ESC privat (5): Dafna Dekel feiert Kirkorovs Sohn, Carolas Text-Blackout, Toojis Walk of Shame

Sommerpause? Nicht bei unseren ESC-Stars! In dieser Woche gibt’s gleich drei unerwartete Aufeinandertreffen von ESC-Künstlern. Außerdem zieht Måns Zelmerlöw vor Freude blank. Für all das haben wir Fotos – und jetzt auch Videos! Diese und weitere spannende News, beeindruckende Bilder und unerwartete Wiedersehen – nur hier bei ESC privat. Los geht’s!

Philipp Kirkorovs (Russland 1995) vermutliches Lebensmotto „Viel zu viel ist besser als zu viel“ gilt nicht nur für ihn, sondern auch für seine Kinder. Jetzt nicht von der Anzahl her – das sind nur zwei. Aber von allem anderen. Zum Beispiel Geschenken. Wer ob des Fotos denkt, dass hier seine beiden sechsjährigen Kinder Geburtstag feiern, der irrt. Da sie von unterschiedlichen Leihmüttern stammen, haben sie unterschiedliche Geburtstage. Hier wird also Martin-Cristo gefeiert – und bekommt dafür schon fertig verpackte Müllsäcke. Bei der Feier in Israel mit dabei war auch Dafna Dekel (Israel 1992, Aufmacherfoto), über deren Wiedersehen wir uns besonders freuen. Das übrigens auch deshalb, weil es in der Showbranche offenbar auch langfristige Freundschaften gibt (wobei wir das ja regelmäßig auch am alternden Zirkel um Ralph Siegel sehen).

Eine andere schöne ESC-Star-Kombination gab es in der letzten Woche in Norwegen. Dort trat Carola (Schweden 1983, 1991, 2006) zusammen mit Ronan Keating (ESC-Moderator und Intervall-Act 1997 und damit ESC-Star) bei Allsang på Grensen auf (nicht zu verwechseln mit dem schwedischen Allsång på Skansen, das ebenfalls letzte Woche wieder gestartet ist). Erst singen beide den Refrain falsch, dann vergisst Carola den Text. Ronan, der alte Gentleman, hilft hier natürlich aus der Klemme.

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När fel blir ’rätt!’! .. 👏🏼👏🏼✌🏼Här sjunger vi fel refräng enligt vad vi hade övat in men ingen märker nåt och orkestern spelar på som vanligt och jag ser till å få feeling… Ronan Keating och jag ler mot varann och tar in momentum, han ger mig massa utrymme fast jag egentligen känner mig som Bambi på hal is just då för jag behöver hans hjälp med texten.. och så hamnar jag i en tuff meningsfälla att ta mig ur.. men få märker nåt: I can’t believe what I believe.. 😂🙃🙏🏽blev det. ( Ska egentligen vara ’I cant deny what I believe, I cant be what I’m not!’) Men det blev feeling och nerv så producenten och tv-bussen ville gärna behålla det! Vi bjöd på det och skrattade efteråt. Skön snubbe Ronan! Stabil, proffsig och ödmjuk. #allsangpågrensen #ronankeating

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Kurzer Fun-Fact: Als bei Allsång på Skansen am Dienstag die letzten fünf Moderatoren der Sendung (also alle von 1994 bis heute) auf der Bühne standen, waren darunter drei ESC-Teilnehmer (Sanna Nielsen, Schweden 2014 (rechts), Lasse Berghagen, Schweden 1975 (Mitte) und Måns Zelmerlöw, Schweden 2015 (links) und ein ESC-Moderator (Anders Lundin, ESC Moderation 2000, zweiter von links). Die Fünfte im Bunde ist Petra Marklund.

Zurück zu den Duetten: Eine durchaus überraschende Kooperation zeichnet sich im Südosten Europas ab. Dort wurden Helena Paparizou (Griechenland 2005) und Serhat (San Marino 2016) zusammen im Studio gesichtet. Offenbar ist neue Musik unterwegs, mehr verraten haben die beiden aber nicht. Wir sind gespannt!

Das Schreck-Bild der Woche erreichte uns aus Armenien: Aram Mp3 (Armenien 2014) in den Händen von maskierten Sicherheitskräften. Soll hier ein unliebsamer Künstler mundtot gemacht werden? Dank Google-Translate, das tatsächlich auch die armenische Buchstabensuppen-Schrift übersetzen kann, wissen wir, dass das nur ein Promo-Foto war – und zwar für Aram Mp3s neue Single und seinen kostenlosen Auftritt am 13. Juli.

Die Fußball-WM, bei der Deutschland von Südkorea ins Aus gespielt wurde, beschäftigt die ESC-Stars natürlich weiter. So sicherte sich Schweden mit einem 3:0 gegen Mexiko sogar noch den Gruppensieg. Grund genug für Fußballfan Måns Zelmerlöw (Schweden 2015), sich die Klamotten vom Leib zu reißen und nackt ins heimische Wasser zu springen.

Zwischenzeitlich hat sich Schweden sogar schon ins Viertelfinale gespielt – das erste Mal bei einer WM seit 24 Jahren. Entsprechend gespannt verfolgten dort auch ESC-Künstler wie Ola Salo (Schweden 2007, links im Bild) und Méndez (Schweden Vorentscheid 2002 und 2018) das Spiel.

Des einen Freud, des anderen Leid: Für Francine Jordi (Schweiz 2002) gab es weniger Grund zum Strahlen als für die Schweden. Immerhin endete durch die Skandinavier der WM-Traum der Eidgenossen. Die sympathische Sängerin selbst hat aber aktuell genug Grund zur Freude: Im April gab sie bekannt, dass sie mit einer Strahlen- und Chemotherapie eine Brustkrebserkrankung erfolgreich überstanden habe. Wir wünschen weiter alles Gute.

Wir bleiben noch beim Fußball. Überraschenderweise hat Gastgeber Russland den großen Favoriten Spanien geschlagen (beim Fußball, beim ESC kam es in diesem Jahr ja nicht zu der direkten Konfrontation). Während Alsou (Russland 2000) das Spiel mit ihren Töchtern verfolgte, …

… sah es Dima Bilan (Russland 2006, 2008) allein und oberkörperfrei vor dem Laptop.

Ebenfalls ins Viertelfinale haben sich die Belgier gespielt. Sandra Kim (Belgien 1986) unterstützte ihre Mannschaft mit vollen Kräften. Als Deutsche können wir uns zumindest freuen, dass die Farben Schwarz, Rot und Gold/Gelb irgendwie immer noch im Rennen sind.

Da Rumänien sich gar nicht erst für die Endrunde der Fußball-WM qualifiziert hatte, konnte sich Sänger Călin Goia (Rumänien 2015) ganz entspannt dem Dribbeln widmen – und der Frage, welche Mannschaft man den so unterstützen könne. Zumindest fragte er das seine Follower auf Instagram.

Auch Italien ist in diesem Jahr nicht bei der WM dabei. Ignazio Boschetto (Italien 2015) krempelt – vermutlich nicht nur deshalb – die Ärmel bis zur den Schulter noch und legt selbst Bein an. Wie nicht anders zu erwarten, macht er auch dabei eine ganz vorzügliche Figur.

Ebenfalls im Stadion, dafür nicht beim Fußball und auch nicht direkt in Russland zeigte Teo (Weißrussland 2014) seine Begeisterung – für seine Freundin Olga Ryschkowa. Die beiden sind nicht nur privat ein Paar, auch beruflich haben sich schon häufig ihre Wege gekreuzt, so z. B. bei der Moderation weißrussischer Vorentscheide für den ESC und den JESC.

Ballsport einer ganz anderen Art hat hingegen Tooji (Norwegen 2012) gespielt. So ließ er uns auf Facebook wissen, dass er am Morgen des 1. Julis einen Walk of Shame antreten musste. Dabei zeigt er im Instagram-Video bedeutungsvoll auf seinen Lendenbereich. Wir freuen uns für das offenbar ausgefüllte, gleichgeschlechtliche Liebesleben des Norwegers. Das umso mehr, als er auch sonst für die homosexuelle Gleichstellung eintritt. Zumindest postete er zuletzt immer wieder Pride-Bilder, wie das mit diesem hübschen Pulli (Foto unten).

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Auch Christabelle (Malta 2018) widmet sich dem Thema Gay Pride und macht – wie es ihre Art ist – dem Zuschauer mit der Präsentation etwas Angst. Das Foto entstand übrigens im Rahmen von der Isle of MTV Malta Music Week. Der eigentliche Malta Pride findet erst am 15. September statt. Christabelle und ihre Girls haben dafür also jetzt schon ihr Outfit fertig.

Andernorts ist die CSD-Saison schon wieder vorbei. In Helsinki waren am letzten Wochenende 100.000 Leute auf der Straße. Rekord! Mittendrin war dabei natürlich auch Saara Aalto (Finnland 2018) auf ihrem Dance-Wagen. An diesem Sonntag tritt sie übrigens beim London Pride auf.

Im Gegensatz zur diesjährigen finnischen Vertreterin konnte Krista Siegfrids (Finnland 2013) nicht beim Pride in Helsinki dabei sein, weil sie einen Auftritt in Polen hatte. Stattdessen grüßte sie mit diesem Foto alle Pride-Teilnehmer. Gleichberechtigung und Feiern in allen Ehren – aber am Ende muss es in der Kasse eben doch klingeln.

Auch andere ESC-Stars nutzen den Sommer zum Arbeiten. Begeistert hat dabei am letzten Freitag wieder einmal Pastora Soler (Spanien 2012, auf dem Foto mit grünem Kleid). Die seit bald neun Jahren mit Francis Vinolo (schwarz-weiß Foto von der Hochzeit) verheiratete Mutter der zweieinhalbjährigen Estrella trat beim riesigen Operación-Triunfo-Konzert im Madrider Barnabeu-Stadion auf und sang mit der OT-Kandidatin Nerea ihren ESC-Hit „Quédate conmigo“ (zum Anschauen des Auftritts in mäßiger Qualität Link klicken). Schon erstaunlich, welche Euphorie ein öffentlicher-rechtlicher TV-Sender mit einer Castingshow im Jahr 2017 noch auslösen kann, liebe ARD, liebes ZDF. By the way: Die Blog-Lieblinge Raoul und Agoney küssten sich nach ihrem Auftritt in Madrid übrigens nicht (richtig).

Auch Thomas Anders (Deutschland Vorentscheid 2006) ist fleißig bei der Arbeit: Wie 2003 bei SSDSGPS (Stefan sucht den Super Grand Prix Star) sitzt er wieder einmal in einer Talente-Jury. Diesmal beim X Factor. Während die Castings jetzt gelaufen sind, dauert es noch, bis wir das Ergebnis sehen können. Die Show ist für den Herbst auf Sky geplant.

Ebenfalls beruflich unterwegs ist Ina Müller (Deutschlands Punkte-Verleserin 2011), die kürzlich nach Lettland reiste und dort auch die Gruppe – hier jetzt der richtige ESC-Bezug – Aarzemnieki (Lettland 2014) in Riga besuchte. Die Künstler um Göran Steinhauer (zweiter von rechts) gaben ihr nach eigenen Angaben vor Freude ein privates Überraschungskonzert.

Unser Foto der Woche kommt von Ani Lorak (Ukraine 2008). Barbra-Steisand-artig steht sie in einem mit Diamanten und Perlen bestickten Bikini. Die Wassertropfen und das Licht aus dem Hintergrund unterstützen den übernatürlichen, wiewohl standesgemäßen Diven-Effekt. Der Glitzer-Catsuit (Foto unten) ist zwar auch spektakulär, bleibt aber doch etwas hinter dem Bikini zurück.

Zwischen all den schönen Bilder ist es schwer vorstellbar, dass das Leben mitunter auch seine dunklen Seiten zeigt. Jessica Andersson (Schweden 2003) berichtet auf Instagram, dass ihre Mutter nach einem drei Jahre währenden Kampf mit und gegen Beatmungsgerät, Sondenernährung und Katheter verstorben ist. Wir sind in Gedanken bei ihr und schicken ihr in Anlehnung an ihre ESC-Forderung von 2003 all our love.

Damit zur Auflösung von Erratet den Star. In der letzten Woche fragten wir Euch, wer das hier ist:

Und unser Leser porsteinn hat es richtig erkannt: Es ist Alex Sparrow (Russland 2011). Wie es sich gehört, hat er je ein Foto der Vorder- und der Hinteransicht gepostet, so dass gar keine Zweifel aufkommen können. By the way, er könnte mal das Bett machen – gleich nachdem er sich den Rücken mit einem geeigneten Mittel hat einreiben lassen.

Damit zur neuen Frage von Erratet den Star. In dieser Woche geht es offensichtlich um eine Frau, die stilvoll ins Wasser springt. Ihr Kommentar dazu: „Jump!“ Damit es etwas einfacher ist, schränken wir die Zeitspanne auf drei Jahre ein. Sie war zwischen 2005 und 2007 beim ESC dabei und die Farben des Badeanzugs finden sich auch in der Fahne des Landes, für das sie damals sang (zumindest dann, wenn die Rückseite des Badeanzugs blau ist). Wer kann das sein? Packt Eure Tipps einfach in die Kommentare. Die Auflösung gibt’s in der nächsten Ausgabe von ESC privat.

ESC privat ist das People-Magazin des PRINZ ESC-Blog. Jede Woche gibt’s aktuelle News über ESC-Stars, die sie selbst auf Instagram gepostet haben. Wir nehmen (nicht immer nur) die ersten 13 Bilder der von uns abonnierten Künstler und teilen sie mit Euch. 

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