ESC 2017: Siegerpressekonferenz zweites Halbfinale

Was für ein Paukenschlag. Das zweite Halbfinale hatte einige Überraschungen zu bieten, etwa das Ausscheiden von Estland oder den Finaleinzug Kroatiens. Glücklicherweise hat es auch Nathan aus Österreich ins Finale geschafft, Timebelle aus der Schweiz leider nicht. Was sagen die Qualifikanten zu ihrem Erfolg? Hier unser Bericht der Siegerpressekonferenz. Mit vielen Fotos.

Bulgarien

Kristian ist natürlich sehr glücklich. Sein Mentor ist Dima Bilan und dieser hat heute noch ein Bild von Kristian gepostet und geschrieben, dass er ihn unterstützt. Auch sein Team und seine Delegation haben ihn sehr unterstützt, wofür er dankbar ist.


Kristian startet im Finale in der zweiten Hälfte.

 

Weissrussland

Naviband denken, dass es ihnen ins Finale geholfen hat, dass sie in der Landesprache singen. Auch sie bedanken sich bei allen Unterstützern. Sie wollen einfach Spaß auf der Bühne haben und beantworten die Frage, ob Minsk bereit ist für den ESC, nicht wirklich.


Naviband starten im Finale in der ersten Hälfte.

 

Kroatien

Jacques ist dankbar und hat immer daran geglaubt, dass sich das Risiko auszahlen würde, das sie mit diesem Song eingegangen sind. Die Ukraine mache im Moment schwere Zeiten durch und er kann das nachfühlen und freut sich deshalb, den Song gerade hier performen zu können. Er hofft auf die 12 Punkte aus den übrigen Ex-Jugoslawien Ländern, weil die anderen schließlich alle ausgeschieden ist. Darüber ist er auf der einen Seite froh, aber es tut ihm auch sehr leid für sie und er möchte sie alle umarmen.


Jacques wird in der ersten Hälfte starten.

 

Ungarn

Joci wird an seiner Performance im Finale nichts ändern. Er ist stolz darauf, als Teil einer Minderheit ins Finale gekommen zu sein. Ein Teil seines Herzens ist in Kiew. Er will sich das Lächeln von heute so lange wie möglich erhalten.


Joci startet im Finale ebenfalls in der ersten Hälfte.

 

Dänemark

Anja ist sehr glücklich hier zu sein und diese Möglichkeit zu bekommen. Sie bedankt sich für die großartige Unterstützung. Anja freut sich, dass sie sowohl in Australien als auch in Dänemark unterstützt wird und ist sehr stolz, dass sie Dänemark jetzt endlich mal wieder einen Finaleinzug beschert hat. Sie antwortet auf eine Frage, dass sie eigentlich nie eine Rüstung trägt, sondern eher ein offenes Buch ist. Anja wird nach einer Message für ihre Eltern gefragt und dankt ihnen unter Tränen für alles, was sie für sie getan haben.




Anja startet ebenfalls in der ersten Hälfte des Finales.

 

Israel

Imri „feels alive“. Er ist so glücklich und geehrt hier zu sitzen und im Finale zu sein. Er liebt uns alle! Imri ist hier für die Musik und um zu singen und sein tolles Land zu repräsentieren. Deshalb er hat keine politische Message. Am aufregendsten war für ihn, als er damals mit Nadav Guedj und „Golden Boy“ ins Finale gekommen ist, weil sie da als Letztes genannt wurden. Er hat den Kritikern gezeigt, dass er es verdient hat, im Finale zu sein.



Und auch Imri startet in der ersten Hälfte.

 

Rumänien

Ilinca und Alex fühlen sich genauso „alive“ wie Imri. Die beiden danken allen, die sie unterstützt haben und bitten um Unterstützung im Finale. Ilinca wird gefragt, ob sie auch normale Sätze jodeln kann und bejaht das – natürlich jodelnd.


Na also, diese beiden starten in der zweiten Hälfte.

 

Norwegen

Jowst und Aleksander fanden das Publikum super und für Europa zu singen, hat ihnen dabei geholfen, ihre Nerven im Griff zu behalten. Sie finden es toll, dass drei nordische Länder im Finale sind und haben das auch so vorausgesagt: „Winter is coming“.


Jowst starten ebenfalls in der zweiten Hälfte.

 

Niederlande

OG3NE hoffen, dass sie mit ihrem Song die Leute stärken können und freuen sich schon auf das Finale. Sie haben auf der Bühne so viel Liebe gefühlt und hatten es sich genauso erhofft, dass sie mit ihrem Song Schatten in Licht umwandeln können und Leute  – gerade in schlechten Zeiten – erreichen können.


OG3NE starten am Samstag in der ersten Hälfte des Finales.

 

Österreich

Als Letzter genannt zu werden war natürlich nervenaufreibend und jetzt ist Nathan einfach nur überwältigt und hatte gar nicht mehr damit gerechnet. Er ist sehr glücklich. Er hofft, dass die ausgeschiedenen Kandidaten auch stolz auf sich sind, denn sie haben die Show zu dem gemacht, was sie war.


Nathan startet ebenfalls in der ersten Hälfte.