ESC-Clubkonzert 2015: Diese 10 Newcomer singen um die Wildcard

ESC-„Clubkonzert“: Teilnehmer stehen fest

Sie sind (sehr) jung, sie sind unbekannt, sie sind talentiert: Die 10 Teilnehmer am ESC-Clubkonzert am 19. Februar in Hamburg, die der NDR nunmehr bekanntgegeben hat (im Bild die Band Ason). Die Andeutungen einiger dieser jungen Künstler auf ihren Social-Media-Plattformen können somit bestätigt werden: Ann Sophie und Alisson Bonnefoy sind tatsächlich dabei.

Keine Chance für Casting-Sternchen. Die neunköpfige Jury aus Vertretern von Labels, TV-Produzenten, Radiosendern und NDR hat entschieden, dass wirklich nur Newcomer eine Chance haben. Diese sind fast alle unter 20 Jahren alt. Ein Bandmitglied ist gerade erst 12, was dazu führt, dass es selbst gar nicht auf der Bühne stehen darf.

Die Lieder können bei einigen Künstlern erahnt werden, bei manchen ist die Entscheidung noch offen. Der NDR hat daher bisher auch nur die Namen der Teilnehmer am ESC-Clubkonzert bekanntgegeben. Diese sind in alphabetischer Reihenfolge:

Aden

Der 20-Jährige wurde in Johannesburg (Südafrika) geboren und ist in Neuseeland, Australien und Deutschland aufgewachsen. Er singt selbst und komponiert im „Pop-Urban“-Style für sich und andere Künstler. Außerdem war Aden mehrfach Deutscher- und Europameister im Hip-Hop-Tanzen, sowohl Solo als auch im Team. Er möchte mit seiner Teilnahme etwas Frisches zum ESC bringen und Deutschland dort „mit einer gewaltigen Show“ vertreten.

 

Alisson Bonnefoy

Die in Frankreich geborene 21-Jährige wohnt derzeit in Essen. Im Kinderchor entdeckte sie ihre Leidenschaft für Gesang. Mittlerweile spielt sie Klavier, Gitarre, Schlagzeug und Melodica. Gelernt hat sie an der Opera School in Gelsenkirchen. Sie schreibt eigene Songs auf Deutsch und Englisch und ist dabei meist im Bereich Pop, Soul, Chanson und Filmmusik unterwegs. Alisson will die Zuschauer ganz konkret mit „ihrem“ Song packen. Der ESC ist für sie das „niveauvollste Format für Musiker“.

 

Ann Sophie

Und ein weiterer Kandidat, der nicht in Deutschland geboren, aber hier aufgewachsen ist: Die 24-Jährige Ann Sophie erblickte in London das Licht der Welt und verbrachte ihre Kindheit in Hamburg. In New York absolvierte sie eine zweijährige Schauspiel-Ausbildung; außerdem sang Ann Sophie in Bars und nahm eigene Songs auf. Im September veröffentlichte sie ihr erstes Album. Ein Auftritt beim ESC wäre für die mitterweile wieder in Hamburg Wohnende „eine große Ehre“.

 

Ason

Acht Jahre liegen zwischen der jüngsten und ältesten Schwester der Band Ason. Dorotea (20), Liliana (19), Joella (16) und Mickelina (12) haben eine schwedische Mutter und einen deutschen Vater, sie ist Sängerin, er Schlagzeuger. Ason wurde vor anderthalb Jahren gegründet. Aufgrund ihrer schwedischen Sozialisation verfolgen die vier natürlich auch das Melodifestivalen. Der NDR weist bereits darauf hin, dass Mickelina aufgrund der Altersgrenze beim ESC nicht selbst mit auf der Bühne stehen würde, sondern nur eingeblendet zu sehen wäre.

 

Klangpoet

Leonie (24), Ekrem (29), Zett Eins (30) und Haui (36) bilden die Band Klangpoet aus Dortmund. Sie tritt seit mehreren Jahren mit deutschen Texten und Songs aus dem Bereich Singer/Songwriter, Soul, Hip Hop und Pop auf. Ihre Motivation, am ESC teilzunehmen, resultiert aus dem Wunsch, Deutschland als das Land zu repräsentieren, was es wirklich ist: „eine multikulturelle Kunstschmiede“.

 

Lars Pinkwart

Ein weiterer Teilnehmer am ESC-Clubkonzert, der gerade so das Mindestalter erfüllt, ist Lars Pinkart. Der Alfter-Witterschlicker spielt unter anderem Posaune und schreibt eigene Lieder am Klavier. Beim „XPRESS yourself 2012“-Wettbewerb erhielt er einen Sonderpreis für Gesang. Lars hat die eigentliche Botschaft des ESC, „die Menschen in Europa über die Musik zu verbinden“, schon immer sehr gut gefallen.

 

Lou

Das Überschreiten des ESC-Mindestalters hat Lou noch vor sich. Die 15-Jährige aus Appen hat früh Gesangsunterricht genommen und besucht mittlerweile die Stage School in Hamburg im Bereich Musical und Schauspiel. Vor zwei Jahren trat sie bei The Voice Kids auf. Natürlich schreibt auch sie eigene Songs. Mittels des ESC will Lou es „endlich schaffen Menschen mit meiner Musik zu erreichen und ihnen Gänsehaut zu verschaffen.“


Hinweis: Da es mehrere Lous gab, hatten wir hier zunächst ein falsches Video verlinkt

 

Moonjos

Die beiden Brüder Daniel (30) und Ricardo (30) Munoz haben eine niederländische Mutter und einen spanischen Vater. Während Ricardo Klavier lernte, spielt Daniel Gitarre. Die beiden haben bisher sowohl solo als auch gemeinsam musikalisch gearbeitet. So erschien 2014 ihr gemeinsames Pop/Folk-Album. Zusammen kommen Daniel, der derzeit in Frankfurt lebt, und Ricardo, wohnhaft in Hamburg, auf über 10 Mio. Youtube-Klicks.

 

Sendi Hoxha

Die 17-jährige Heidelbergerin wuchs in Meckesheim auf. Sie spielt Schlagzeug, Klavier und Gitarre und schreibt bereits seit der Grundschulzeit eigene Songs. Als 14-Jährige erhielt sie ein Stipendium der Pop Masterclasses Mannheim. Der Sieg beim ESC wäre für Sendi nebensächlich, „wichtiger ist es doch, ein Teil dieser Veranstaltung zu sein.“

 

Sophie 

Die Kleinmachnowerin wurde vor 16 Jahren in Hamburg geboren. Neben Gesangs- und Klavierunterricht absolvierte sie auch eine Musicalausbildung. Mittlerweile stand die Schülerin des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums schon auf vielen Bühnen. Sophies Wunsch, am ESC teilzunehmen, gibt es, seit sie die Stimmung in der Halle beim Song Contest in Düsseldorf live erlebt hat. Sie wird den Song „Imperfection“ vortragen.

Sophie – Imperfection

 

Neben den zehn Newcomern wird beim ESC-Clubkonzert auch ein gestandener Künstler auftreten: Mark Forster. Dieser hatte – laut NDR Presseinformation – neben Andreas Bourani zur Teilnahme an „Unser Song für Österreich“ aufgerufen. Warum Letzterer dort nicht selbst auf der Bühne steht, ist im Moment nicht bekannt.

 

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