ESC privat (2): Michael Schulte heiratet, Michelle schmust, Yohanna zeigt Muskeln

Was für eine Woche! Da wurde sogar die Schlacht ums Aufmacherfoto eng: Michelles neue Liebe oder doch die Hochzeit von Michael Schulte? „This Is Love“ gilt jag für beide. Dann eben: Ober sticht Unter! Diese und weitere spannende News, beeindruckende Bilder und unerwartete Wiedersehen – nur hier bei ESC privat. Los geht’s!

Dass wir uns mit Michael Schulte (Deutschland 2018, Aufmacherfoto) freuen, haben wir schon letzte Woche an dieser Stelle geschrieben. Nun hat er also Ja gesagt – und zwar getreu dem Motto „Love Will Set You Free“ ohne Jacket. Wir gratulieren dem jungen Glück.

Im Übrigen gehen wir davon aus, dass Michael seinen Trauzeugen Max Giesinger (deutsche ESC-Jury 2018, Foto unten rechts im Bild) schon zu einer Teilnahme am Vorentscheid für den ESC 2019 verpflichtet hat. Ob 80 Millionen Deutsche oder 200 Millionen Zuschauer weltweit – so groß ist der Unterschied da doch auch nicht mehr.

Wie die Große Liebe funktioniert, darüber kann Michelle (Deutschland 2001) besser singen als es vorleben. Wie man seine neue Liebe so inszeniert, dass das aktuelle Album optimal promotet wird, da macht der Sängerin hingegen keiner etwas vor. Und jetzt ist es auch noch der 25-jährige Feuerherz-Sänger Karsten Walter. Wir sind ganz aus dem Häuschen über diese „Love Unlimited“ und drücken die Daumen.

Deutlich unnahbarer und erwartungsgemäß stilvoll-distanziert präsentiert sich The One and Only Edyta Gorniak (Polen 1994). Sonnenbrille, durchgestylt, präsent – so kann nur eine Diva ein Interview geben. Und dann auch noch in Krakau, der neuen In-Destination überhaupt: Gerade erst war Blogger Matthias dort. Der Autor dieses Textes reist am Erscheinungstag dieses ESC privat dahin – und hofft inständig, dass Edyta dann noch an Ort und Stelle sitzt.

Für eine andere ESC-Diva müssen wir noch nachberichten, dass sie mittlerweile erblondet ist: Conchita (Österreich 2014) hat sich zum Wiener Lifeball 2018 wieder einmal neu erfunden. Gut, damit ist sie 21 Jahre zu spät, um mit den drei Blond-Boys beim ESC den Titel „Bara hon älskar mig“ zu präsentieren. Ein Hingucker ist sie aber allemal.

Nicht blond, sondern als rothaarig bekannt ist Michał Wiśniewski (Polen 2003 und 2006, Deutschland VE 2003). Ohne weiteren Kommentar präsentiert er seinen Followern seine vermeintliche aktuelle Lektüre: „How To Live With Huge Penis“. Was soll man dazu sagen? Wenn du dazu Fragen hast, Michał, dann wende dich doch einfach vertrauensvoll an mich.

Weder rot noch rosarot, sondern regenbogenfarbig ist aktuell die Welt von Kikki Danielson (Schweden 1982 und 1985). Innovationsfreudig wie es sich für eine Skandinavierin ihrer Altersgruppe gehört, hat sich Kikki neben Instagram nun auch mit Snapchat beschäftigt. „Kohlrouladen, Inspector Barnaby und Snapchat – Was mehr braucht man?“, fragt die Künstlerin. Nun, in jedem Fall eine äußerst ausgeprägte Scheiß-egal-Haltung in Bezug auf das eigene Image.

À propos Regenbogen: Die Pride/CSD-Saison ist international bereits wieder im vollen Gange. Am letzten Wochenende fand etwa der Tel Aviv Pride statt. Harel Skaat (Israel 2010) war natürlich auch unter den feiernd Demonstrierenden – und hat sicher auch der ESC-Siegerin Netta (Israel 2018, Foto unten) zugejubelt, die in einem äußerst interessanten Outfit die Bühne rockte. Da kommt noch was auf die Zürcher und Kölner bei ihren CSDs zu.

 

Unsere Lieblingsfünften des diesjährigen Vorentscheids, die Jungs von Voxxclub (Deutschland VE 2018) spielen sich fleißig durch die deutschsprachigen Lande. Auf diesem herrlichen Froschperspektivenschnappschuss haben sie die „bezaubernde“ (Instagram-O-Ton von Voxxclub) Betrice Egli dabei. Die wäre doch auch mal was für den ESC, liebe Schweizer. Bei ihrer Ausstrahlung und der Stimme klappt’s auch wieder mit dem Finale.

Ebenfalls unterwegs sind die Jungs von Blue (Großbritannien 2011), die sich sich doch tatsächlich 15 Jahre nach ihren letzten Nummer-1-Album in UK auf eine Sommertour begeben. Dafür üben sie auch fleißig das synchrone Tanzen (Foto unten). Sie wissen halt, was die Fans erwarten. Und wir stellen fest, dass der ESC offenbar selbst dann keine Karriere-Endstation ist, wenn man dort mit seinem Comeback scheitert. Oder war das Abschneiden in Düsseldorf ein Erfolg?

Nach so viel männlicher –  nunja – Sexyness wird’s mal wieder Zeit für ein paar hübsche Frauen. Den Reigen eröffnet Franka (Kroatien 2018), die sich ganz wagemutig auf ein – nicht allzu hohes – Ross geschwungen hat. Ihr Kommentar „It’s a wild ride, this life“ ist in Bezug auf das Bild womöglich etwas euphemistisch – aber eine grandiose Figur macht Franka auch hier.

Bis Mittsommer müssen wir uns zwar noch eine Woche gedulden, Getter Jaani (Estland 2011) hat aber bereits jetzt Blumen für den entsprechenden Schmuck am Wickel. Doch Stop, geht’s überhaupt darum oder wirbt die 25-Jährige womöglich für ein Mode-Label? Nichts davon: sie ist einfach spontan mit einer Freundin morgens ins Auto gestiegen um nach Tartu zu fahren und dort das Musical „Sweeney Tood“ zu sehen. Klassische Bild-Text-Schere, würde ich sagen.

Der Fit-for-Fun-Klopper der Woche kommt aber aus Island. „Is It True?“, bist das wirklich Du, Jóhanna Guðrún Jónsdóttir aka Yohanna (Island 2009)? Sie hat dem MAN magazine ein „cover interview“ gegeben und sich dafür von Helgi Omarsson ablichten lassen. Davon, dass sie in Island mal Werbung für Müsli gemacht hat, sieht man heute auf jeden Fall keine negativen körperliche Nachwirkungen. Etwas unnatürlich, aber Respekt!

Quasi den Gegenentwurf dazu liefert uns Angelo Kelly (Deutschland VE 2002). Er ist mittlerweile ein Protagonist von Goodbye Deutschland auf VOX. Der Autor dieses Textes ist kürzlich in eine Episode dieser Reihe reingestolpert. Da war von dem Pferdewagen nichts zu sehen. Stattdessen wurde das Kelly’sche Haus in der sehr, sehr, sehr weit abgelegenen irischen Pampa gerade von außen gestrichen. Sympathisch, bodenständig, warmherzig – aber leider vollkommen glamour-frei.

Als glamour-frei wird gemeinhin auch das Bundesland Sachsen-Anhalt abgeurteilt. Dass es anders geht, zeigt uns Jamie-Lee Kriewitz (Deutschland 2016). Sie studiert in der Magdeburg und präsentiert hier am Verkehrs- und abendlichen Partyknotenpunkt Hasselbachplatz ihr Tagesoutfit (womit sie den Style-Durchschnitt der gesamten Stadt um einen Punkt nach oben zieht – und zwar auf einer Dreierskala). Als Beleg für die Fashion-Ignoranz der Landeshauptstädter dient dieses Video der spontanen Aufstiegsfeier des lokalen Fußballvereins 1. FCM, womit im Übrigen ab August die drei größten Elbstädte mit gleich vier Vereinen in der 2. Bundesliga vertreten sind. Welcher Fluss kann das schon von sich behaupten? Aber das nur als ESC-ferner Fun Fact.

Und zum Schluss und (fast) ohne Kommentar: Der Rui Andrade der Woche (Russland 2014) feat. Sergej Lazarev (Russland 2016)

So, da haben wir jetzt den Salat. Das Foto mit Sergej musste natürlich sein. Gleichzeitig überzeugt uns Rui auch in dieser Woche zuverlässig mit der Lieferung von umfangreich freigelegten Teilen seiner  Körperoberfläche – diesmal aus dem Gym, wo er sich nach eigenen Angaben auch sonntags keine Ruhe gönnt.

Aber gerade im Sommer ist er nicht der einzige, der sich als possierlich posierender Teilnackedei geriert. Gianluca Ginoble (Italien 2015) etwa verbindet mit seinem adretten Foto den Wunsch, dass „Dass jeder Sommer immer der schönste deines Lebens ist!“ Auf solche Weisheiten (und Anblicke) können wir doch unmöglich bei ESC privat verzichten.

Und dann gibt es ja auch noch Frauen, die wie Eleni Foureira (Zypern 2018) ihre Reize gern zu Markte (oder an den Strand) tragen. Rui Andrade first oder faire Nacktheit für alle? Wir müssen uns entscheiden. Wie? Das wird die Zukunft zeigen. Oder habt Ihr eine Lösung? Dann kommentiert unten und klickt nächste Woche wieder rein. Dann wissen wir mehr.

ESC privat ist das People-Magazin des PRINZ ESC-Blog. Jede Woche gibt’s aktuelle News über ESC-Stars, die sie selbst auf Instagram gepostet haben. Wir nehmen (nicht immer nur) die ersten 13 Bilder der von uns abonnierten Künstler und teilen sie mit Euch. 

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