Vor dem ersten Semi: The Good, The Bad and The Ugly


Keine Einzelproben mehr und etwas mehr Zeit für Diversity – was unsere Aktivitäten in Kiew betrifft (siehe Bild). Wie lautet unser heutiges Fazit am Tag vor der ersten Entscheidung in Kiew?

Top 3-Tipps gibt es heute nicht, da wir die Generalprobe nicht durchgängig verfolgt habe. Mittlerweile ist das Tippspiel gestartet (hier). Dafür haben die Blogger die beste optische Inszenierung, also das beste Staging des ersten Semis gewählt:

Tjabe: 1. Portugal, 2. Moldawien, 3. Finnland
Salman: 1. Portugal, 2. Aserbaidschan, 3. Schweden
Peter: 1. Portugal, 2. Aserbaidschan, 3. Finnland
Marc: 1. Finnland, 2. Zypern, 3. Schweden
Jan: 1. Aserbaidschan, 2. Georgien, 3, Slowenien
OLiver: 1. Aserbaidschan, 2. Finnland, 3.Portugal
BennyBenny: 1. Armenien, 2. Finnland, 3.Aserbaidschan
DJ Ohrmeister: 1. Aserbaidschan, 2. Australien, 3. Lettland
Matthias:
1. Aserbaidschan, 2. Zypern, 3. Finnland
Volli:
1. Portugal, 2. Aserbaidschan, 3. Lettland

Unser visueller Sieger ist Aserbaidschan, Pferdekopf geht irgendwie immer…

Dazu noch die weiteren heutigen Eindrücke:

Erfreulich:
– Levinas Grußbotschaft für unsere PrinzBlog-Leserinnen und Leser, hier bei Instagram zu finden
– SALVADOR ist eingetroffen und zeigte eine gute Show in der ersten Generalprobe:


– Salvador ist auch sehr fanfreundlich, auch wenn man ihn plötzlich vor der Kantine trifft

Tjabe und Salvador im Keller des International Exhibition Centers

– das Thema Sicherheit wird von der Security an der Halle sehr ernst genommen
– wunderschöne Bilder vom Red Carpet, Teil 1 unserer Bilderstrecke hier

Peter mit Alma und einem Verdacht auf Sonnenbrand

– Sightseeing am letzten schönen Tag laut Wettervorhersage: Schöner Ausflug mit günstigem Kaffee zum Höhlenkloster Lawra am Rande der Stadt mit pittoresken mumifizierten Mönchen

DJ Ohrmeister vor dem Zusammentreffen mit Mumien im Klosterkeller

 

Enttäuschend
– wir haben es immer noch nicht ins EuroVillage geschafft, obwohl die Blogger-WG direkt um die Ecke ist
– das Opening des ersten Semifinals ist reichlich einfallsloser Standard
– die langen Probentage im Pressezentrum sind vorbei und wir vermissen sie schon
– Die Villa des abgesetzten und geflohenen Ex-Premiers Janukovich voller geschmackloser Reichtümer war heute leider nicht für uns zugänglich, das weitläufige parkartige Grundstück mit Aussicht auf das Kiewer Meer dient der Öffentlichkeit heute als Erholungsgebiet

Ist das ein Chalet? Hier lebte der Ex-Präsident, in den Zoo, den Fuhrpark und ins Haus hatten wir leider keinen Zutritt.

Ärgerlich:
– Red Carpet After Party im Euroclub dilettantisch organisiert, keine Auftritte von Künstlern
– Stolperstufen auf dem Weg zur Kantine im Keller
– seit Tagen versucht Volli einen Termin zum Haareschneiden zu bekommen, heute haben wir immerhin den Friseur fotografiert:

Morgen ist ein neuer Versuch geplant: Foto-Volli soll bei diesem Mann unters (Friseur)messer

– Aufzug zur Blogger-WG im achten Stock mehrfach ausgefallen, zum Glück waren in den beiden schweren Einkaufstüten Energiedrinks auf Joghurtbasis, sonst wäre der Einkaufsblogger auf der Treppe zusammengebrochen
– Bloggerdinner fast zu verpassen wegen Trashtransentalk (Douze Points ist zeitweise zur Konkurrenz übergelaufen und dort setzt man journalistisch andere Schwerpunkte als bei uns)

Überraschend:
– selbst um 4 Uhr morgens sind Restaurants voll und man findet hervorragendes Essen
– Sommer ist zu Ende: Kaltfront erfasst die Stadt mit voller Wucht und Regenwolken
– gestohlenes Ladekabel ersetzt, so teuer wie 10 mal Essen gehen
– Einladung zum Dinner mit Ralph Siegel für Blogger Salman (Bericht folgt)
– das Arbeiten geht viel leichter von der Hand, wenn man ein Gesteck aus Levina-Fahnen zwischen die Laptops auf den Bloggerküchentisch stellt:

Bonus und Vorschau:

Am Dienstag gibt es wegen des ersten Semifinals kein The Good The Bad and The Ugly (TGTBaTU), wir kommen wieder am Mittwoch Abend mit den Eindrücken von Dienstag und Mittwoch. Stay tuned!

Und hier die Auflösung. das Titelbild stammt von unserem diesjährigen Bloggeressen im ukrainischen Spezialitäten-Restaurant „Kanapa“ in Kiew. Dort wurde das Menü stellenweise am Tisch zubereitet.