ESC 2018: Meet & Greet mit Eye Cue, Franka und Yianna

Die ersten Triff & Grüß-Veranstaltungen des Tages sind balkanesisch geprägt: Mazedonien, Kroatien und Griechenland bitten zum Gespräch. Österreich deckt BennyBenny in einem gesonderten Artikel zusammen mit deren Probe ab.

Eye Cue erzählen wie sie sich in der heutigen Besetzung zusammengefunden haben. Marija kam erst vor fünf Jahren dazu, obwohl die Gruppe schon seit 10 Jahren besteht. Was „Lost and found“ betrifft sehen sie das Stück als eine Einheit, und nicht als drei Songs, wie ein Fragensteller meinte. Klar sei der Chorus der Höhepunkt und ihr Lieblingsteil. Dass es Probleme bei der Probe gab (wir sahen ja nur den letzten Durchlauf) verneinen sie eigentlich. Es mussten eben eine ganze Menge Dinge ausprobiert werden.

2018 Mazedonien Eye Cue (1)

Sie haben schon einige Preise gewonnen in der Heimat. Die ESC-Trophäe fehlt ihnen im Schrank noch.

So ganz relaxed scheinen mir die beiden nicht zu sein, die Antworten kommen etwas kühl rüber, und viel gelächelt (oder gelacht) wird auch nicht.

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Was Schönes für die Nerds unter uns: Der erste Lieblings-ESC-Song von Franka Batelic ist „Nek’ti bude ljubav sva“ von Tony Cetinski (Kroatien 1994), den sie hier lachend und aufgekratzt mit ihren zwei Backings zum Besten gibt. Ja, sie hat zwei Backings, auch wenn wir sie vorhin nicht gesehen haben.

2018 Kroatien Franka

Die Drei sind richtig gut drauf, lachen dauernd. Franka singt gleich nochmal einen ihrer VE-Songs aus 2008. Sie wird aber auch etwas zu ihren Studien, zu ihrem Fußballfreund und ihren ESC-Erinnerungen gefragt. Alex Rybak ist einer ihrer Favoriten – und der ist ja bekanntlich auch hier!

2018 Kroatien Franka

Jetzt ist erstmal Pause hier in dem Artikel, und nach Österreich melde ich mich wieder.

 

Yianna Terzi ist schön leger gekleidet mit einer pinken Trainingshose. Auch sie ein Sonnenschein vor dem Herrn.

Natürlich wird sie aufgrund ihres Songtitels „Mein Traum“ nach ihren Träumen gefragt. Momentan sagt sie, dass es nur einen Traum für sie gibt: heir zu sein. Ein Traum, den sie seit ihrer Kindheit hegt. Sie erzählt, dass „Oneiro mou“ unterschiedlich interpretiert werden kann, dass es als Liebessong geschrieben wurde, sich aber im Laufe des Schreibens zu einem Dialog zwischen den Griechen und ihrer Heimat entwickelt habe.

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Fast 10 Jahre war sie in den USA, und nach ihrer Rückkehr ist der ESC das erste größere Projekt. Das auch ihr Vater sehr unterstützt – er selbst ein bekannter Sänger in Griechenland. Diesen Umstand versucht sie einfach auszublenden – wirklich geschadet habe ihr diese Familienkonstellation allerdings nicht.

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Die blaue Hand in der Performance ist nur ein Symbol, ein emotionaler Ausdruck der Liebe zum Heimatland, das oft mit der Farbe Blau asoziiert wird (Himmel, Meer, Flagge). Die Choreographin dazu ist auch da und interessanterweise aus Memphis Tennessee. Die Armbewegungen dirigieren übrigens auch die Lichtbewegungen im Lied – das wollen sie allerdings noch perfektionieren am zweiten Probentag.

Damit beschließen wir diesen Artikel – parallel laufen jetzt weitere Rollblogs und Meet & Greets, z.B. zu Finnland und Armenien, sowie zur Schweiz als Extra-Blogpost.