Live-Blog: Auch Österreich setzt mit The Makemakes auf Ballade

VE Österreich 2015 - The Makemakes
Das Gastgeberland war heute an der Reihe. Nach drei aufgezeichneten Shows folgte nun das Finale von „Wer singt für Österreich?“ mit sechs von Coaches ausgewählten und betreuten Acts. Die bunte WSFÖ-Reise endete in einem Stechen zwischen Songs der eher ruhigen Machart. Und so werden auch die Gastgeber mit The Makemakes und „I am yours“ keinen Dancefloor Filler für den EuroClub präsentieren im Mai. Hier der Live-Blog zum Nachlesen.

Die Show beginnt um 20.15 Uhr und soll bis 22.30 Uhr laufen. Mirjam Weichselbraun moderiert. Der Livestream ist hier beim ORF geschaltet. eurovision.tv überträgt hier.

Die Songs können hier auf der ESC-Seite des ORF gehört werden.

Hier haben wir über die dritte Runde mit der Vorstellung der Songs berichtet.
Hier ist die zweite Runde geschildert, die die Künstler näher vorstellt.
Hier ist die erste Runde gebloggt, in der die 6 aus 16 Acts ausgewählt wurden.

 

Guten Abend aus Köln! Wir schauen heute nach Österreich, wo unsere Nachbarn den Beitrag für den ESC im eigenen Land auswählen. Erstmals in der diesjährigen Auswahl wird die Show live gesendet und das Ergebnis durch Televoting bestimmt.

Die Coaches der Vorentscheidungsshows sind weiterhin Anna F., Nazar und The BossHoss. Sie haben in den vergangenen Wochen die sechs Finalteilnehmer begleitet, unterstützt und die jeweils einen Song pro Act fürs Finale ausgewählt.

Und es geht los mit allen Kandidaten auf der Bühne und einem großen Chor, und der Hymne des letzten Jahres – „Rise like a Phoenix“ in einer recht rockigen Version! Das Publikum dreht schon mal durch.

Mirjam Weichselbraun begrüßt alle Teilnehmer. Und sie erzählt dass alle Kandidaten sich richtig Mühe gegeben haben, die Bühne zu füllen und zu rocken. Und es hat sich ausgezahlt sagt sie. Alle werden auch nochmal in Videos vorgestellt.

 

1. Folkshilfe – Who you are

Und wir eröffnen den Abend mit der Folkshilfe. Man sitzt in netter Plauderrunde bei Salzstangen und Nachos und Mirjam spricht ausführlich mit jedem Act. Jeder kommt mal zu Wort. Die Jungs schwärmen von der Live-Erfahrung und erzählen von ihrer Karriere vor der WSFÖ-Staffel. Ein Video von ihrer Zeit als Straßenmusiker wird gezeigt. Und es wird Bilanz gezogen von den drei Wochen bei WSFÖ. Kommentare der Coaches werden eingespielt, sowie Ausschnitte der bisherigen Auftritte.

„Who you are“ beginnt mit der Quetschn und einer Strophe in Mundart. Die drei stehen im Dreieck symmetrisch auf der Bühne, Gitarre und Quetschn links und rechts, Drums mittig. Ein leicht schunkliger Rhythmus mit augenzwinkerndem Text in der Strophe, dann der rockigere Refrain auf Englisch: „Bleib Dir treu“ ist die Kernaussage. Waren wir als Nicht-Österreicher in Runde 1 noch etwas überfahren vom sehr national geprägten Auftritt, und überrascht von der Internationalität in Woche 2, haben Folkshilfe nun die perfekte Melange gefunden. Sehr ansprechend, sehr catchy, und mit genug origineller – oder sagen wir: national identitätsstiftender – Instrumentierung. Und die Drei füllen mit ihrem Act die Bühne, das schaut gut aus, klingt fantastisch, und das Augenzwinkern funktioniert glaube ich auch international, selbst wenn man den Strophentext nicht versteht. Sehr, sehr gut. Die Coaches finden es großartig und prophezeien eine große Karriere, zumindest in Österreich. 9/10

 

2. Zoe – Quel filou

Zoe ist nun dran und Mirjam spricht von ihrem in der Woche gewachsenen Status als Favoritin. Wieder Ausschnitte von den letzten Wochen, und Zoe meint, am schwierigsten sei der Moment gewesen, kurz bevor sie in Runde 1 gewählt wurde. Sie wurde im Lauf der Staffel eher nervöser, und auch ihr Papa (als Manager) hat sie ein wenig gestresst hat man den Eindruck. Es macht ihr aber viel Spaß auf der Bühne, und sie freut sich auf „Quel filou“. Sie ist und bleibt nach eigener Aussage nervös. Sie hat ihren Opa aus Paris dabei, und die beste Freundin, die in England lebt. Sie kündigt an, den Song auf Englisch zu singen, weil er dann „verständlicher“ wird – keine gute Idee, wie ich finde (und einige unserer Leser). Sie scheint auch nicht ganz überzeugt und sieht durchaus ein Risiko in dieser Entscheidung.

Und leider bestätigt sich mein Bauchgefühl. Die Sprache passt nicht so zum Act, in dem sowohl musikalisch wie auch klamottentechnisch alle Register in Sachen Frankreich-Klischees gezogen werden. Ein DJ mit Grammophon steht auf einem Podest, die Band sitzt rechts an der Seite, alles in Klamotten und Stil der 20er. Im Text schleicht sich der umworbene Schlingel („Filou“) durch die Straßen von Montparnasse, und Zoe ist hin und weg. Man denkt sich, obwohl das alles etwas zu glatt und nicht ganz authentisch geraten ist, in eine kleine Bar in Paris. Das könnte beim ESC die träge Masse des paneuropäischen Publikums verwirren: Cowboys für Deutschland haben auch nicht funktioniert, ob man was anfangen kann mit einem Filou für Österreich, der auch noch auf Englisch besungen wird? Die Coaches finden es gut gelöst. Selbst Nazar ist voll des Lobes, fand es sogar besser als auf Französisch. Ich nicht so: 5/10

 

3. Dawa – Feel alive

Die Gruppe erzählt, dass sie fälschlicherweise für eine vom ORF gecastete Band gehalten wurde. Sie wollen sich nicht verbiegen, und hatten wohl anfangs etwas Angst von der ganzen TV-Maschinerie. Aber sie haben sich sehr gefreut über das viele positive Feedback der Coaches. Nazar hat in der Woche versucht, sie dazu zu bewegen, den Song noch etwas aufzupeppen, aber sie haben sich dagegen entschieden. „Mit dem Song kann man was anfangen beim Contest“, sagt die Band. ESC-Stage-Director Marvin Dietmann mischte den Act dann doch noch optisch auf mit beweglichen Podesten, was die Band nicht wirklich goutierte, aber sie freuen sich trotzdem sehr auf den Live-Auftritt.

Das bunte Quartett präsentiert einen sehr reduzierten Sound mit Glockenspiel und Cello. Der Song hat einen gemächlichen Rhythmus und ist niedlich, auch eingängig, aber doch fehlt etwas Besonderes. Der Sound ist weiterhin handgemacht, die Stimme des Sängers weiterhin Zucker, irgendwo zwischen Bruno Mars und Tracy Chapman. Sie stehen etwas weiter auseinander als in der letzten Woche, und Bodennebel soll die Szenerie wohl etwas mystisch gestalten. Trotzdem kann man kann sich die Band damit nicht so richtig auf der großen Showbühne des ESC vorstellen, aber vielleicht wäre das gerade der Reiz? Bin zwar nicht mehr so ganz optimistisch wie noch zu Beginn der WSFÖ-Suche, aber die Coaches loben den Act als „wundervoll“ und den Song als „gottverdammten Hit“. Nun gut, mir haben die anderen Dawa-Songs besser gefallen. 6/10

 

4. Celina Ann – Utopia

Celinas freche Schnauze ist wohl echt ein Thema, so hat man aus drei Wochen WSFÖ alle möglichen Flüche und derben Sprüche zusammengeschnitten. Gibt’s nichts anderes zu berichten? Nett… Sie fühlt zwar großen Druck erzählt sie, aber die Chance will sie auf jeden Fall nutzen. Mirjam bittet die Zuschauer, sich nicht telefonisch beim Sender zu beschweren. Die Mama, die bestimmt für diese Kinderstube verantwortlich ist, ist auch wieder dabei und wird Celina begleiten. „Was kann denn da noch schiefgehen?“ fragt Mirjam. Wie macht man die Bühnenshow passend für das Gefühlschaos im Songtext (Frau wird vom Mann verlassen)? Eine Windmaschine muss her, und Tücher. Und welches Outfit? Celina will sich nichts aufschwatzen lassen. Mal schauen, wie natürlich das gleich alles wirkt.

„Utopia“ ist dunkel anmutender Soul-Pop mit einem ansteckenden, treibenden Beat. Bestens geeignet für den ESC meine ich, auch wenn Celina letzte Woche optisch schlimm zurechtgemacht war bei diesem Lied. Heute hat man sie passend zur Bühne in schwarz und rot (etwas andalusisch) ausgestattet, das schaut prima aus. Weiße Schleier fliegen im Hintergrund durch die Luft, nichts verheddert sich. Die Haare wehen. Stimmlich sehr ordentliche Leistung mit einem guten Chor im Hintergrund (u.a. mit Mutti). „Utopia“ sticht nicht nur akustisch hervor. Den Song hat sie mitgeschrieben, und die Coaches finden, sie hat alles, was es braucht. Würde musikalisch am 23. Mai übrigens mit Ann Sophie aus Deutschland konkurrieren. 7/10

 

5. Johann Sebastian Bass – Absolutio

Die Outfit-Frage war hier schnell geklärt, sie bleiben einfach wie sie sind. Nur der Bart soll in einem Internet-Voting ausgesucht worden sein. Der Text handelt von der Begegnung eines Menschen aus der Damals-Zeit, aus der sie kommen (ca. 1750) mit einem aufgeklärten Menschen der Jetzt-Zeit (das war mir bisher nicht klar). In dem Video spazieren sie mit ihren Pudeln und zeigen uns ihren Proberaum, eine Rumpelkammer erster Güte mit lauter Nippes und in der es sicherlich kräftig zieht…. Bei der Verkündung der Qualifikanten in Sendung 1 haben sie Mirjam über die Schulter auf den Zettel gespickt. Die Ausschnitte aus den Shows zeigen nochmal, wie vielfältig sie ihren Elektrokoko-Musikstil ausleben.

Mit „Absolutio“ haben sie einen Funk-Pop-Titel im Gepäck, der von opernhaften Einwürfen der drei Backing-Damen in origineller Weise gebrochen wird. Im Gegensatz zu den ersten beiden Shows finde ich das nun qualifizierte Stück nicht wirklich stark genug. Charmant ist zwar der Gegensatz von Vocoder und klassischen Tönen, und der Song bringt alles JSB-Typische mit sich, aber als Komposition ist das nicht groß genug für einen solch großen Wettbewerb wie den ESC. Die Bühnenshow mit Gehampel und Armrudern ist auch eher Rudolf Mooshammer als Falco. Die Coaches überschlagen sich mit Lob, finden aber glaube ich auch die Typen besser als den Song. Nee, das ist nicht so gelungen. 4/10

 

6. The Makemakes – I am yours

Die Jungs sind so sexy meint Mirjam, dass sie selbst „auch schon ganz scharf“ sei (wie bitte?) Auch einem Nacktshooting scheinen sie nicht abgeneigt zu sein, zumindest der Eine des Trios. Ein Vorher-Nachher-Fotobeweis zeigt, wie die Frisuren der Jungs in Rekordzeit langgewachsen sein müssen. Vielleicht war es auch einfach nur der Stress mit den ganzen Interviews. Sie kommen ruhig, unprätentiös und gradeaus rüber. So richtig aus sich raus kommen sie nicht, und man weiß auch noch nicht so recht, ob sie sich hier in der richtigen Sendung gut aufgehoben fühlen.

Angelsächsische Pianomucke der Countrybarden, klingt wie direkt aus den 70ern importiert (im allerbesten Sinne) – oder sind das sogar Beatles-Harmonien, die da durchschimmern? Sowas in der Art haben die Schweden und die Iren vor Jahrzehnten zum ESC geschickt, das besticht durch zeitlose Klasse und funktioniert beim Großteil des Publikums fast immer. Klare Instrumentierung, fabelhafte Stimme, schöne Melodie. Am Ende steht der Sänger vom Klavier auf und schreitet nach vorn, was auch besser ist, denn das Instrument geht (kontrolliert) in Flammen auf. Nicht besonders originell, auch die Komposition nicht, aber das muss ein guter Song ja auch nicht unbedingt sein. Und der hier ist: einfach gut. Das Publikum ist sehr angetan, die Coaches auch. 8/10

 

Wir haben es geschafft. Mirjam erklärt das weitere Prozedere. Zwei Voting-Runden: In der ersten wird Televoting sowie zehn Länderjurys abstimmen, die Top 2 kommen dann nochmal in ein Stechen, das nur noch die Televoter entscheiden. Schnelldurchlauf.

Was ich außergewöhnlich nervig fand, war das völlig kritiklose Auftreten der Coaches, was sie vollkommen redundant, weil unglaubwürdig macht. Alle waren „mega, genial, 12 points“. Nee Jungs, nur einer kriegt die Zwölf. Naja gut, es soll halt heute niemand beeinflusst werden. Aber dann sollte man sie auch nicht nach jedem Song befragen.

Andi Knoll zeigt den Zuschauern zur Überbrückung ein paar der anderen Kandidaten für den ESC im Mai: Frankreich (sieht er hinten), Italien, Ungarn (er mag’s nicht). Und die unvermeidlichen Esten. Die sieht er auch ganz vorn. Edurne aus Spanien sieht er auf Platz 15. Und die Finnen – für ihn ein „supercooler Act“. Irland folgt, dann die Schweiz und Slowenien. Und Ann Sophie, klar. „Ein paar Gesangsstunden nehmen bis dahin“, lautet sein lapidarer Kommentar. Er hält den ESC jedenfalls für keine unlösbare Aufgabe, egal wer für Österreich antritt.

Werbepause. Zeit, meine persönliche Rangfolge schnell zusammenzustellen.

Folkshilfe – Who you are (9/10)
The MakeMakes – I’m yours (8/10)
Celina Ann – Utopia (7/10)
Dawa – Feel alive (6/10)
Zoe – Quel filou (5/10)
Johann Sebastian Bass – Absolutio (4/10)

Ein kurzer Blick auf die Nachrichten des Tages: Steuerreform und Tauwetter.

Gleich geht es um die Entscheidung in dieser tatsächlich sehenswerten WSFÖ-Ausscheidung. Überhaupt haben die Österreicher immer große Kreativität gezeigt, wenn sie in den letzten Jahren Vorentscheidungen veranstaltet haben…. Huch, was ist das denn? Ein Werbespot zu Zoe’s Download-Angebot? Muss das sein? Sehr fair… not! Komme mir vor wie in einer Belarus-Sendung…. 😉

Wir sind wieder live im Studio, und Mirjam bestätigt, dass das Televoting noch läuft. Der Werbespot lief also mitten in der Voting-Phase. Hmm. Schnelldurchlauf.

Ok, das ist auch neu…. der Interval Act wird von den Kandidaten selbst eingesungen. Zoe und Celina schreiten auf die Bühne und starten mit „Merci Cherie“, während Udo auf der Videowall mit einstimmt, und die Mädels schauen verliebt auf die Leinwand. Der Leadsänger der Makemakes und Dawa, die ganze Folkshilfe und der Sänger von JSB kommen dazu. Das ist eine schöne Idee, klug inszeniert als Hommage an den ersten, erst im Dezember verstorbenen Sieger von 1966.

Die Länderjurys werden nun aufgerufen.

Lettland startet. Es werden 5, 6, 7, 8, 10 und 12 verteilt, d.h. jeder bekommt Punkte. Zoe führt vor Dawa.

Frankreich. Der Juror verspricht sich bei JSB… 10 für Zoe, und 12 an die Makemakes. Zoe führt mit 22 Punkten.

Australien ist dabei! 10 an Dawa, 12 für die Makemakes, die nun mit 31 zu 29 (für Zoe) führen.

Niederlande. Und sie spricht sogar deutsch. Meine Folkshilfe nippelt total ab. Die Makemakes und Zoe ziehen davon und haben beide 41 Punkte.

Spanien gibt Zoe die 10, und den Makemakes 12. Halbzeit.

Israel freut sich, auch gefragt worden zu sein. Ein doch sehr gleichmäßiges Voting aller Länder. Zoe und The Makemakes wieder gleichauf bei 63 Punkten.

Großbritannien. Endlich mal mehr für Folkshilfe – 12!!! Yippie!!

Moritz Münkner (wer?!) verliest für Deutschland. 10 an Zoe, 12 an die Makemakes.

Slowenien ist dran. 10 an The Makemakes und 12 an Zoe. The Makemakes führen mit 95 vor Zoe mit 93 Punkten. Auf Platz 3 ist Dawa.

Italien gibt 10 an Zoe und 12 an The Makemakes, die gewinnen damit das Ländervoting mit 107 Punkten vor Zoe mit 103.

WSFÖ Punktetableau

Jetzt kommen also die Televoting-Punkte dazu, die genauso viel Gewicht haben wie die bisherigen. Es wird umgerechnet in Song-Contest-Punkte, d.h. The Makemakes führen mit 12 vor Zoe mit 10 Punkten.

5 für Celina Ann

6 für JSB

7 an Folkshilfe – schade!

8 an Zoe

10 an Dawa

12 an The Makemakes

Es gewinnen die Makemakes mit 24 vor 18 für Zoe und 18 auch für Dawa. Da Dawa aber im Televoting höher liegt als Zoe, rutschen sie an ihr vorbei und gesellen sich zu The Makemakes ins Superfinale.

Dawa sind sprachlos (kurze peinliche Stille), dann ein Gruß an Mama und Opa vom Makemakes-Sänger.

Jetzt wird also wieder gevotet, Zähler sind wieder auf Null. Dawa lösen im Publikum eine Fan-Hysterie aus trotz des etwas faden Songs, bei The Makemakes höre ich etwas weniger Euphorie. 6 Minuten Abstimmzeit.

Und Conchita – The Queen of Europe – wird angekündigt. Sowie Alexey, ein junger Russe, der im Publikum sitzt und angeblich wegen der Weltoffenheit des Alpenstaats nach Österreich gezogen ist, nachdem er den ESC 2014 gesehen hat. Conchita löst also sogar Umzüge quer durch Europa aus, wer hätte das für möglich gehalten. Da passt ihr neuer Song „You are (unstoppable)“ gut, den sie in den hohen Passagen heute leider etwas kreischt.

Conchita ist hochzufrieden auch mit dem bisherigen Ausgang der Show, scheint also ihren Favoriten in den Top 2 wiederzufinden, und verplappert sich also ein bisschen… Das anvisierte Nacktshooting mit den Makemakes scheint sie also tatsächlich auch etwas scharf zu machen (Zitat Mirjam).

Magistra Hoppmeier (die Notarin) bringt das Couvert mit dem Ergebnis. Mirjam spannt uns auf die Folter.

Es sind: THE MAKEMAKES!!!

Es wird geknutscht, jeder mit jedem. Conchita bahnt sich den Weg zwischen den (alpenländisch zurückhaltend) Feiernden. „Es wird viel Schönes auf sie zukommen“, sagt Mirjam, und Conchita bestätigt das nickend. Jetzt mischen sich auch die Coaches auf die Bühne, es wird weiter umarmt und gelächelt. Das Lied läuft aus dem Off, aber eine Reprise live on stage gibt es nicht. Abspann, Mirjam sagt „Auf Wiederschaun“ und das war’s.

Der Sieger der Länderjurys und des Televoting hat auch in Runde 2 gesiegt. Wir haben eine klasse Band für endlose Fotostrecken von Peter geschenkt bekommen. Mal sehen, ob wir das mit dem Nacktshooting noch hinbekommen, wenn wir in Wien sind. Ich sage „Gute Nacht“ aus Köln, und wir sehen uns morgen bei den Live-Blogs zu Schweden und Norwegen. Viel Spaß!

The Makemakes – I am yours

 

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