Hovig bringt für Zypern moderne Electro-Beats nach Kiew

Hovig Zypern 2017

Auf das Video mussten wir zunächst noch warten, der Song war jedoch schon vorher ausgelaufen: „Gravity“ von Hovig. Dafür hat sich Thomas G:son als Komponist wieder anständig ins Zeug gelegt, so dass nicht ausgeschlossen ist, dass er Zypern nach „Alter Ego“ im letzten Jahr nun mit „Gravity“ erneut ins Finale bringt.

Mit den angekündigten Premieren der ESC-Beiträge ist das in diesem Jahr so eine Sache: irgendwo ist immer ein Leck. Oder dank der Zeitverschiebung schon der nächste Tag, wodurch Lieder vorab veröffentlicht werden. Die Tücken der Globalisierung.

Hovig Zypern 2017

Auch Hovigs „Gravity“ war schon vorab zu hören – und es klang auch ohne visuelle Eindrücke des Sängers vielversprechend: moderne Electro-Beats, zeitgemäße Rhythmus-Rückungen (falls es diesen Begriff gibt) gemischt mit klassischen Erfolgsfaktoren des Liedaufbaus. Thomas G:son hat Zypern auch in diesem Jahr nicht hängen lassen (Foto unten mit Hovig im Studio in Stockholm).

Hovig Thomas G:son Zypern 2017

Das offizielle Video lässt ebenfalls erkennen, dass hier nicht mit der heißen Nadel strickt wurde.

Hovig – „Gravity“

Hovig Zypern 2017

Hovig kann sich somit aus zweierlei Gründen Chancen in Kiew ausrechnen: zum einen ist er keine Frau (und fällt zwischen den ganzen Sängerinnen allein deshalb auf), zum anderen hat er einen vergleichsweise außergewöhnlichen, in jedem Fall aber modernen Mid-Tempo-Song am Start, der nicht ganz so deprimierend rüberkommt. Die Nische „Dance-Song“ ist damit jedoch immer noch frei. Aber noch haben ja auch die mit Zypern familiär-freundschaftlich verbundenen Griechen nicht geliefert.

Hovig Zypern 2017

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