ESC-Barometer (4): Wo landet Ann Sophie im Ersteindruck der Leser?

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Seit unserem letzten PrinzBlog-ESC-Barometer sind etliche neue Titel hinzugekommen, darunter auch der unter dramatischen Umständen bestimmte deutsche Beitrag „Black Smoke“. Hat Ann Sophie die TopTen in der Erster-Eindruck-Umfrage unserer Leser geknackt? Und wo sind die anderen neuen Songs – etwa Großbritannien, Polen, Belgien und Rumänien gelandet?

Seit dem gestrigen Dienstag stehen insgesamt 29 Songs fest – 8 sind seit dem letzten ESC-Barometer hinzugekommen. Bevor es in den Endspurt geht, hier noch mal eine Momentaufnahme. Sobald ein neuer Song für den Eurovision Song Contest 2015 in Wien feststeht, starten wir eine Umfrage dazu. Die Umfragen bleiben offen, mehr als drei Viertel der Stimmen werden aber innerhalb von 48 Stunden nach der Bekanntgabe abgegeben – ein guter Indikator für den ersten Eindruck also. Aber keine Prognose!

Die im letzten Barometer neu aufgebaute Spitze ist intakt. Allerdings tauschten Estland und Slowenien die Plätze. Maraaya ist die neue Nummer Eins der Blog-Leser. Elina und Stig aus Estland folgen auf Rang 2, dahinter hat Loic Nottet aus Belgien mit seinem höchst untypischen ESC-Beitrag Bojana Stamenov aus Serbien vom Bronzerang der Lesergunst verdrängt. Die Top 3 unserer Leser:

Kopfhörer sind auch in: Slowenien 2015: Maraaya – Here for You

Retro ist in: Estland 2015: Stig Rästa und Elina Born – Goodbye to yesterday

Neuer Shootingstar der ESC-Fanwelt: Loic Nottet – Rhythm inside

Ansonsten kam keiner der neuen Songs in die Nähe der Spitzengruppe. Einzig noch in die TopTen rutschte Rumänien. Voltaj rangieren auf Platz 8.

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Alle Songs sind hier nach den Mittelwerten angeordnet. In der fünfstufigen Skala zwischen 1 (ausgezeichnet) über 2 (gut), 3 (solala), 4 (weniger) und 5 (furchtbar) erreicht Sowenien den besten Wert von 1,66, gefolgt von Estland (1,69) und Belgien (1,92). Die Angaben in den Grafiken sind auf Prozent gerechnet (Anklicken vergrößert Darstellung).

Hinter Edurne auf Rang 5 bleiben die Niederlande und Lettland sowie und Frankreich und Litauen in den TopTen. Wo sind dann die anderen neuen Songs gelandet? Die tschechische Powerballade von Marta Jandová und Václac Barta (Durchschnittsbewertung 2,46) kratzte ebenso an den TopTen wie die polnische Ballade von Maria Kuczynska (2,51).

Drittbeste Neueinstieger, das kraftvolle Duett aus Tschechien: Marta Jandová & Václav Barta – Hope never dies

Ann Sophie hingegen verfehlte mit Rang 16 und einer durchschnittlichen Einstufung von 2,58 haarscharf eine Landung in der vorderen Hälfte der Lesergunst. Die Titel liegen hier sehr nah beisammen. Maria-Elena Kyriakou erreichte mit ihrer Ballade aus Griechenland mit Rang 19 (2,66) gerade noch das hintere Mittelfeld. Hier unsere Plätze 11 bis 20 (Anklicken vergrößert Darstellung):

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Folglich gibt es auch am Ende ein paar neue Gesichter. Leonor Andrade aus Portugal wurde mit einer durchschnittlichen Bewertung von 2,97 ins hintere Drittel auf Rang 22 eingestuft. Der ungewöhnliche britische Beitrag fiel mit Karacho bei den PrinzBlog-Lesern durch. Electro Velvet (3,19) wurden bis auf den fünftletzten Platz durchgereicht.

Durchgefallen: das britische 20er-Jahre-Revival: Electro Velvet – Still in love with you

Am Ende der Lesergunst hängen nach wie vor die Lieder aus Weißrussland, Moldawien, Dänemark und –  deutlich abgeschlagen – PKN, die Punk-Band von Musikern mit Beeinträchtigungen aus Finnland. Der dramatisch schlechte finnische Durchschnittswert blieb nahezu konstant bei 4,36. Der bisherige Negativrekord beim Durchschnittswert im ESC-Barometer lag bei 3,70 (Georgien im letzten Jahr).

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Unser letztes Barometer folgt dann kommende Woche, wenn alle 40 Beiträge des Eurovision Song Contest 2015 komplett veröffentlicht sind. Unsere individuellen ESC-Songchecks beginnen im April und enthalten dann eine neue individuelle Umfrage – dann bitten wir unsere Leser um eine Einschätzung, ob und wie sicher der jeweilige Titel das Finale erreichen wird. Das wird dann – anders als dieses Barometer – eine Prognose sein. Stay tuned.