Euphorie in Hamburg: 8 x 12 Punkte für Loreen aus Schweden

Mit der für Deutschland legendären Punktzahl von 161 gewinnt Loreen aus Schweden mit „Euphoria“ das Previewtreffen in Hamburg. Sie verweist im Finale Estland und Großbritannien auf Platz zwei und drei. Der deutsche Vertreter Roman Lob schafft es mit Platz 9 nur knapp in die Top Ten.

22 Grand-Prix-Enthusiasten, darunter 7 Prinz-Blogger trafen sich am Freitagabend, dem 20. April 2012, im CVJM-Heim an der schönen Alster in Hamburg. 42 Länder warteten mit ihrer Darbietung auf das kritische Hamburger Publikum.

Im Stile des Originals wurden zunächst die beiden Halbfinals anhand des legendären 12-Punkte Schemas bewertet. Die Auszählung wurde verdeckt durchgeführt und die jeweiligen zehn Qualifikanten fürs Finale in geschlossenen Umschlägen präsentiert. Nach und nach durfte ein jeder Teilnehmer des Abends einen Umschlag öffnen.

Das erste Halbfinale am 22. Mai 2012

Das erste eher ausgewogene Halbfinale wurde knapp von Albaniens Rona Nishliu mit ihrer dramatischen Ballade „Suus“ vor Island gewonnen. Knapp scheiteren die Omas aus Russland und die Disco-Rocker aus Ungarn und mussten im Halbfinale bleiben. Überraschend deutlich blieb auch Dauerfinalist Griechenland auf der Strecke.

Nachstehend das genaue Endergebnis des ersten Halbfinals:

Platz 1 Albanien Rona Nishliu “Suus” Punkte 125

Platz 2 Island Greta Salóme & Jónsi “Never Forget” Punkte 121
Platz 3 Irland Jedward “Waterline” Punkte 94
Platz 4 Zypern Ivi Adamou “La la Love” Punkte 92
PLatz 5 Lettland Anmary “Beautiful Song” Punkte 87
Platz 6 Moldawien Pasha Parfeny “Lăutar” Punkte 87
Platz 7 Schweiz Sinplus “Unbreakable” Punkte 85
PLatz 8 Österreich Trackshittaz “Woki mit deim Popo” Punkte 76
Platz 9 Israel Izabo “Time” Punkte 71
Platz 10 Rumänien Mandinga “Zaleilah” Punkte 70

Platz 11 Russland Buranovskiye Babushki “Party for everybody” Punkte 69
Platz 12 Ungarn Compact Disco „Sound Of Our Hearts“ Punkte 68
Platz 13 Dänemark Soluna Samay “Should’ve known better” Punkte 58
Platz 14 Finnland Pernilla Karlsson “När jag blundar” Punkte 55
Platz 15 Griechenland Eleftheria Eleftheriou “Aphrodisiac” Punkte 42
Platz 16 Belgien Iris “Would You” Punkte 34
Platz 17 San Marino Valentina Monetta „The Social Network Song (oh oh uh oh oh)“ Punkte 26
Platz 18 Montenegro Rambo Amadeus “Euro Neuro” Punkte 16

Das zweite Halbfinale am 24. Mai 2012

Das zweite Halbfinale, von vielen als das stärkere bezeichnet, erlebte einen Durchmarsch der schwedischen Grand-Prix-Hoffnung Loreen. Sieben Zuseher zogen die 12 für „Euphoria“ . Als ob das Schicksal Regie geführt hätte, steckte der schwedische Ländename im letzten Umschlag. Auf der Strecke blieben die Sänger aus Georgien und Türkei. Kaliopi aus der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien verpasste das Finale um nur einen einzigen Punkt.

Nachstehend das genaue Endergebnis des zweiten Halbfinals:

Platz 1 Schweden Loreen “Euphoria” Punkte 179
Platz 2 Estland Ott Lepland “Kuula” Punkte 149
Platz 3 Serbien Željko Joksimović “Nije ljubav stvar” Punkte 148
Platz 4 Niederlande Joan Franka “You and Me” Punkte 132
PLatz 5 Norwegen Tooji “Stay” Punkte 97
Platz 6 Bosnien-Herzegowina Maya Sar “Korake ti znam” Punkte 79
Platz 7 Ukraine Gaitana “Be my Guest” Punkte 69
Platz 8 Malta Kurt Calleja “This Is The Night” Punkte 66
Platz 9 Slowenien Eva Boto “Verjamem” Punkte 57
Platz 10 Portugal Filipa Sousa „Vida minha“ Punkte 50

Platz 11 Mazedonien Kaliopi “Crno i belo” Punkte 49
Platz 12 Georgien Anri Jokhadze “I’m A Joker” Punkte 45
Platz 13 Türkei Can Bonomo “Love Me Back” Punkte 41
Platz 14 Kroatien Nina Badric “Nebo” Punkte 38
Platz 15 Litauen Donny Montell “Love Is Blind” Punkte 28
Platz 16 Bulgarien Sofi Marinova “Love Unlimited” Punkte 23
Platz 17 Weißrussland Litesound “We Are The Heroes” Punkte 13
Platz 18 Slowakei Max Jason Mai “Don’t Close Your Eyes” Punkte 13

Das Finale am 26. Mai 2012

Für das Finale wurde auf den Tischen eine Punktebahn ausgelegt. Da die Halbfinals hohe Punktzahlen für die Führenden offeriert hatten, musste die Bahn ihren Abschluss auf dem Fußboden finden.

Neben der deutlichen Siegerin aus Schweden erreichten auch der Künstler aus Estland und „The Hump“ aus Großbritannien das Ende der Skala und blieben somit auf dem Teppich stehen.

Nachstehend das genaue Endergebnis nebst den Videos der drei Erstplatzierten:

Platz 1 Schweden Loreen “Euphoria” Punkte 161

Platz 2 Estland Ott Lepland “Kuula” Punkte 108

Platz 3 Großbritannien Engelbert Humperdinck “Love Will Set You Free” Punkte 106

PLatz 4 Serbien Željko Joksimović “Nije ljubav stvar” Punkte 88
Platz 5 Nina Zilli „L`amore é femmina“ Punkte 80
Platz 6 Albanien Rona Nishliu “Suus” Punkte 69
Platz 7 Spanien Pastora Soler “Quédate conmigo” Punkte 68
Platz 8 Niederlande Joan Franka “You and Me” Punkte 65
Platz 9 Deutschland Roman Lob “Standing Still” Punkte 63
Platz 10 Norwegen Tooji “Stay” Punkte 61
Platz 11 Island Greta Salóme & Jónsi “Never Forget” Punkte 51
Platz 12 Österreich Trackshittaz “Woki mit deim Popo” Punkte 41
Platz 13 Moldawien Pasha Parfeny “Lăutar” Punkte 31
Platz 14 Irland Jedward “Waterline” Punkte 31
Platz 15 Schweiz Sinplus “Unbreakable” Punkte 31
PLatz 16 Ukraine Gaitana “Be my Guest” Punkte 28
Platz 17 Malta Kurt Calleja “This Is The Night” Punkte 25
Platz 18 Zypern Ivi Adamou “La la Love” Punkte 24
Platz 19 Lettland Anmary “Beautiful Song” Punkte 21
Platz 20 Israel Izabo “Time” Punkte 20
Platz 21 Bosnien-Herzegowina Maya Sar “Korake ti znam” Punkte 19
PLatz 22 Rumänien Mandinga “Zaleilah” Punkte 17
Platz 23 Aserbaidschan Sabina Babayeva “When The Music Dies” Punkte 17
Platz 24 Portugal Filipa Sousa „Vida minha“ Punkte 17
Platz 25 Frankreich Anggun “Echo (You and I)” Punkte 17
Platz 26 Slowenien Eva Boto “Verjamem” Punkte 17

Ob sich das Hamburger Ergebnis in Baku wiederholt, werden wir am 22., 24. und 26. Mai 2012 sehen. 2010 lagen die Juroren aus der Hansestadt zwar mit ihrer Siegerin Lena Meyer-Landrut richtig, jedoch konnten sich in Oslo von den Hamburger Tipps nur Armenien und Belgien in den Top Ten wiederfinden. Zudem steckten damals sieben Länder im Finale, die sic für die Originalfinalshow am 29. Mai 2010 auf der Bühne der Telenor-Arena von Oslo nicht qualifizieren konnten.

2011 sahen die Hamburger ESC-Fans die Ungarin Kati Wolf als Siegerin, die in Düsseldorf nur 22. wurde. Jedoch erhielt der spätere drittplatzierte Eric Saade aus Schweden sehr hohe Wertungen und wurde an der Alster Zweiter. Bei dieser Wertung schaffte es neben Lena nur das am 14. Mai 2011 siegreiche Duo Ell und Nikki aus Aserbaidschan unter die ersten Zehn. Im letzten Jahr lag man insgesamt bei nur 5 (von 20) Finalisten falsch.

Hamburg steht mit Euphorie hinter Schweden, drückt aber natürlich auch Roman Lob und den anderen 40 Teilnehmer die Daumen.