Euro-Trash: Hochzeit und Scheidung, Hardrock-Burn-Out und Jedward nackt

Das Letzte vom Eurovision Song Contest: Wie sich Anna Mjöll Ólafsdóttir reich scheidet +++ Was Zeljko Joksimovic und Jovana Jankovic auf den Malediven treiben +++ Wodurch Lordi geheilt wurde +++ Warum Jedward und Danny blank ziehen

Ist ja schon gut. Die Euro-Trash-Pause war zu lang. Dafür gibt’s aber heute gleich die ganze Ladung. Denn es hat sich einiges aufgehäuft, über das unbedingt berichtet werden muss. Wenn Brigidde Nielsen das lesen würde, sie würde gar nicht mehr aufhören, „Oh my Gooooood!“ zu rufen.

Also, liebe Leser, nicht von der ersten Nachricht abschrecken lassen, auch wenn wir ungefähr auf Kim-Gloss-Celebrity-Niveau anfangen. Es kommen schon noch große Namen und – schließlich sind wir dem Namen Euro-Trash verpflichtet – auch noch Nackedeis ganz im Stile einer Micaela Schäfer. Nur halt in männlich. Auch da bleiben wir im neuen Jahr ganz unserer Linie treu. Und jetzt rein ins Vergnügen!

Was Heidi Klum vorhat, hat Anna Mjöll bereits hinter sich: Sie hat die Scheidung eingereicht. Für die Jüngeren und die Happy-Sound-Fans unter uns: Anna Mjöll hat 1996 für Island Sjúbidú gesungen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde ihr Weihnachts- und erstes Solo-Album mit dem originellen Titel Christmas JaZZmaZ von den Prinz-ESC-Bloggern beim Adventskalender übersehen.

Im April 2011 heiratete Anna, die mittlerweile in Los Angeles lebt, den viele Millionen Dollar schweren Autohändler Calvin Coolidge „Cal“ Worthington. Was man dazu sagen muss: Cal war zum Zeitpunkt der Hochzeit rüstige 91 Jahre alt (im Foto rechts). Optimale Voraussetzungen für eine lange glückliche Zukunft. Diese fand aber bereits nach acht Monaten ein Ende, da Anna wegen „unüberbrückbarer Differenzen“ die Scheidung einreichte – und natürlich Unterhalt einfordert.

TMZ, die wir hier auch noch zitieren möchten, beendete die Meldung mit dem schönen Satz: They have no kids, probably because he can’t anymore. Dass Anna bereits 41 Jahre alt ist, dürfen wir aus Gründen der Ausgewogenheit nicht unerwähnt lassen.

Oh je, ich merke, dass ich mich schon wieder verplaudere. Also fix weiter mit einer guten Meldung: Das 2008er Eurovision-Modertoren-Duo von Belgrad, Zeljko Joksimovic und Jovana Jankovic, hat sich auf den Malediven das Ja-Wort gegeben! Wenn sie zurückkommen, soll es eine Party mit Freunden geben – und der guten Ordnung halber auch noch eine kirchliche Trauung. Bilder gibt’s bisher keine, insofern begnügen wir uns mit dieser hübschen Collage aus dem Internet und gratulieren natürlich!

Nach diesem kurzen glückseligen Aufatmen kommt nun gleich wieder ein Hammer. Andererseits kennen wir auch das schon aus dem Dschungelcamp: Die härtesten Machos entpuppen sich am Ende als die größten Weicheier. Natürlich darf man das so nicht sagen, wenn’s um die Modekrankheit Burn-Out geht. Wenn aber Mr. Monsterrocker Lordi davon betroffen ist, hat es schon etwas Kurioses. Anderen Angst einjagen und sich selbst einen Tinitus einhandeln…

Der finnischen Zeitung Ilta-Sanomat sagte Tomi Putaansuu alias Mr. Lordi: „Nach dem Eurovision-Sieg war ich sehr beschäftigt. Ich hatte zwei Jahre lang keinen freien Tag. Ende 2007 kam der Burn-Out. Zuerst konnte ich auf dem linken Ohr nichts mehr hören, dann verlor ich den Geschmacksinn und beinahe die Fähigkeit zu reden.“ Was macht ein Hardrocker in so einer Situation? Er lässt sich von der Ehefrau das Handy wegnehmen und einen Sommer lang ins Ferienhaus sperren. Dort scheinen die stechfreudigen finnischen Mücken ganze Arbeit geleistet und ihn wieder hergestellt zu haben.

Diese Leidensgeschichte ist natürlich nicht zufällig ans Tageslicht gekommen, sondern wurde rechtzeitig zum 20-jährigen Bandjubiläum von Lordi platziert. Wie bitte? Ich verstehe Sie so schlecht! Ach so, Sie möchten wissen, ob’s passend zum Jubiläum auch ein neues Album mit bisher unveröffentlichtem Material gibt, für das jetzt Werbung gemacht werden muss? Natürlich gibt’s das! Es erscheint im Frühjahr.

Vom Seelen- zum physischen Striptease. Burn-Out adé, nackte Haut olé! Nur warum müssen sich dabei immer die falschen so in den Vordergrund drängen? Micaela Schäfer könnte ein Lied davon singen, wenn sie denn singen könnte. Gleiches gilt für Jedward. Angeblich feiern sie mit ihrem Strip-Video ihren 500.000sten Twitter-Follower. Uns ist aber auch bewusst, dass sich die beiden für den irischen Vorentscheid für den Grand Prix in Baku in Stellung bringen müssen – und dafür offenbar auf die Nacktkarte setzen.

Dafür zeigen sie in einem gut dreiminütigen Video zum aktuellen Hit Sexy and I know it ihre ganze „Jexyness“. Deutschen Youtube-Nutzern macht die GEMA mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Dazu kommt, dass Youtube das Video nur für über 18-Jährige freigegeben hat. Dank dem englischen Mirror und einiger von ihm gemachter Screenshots kriegen wir aber eine visuelle Vorstellung, wie sich die irischen Spargeltarzane dort gerieren müssen. Der Verlust scheint erträglich.

Um so lieber verweisen wir da doch auf den Trailer für das Melodifestivalen. Christer Björkman spricht ihn selbst – und (natürlich auf schwedisch-ironische Weise) offenbar vor allem sich selbst aus der Seele. Er lässt sich die Windmaschine ins Gesicht blasen, näht angeblich alle Kleider fürs Festival selbst und freut sich über die „noch schärferen Pausenakte“, wobei er sich von fünf Muscle Hunks tragen lässt. Lässt sich da einer feiern, bevor er das Schiff verlässt? Wir wollen’s nicht hoffen! Wenn’s aber soweit ist, wird Euro-Trash natürlich sofort berichten.

In der Zwischenzeit freuen wir uns, dass in dem Trailer auch Charlotte Pirelli, Neu-Single Molly Sandén, Loreen und – mit nacktem Oberkörper – Danny Saucedo zu sehen sind (Foto am Artikelbeginn). Wer waren nochmal Roman Lob, Céline Huber und Yana Gercke?