ESC 2018: Meet & Greet mit Laura, Benjamin, Vanja, Lea & Mélovin

Am Nachmittag geht es weiter mit dem Meet & Greets mit Laura Rizzotto (Lettland), Benjamin Ingrosso (Schweden), Vanja Radovanovic (Montenegro), Lea Sirk (Slowenien) und Melovin (Ukraine). Ab 16.05Uhr werden wir über diesen Interview Block hier berichten- Stay tuned!

Lettland

Laura ist in Brasilien geboren und spricht portugiesisch. Sie wurde in Rio de Janeiro geboren. Sie sagt, dass Lissabon sie sehr an ihre Geburtsstadt erinnert. Momentan pendelt sie zwischen New York und Riga. Sie hat lettische Vorfahren und hat die Sprache in den letzten Jahren gelernt. Mittlerweile spricht sie fast fließend lettisch.

Laura wird gefragt, warum sie in die USA gezogen ist. Sie hat dort schon als Kind mit ihren Eltern eine Weile gelebt und es hat ihr dort sehr gut gefallen. Jetzt sieht sie dort die besten Möglichkeiten sich musikalisch weiterzuentwickeln. Trotzdem bezeichnet sie sich als „Weltbürgerin“ und ihr sind auch ihre lettische Wurzeln sehr wichtig.

Sie gibt ihren Instrumenten gerne Namen. Sie sagt sie verbringt soviel Zeit mit ihnen, dass sie eine besondere Bindung zu ihnen hat. Sie wäre halt auch in Wirklichkeit etwas „funny“.

Lauras Lieblingsfarbe ist rot. Deshalb ist auch ihr das Bühnenbild größtenteils in dieser Farbe. Dass es noch die nationale Landesfarbe ist hat sie noch darin bestärkt, rot zu wählen.

Der Inhalt des Songs ist ein Mädchen, dass sich in ihren besten Freund verliebt. Das Mädchen traut es nicht zu sagen, bis es zu spät ist und er eine andere findet. Für ihn bleibt sie ewig nur das „Funny Girl“. Laura sagt man sollte die Chance immer rechtzeitig ergreifen und zu seiner Liebe stehen, egal ob zu einem Jungen oder zu einem Mädchen.

Schweden

Benjamin ist erst gestern in Lissabon angekommen. Er ist sehr zufrieden mit seiner ersten Probe und sagt, dass er davor richtig nervös war. Benjamin erzählt, dass die Bühnenperformance seine eigene Idee war. Zuerst war der schwedische Sender Svt etwas skeptisch, aber er konnte ihn von der Darbietung überzeugen. Erst zwei Wochen vor dem Start des Melfest hat er die Zusage bekommen es so aufführen zu können und mittlerweile ist der schwedische TV-Sender sehr froh darüber, zugestimmt zu haben.

Benjamin kocht sehr gerne, vor allem Pasta. Sein Vater ist Italiener hat ein Restaurant. Seine Pressevertreterin sagt, dass Benjamin nicht nur gerne kocht sondern auch gerne viel ißt. Manchmal muss man ihn richtig stoppen. Es gibt viel Gelächter. Danach singt er einen Teil von „Dance you off“ a cappella. Sehr gerne würde er in Lissabon gewinnen und derjenige sein, durch den Schweden mit Irland in Anzahl von ESC-Siegen gleichzieht.

Benjamin erzählt, dass er sehr religiös ist. Vor jedem Auftritt betet er. „Dance you off“ ist ein Song gegen Liebeskummer. Benjamin erzählt er hat ihn geschrieben, als er selbst „heart broken“ war. Er hat fünf Backgroundsinger, die aber auf der Bühne nicht zu sehen sind.

Mit sieben Jahren hat er „Saturday Night Fever“ gesehen. Seitdem ist John Travolta sein großes Vorbild und er liebt die Bee Gees. „How deep is your love“ findet er den besten Song von ihnen. Die Bee Gees haben ihn auch dabei inspiriert „Dance of you“ zu schreiben. Mit dem zweitplatzierten vom Melodifestivalen Felix Sandman hat er einen Song aufgenommen, der diese Woche in Schweden veröffentlicht wird.

Montenegro

Vanja ist schon 14 Jahre in der Musikindustrie. Er ist mit seiner Performance zufrieden, witzelt aber, dass die Backgroundsängerinnen etwas besser sein könnten. Er sagt der Grund wäre, dass sie aus „Serbien“ kommen. Die Mädels lachen zwar darüber, aber das Publikum ist etwas verdutzt. Der Witz kommt nicht so richtig an.

Insgesamt scheint Vanja einen Clown gefrühstückt zu haben. Auf die Frage wie er ausgewählt wurde sagt er, dass er einfach die besten Connections hatte. Andere Künstler hätten viel bessere Songs gehabt, aber er hatte die besten Kontakte. Ein wirklich seltsamer Humor.

Vanja hat zwei kleine Kinder. Er sagt sie wissen nicht wo er gerade ist. Er kommt aus einer musikalischen Familie. Seine Eltern spielen beide Instrumente und haben ihn im frühen Alter auch dazu gebracht. Dies möchte er auch gerne seinen Kindern weitergeben.

Er wird nach seinem Lieblingssong in diesem Jahrgang gefragt. Nach etwas Überlegen nennt er den albanischen Beitrag von Eugent.

Zum Abschluss bittet er zur „Versöhnung“ seine Backgroundsängerinnen auf die Bühne und sie singen gemeinsam Inje.

Slowenien  

Lea hat den Siegertitel von Salvador Sobral auf portugiesisch gesungen. Sie erzählt, wie schwierig es war den Text zu lernen. Darauf singt sie eine Passage des Songs. Der Moderator ist begeistert, wie gut ihr portugiesische Aussprache ist.

Genauso wie Vanja hat auch Lea zwei Kinder. Sie sagt sie war früher immer ein braves Mädchen. Jetzt freut sich sich etwas auszubrechen. Sie hat ihre Haare pink gefärbt und erzählt, dass sie eigentlich rot hätten werden sollen.

Lea betreibt in Slowenien eine Musikschule. Sie erzählt, dass man aus ihrer Sicht in jedem Alter anfangen kann zu singen. 2016 war sie schon als Backing Sängerin dabei. In diesem Jahr kann sie davon profitieren, da sie schon die Prozesse hier kennt und sehr froh ist, die Erfahrung damals gemacht zu haben.

Sie wird gefragt wann sie schonmal „Nein Danke“ gesagt hat. Sie sagt sie hatte ein tolles musikalisches Angebot nach Finnland zu ziehen. Aber sie wollte lieber bei ihrer Familie in Slowenien bleiben und hat deshalb „Hvala,ne!“ gesagt.

Ukraine

Mélovin hat eine Dolmetscherin dabei. Er ist ganz in schwarz angezogen und hat eine Sonnenbrille an. Er erzählt, dass er darüber überrascht ist, wieviel internationale Fanpost er in letzter Zeit erhalten hat. Er fühlt sich wie ein „Superstar“ und hätte nie gedacht, dass der Eurovision Song Contest so groß ist. Jetzt ist ihm sein Abschneiden eigentlich egal, denn das „Dabeisein“ ist für ihn schon ein riesiger Gewinn.

Er hatte im letzten Jahr schon bei der ukrainischen Vorentscheidung mitgemacht. Damals war er enttäuscht, dass er nicht gewonnen hat aber im Nachhinein findet er es gut wie es gekommen ist. Jetzt fühlt er sich viel bereiter dafür. Er sagt man soll im Leben alles so nehmen wie es kommt und weiss nie, wofür das gut ist.

Er wird nach seinen Kontaktlinsen gefragt. Er trägt sie seit 6 Jahren und sieht sie als ein Zeichen für Kreativität. Im Rahmen von X-Factor Ukraine hat er sehr positives Feedback für sie erhalten und seitdem beibehalten.  Viele seiner Fans in der Ukraine tragen sie jetzt auch. Er sieht sich als ein Vorbild für seine Fans und möchte andere Menschen inspirieren kreativ zu sein.

Das war der vierte Probentag. Viele liebe Grüße aus Lissabon schicken Euch Eure Prinz-Blogger.