ESC privat (4): Netta trifft Prinz William, Hadise wählt, Charlotte Perrelli wieder schwanger

Eurovision Song Contest goes royal! Hinter so einer Meldung müssen auch die Tagespolitik, konkret die Wahlen in der Türkei, und Elternfreuden zurückstehen. Was für eine Woche voller bunter Nachrichten! Und es wird noch besser. Es gibt sogar eine ganz neue Rubrik in der Rubrik: Erratet den ESC-Star. Diese und weitere spannende News, beeindruckende Bilder und unerwartete Wiedersehen – nur hier bei ESC privat. Los geht’s!

Auf seinem Staatsbesuch in Israel ist Prince William, der Duke of Cambridge auch mit mindestens zwei ESC-Stars in den Austausch getreten. Eine Sonderbehandlung erfuhr dabei offenbar Netta Barzilai (Israel 2018), die mit dem Thronfolger sogar noch ein rotes Getränk (unteres Foto, Campari Spritz?) trinken durfte. Hätte sie das vorab gewusst, hätte sie idealerweise ihre Haarfarbe daran anpassen können.

Farblich besser zum roten Getränk passend, aber ohne ebendieses plauderte Shiri Maimon (Isarel 2005) mit dem Prinzen. Die Sängerin, die wirkt als sei sie nur unwesentlich größer als Williams Tochter Charlotte Elizabeth Diana of Cambridge, war dabei sichtlich star-, oder besser royalitystruck.

Von der bunten Adelswelt zur Politik. Wie es sich für ein vielseitig interessiertes Zeitgeistmagazin wie ESC privat gehört, widmen wir uns natürlich auch den Wahlen in der Türkei, bei denen am letzten Sonntag auch Hadise (Türkei 2009) ihren Bürgerpflichten nachkam. Verbunden hat sie ihren Wahlakt mit dem Wunsch: „Ich hoffe, es wird das Beste für unser Land sein.“ 

Durchaus optimistisch präsentierte sich auch Pinar Ayhan (Türkei 2000) vor der Wahl. Im Gegensatz zu Hadise machte sie aber keinen Hehl daraus, wen sie unterstützen würde. Denn am Sonnabend postete sie dieses Foto von einer Kundgebung des Oppositionskandidaten Muharrem Ince in Ankara (Pinar mit Sonnenbrille und rotem Oberteil). Ein Post von ihr vom Tag nach der Wahl deutet nicht unbedingt darauf, dass sie mit dem Ergebnis besonders zu frieden wäre.

Ob Can Bonomo (Türkei 2012) ebenfalls wählen war, wissen wir nicht. Genauso wenig, welcher Tätigkeit er auf diesem Bild nachgeht, das er mit „Her majesty“ kommentiert hat. Rudern? Stand-Up-Paddling? Oder ist er einfach nur mit der Kehrwoche dran?

Das andere große Thema ist derzeit natürlich die Fußball-WM. Offenbar hatte Ann Sophie (Deutschland 2015) unsere diesbezügliche Kritik an den ESC-Stars in der Vorwoche gehört und zum Spiel Deutschland gegen Schweden zwei fröhliche Fotos veröffentlicht (siehe unten). Vielleicht hätte sie das vor dem Südkorea-Spiel auch noch einmal machen sollen. Völlig legitimer Weise hatte sie übrigens ihre Wünsche fürs deutsche Team mit der Promotion für ihr neues Musical Flashdance verbunden.

Promotion mit der Holzhammer-Methode macht hingegen Claudia Faniello (Malta 2017). Da wird gar nicht erst versucht, die merkantilen Absichten zu verstecken. Wie auf einem Werbeplakat hält die Sängerin die Nivea Urban Detox Produkte in die Kamera. Ob das von den Marketingleuten so gedacht war?

Zumindest etwas smarter kommt Stig Rästa (Estland 2015) seinen werblichen Verbindlichkeiten nach. „work work work powered by #barebellsbars and #vitaminwell“ schreibt er dazu – und schmeißt mit einem der Eiweißriegel nach uns. Bleibt die Frage: Sind die eigentlich zur Arbeits- und Konzentrationsunterstützung gedacht oder eher zum Muskelaufbau? Wenn Letzteres, wäre dann die Produktplatzierung im Sport-Umfeld nicht schlüssiger?!

Tereza Kerndlova (Tschechien 2008) setzt auf das wohl älteste Werberezept: Sex sells. Sie platziert sich einfach in die Sonne und drapiert ein paar Tummy-Tea-Tox-Produkte (herrliches Wortspiel: Tea Tox statt Detox, hihi) um sich. Dazu noch der Hinweis, dass es mit dem Code-Wort TERKA20 20% Rabatt gibt und fertig ist die Laube. Fröhliches Shoppen!

Von einer Diva zur nächsten, zu La Perrelli (Schweden 1999, 2008). Mit 43 Jahren ist sie wieder schwanger und präsentiert sich stolz an der Seite des werdenden Vaters Anders Jensen. Im letzten Jahr berichtete Charlotte noch, dass sie innerhalb von drei Jahren sieben Fehlgeburten hatte. Deshalb wollte sie die Schwangerschaft so lange wie möglich geheimgehalten. Die Sängerin ist bereits dreifache Mutter, wobei zwei Kinder aus der Ehe mit Nicola Ingrosso stammen, die damit leibliche Cousins von Benjamin Ingrosso (Schweden 2018) sind. Ihr drittes Kind, Adrian Romeo Perrelli-Jensen, stammt vom jetzigen Kindsvater.

Etwas einfacher, um nicht zu sagen langweiliger sind die Familienverhältnisse im benachbarten Finnland. Im Mai brachte Hanna Pakarinen (Finnland 2007) im Jorvi Krankenhaus in Espoo bei Helsinki einen Sohn zur Welt. Der Vater ist der Drummer Risto Niinikoski, mit dem die Sängerin zehn Jahre liiert war, bevor sie ihn im September 2017 heiratete.

Im Gegensatz zu Hanna Pakarinen hielt Sergej Lazarev (Russland 2016) die Geburt seines Sohnes Nikita zweieinhalb Jahre geheim. Zum russischen Vatertag postete Sergej folgendes Foto. Wer Nikitas Mutter ist, ist offenbar immer noch unklar bzw. der Öffentlichkeit unbekannt. Die Erziehung des Kleinen übernimmt zu großen Teilen angeblich Sergejs Mutter Valentina. Lazarev selbst ist derzeit noch am Moskauer Puschkin-Theater als Figaro zu sehen (Foto unten). Er ist einfach ein vielseitiges Talent.

Weniger Bohai um die Abstammung seiner Kinder macht Donny Montell (Litauen 2012, 2016), der sein traditionelles Familienleben auch auf Instagram zelebriert. Natürlich gehört dazu auch ein Vatertagsfoto. Weniger traditionell ist die aktuelle Haarfarbe von Donny. Wird er neuerdings von der Telekom gesponsert? Nunja, wenn es um seine Haare ging, war er schon immer experimentierfreudig. Oder hat jemand seine Gesine-Schwan-Frisur von Stockholm vergessen?!

Beim Fashion-Statement der Woche gibt es einen ausgesprochen harten Dreikampf. Eröffnet wird die Runde vergleichsweise klassisch von Peter Nalitch (Russland 2010), der sich cool-elegant in einem Immergeher-Outfit inszeniert. Hätte er dieses damals in Oslo getragen, wären vielleicht noch ein paar mehr Punkte zusammengekommen.

Gewohnt außergewöhnlich zeigt sich Aminata Savadogo (Lettland 2015). Dass sie top-moderne Musik produziert, wussten wir schon. Doch auch bei der Mode probiert sie gern Besonderes aus. Das rote Lack-Latex-Outfit ist durchaus sexy, auch wenn die Erdölvorräte jetzt vermutlich etwas früher zu Ende gehen dürften. Oder ist das bio?

Während Aminata in ihren Klamotten eher kalt und abweisend (aber für viele sexuell-traditionell Veranlagte sicher verführerisch) wirkt, macht das Wiedersehen mit Dino Merlin (Bosnien-Herzegowina 1999, 2011) richtig Freude. In seinem kunterbunten Anzug, der ob der Farbwahl auch gut von deutschen Fußballfans getragen werden könnte, ist er der coole Daddy, der man selber einmal werden will (also in 30 oder 40 Jahren).

Außerhalb der Konkurrenz, weil irgendwo zwischen gewagt und schäbig, aber Fashion-mäßig dennoch Maßstäbe setzend, läuft Olga Seryabkina von der Gruppe Serebro (Russland 2007). Ohne ihr zu nahe treten zu wollen: aber wenn es jemanden gibt, der Micaela Schäfer und Borat gleichzeitig Paroli bieten kann, dann sie. Ihre Band-Kolleginnen stehen ihr dabei übrigens in kaum etwas nach (Foto unten).

Wobei der Ansatz „dress matches wall“ durchaus seine Reize hat – und auch mit weniger nackter Haut geht. Ein ganz formidables Beispiel liefert dafür Elina Nechayeva (Estland 2018), die sich kürzlich im Tifliser Stadtteil Abanotubani vor einem der Badehäuser ablichten ließ. Das erinnert mich doch sofort wieder an die Kaukasus-Tour mit OLiver nach dem ESC in Baku, als wir einen Abend in einem ebensolchen Badehaus verbrachten.

Damit zur neuen Rubrik Erratet den Star. Wir präsentieren Euch eine/n ESC-Teilnehmer/in, der/die nicht sofort zu erkennen ist. In dieser Woche geht es offensichtlich um einen Mann, der zu lange in der Sonne war. Sein entsprechender Kommentar zu dem Foto: „No girlfriend – no sun protection on your back“. Unser Tipp: Er war zwischen 2011 und 2015 beim ESC dabei, ist offenbar Single und weder Englisch noch Französisch ist seine Muttersprache. Wer kann das sein? Packt Eure Tipps einfach in die Kommentare. Die Auflösung gibt’s in der nächsten Ausgabe von ESC privat.

ESC privat ist das People-Magazin des PRINZ ESC-Blog. Jede Woche gibt’s aktuelle News über ESC-Stars, die sie selbst auf Instagram gepostet haben. Wir nehmen (nicht immer nur) die ersten 13 Bilder der von uns abonnierten Künstler und teilen sie mit Euch. 

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