Der dritte Tag im Euroclub mit Ivi Adamou, Sinplus und Kurt Calleja

Die dritte Nacht im Euroclub war probenverlaufstypisch die bisher bestbesuchte. Auch eine ganze Reihe von Interpreten des Jahrgangs 2012 waren da und machten sich miteinander vertraut. Und Safura durfte – logisch – auch in Partynacht 3 nicht fehlen.

Das PRINZ Blog Fotografenteam machte viele Künstler, die sich während der Proben noch gar nicht kennengelernt hatten, miteinander bekannt, das Ergebnis ist hier zu sehen…

An dieser Stelle stellen wir ganz klar fest: Der Euroclub in Baku ist Eins Plus, deutlich größer, aufregender, smarter, eleganter als in Düsseldorf und technisch Champions League im direkten Vergleich zur – sagen wir – Regionalliga im Quartier Bohème im letzten Jahr.

Der Dancefloor ist groß und großartig und wird an vier Seiten von ca. 10 m hohen LED-Wänden mit abwechslungsreicher und stylisher Animation optimal illuminiert und inszeniert. Und die 40 m lange Bar am vierten Ende (unterhalb des Clubrestaurants), die uns schon gestern gut gefallen hat, ist ein idealer Meet&Greet-Point.

Selbstverständlich gibt es auch landesspezifische Eigenarten. In Baku wird nicht nur überall ständig gebaut und der Präsidentenfamilie gehuldigt, es wird auch rund um die Uhr geputzt, sogar der Dancefloor, wenn gerade OVO JE BALKAN gespielt wird.

Viele Delegationscliquen hatten richtig Spaß, z.B. Dänemark mit Soluna Samay (Foto oben) oder Iris aus Belgien und Ivi, die sich auch unter die Fans mischte (s.u.).

LA LA LOVE war der Superburner des Jahres und Ivi trug ein Kleid, das „man auch als Gürtel tragen könnte“, um mal einen Co-Blogger zu zitieren, der ungenannt bleiben möchte. Und sie hatte immer wieder ansehnliche Tanzpartner…

Am laengsten duchgehalten haben am dritten Euroclub Abend übrigens Iris (darf sie überhaupt so lange aufbleiben?) und Sinplus, die am Freitag hier auch ihre Länderparty feiern (zusammen mit San Marino).

Sinplus sind hier mit DJO zu sehen sind, der am dritten Abend zum ersten Mal schichtfrei vom DJ Desk hatte. An den Turntables war Amaury, eine lokale Größe, der ein Blend aus Charts (Kelly Clarkson, David Guetta, Rihanna etc.) und Eurovision-Remixes auflegte und DJ Louis vom OGAE Niederlande, der jedoch ein sehr balkanlastiges Set bot, aber auch alle anwesenden Acts / Länder mit einem spezifischen Track-Bundles würdige.

Trotzdem der Club wohl nur zu einem Viertel gefüllt war, war es ein entspannter und beschwingter Abend mit einem spezifischen Artists Meet Artists Meet Fans Charme wie er für die erste Probenwoche typisch ist. Und das schöne daran: Es ist noch Luft nach oben.