Deutscher Vorentscheid 2019: Thilo Berndt ist auch nicht mehr dabei

Da war es noch ein Kandidat weniger: Thilo Berndt hat bekanntgegeben, dass er nicht in die nächste Auswahlrunde für den deutschen ESC-Vorentscheid gekommen ist. Er ist mit der Entscheidung zufrieden und freut sich, dass er im gesamten Prozess er selbst bleiben konnte.

Nach und nach reduziert sich die Anzahl der Kandidaten für den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in Tel Aviv. Während Sebastian Schub sich freiwillig zurückgezogen hatte, waren Nina Kutschera und Dimi Rompos von den Juroren rausgewählt worden. Dasselbe Schicksal traf also auch Thilo Berndt, der am 5. Tag beim Workshop in Köln dabei war.

Auf Facebook informierte er seine „Mitfieberer“ am Sonntagabend, dass ihm bereits vor ein paar Tagen mitgeteilt worden war, dass er aus dem Auswahlprozess ausgeschieden sei.

Thilo Berndt nutzte die Gelegenheit, ein paar Gedanken dazu mit seinen Fans zu teilen. So sei er überhaupt nicht so geknickt, wie er gedacht hätte. Natürlich hätte er sich gewünscht, dass sich ihm durch die Teilnahme am Vorentscheid viele Türen öffnen würden und er bekannter werden würde. Dennoch sei er froh, dass das neue Auswahlsystem so funktioniere, wie es der Fall sei. Dass die Panels die Acts danach bewerten, was beim ESC 2019 funktioniere würde, findet er richtig.

Der Singer-Songwriter erklärte seine Zufriedenheit mit dem Auswahlergebnis auch damit, dass er sich gar nicht aktiv beworben hätte und immer völlig bei sich hätte bleiben dürfen. Dies sei auch seine oberste Bedingung für die Teilnahme am Auswahlverfahren gewesen. Dass er unter die Top 20 von über 1.000 Kandidaten gekommen sei, sei ihm eine Ehre und er bedankte sich bei dem Team, dass ihn rund um den Workshop gut betreut und ihm den Raum gegeben hätte, sich als Künstler treu zu bleiben.

Statt auf den ESC fokussiere er sich nun auf das nächste Jahr an der Popakademie und seine Weiterentwicklung. Die Prinz Blogger wünschen ihm dafür alles Gute.