Levina im PrinzBlog-Interview: „Ich lasse mich durch die Wettquoten nicht verrückt machen!“

Levina war am letzten Sonntag einer der Gäste bei der London Eurovision Party. Vor allem mit ihrer a cappella Version von Valerie (Amy Winehouse) überzeugte sie die Zuschauer und zeigte was sie stimmlich drauf hat. Bei Perfect Life dagegen war die Stimmung leider nur mittelmäßig. Im Prinz-Blog Interview sprachen wir mit Levina über ihren Song, ihre Promotour und ihre Chancen für Kiew.

Prinz Blog: Hallo Levina. Es ist schön Dich gerade hier in London wiederzusehen, wo wir Ende Januar schonmal ein Interview geführt haben. In der Zwischenzeit hat sich bei Dir ja vieles verändert.

Levina: Das stimmt. Mein Leben steht momentan komplett auf den Kopf. Ich bin sehr viel unterwegs, gebe zahlreiche Interviews, besuche verschiedene Länder und bin in TV Shows vor Millionenpublikum. Das hätte ich vor zwei Monaten nicht gedacht. Es ist alles sehr busy, aber es macht jede Menge Spaß! Ich lebe gerade meinen Traum!

In letzten Interview hatten wir ja viel über dein Studium geredet. Kommst Du denn überhaupt noch dazu?

Ich habe mein erstes Semester abgeschlossen und pausiere momentan. Zum Glück sind meine Dozenten da sehr verständnisvoll. Sie freuen sich richtig für mich. Ich setze jetzt erstmal aus, darf aber mit meinem Studium später jederzeit weitermachen.

Du hast die deutsche Vorentscheidung ja doppelt gewonnen. In den beiden ersten Abstimmungsrunden hat „Wildfire“ geführt. Hast Du eine Erklärung, warum es am Schluss dann doch „Perfect Life“ geworden ist?

Ich muss sagen auch ich war etwas überrascht. Durch die Stimmung im Saal hatte ich auch geglaubt „Wildfire“ würde es werden. Vielleicht habe ich dadurch, dass ich mich auf der Bühne immer wohler gefühlt habe bei meinem letzten „Perfect Life“ Auftritt noch eine letzte Schippe draufgesetzt und das kam beim Publikum gut an. So richtig kann ich es mir auch nicht erklären. Ich mag aber „Perfect Life“auch und freue mich damit anzutreten.

 

In den Wettquoten sieht es momentan ja nicht so gut aus. Bekommt man das als Künstler mit?

Natürlich liest man hier und dort immer wieder mal etwas. Ich lasse mich aber dadurch nicht verrückt machen. Ich konzentriere mich auf meinen Song, meine Performance und versuche das Beste zu geben. Den Rest wird man dann sehen.

Apropos Song: Heute abend sollen wir ja die neue „verdichtete“ Version hören. Was heißt das?

Der Song wurde genau auf 3:00 gekürzt. Sonst hat sich nichts grundlegendes verändert.

 

Du hast gerade von deiner Promotour erzählt. In der Vergangenheit waren ja deutsche Künstler selten bei Preevents. Wie kam es dazu?

Ich reise sehr gerne in fremde Länder. Dadurch, dass ich bereits im Ausland studiert habe und sehr viele internationale Freunde habe bin ich total offen für Reisen in andere Länder. Und ich bin sehr froh, dass mich mein Team dabei so gut unterstützt. Letzte Woche war ich in Georgien, morgen fliege ich nach Israel und am nächsten Wochenende bin ich in Amsterdam. Wie gesagt lebe ich gerade meinen Traum!

In Deutschland warst Du ja auch bei „Schlag den Star“ und Florian Silbereisen. Wird man mit der Zeit lockerer oder ist man jedes Mal aufgeregt?

Ich bin jedes Mal aufgeregt. Aber in einem positiven Sinne. Von mal zu mal kommt immer etwas mehr Routine rein. Diese Auftritte helfen auf jeden Fall zur Vorbereitung auf Kiew.

Apropos Kiew. Wird sich der Auftritt noch stark verändern zu den bisherigen Shows?

Alles darf ich da noch nicht verraten. Wir arbeiten daran den Song so gut wie möglich auf die Bühne zu bringen. Es wird ein bisschen anders, aber nach wie vor wiedererkennbar.

Vielen Dank Levina für das sehr ehrliche Interview! Wir drücken Dir alle Daumen für Kiew und sind ganz sicher, dass Du uns völlig unabhängig vom Ergebnis sehr würdig vertreten wirst!