ESC 2017 Wettquoten Update (2): Bulgarien pirscht sich an Italien heran

Jetzt wird es ernst – die Promo-Wochen und Preview-Konzerte sind vorüber. Uns wurden Revamps sowie verdichtete Versionen von ESC-Songs geboten und bereits am Sonntag 30. April 2017 starten in Kiew die Proben für den 62. Eurovision Song Contest. Wir werfen wieder einen Blick auf die Wettquoten und schauen, wer bei der Wette auf Sieg mit seinen Promo-Aktivitäten Boden gut machen konnte. Als Special prüfen wir, ob die Buchmacher in der Lage sind, klare Favoritensiege vorherzusagen.

Viel los war auf dem Planeten ESC in den vergangenen Wochen: In Kiew ist der Aufbau weit fortgeschritten (auf der Bühne proben schon die Stand-Ins) und mit den großen Promo-Events in Riga, London (London Eurovision Party), Israel Calling, Amsterdam (Eurovision in Concert) und Madrid gab es Schlag auf Schlag ein Highlight nach dem anderen.

Manche ESC Acts waren in den Promo-Wochen omnipräsent und auf vielen Events (z.B. die D-A-CH Combo Levina, Nathan Trent und Timebelle). Der bisherige Top-Favorit Francesco Gabbani aus Italien war hingegen zweimal am Start (London & Amsterdam). Und wieder andere wie Koit Toome & Laura aus Estland, Salvador Sobral aus Portugal oder Isaiah Firebrace aus Australien wurden überhaupt nirgends gesichtet. Wie wirkt sich dies alles auf die aktuellen Wettquoten aus?

Stand 22. April 2017 – 18 Uhr – Quelle: www.eurovisionworld.com
Hier werden die Quoten diverser Wettanbieter zusammengefasst (in der Grafik sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht alle Wettanbieter zu sehen):

Wie haben sich die Quoten bei der Siegwette im vergangenen Monat entwickelt? Wir vergleichen die Quoten von Eurovisionworld.com vom 22. April 2017 mit denen vom 17. März 2017:

Legende:
→ Im Finale 26 Länder: 2×10 Halbfinalisten + Big 5 + Gastgeber UKR

Wette auf Sieg: Platz 1 (Italien) bedeutet somit höchste Siegchance aller Teilnehmer. Achtung! Kleiner aber feiner Unterschied: Platz 42 bedeutet daher nicht, dass die Buchmacher dieses Land (Slowenien) auch automatisch genau auf Platz 42 tippen, sondern dass 41 andere Länder größere Siegchancen haben.

 

DIE ANALYSE DER TOP TEN (Platz 1 bis 10)

Platz 1: Im vergangenen Monat verteidigte der bei der Sieg-Wette führende Francesco Gabbani aus Italien seine Pole Position und baute sie sogar weiter aus (Quote jetzt 1:2, vorher 1:3). Francesco hatte umjubelte Auftritte in London und Amsterdam und plant mental schon mit einem Sieg (siehe Interview). Bei seinen Auftritten zelebrierten die ESC-Fans „Occidentalis Karma“ und gingen voll mit.

Italien: Francesco Gabbani – Occidentalis Karma

Platz 2: Der ärgste Verfolger kommt aus Bulgarien und ist der erste ESC-Teilnehmer, der im neuen Jahrtausend geboren wurde. Kristian Kostov ist zwar erst 17, aber schon erstaunlich selbstbewusst und fokussiert (siehe Interview). Seine moderne Ballade „Beautiful Mess“ pirscht sich langsam an Italien heran und klettert von 4 auf 2 (Quote jetzt 1:6, vorher 1:9).

Bulgarien 2017: Kristian Kostov – Beautiful Mess

Platz 3 bis 5: Dieses Verfolger-Trio liegt eng beisammen (Quoten zwischen 1:9 und 1:12). Während Robin Bengtsson aus Schweden einen Platz auf Rang 3 abgerutscht ist, musste Fan-Liebling Blanche aus Belgien gleich 2 Plätze abgeben und fällt von 3 auf 5. Viele Fans lieben „City Lights“ sehr, aber aufgrund der Promo-Eindrücke gibt es leider Fragezeichen, wie sie den Song in Kiew stimmlich meistern wird.

Portugal: Salvador Sobral – Amor pelos dois

Im Windschatten schleicht sich Salvador Sobral aus Portugal still und heimlich weiter nach vorn und klettert von 5 auf 4. Seine charismatische Interpretation von „Amar pelos dois“ fasziniert und polarisiert zugleich. Inzwischen wurde bekannt, dass er aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht an den Einzelproben in Kiew teilnimmt, sondern von seiner Schwester vertreten wird. Er selbst sammelt Kräfte für die Gesamt-Durchlaufproben. Wenn das keine echte Geschwisterliebe ist.

Armenien: Artsvik – Fly With Me

Platz 6 und Platz 7 haben die Plätze getauscht, weswegen Artsvik aus Armenien nun vor Isaiah Firebrace aus Australien liegt. Während Artsvik mit einem interessant inszenierten Video punktete (vielleicht schon ein Hinweis auf ihre Show in Kiew) war es um Isaiah bisher sehr ruhig.

Aserbaidschan: DiHaj – Skeletons

Die Neu-Einsteiger in die Top 10 bei der Siegwette kommen aus Aserbaidschan und Frankreich. Beide Länder kletterten jeweils 3 Plätze im Ranking nach oben. DiHaj aus Aserbaidschan überzeugte bei ihren Auftritten nicht nur musikalisch, sondern auch optisch mit ihren eigenwilligen Styles. Alma aus Frankreich gehörte von Anfang an zu den Fanlieblingen. Sie hatte umjubelte Auftritte bei den Promo-Events und es scheint so, als hätten sich die Fans nun mit dem englisch-französischen Sprachmix angefreundet.

Frankreich: Alma – Requiem

Komplettiert wird die Top 10 bei der Siegwette von Rumänien. Der Jodel-Song von Ilinca und Alex Florea hält sich seit einem Monat recht konstant. Beachtet werden muss natürlich, dass durch den Rücktritt Russlands (Yulia Samoylova lag auf Rang 10) ein Platz frei wurde. Wir haben nun nur noch 42 Teilnehmer und somit konnten automatisch alle dahinter liegenden Länder aufrücken.

 

DIE GRÖßTEN AUF- UND ABSTEIGER

Riesensprünge von 10 und mehr Rängen gab es 2017 noch nicht, aber wir haben insgesamt vier klare Aufsteiger, die mehr als 5 Ränge gut machen konnten und wir haben zwei klare Absteiger, die mehr als 5 Ränge verloren haben.

Die Gewinner:

Platz 11: Anja Nissen aus Dänemark braucht nicht zu fragen „Where I am“ – denn sie macht einen Riesensatz und verbessert sich 7 Ränge von 18 auf 11 und klopft somit vehement und die Tür zur Top 10. Mit sehr heißen Outfits überraschte sie die Fans bei so manchem Promo-Event und stimmlich konnte die „Voice of Australia“-Siegerin auch überzeugen. Hätte ihr Song doch nur etwas mehr Instant Appeal.

Dänemark: Anja – Where I Am

Platz 13: Joci Papai aus Ungarn hat ebenfalls die Sieben-Meilen-Stiefel an und klettert mit seinem Ethno-Song „Origo“ ebenfalls 7 Plätze im Ranking nach oben und springt von 20 auf 13. Auch hier ist die Top 10 schon in Sichtweite. Auffällig war, dass Joci bei seinen Promo-Auftritten den Song schon richtig inszenierte und mit Tänzerin und Musikern eine stimmige Show bot.

Ungarn: Joci Pápai – Origo

Platz 28: Jacques Houdek aus Kroatien hat einen stark polarisierenden Beitrag im Gepäck. Stimmlich vermutlich einer der Stärksten des Jahrgangs irritiert und fasziniert er zugleich mit seinem Beitrag „My Friend“ in dem er wie eine multiple Persönlichkeit erscheint. Wir sind gespannt, wie er das in Kiew auf die Bühne zaubern möchte. Er klettert von 34 auf 28.

Kroatien: Jacques Houdek – My Friend

Platz 30: That’s what you call a Perfect Life: Levina aus Deutschland tourte durch Europa was das Zeug hält. Nach ihrem Battle bei Florian Silbereisen, das sie gegen Nathan Trent knapp gewann, führt sie ihre ESC-Tour nach Georgien, UK, Israel, Holland, Slowenien, Armenien, Mazedonien, Österreich, Albanien und Ungarn (Quelle und Foto: Eurovision.de). Wir drücken die Daumen, dass sie dabei nicht nur viele Sympathien sammelte, sondern auch ein paar Punkte auf dem ESC Scoreboard mit nach Hause bringt.

Levina, die sich durch die Wettquoten ja nicht verrückt machen lässt (siehe Interview) klettert bei EurovisionWorld um 5 Ränge nach oben von 35 auf 30. Betrachtet man einzelne Anbieter separat, so liegt Levina erfreulicherweise teilweise schon um Rang 20 bis 25. Nachdem Deutschland 2016 mit Jamie-Lee weitgehend auf Promo im Ausland verzichtet hatte und es damals auch in den Quoten nur bergab ging, ist es 2017 mit Levina anders: der Trend zeigt nach oben. Aber Levina hat nicht nur wegen der steigenden Quoten gut lachen: ihr Album „Unexpected“ steht bereits in den Startlöchern und kommt am 28.4.2017 auf den Markt.

Deutschland: Levina – Perfect Life

 

Die Verlierer:

Wie OG3NE aus Holland ja wissen, gibt es nicht nur Light (sie klettern nämlich von 22 auf 18), sondern auch Shadow. Kommen wir nun zu den größten Verlieren des vergangenen Monats in Punkto Siegchancen.

Platz 17: Ab in die Tiefe! Kurz nachdem alle Songs Mitte März feststanden hatte Tijana Bogicevic aus Serbien mit „In too deep“ bei manchen Anbietern Quoten von 1:10 und schien sich an die Top-Verfolger von Francesco Gabbani aus Italien dran zu heften. Doch daraus wurde nichts. Obwohl sie fleißig Promo machte zerbröselte ihre Quote zunehmend auf derzeit 1:40 und bei manchen Anbietern sogar 1:100. In Rängen bedeutet das ein freier Fall von der 8 auf die 17.

Serbien: Tijana Bogićević – In Too Deep

Platz 21: Auch Kasia Mos aus Polen stellte sich mit „Flashlight“ zwar dem Promo-Blitzlichtgewitter, aber auch sie legte den Rückwärtsgang ein und minimierte ihre Siegchancen seit Mitte März (Quote 1:25) auf heute (1:40 bis 1:100 je nach Anbieter)

Polen: Kasia Mos – Flashlight

Wer sind eure Auf- und Absteiger der vergangenen Wochen? Was sagt ihr zur Meinung der Buchmacher? Wo liegen sie richtig und wo nicht? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

 

Special: Lassen sich klare Favoriten-Siege vorhersagen?

In den letzten Tagen haben sich viele ESC-Experten und ESC-Fans zum Hype um Francesco Gabbani und seinen Song „Occidentalis Karma“ positioniert. Nicht selten fielen dabei Äußerungen à la „Das gibt 2017 einen klaren Favoritensieg für Francesco (Italien) wie damals bei Alexander Rybak, Loreen oder Emmelie de Forest„.

Daher wollen wir einmal einen genauen Blick auf die Einzelquoten der Top-Favoriten der jüngeren Vergangenheit werfen und schauen, ob sich klare Favoritensiege denn bereits durch die Quoten der Buchmacher haben ablesen lassen …

Hinweise:
⇒ Sofern möglich wurden Wettquoten-Artikel herangezogen, die nicht die Quoten von unmittelbar vor dem Grand Final widerspiegeln, sondern die Quoten der Wochen davor
Wenn Quoten mehrerer Anbieter vorlagen wurde gerundet
In den ersten Jahren handelt es sich um Fraktional-Quoten, ab 2012 um Dezimal-Quoten

Der ESC 2009 in Moskau
Das Jahr des Rybak-ESC-Märchens. Tatsächlich hat Alexander Rybak aus Norwegen auch die Wettquoten von Anfang an eindrucksvoll dominiert. Auf Platz 1 der Siegwette zog er einsam seine Kreise (Quote 1:2). Griechenland mit Sakis Rouvas auf Platz 2 folgte mit Quoten von 1:6 und auf Platz 3 lag die Türkei mit Hadise (Quote 1:9).
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel bei dem sich Co-Blogger Oliver jedoch etwas von Dita von Teeses „Nippel-Wette“ ablenken ließ.

Der ESC 2010 in Oslo
Das Jahr des deutschen Fräulein-Wunders Lena Meyer-Landrut. Sie dominierte zwar damals mit „Satellite“ die deutschen Single-Charts nach belieben, bei den Wettquoten lagen aber zunächst andere vorn. Safura aus Aserbaidschan (Quote 1:4) führte vor Harel Skaat aus Israel (Quote 1:6). Ab Mitte April 2010 sprang Lena dann erstmals auf Platz 1 bei den Buchmachern und lag fortan Kopf-an-Kopf mit Safura (ihre Quote verbesserte sich dann auf 1:3 bis 1:4).
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2011 in Düsseldorf
Im April führt der der korsische Tenor Amaury Vassili für Frankreich die Wettquoten an (Quote 1:5). Engste Verfolger waren Getter Jaani aus Estland (Quote 1:7) und Blue aus UK (Quote:1:8). Die späteren Sieger Ell & Nikki aus Aserbaidschan (Quote: 1:12) lagen damals „nur“ auf Platz 6 aber noch vor Lena aus Deutschland auf Platz 7 (Quote 1:13).
Hier geht’s zu damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2012 in Baku
Das Loreen-Jahr mit anschließendem Charts-Impact von „Euphoria“ in zahlreichen Ländern. Diese Dominanz zeigte sich auch bei den Buchmachern. Anfang Mai 2012 lag Schweden mit Loreen (Quote 1:2) einsam an der Spitze. Die Verfolger-Omis Buranowski Babushki aus Russland und Italiens Lady Nina Zilli lagen weit dahinter auf Rang 2 und 3 (Quote jeweils 1:7).
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2013 in Malmö
Der Start-Ziel-Sieg von Emmelie de Forest aus Dänemark. Sie lag von Anfang an in Front (Quote 1: 2,5) und schnappte sich den Sieg in Malmö und holte den ESC Pokal über die Öresund-Brücke rüber nach Dänemark. Bei den Wettquoten lagen ihre Verfolger Zlata Ognevich aus der Ukraine (Quote 1:7) und Margaret Berger aus Norwegen (Quote 1:8) bei den Buchmachern deutlich hinter ihr.
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2014 in Kopenhagen
Das verrückteste Wettquoten-Jahr ever ever ever! In den letzten Stunden vor dem Grand Final gab es dramatische Verwerfungen. Doch was hatten die Buchmacher in den Tagen und Wochen vorher prognostiziert? Die Siegwette wurde lange Zeit angeführt von Aram Mp3 aus Armenien ( Quote 1:3). Knapp dahinter Sanna Nielsen aus Schweden (Quote 1: 3,5) und auf Rang 3 schon etwas abgeschlagen Basim aus Dänemark (Quote 1:9). Conchita aus Österreich enterte Anfang Mai 2014 erstmals die Top 10 bei der Sieg-Wette (Quote 1:25) und die Common Linnets aus den Niederlanden (Quote 1:100) dümpelten zu der Zeit noch auf Rang 25.
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2015 in Wien
Mans Zelmerlöw war zwar der eindeutige Hero von Wien, doch wie waren seine Wettquoten? Schweden lag mit auch bei den Buchmachern in Front (Quote 1: 2,5) vor Il Volo aus Italien (Quote 1:4) und Guy Sebastian aus Australien (Quote 1:5). Australien war damals aufgrund des 60. ESC-Jubiläums als Gast eingeladen worden.
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2016 in Stockholm
Jamala holte mit ihren Song „1944“ den ESC Sieg und löste wegen der vermeintlichen politischen Botschaft ihres Beitrags zahlreiche Diskussionen aus. In den Wettquoten führte jedoch der Konkurrent Sergey Lazarev aus Russland (Quote 1:3). Amir aus Frankreich lag knapp dahinter (Quote 1:4). Siegerin Jamala aus der Ukraine lag bei der Siegwette zunächst nur auf Rang 7 (Quote 1:20).
Hier geht’s zum damaligen Wettquoten-Artikel.

Der ESC 2017 in Kiew
Sehen wir den tanzenden Gorilla etwa als epochalen ESC-Sieger? „Occentalis Karma“ war nicht nur bereits 3 Wochen die No.1 der italienischen Single-Charts, nein, sein Vevo Video knackt diese Tage auch noch die 100 Millionen-Views-Schallmauer im Netz … Chapeau!

Was spricht für eine Fehleinschätzung durch die Buchmacher?
Die Jahre in denen sie daneben lagen (2010 mit Safura, 2011 mit Amaury Vassili, 2014 mit Aram Mp3 und 2016 mit Sergey Lazarev) hatte der führende der Wettquoten meist „nur“ eine Quote von 1:3 oder noch schlechter – Francesco Gabbanis Quote liegt jedoch schon bei 1:2!

Was spricht für einen Italien-Sieg beim ESC 2017 aus Sicht der Buchmacher?
Bei allen deutlichen Favoriten-Siegen seit 2009 (länger liegen mir die Quoten leider nicht vor) spiegelte sich diese Dominanz auch tatsächlich in Wettquoten: Alexander Rybak (Quote 1:2), Loreen (1:2), Emmelie de Forest (1: 2,5) oder Mans Zelmerlöw (1: 2,5).

Die Frage was die Quote 1:2 für Francesco Gabbani und „Occidentalis Karma“ für eine Aussagekraft hat, kann sich somit jeder gerne selbst beantworten…

Fazit: Steht der Sieger schon fest und bedeuten viele Promo-Termine automatisch steigende Wettquoten?

Natürlich hoffe ich auf einen spannenden ESC 2017 in Kiew. Sicher hat Italien schon einen komfortablen Vorsprung, aber es besteht natürlich durchaus die Gefahr durch eine unpassende Bühnenshow noch alles zu versemmeln und mit Bulgarien, Schweden, Portugal, Belgien und Armenien stehen einige Verfolger ja schon bereit.

Dass die Teilnahme an vielen Promo-Events automatisch die Siegchance erhöht, ist natürlich Nonsens. Wir hatten 2017 ESC Teilnehmer, die haben davon profitieren können und anderen hat es hingegen nichts genützt, wie die Quoten zeigen. Nichtsdestotrotz war es für alle Teilnehmer der Promo-Events sicher eine tolle Erfahrung, hat den Team-Spirit gestärkt und man konnte seinen Beitrag „üben“ und die Reaktion der „Hardcore“-Fans testen.

Wie geht es weiter mit den ESC Wettquoten 2017?

Zieht Bulgarien bei den Buchmachern doch noch an Italien vorbei? Setzt Levina den Aufwärtstrend fort und wie schlagen sich Nathan (Österreich) und Timebelle (Schweiz) in den entscheidenden Tagen in Kiew? Antworten gibt es beim letzten Wettquoten-Update vor dem Grand Final in Kiew. Dann sind die Proben durch und wir kennen die Bühnenshows. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich dann auf der Zielgeraden die Wettquoten häufig dem tatsächlichen ESC-Endergebnis annähern.

Vorher gibt es allerdings noch ein Wettquoten-Special zu den beiden Halbfinals: wer hat aus Sicht der Buchmacher die größten „To Qualify“-Chancen für das Grand Final und wie sind hier insbesondere die Prognosen für Österreich und die Schweiz? Sobald die Einzelproben in Kiew zu den beiden Semifinals durch sind, werden wir uns dieser Frage widmen. Stay tuned!

Empfehlungen für ESC Wettquoten-Übersichten:
www.esctracker.com/odds
www.nicerodds.de/eurovision
www.oddschecker.com/tv/eurovision/winner

Bisherige Wettquoten-Beiträge 2017 auf dem PrinzBlog:
ESC 2017 Wettquoten (1): Italien ist Topfavorit vor Schweden und Belgien. Deutschland auf Platz 35