ESC 2018: Meet & Greet mit Waylon und Jessica

Die letzten Meet & Greets des dritten Probentags sind mit Waylon aus der Niederlande und Jessica Mauboy aus Australien. Mal schauen, ob wir etwas über den Hintergrund der bizarren Aufführung von der Niederlande erfahren. Und wo hat Jessica ihren Background gelassen? Wir sind gespannt!

Niederlande

Waylon kommt alleine zum Meet & Greet. Er ist sehr froh nach 2014 wieder beim ESC dabeizusein. Waylon ist bewußt, dass er mit keinen typischen ESC-Song auftritt. Er findet es schön, dass er durch seinen Musikstil den ESC bereichern kann. „Calm after the storm“ singt er nicht mehr, da er sich nicht mehr mit dem Song identifiziert.

Bei der niederländischen Vorentscheidung hatte Waylon noch gesagt, dass er auf der Bühne alleine stehen wird. Darauf angesprochen sagt Waylon, dass er damals einfach gelogen hat.  Es gibt viel Gelächter im Publikum.

Er wird gefragt, warum Teile seine Band anfängen zwischen dem Auftritt zu tanzen. Seine Antwort ist, dass Tanz und Musik eng miteinander verbunden sind. Er möchte durch die Performance zeigen, dass sich die Grenzen manchmal vermischen. Ihr Tanzstil wird „crumping“ genannt. Das ist der „Outlaw“ des Tanzes. Deshalb hat er sich dafür entschieden. Hmm…interesant…ob das die Zuschauer verstehen, halte ich eher für fraglich.

Waylon sagt für ihn sind die Grenzen des „Outlaw“, wenn Gewalt anfängt. Alle Probleme lassen sich mit Liebe lösen. Seine Freundin ist auch hier in Lissabon und gerade schwanger. Er sagt er ist eigentlich ein sehr lieber Kerl, auch wenn man das nicht immer auf dem ersten Blick glauben mag.

Australien

Wie Waylon war auch Jessica beim ESC 2014 in Kopenhagen dabei, da aber allerdings als Intervall Act. Jessica ist sehr froh darüber, dass Australien jetzt auch die Möglichkeit hat beim ESC mitzumachen. Damals hat sie es noch nicht für möglich gehalten. Sie singt ihren damaligen Titel „Sea of Flags“ a cappella.

Jessica sagt es ist eine ganz andere Erfahrung nun als Contestant dabeizusein. Damals fühlte sie sich nur als „Gast“, diesmal kann sie die komplette Erfahrung des ESCs genießen. Ihren ersten ESC hat sie schon im Alter von 11 Jahren gesehen. Ihr Vater erlaubte ihr damals wach zu bleiben, obwohl ihre Mutter es eigentlich verboten hatte. Das blieb lange deren Geheimnis.

Sie ist ein großer Fan von Emmelie de Forest und fand ihren Auftritt 2013 super. Sie mag Songs mit Trommeln und das hat sie auch bei „We got love“ inspiriert.

Sie wird gefragt, ob sie Druck empfindet weil Australien bisher immer so gut abgeschnitten hat. Jessica antwortet, dass es natürlich nicht einfach ist, aber sie ist sehr zuversichtlich die Serie fortzusetzen. „We got love“ sei ein tolles Lied mit einer starken Botschaft.

Jessica Mauboy hat schon vor dem ehemaligen US-Präsidenten Obama performt. Sie sagt sie war damals sehr aufgeregt und es war eine tolle Erfahrung. Bisher ist es definitiv das Highlight ihres Lebens und sie ist sehr stolz darauf, diese Möglichkeit erhalten zu haben.

Die letzte Frage ist, welche „Supermacht“ Jessica gerne hätte wenn sie es sich aussuchen könnte . Jessica antwortet, sie würde gerne „Energie verteilen“. Darauf antwortet der Moderator, dass sie dies bereits schon tut. Es gibt viel Beifall. Jessica ist wirklich eine sehr sympatische Künstlerin und kommt sehr gut beim Meet & Greet an. In der darauffolgenden Fotosession nimmt sie sich auch viel Zeit für Selfies.

Das war es für heute! Morgen geht es dann weiter mit der zweiten Hälfte des zweiten Halbfinals. Viele Grüße aus Lissabon!