Israel Calling 2017 – Tag 3: Das Konzert

Krönender Abschluss der Israel Calling Woche war das ESC Konzert am späten Mittwoch Abend im „Theater Club“ in Jaffa bei dem alle 28 ESC Stars ihren Wettbewerbsbeitrag für Kiew präsentierten. Wir haben die schönsten Fotos vom Event und ein paar subjektive Eindrücke von israelischen Fans und internationalen Medienvertretern, wer von den ESC Acts am meisten überzeugen konnte.

Der Theater Club, in dem das Israel Calling Promo-Konzert stattfand, ist ein großer Danceclub in einem alten Gebäude in Jaffa und bietet Platz für bis zu 1500 Personen. Die Location (Foto unten: Lior Rotstein) mit seiner Empore erinnert sehr an den Melkweg in Amsterdam und wirkt in etwa gleich groß.

Als Opener startete Dana International und intonierte „Diva“ und holte sich dazu den gesamten ESC Cast 2017 auf die Bühne. Ein toller Start.

Weiter ging es im Programm mit Israels Teilnehmern beim Junior ESC 2016 und einer Dance Einlage von EuroFalsh.

Durch den Abend führte die in Israel bekannte und sehr attraktive Moderatorin Galit Gutman. Das Konzert wurde auch auf Facebook in die Welt hinaus gestreamt, allerdings meldeten sich einige ESC Fans, bei denen es wohl technische Probleme gab.

In einer vom Israel Calling Team festgelegten Startreihenfolge präsentierten die 28 ESC Teilnehmer dann ihre Songs für Kiew. Deutschland hatte beispielsweise die frühe Startnummer 2 bekommen, da Levina zeitnah zur Echo-Aufzeichnung zurück nach Deutschland musste. Hier nun die 28 Auftritte:

Startnummer 1: Moldau – Sunstroke Project
Startnummer 2: Deutschland – Levina

Startnummer 3: Belarus – Naviband
Startnummer 4: Polen – Kasia Mos
Startnummer 5: Norwegen – JOWST
Startnummer 6: Tschechien – Martina Barta
Startnummer 7: Litauen – Fusedmarc
Startnummer 8: Armenien – Artsvik
Startnummer 9: Dänemark – Anja Nissen
Startnummer 10: Irland – Brendan Murray
Startnummer 11: Serbien – Tijana Bogicevic
Startnummer 12: Rumänien – Ilinca feat. Alex Florea
Startnummer 13: Malta – Claudia Faniello
Startnummer 14: Israel – Imri

Startnummer 15: Lettland – Triana Park
Startnummer 16: Schweiz – Timebelle

Startnummer 17: Finnland – Norma John
Startnummer 18: Mazedonien – Jana Burceska
Startnummer 19: San Marino – Valentina Monetta & Jimmie Wilson

Startnummer 20 – Slowenien – Omar Naber
Startnummer 21: Frankreich – Alma
Startnummer 22: Bulgarien – Kristian Kostov
Startnummer 23: Montenegro – Slavko Kalezic
Zugabe: Golden Boy – Slavko Kalezic
Startnummer 24: Spanien – Manel Navarro
Startnummer 25: Belgien – Blanche
Startnummer 26: Österreich – Nathan Trent

Startnummer 27: Georgien – Tako Gachechiladze
Startnummer 28: Schweden – Robin Bengtsson

Die Stimmung beim Konzert war ausgelassen und die Fans feierten ihre ESC Stars frenetisch. Blanche und Alma wandeln dabei auf den Spuren von Zoe und ihnen fliegen die Herzen nur so zu. Trotzdem waren stimmliche Probleme bei Blanche leider nicht zu überhören. Ihren Auftritt in Amsterdam hat Blanche dann ja aus gesundheitlichen Problemen abgesagt. Schwedens Robins Bengtsson lieferte eine coole Performance ab, aber erst mit seiner (vom Melodifestivalen bekannten) Dressman Show bekommt sein Beitrag so richtig Drive.

Slavko erhielt in Tel Aviv viel Applaus für seine Version von „Golden Boy“ und wirbelte seinen fast 1 m langen Zopf bis zur Ekstase. Bei SunStroke Project und bei Ilinca & Alex Florea geht so richtig die Post ab und auch Nathan Trent sprüht vor Energie. Auch Imri aus Israel nutze seinen Heimspiel-Vorteil. Timebelle forderten die Fans lauthals auf mit ihnen „Celebrate Diversity“ in die Welt hinaus zu rufen.

Nun die spannende Frage: wie kamen die 28 ESC Acts beim Publikum an? Etwa 95% der Anwesenden waren vermutlich israelische Fans. Ich habe befreundete israelische OGAE Mitglieder gebeten ein kleines subjektives Ranking zu erstellen:

1. Bulgarien
2. Österreich
3. Belgien
4. Rumänien
5. Deutschland

Auch bei den internationalen Medienvertretern auf der Empore habe ich ein kurzes Stimmungsbild eingeholt, wer denn am meisten überzeugte. Genannt wurden:
Rumänien, Frankreich, Bulgarien, Belarus, Schweiz

Gruppenfoto vor der City Hall in Tel Aviv

Nach dem Konzert wurden letzte Kräfte mobilisiert und es ging in den frühen Morgenstunden noch zur City Hall in Tel Aviv um ein Gruppen-Abschiedsfoto als Erinnerung für die schönen Tage in Israel zu machen.

Dank des Engagements von Tali Eshkoli und der Sponsoren (siehe unten) erlebten alle Teilnehmer unvergessliche Tage in Israel, wie im folgenden Video zu sehen ist:

 

Hier ein Überblick zu den Events und Beiträgen zu Israel Calling 2017:
Die Teilnehmer
Ankunft & Welcome Dinner
Ausflug nach Jerusalem
Empfang mit Rotem Teppich
Das Konzert

Noch mehr Infos zum Event Israel Calling 2017 gibt es im Netz:
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Twitter

Hinweis: Die Reise nach Israel für alle beteiligten ESC-Teilnehmer und die eingeladene Fachpresse wurde ermöglicht dank des Engagements von Tali Eshkoli und der Sponsoren Tali Eshkoli Productions, Außenministerium & Tourismusministerium von Israel sowie den Städten Jeruslaem & Herzliya und der Umweltorganisation KKL – JNF. Reise- und Übernachtungskosten wurden von ihnen übernommen.