ESC-Final-Startreihenfolge veröffentlicht: Deutschland auf Startplatz 11

Trotz Erste-Hälfte-Los hat Michael Schulte einen sehr guten Startplatz für das Finale des Eurovision Song Contest in Lissabon erhalten. Er geht als Elfter ins Rennen – hinter Serbien und vor Albanien. Die beiden großen Konkurrentinnen, Netta aus Israel und Eleni aus Zypern haben optimale Startplätze ganz am Ende bekommen. Hier die offizielle Startreihenfolge für das ESC-Finale am Samstag.

01. Ukraine
02. Spanien
03. Slowenien
04. Litauen
05. Österreich
06. Estland
07. Norwegen
08. Portugal

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09. Großbritannien
10. Serbien
11. Deutschland
12. Albanien
13. Frankreich
14. Tschechien
15. Dänemark
16. Australien

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17. Finnland
18. Bulgarien
19. Moldawien
20. Schweden
21. Ungarn
22. Israel
23. Niederlande
24. Irland
25. Zypern
26. Italien

Christer Björkman ist eben doch berechenbar – und platziert wie gehabt schnelle Titel zum Show-Einstieg (Mélovin aus der Ukraine auf der 1) und potenzielle Favoriten möglichst weit hinten im Startfeld, wo sie am besten wirken können. In der ersten Hälfte gilt das für Deutschland auf Startplatz 11 und noch mehr für Frankreich auf der 13. Madame Monsieur liegen in den Wettquoten auch vor Deutschland, insofern passt das. Übel sieht es hingegen für die Spanier Amaia und Alfred aus. Sie müssen auf dem schwierigen Startplatz 2 antreten.

Cesár Sampson aus Österreich darf als Fünfter ran. Das ist nicht optimal, allerdings kann er mit seinem Gospelstil nach der Litauerin und vor der Estin durchaus auffallen. Generell scheint trotz der vielen langsamen Lieder in der ersten Hälfte ein ganz anständiger Mix zustandekommen zu sein.

Die zweite Hälfte eröffnet Mikolas Josef aus Tschechien. Nach Frankreich durchaus nicht verkehrt, für eine spätere Top-10-Platzierung bei allen den folgenden Uptempo-Nummern aber vermutlich zu früh. Nach den Zählkandidaten Dänemark, Australien und Finnland geht’s dann ab Startplatz 18. mit Bulgarien ans Eingemachte. Die Kombi aus Ungarn und Israel wirkt für mich nicht schlüssig und könnte Netta das Leben schwer machen.

Nach zwei weiteren Zählkandidaten kommt dann Eleni Foureira aus Zypern, die seit Dienstag die Wettquoten anführt, auf Startplatz 25. Das sind schon ziemlich optimale Bedingungen für die in Albanien geborene Griechin. Den Abschluss bilden – wie 2015 – die Italiener, die zwar nach wie vor hoch gehandelt werden, deren Abschneiden aber doch vergleichsweise wackelig ist.

Mit unserer Quick-Wir-spielen-Christer-Reihenfolge lagen wir gar nicht so schlecht. Mehrere Treffer (u.a. Ukraine und Deutschland) sowie einige richtige Kombinationen. Am Ende ist der ESC doch irgendwie berechenbar.