ESC-Songcheck (3): „Rhythm inside“ von Loïc Nottet

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Der kernige Loïc sorgt nicht nur mit seinem „rappabab“ für Aufsehen, sondern sticht auch als Allround-Künstler im ESC Portfolio 2015 hervor – und das mit gerade mal 18 Jahren.

Loïc (sprich Lo-ik) ist am 10. April 1996 geboren und wurde vom Sender RTBF bereits im November als einer der ersten ESC Acts 2015 benannt. In Belgien wurde er durch seine Teilnahme in der dritten Staffel „The Voice Belgique“ aus dem Jahr 2014 bekannt. Mit seiner außergewöhnlichen Stimme, die oft für eine Frauenstimme gehalten wird, begeisterte er die Jury bereits in den Blind Auditions mit Rihannas Song „Diamonds“. Im The Voice-Finale belegte er dann den zweiten Platz und ergatterte einen Vertrag mit dem Major Label Sony Music.

Sein Vater hätte aus ihm zwar gerne einen Fußballstar gemacht, aber Loïc hat andere Pläne und sieht Music & Dance als seinen Lebensmittelpunkt. Als charismatisches Allround-Talent kümmert sich Loïc bei seinen Songs am Liebsten um alles selbst und überlässt nichts dem Zufall.

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Der Song

Musikalisch fühlt sich Loïc von Sia aus Australien und Grammy-Gewinnerin Lorde aus Neuseeland („Royals“) inspiriert. Sein Cover von „Chandelier“ gefiel Sia so gut, dass sie es selbst begeistert re-tweetete. Auch seinem ESC Song „Rhythm inside“ merkt man insbesondere den Lorde-Einfluss deutlich an. Loïc komponierte den Song selbst. Den Text mit den ohrwurmartigen Rap-Parts („rappabab“ und „rompanpan“)  steuerte Beverly Jo Scott bei. Im Text geht es thematisch um die Entscheidung zwischen dem Guten und dem Bösen.

Ziel war es, einen Song zu kreiren, der nicht typisch nach ESC klingt. Dies ist Loïc mit seinem minimalistischen Sound, der zudem frisch und up-to-date klingt, gut gelungen und dies könnte sich als kluger Schachzug erweisen. Klar besteht die Gefahr, dass dieser Sound stärker polarisiert, aber er wird gewiss auffallen. „Rhythm inside“ kletterte in den belgischen Charts (Wallonie) bisher bis auf Rang 18.

Belgien: Loïc Nottet – Rhythm inside
Die Präsentation

Ganz der Allrounder – Loïc versprach den Fans bereits, dass er neben seiner Rolle als Komponist und Interpret auch Co-Designer von Choreografie, Look und Visuals in Wien sein wird. Hier besteht die Chance, dass Belgien mit den vielfältigen Talenten von Loïc positiv überrascht. Ziel sollte es sein, die Frische und Modernität des Songs auf die große ESC-Bühne in Wien zu transportieren. Der charismatische Loïc und sein Song haben meiner Meinung nach viel Potenzial.

Was PRINZ-Blogger darüber denken:

BennyBenny: Moderner Song, der an Lorde erinnert. Hoffentlich denken sich die Belgier eine gute, passende Bühnenshow aus. 7/10 Punkte. 

DJ Ohrmeister: Coole, durchaus moderne Geschichte, die irgendwie an Justin Timberlake erinnert. Bin positiv überrascht und schlicht begeistert. 8/10 P.

Jan: Milchgesicht mit Frauenstimme rappapappt sich durch drei Minuten hindurch. Klingt für mich sehr gewollt und pseudomodern. 2/10 Punkte.

Matthias: Modern und sehr simpel orchestriert, der Erfolg hängt stark von der Bühnenshow ab. Für einen Gewinner etwas zu aggressiv. 7/10 Punkte.

Tjabe: „Ein Ohrwurm. Seitdem ich es gehört habe, habe ich das Rappapapp ständig auf den Lippen. 9/10 Punkte.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von 5 Prinz-Bloggern nach ihren persönlichen Gusto bewertet. Im Durchschnitt erhält Belgien hier einen Wert von 6,6/10 Punkten. Dies ist in der Blogger-Wunschliste bisher Rang 1 im ersten Semifinale. Das Ranking: 1. Belgien 6,6, 2. Moldawien 3,4, 3. Armenien 3,2.

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Die Prognose der PRINZ-Blogger

Belgien hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 73,6 Prozent und landet damit auf Platz 4 in Semifinale 1. Hier geht es zu der Prognose der PrinzBlogger für das erste Semifinale.

Social Media

Loïc hat eine eigene Website sowie einen eigenen YouTube-Channel und ist bei Facebook zu finden.

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Vorschau: Morgen darf Blogger-Kollege Tjabe den Beitrag seines Lieblingslandes analysieren – na klar, die Niederländer sind an der Reihe.

Bisher erschienen im ESC Songcheck:

(1) Moldawien: „I want your love“ von Eduard Romanyuta
(2) Armenien: „Face the Shadow“ von Genealogy