ESC 2018: Meet & Greet mit Aisel, Ari, Eugent und Sennek

Was wäre ein ESC ohne Pressekonferenzen? Was wäre ein ESC ohne die immer wieder stereotypen Antworten der Teilnehmer? „Ich danke meinen Eltern und meinen Fans. Nein, von der Stadt habe ich noch nichts gesehen, aber die Leute hier sind sehr nett.“ Und so weiter und so fort. Aber – wer weiß, vielleicht überrascht uns heute jemand mit tatsächlichen Neuigkeiten, über die es sich auch lohnt, zu berichten. Die Moderatoren heißen in diesem Jahr Pedro und Pedro. Das kann ich mir merken…

Aisel aus Aserbaidschan mag den deutschen Song sehr – gesungen hat sie dann aber doch lieber die Songs aus Österreich und Moldawien.

Die Choreograhie mit den geometrischen Figuren und den synchronen Tänzen soll übrigens die Natur auf Berggipfeln symbolisieren – windig und sauber. Aha!

Ari Ólafsson aus Island pfiff während des Meet and Greets teilweise aus dem letzten Loch – bei der Darstellung seiner täglichen Atemübungen nämlich. Ansonsten wurde viel gesungen, z.B. ein Medley früherer ESC-Songs wie „My Number 1“, „Coming home“, „Never ever let you go“ und „Heroes“.

Das Rätsel um das merkwürdige Sakko wurde nur sehr unzufriedenstellend gelöst. Angeblich hat sich eine isländische Designerin mit unaussprechlichem Namen das Gewand ausgedacht. Symbolisiert werden sollen Eis sowie die Lava darunter bzw. die Gefühle, die unter der Oberfläche brodeln. Schon wieder Symbole! Der Zuschauer hat es aber auch nicht leicht.

Weiteres Schwerpunktthema war der Heulkrampf, den Ari nach seinem Sieg in der isländischen Vorentscheidung erlitt. Man solle immer die Emotionen zeigen, nach denen einem ist – ja, das sollte man!

Für den Katholiken Eugent Bushpepa aus Albanien ist Musik wie Religion. Lass das mal nicht den Papst hören! Besonders Rockmusik sollte es beim ESC seiner Meinung nach noch viel mehr geben – die Mischung stimmt noch nicht.

Für den angehenden Zahnarzt ist Musik zudem wie Medizin, sie könne in schmerzlichen Momenten auch sehr gut wie ein Betäubungsmittel wirken.

Die Frage nach seinem Lieblingssong beantwortet er musikalisch und gibt „The Voice“ von Eimear Quinn John Farnham aus Australien zum Besten. Eigentlich doch recht weit entfernt von Eugents Idolen Jim Morrison oder Jimi Hendrix, deren Konterfeis er sich prominent auf den Unterarm hat tätowieren lassen.

Laura Groesen(n)eken findet bemerkenswerterweise überhaupt nicht, dass „A matter of time“ wie Bond-Musik klingt. Aber wo man schon mal bei dem Thema sei – Pierce Brosnan ist ihr allerliebster Bond-Darsteller.

In Lauras Song geht es darum, sein Leben intensiv zu erleben und nicht bei jeder Gelegenheit das Handy herauszuholen, um den Moment festzuhalten. Hallo ESC-Fans – ja, auch Ihr seid damit gemeint!

Zu ihrem Geburtstag, der morgen stattfindet, wird es vermutlich portugiesischen Rotwein geben, den findet sie lecker.

Auch Sennek wurde nach ihrem Lieblingssong gefragt und auch sie gab eine überraschende Antwort: „Strange fruit“ von Billie Holiday. Interessante Einsichten, die wir da heute bekommen.

Später am Tag meldet sich BennyBenny mit weiteren Meet & Greets. Stay tuned!