröffentlicht:

Maya Sar – Nespretno

Bereits im vergangenen Jahr schrieb sie den Titel „Moj je život moja pjesma“ (Mein Lied ist mein Leben) für sich und drei auch uns nicht ganz unbekannte Kolleginnen. Damit engagierten sie sich als pan-jugoslawisches Projekt für die Impfung von Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs:

Maya Sar, Karolina Goćeva, Nina Badrić & Aleksandra Radović – Moj je život moja pjesma