Inside Eurovision Workshop 2018, Tag 2: Nina Kutschera

Der zweite Tag des Eurovision Workshops zur deutschen ESC-Vorentscheidung 2019 ist Geschichte und endlich waren wir auch vor Ort, so dass wir euch heute auch noch ein paar exklusive Einblicke hinter die Kulissen geben können. Als Aufmacherfoto haben wir schon mal eines der geheimnisvollen Schilder genommen, die rund um das Maarwegstudio2 in Köln-Braunsfeld hängen und für Außenstehende nicht erkennen lassen, dass hier im im Moment die Kandidaten für „Unser Lied für Tel Aviv“ gesucht werden.

In den Räumen des Studios herrscht auch in diesem Jahr wieder eine sehr angenehme und kreative Atmosphäre. Kein Wunder, ist das Team doch fast 1:1 dasselbe wie im vergangenen Jahr. Als Produzent ist Matthias Alberti von Kimmig Entertainment ebenso wieder „aboard“ wie Lodge-of-Levity Geschäftsführer Jens Bujar. Für den NDR war der deutsche Head of Delegation Christoph Pellander vor Ort.

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Auch der Ablauf ist dann relativ ähnlich wie 2017: Die Kandidaten gehen zuerst mit dem musikalischen Leiter Wolfgang Dalheimer ihre Songs einmal durch und erzählen ein bisschen was über sich. Anschließend arbeiten sie mit Vocal Coach Jeff Cascaro an dem Material und entscheiden, welchen Song sie für das 90-sekündige-Video verwenden wollen, dass ganz zum Schluss in mehreren Takes aufgenommen wird. Zwischendurch werden noch Interviews aufgezeichnet, die später dann für Einspieler etc. verwendet werden können.

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Aber genug von den Background-Infos, kommen wir zu den Kandidaten:

Nina Kutschera

Nina Kutschera Unser Lied für Tel Aviv Eurovision Workshop Deutsche ESC Vorentscheidung 2019

Nina Kutschera hat an der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ teilgenommen, wo sie es immerhin bis in die Liveshows geschafft hat. Sie arbeitet als Sängerin und betreibt ihren eigenen YouTube-Kanal.

Beim Workshop hat Nina sowohl soulige Nummern gesungen, wie man sie auch von ihren The-Voice-Auftritten kennt, als auch elektronischere Pop-Nummern, was ihr auch sehr gut liegt. Insgesamt hat man ihr deutlich angemerkt, dass sie ein richtiger Profi ist und viel Live-Erfahrung hat. Gleichzeitig ist relativ offen, wie „ihre eigenen“ Songs dann klingen würden, was ja aber auch ein Vorteil sein kann.

Im Anschluss hat gestern noch ein zweiter Act am Workshop teilgenommen, den wir an dieser Stelle aber im Moment noch nicht nennen dürfen. Zu diesem Thema haben NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber und Head of Delegation Christoph Pellander ein Statement veröffentlicht:

Wir respektieren hier den Wunsch von aktuell vier Teilnehmern, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht persönlich genannt werden wollen und setzen auf das Verständnis der ESC-Fans.

So erklärt sich auch, warum wir gestern nur über drei der vier Teilnehmer am Freitag berichtet haben.

Diese Spielregeln respektieren und akzeptieren natürlich auch wir. Die Alternative wäre wahrscheinlich, dass der komplette Workshop ohne Presse stattfindet, um dem Wunsch einiger Kandidaten zu entsprechen, und das wäre sicherlich nicht im Interesse von Bloggern und Lesern.

In diesem Sinne folgen morgen an dieser Stelle die Namen der Workshop-Teilnehmer vom Sonntag (und dann sind es auch wieder mehr). Stay tuned!