Grand-Prix-Siegerin blamiert sich bei BBC-Tanzshow

Sie galt als Favoritin, doch dann vergaß sie ihre Choreographie, giggelte und ihre mühsam gelernten Tanzschritte „went down the toilet“, wie es ein Juror uncharmant formulierte. Ex-ESC-Siegerin LULU hatte keinen guten Start im BBC-Tanzspektakel „Strictly come dancing“.

Nach der Ankündigung eines interessanten Line-Ups vieler (mitunter recht betagter) Prominenter, waren die Erwartungen hoch an die BBC-Tanzshow „Strictly come dancing“, zumal eine Legende des Eurovision Song Contest zum Cast gehört. Nach drei Wochen Training sichtlich motiviert, mit einer flotten Aufmachung á la Olivia Newton-John wollte LULU die Fachjury überzeugen – doch statt „Grease“ dachte man bei der Performance der 62-Jährigen auf dem Parkett eher an „Trottie tanzt ins Glück“.

Ihr mit Profi-Tänzer Brendon Cole getanzter Cha-Cha erhielt lediglich 17 von 40 möglichen Punkten von den Juroren, die zweitniedrigste Bewertung aller 14 Paare im Wettbewerb. Lediglich Nancy dell’Olio (Exfreundin des Extrainers der britischen Fußballelf), die mehrfach über ihre Federboa stolperte, erhielt weniger Punkte. Top hingegen die Vorstellung von Ex-Teenie-Star Jason Donovan, der mit 32 Punkten die beste Wertung aller tanzwütigen Promis erhielt.

Lulu nahm es sportlich und hatte sichtlich Spaß. In der kommenden Woche, wenn erstmals die TV-Zuschauer voten, muss sich die ESC-Siegerin von 1969 („Boom-bang-a-bang“) allerdings steigern, sonst droht ein schnelles Aus in der bis Dezember laufenden Show, die mit sensationellen Quoten (42 Prozent, mehr als 10 Millionen Zuschauer) gestartet ist.

Das war nix: Lulu erhielt schlechte Kritiken und weniger Punkte als damals in Madrid 1969

Trost für Lulu: Andere könnens auch nicht – Nancy dell’Olios Kampf mit der Federboa und dem langsamen Walzer

Einer der Top-Favoriten: Jason Donovan mit flottem Cha-Cha-Cha