ESC 2018: Burnin‘ up and we ain’t coolin‘ down – die Partynächte von Lissabon

Noch immer wirbeln einem ständig Liedfetzen von „Fuego“, „Monsters“ oder „Toy“ im Kopf rum, begleitet von bunten Bildern überschwenglicher Fanhorden auf prall gefüllten Tanzflächen. Einige der Blogger waren auch selbst häufig unterwegs – und achtmal durfte ich im EuroCafé bzw. im Trumps Club den DJ-Soundtrack dazu beisteuern. So sah das Ganze dann aus….

Natürlich wollen wir Euch auch von Lissabon noch einige Foto-Impressionen des Bubble-Nachtlebens präsentieren. Auch wenn es doch den ein oder anderen Wermutstropfen gab. Zum einen waren die drei Hauptziele der ESC-Gemeinde aufgrund unterschiedlicher Zugangsbedingungen quasi strikt voneinander getrennt. In den EuroClub kam man nur mit Presseakkreditierung, ins EuroCafé nur mit einem viel zu teuren Wochenpass, und im Trumps waren dann all diejenigen, die weder das eine noch das andere vorweisen konnten. Die einen wollten ihren Wochenpass gut ausnutzen und blieben Nacht für Nacht im Café, die anderen kamen woanders gar nicht erst rein. Schade um den ESC-Spirit, denn so sah man eine ganze Masse an über die Jahre liebgewonnenen Bubble-Freunden die ganze Woche überhaupt nicht.

Sehr schade auch, dass Blogger-Kollege und Partyfotograf Peter dieses Mal in Lissabon gar nicht erst mit von der Partie sein konnte, sondern tapfer von zuhause als Teil des Back Office u.a. drei Live-Blogs beisteuerte. Dennoch habe ich ein paar Impressionen zusammengebastelt, vor allem von den Nächten, in denen ich selber unterwegs war. Die Qualität der Bilder ist daher teilweise nicht ganz auf gewohntem Niveau.

„Muito obrigado“ an den Trumps Club und dessen Fotografin Márcia Raposo, die die Trumps-gebrandeten Fotos geschossen hat. Unzählige weitere finden sich auch auf der facebook-Seite des Clubs.

 

An einem meiner Abende im Trumps Club trat auch Eleni Foureira live auf – und machte zwei Tage vor dem Blauen Teppich dem tanzwütigen Volk mächtig „Fuego“ unterm Hintern.

Im EuroCafé fand im Laufe der zweiten Woche wieder die traditionelle OGAE Party statt – die sich leider aber gegen die mittlerweile übermächtige Konkurrenz des WiWiJam @HardRockCafé kaum noch durchsetzen kann, und nur mit eher kleinem Star-Aufgebot aufwarten konnte. Immerhin waren Sanna Nielsen und – nunja – die aktuellen Baccara da. Dazu noch die unvermeidliche Suzy, die den Abend moderierte. Ansonsten tauchte sie gefühlt jeden Tag irgendwo auf, um zu singen. Man hatte bald das Gefühl, sie sei geklont und es würden fünf von ihrer Sorte in der Stadt umherlaufen. Ich hätte mich nicht gewundert, wenn sie bei uns vor der Tür an der Bahnhaltestelle gestanden, in der Pizzeria gegenüber gekellnert oder am Supermarkt die Kasse bedient hätte…

Im Trumps Club sorgten Nacht für Nacht auch die Resident Drag Queens für gute Stimmung. Und als Goodie am letzten Freitag trat auch noch Catarina Pereira auf.

Kurz gesagt – wir hatten in den beiden Wochen wirklich Riesenspaß in den Nächten. Die Barmannschaft im Trumps tanzte ausgelassen mit und Fotografin Márcia kam kaum noch nach mit dem Knipsen. Die Schlange vor der Tür wurde länger und länger…. und viele bekannte Gesichter tauchten nach und nach auf.

Danke an Marco Mercier und DJ Flipside vom Trumps für die Einladung und die tolle Unterstützung, und an Erik Bolks vom OGAE International für die Einteilung der DJs im EuroCafé. Ihr habt uns eine fantastische Zeit ermöglicht! Auf ein Neues in Israel 2019!