ESC 2018: Zweite Probe und Pressekonferenz Schweiz

Heute vormittag kommt hier unser zweites Länderspecial der Zweitproben – nach Österreich gestern sind ZiBBZ wieder in da House (also in da Arena), und wir erleben sie nachher auch nochmal in einer Pressekonferenz.

Nur vier Minuten verspätet Co und Ste auf der Bühne der Altice Arena. Wieder das intime Setting mit Ste am Schlagzeug und Co direkt davor. Sie spaziert – teilweise mit dem Mikroständer, an dem passend zum Hut bordeauxfarbene Stoffstreifen hängen – während des Songs wieder über die Bühne und über die Brücke.Dann der kurze Break: „I want anyone who’s ever been hurt by anybody, put your hands up!“ Faust nach oben – weiter geht’s. Und zum Schluss das Überkommen der Ängste, symbolisiert durch das Besteigen des Schlagzeugs.2018 Schweiz ZiBBZ (5)
Beim letzten Durchgang halten beide beim gesprochenen Break je eine kleine Fackel hoch. Ganz am Schluss springt sie wieder vom Schlagzeug, er stellt sich dazu, Spot auf sie, und zum letzten Beat geht der aus. Sehr rhythmisch, sehr auf den Punkt. I like.

Fazit also: Stimmig und effektvoll umgesetzt. Auf Neonprops und sonstige ablenkende Bühnendinge verzichtet, kein alles tötendes Pyro um die Bühne herum. Ich meine, sie holen damit alles aus dem Song raus. Wird irgendwo zwischen 9 und 12 landen im Semi. Sag‘ ich jetzt mal….2018 Schweiz ZiBBZ (4)2018 Schweiz ZiBBZ (6)
Uiii, ganz schön turbulent dieser Morgen, ich springe zwischen Artikeln hin und her und PKs und Proben, und habe zwischendurch noch die Grundreinigung unserer Wohnung für morgen organisiert. Gleich geht’s zur PK der Schweiz.

Pressekonferenz

Sie haben die kanadische Co-Autorin Laurel Barker mitgebracht. Sie erklärt, dass „I ain’t throwing stones“ eine persönliche Wahl ist, die jeder für sich treffen muss: andere nicht anzugreifen. Hauptsächlich unterschwellige Änderungen zwischen Probe 1 und 2 werden besprochen: beim Licht und Sound sind einige Stellschrauben nachgezogen worden.2018 Schweiz ZiBBZ (1)Ste erläutert, wie der Song beim Songwriting Camp entstand. Man hatte sich nicht vorgenommen, das beste Lied ihrer Karriere zu schreiben, es kam einfach so.

JP fragt nach Kollaborationen: Brian May und Donna Summer stehen schon auf der Liste. Für die Zukunft hätten sie eine lange Liste: Diverse Produzenten, Tina Turner, Pink u.v.m. Da bietet es sich an, „Proud Mary“ anzustimmen.2018 Schweiz ZiBBZ (3)Sie betonen, dass sie immer Gitarren drin haben müssen, egal welche Art Musik sie schreiben. „Indie Pop“ nennen sie das.

Was sie für den Dienstag erwarten? es sei schon so eine Reise gewesen, so ein Trubel, dass sie sich schon als Sieger sehen, aber jetzt stünde erstmal die Quali an. Und Top 10 wäre DER Traum.2018 Schweiz ZiBBZ (2)