Live-Blog: Finale beim Melodifestival – Euphorie in Schweden!

Die Mutter aller Vorentscheidungsshows, das schwedische Melodifestivalen, feierte sein Finale und 10 Acts wollten das Ticket für Baku gewinnnen und vor allem das eigene Land erobern. (Foto: SVT)

Glaubte man den Abstimmungen und den Wettquoten, gab es eine ähnlich deutliche Favoritin wie 2006 Carola oder 2007 The Ark: Loreen, Schwedin mit marokkanischen Wurzeln und Gesichtsgardine. Ihr sphärischer Song „Euphoria“ lag – wie sollte es anders sein – schon vorm Finale auf Platz 1 der schwedischen Singlecharts und war definitv der Song, den es zu schlage(r)n galt.

Hier unser Liveblog mit WM und Special guest Harald, der bereits unseren Live Blog des deutschen Finales mit hübschen Kommentaren veredelte. (Alle Fotos: SVT)

Eine Handvoll Blogger war übrigens live vor Ort anwesend und wird sicher in den nächsten Tagen kleine Mello-Anekdoten zum Besten geben. Die erste traf bereits vor der Live-Sendung ein: Jan schrieb , dass der Hit des Tages in Stockholm Loreen-Perücken seien (macht Sinn, finde ich). Niemand vor Ort zweifelte übrigens am Sieg der Sängerin.

Jetzt aber in die Live-Schleife – mit Videos aus den Vorrunden:

So, es geht los – wie immer ein fulminantes Opening. Eine kleine Mello-History mit allen Siegern der letzten 10 Jahre und wie schon in den letzten Wochen eine Shownummer mit Sarah und Co. Diesmal gibt es „New York, New York“ als „Baku Baku“. Im Profil, so Harry, fallen Sarahs Argumente besonders auf, aber singen kann sie! Jetzt auch noch Ballett. Wir mögen das! Auch die Glitzerkleider. Glitzer muss sein, gell?

Die Teilnehmer werden vorgestellt. Ebenso das Votingverfahren. Es gibt, wie schon erwähnt, Jurygrupparna aus 11 Ländern und natürlch kann man wieder anrufen – wir leider nicht…

Und jetzt ERIC. Mit einer Art Megamix aus „Popular“ und „Hearts in the Air“, ganz viel Michael Jackson und Ballett, allerdings anders, als vorhin im Opening. Jetzt fliegt er auch noch – dazu läuft „Hotter than fire“. Wir finden Eric Saade wie immer niedlich, diskutieren aber über seine musikalische Qualität. Das Ergebnis unserer Diskussion wird selbstverständlich nicht veröffentlicht.

Die Damen sind zurück und – es geht los. Sarah präsentiert, sympathisch wie immer, den ersten Teilnehmer. Es ist:

David Lindgren: „Shout it out“

Wie immer im Bankeroutfit mit Turnschühchen liefert David eine gekonnt flotte Performance seines etwas repetitiven Eric-Saade-Schlagers. Energie hat der Mann, was seine Tanz- und Bewegungskapriolen beweisen. Harry, der bisher nur Loreen kannte, findet es nicht besser, als „Euphoria“, nein wirklich nicht. Ich sowieso nicht, obwohl es ein hübscher Opener ist und den Menschen im Saal sichtlich Freude bereitet.

Wie immer wird gewertet – nach unserem ureigenen Geschmack – und da erhält Little David 8 von 20 Punkten.

Helena sagt Melodi Nr. 2 an:

Thorsten Flinck och Revolutionsorkestern: „Jag reser mig igen“

Thorsten, der schwedische Tom Waits (oder so etwas Ähnliches), wieder mit Revolutionsorchester und blutroten Schals, singt seine „Aufsteherballade“ ebenfalls in gewohnter Manier. Im Finale von Andra Chansen hat er die Banane rausgekickt und hat seinen Song in den letzten Tagen bei Itunes gut verkauft. Ein Anzeichen für eine gute Platzierung?

Harald fühlt sich angesprochen, ich sowieso, obwohl ich finde, dass Thorsten blickmäßig nicht so ganz bei uns ist. Der Saal gibt mehrfach Szenenapplaus, verdient. Wir glauben, das läuft gut heute, Platz 5 oder besser.

Wir geben 14 Punkte. Damit unser Platz 1 bisher und wahrscheinlich auch noch nach Nr. 3, die da heißt:

Dead by April: „Mystery“

Anders als die Poodles (MF 2006) oder Dynazty (4. Vorrunde MF 2012) gelten Dead by April als „richtige“ Hardrock-Band (sagt Jan). Soviel tätowierte Haut hat man jedenfalls noch nie auf der MF-Bühne gesehen. Der Song hat trotzdem noch viel Schlager in sich – und die von Harry sehr goutierten Rammstein-Passagen. Harry findet es gefällig, ich ein wenig gewollt. Schlimm ist das nicht, aber richtiger Hardrock? Ist ja auch egal.

Ein Keychange – der Beweis ist erbracht: kein Hardrock!

Wir geben 8 von 20 Punkten – geteilter Platz 2 hinter Thorsten. Hatten wir ja vorausgesehen.

Helena präsentiert in dramatischer Manier Melodi Nr. 4:

Lisa Miskovsky: „Why start a fire“

Ich hatte vor Jahren ein Lisa-Miskovsky-Album mit einem ganz tollen Song namens „Lady Stardust“. Mit ihrem MF-Beitrag bin ich bislang noch nicht so recht warm geworden. Vielleicht heute?

Ja, auf jeden Fall ein ganzes Stück wärmer. Schöner Übergang von der Strophe zum Refrain. Lisa sehr professionell. Harry wird ganz ruhig. Das gibt sicher viele Punkte von ihm. Jetzt sagt er „geil“. Hui.

Für die große Eurovisonsbühne müsste jetzt noch irgendwas kommen, kein Keychange, aber irgend ein neues Element – Harry ist nicht mehr ganz so begeistert. Ein bisschen schade…

Lisa erhält 13 Punkte – Platz 2.

Rockabilly ist angesagt mit Nr. 5:

Top Cats: „Baby Doll“

Nachdem der Song „The King“ von den Playtones letztes Jahr ganz erfolgreich im MF-Finale war, dürfen jetzt die Top Cats ran. Sie klingen wie die Stray Cats, geben dem Abend sicher noch mal eine neue Note, aber was Neues ist das ja eigentlich nicht. Egal – in Schweden wird / ist es ein Hit.

Wir geben 7 Punkte. Platz 5 bisher. Das ist aber nur Makulatur, denn jetzt kommt SIE mit Startnumner 6:

Denkste – Sarah macht noch Reklame für den Web-Wettbewerb „Tredje chansen“, bei dem Loreen mit ihrem Beitrag aus dem Vorjahr „My heart is refusing me“ ebenfalls favorisiert ist. Jetzt aber:

Loreen: „Euphoria“

Dieser Song hat die Fangemeinde und auch wohl das Königreich Schweden im Sturm erobert. Viele – auch ich – sehen jetzt schon einen, wenn nicht den ganz heißen Favoriten für Baku.

Der Saal geht ab wie Schmidts Katze und Loreen ist gut wie immer. Ihre Pina-Bausch-Bewegungen sitzen bombenfest, die Stimme auch. Das soll, das muss, das kann nur…

Liebe internationale Juroren, macht bloß nix falsch, auf Svenska Folket kann sich Loreen sowieso verlassen.

Harald findet ihre Show super! Ich natürlich auch!

Der Saal tobt, wir geben erstaunlicherweise nur 19 von 20 Punkten. An mir liegt’s nicht.

Durchatmen und auf zu Melodi Nr. 7:

Ulrik Munther: „Soldiers“

Das Bob-Dylan-Kind zeigt heute mal seine schmächtigen Oberarme, trägt wieder Käppchen und präsentiert seinen hübschen Song in gekonnter und gewohnter Manier.

Ich mag das, sehe es aber nicht in Baku, sondern finde, das man das hübsch im Radio spielen könnte. Harald ist eher skeptisch.

Wir kommen auf 12 Punkte.

Ich stimme Harry schon einmal auf Melodi Nr. 8 ein (Herrrrrrrrrrrrrregud!) und das ist:

Björn Ranelid ft. Sara Li:  „Mirakel“

Der empfindliche Schriftsteller in Rolf-Eden-Optik rezitiert wieder bis die Schwarte kracht. Das Ganze ist wieder billig, billig, aber gibt sich den Anspruch von etwas ganz Wichtigem. Herrlich! Irgendwie ist es doch toll, finden wir, dass so ein Schrott auch dabei ist. Wir glauben allerdings, dass sich der Witz des Ganzen zwischen Vorrunde und heute verflüchtigt hat und tippen, dass Rolfie-Björn gute Chancen hat, die rote Laterne mit nach Hause zu nehmen. Passt ja dann gut zu Sara Lis Kleid.

Bei uns ist er jetzt schon Letzter mit insgesamt 4 Punkten. Herrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrregud!

Sarah Dawn Finer präsentiert sich nun in einem sehr lustigen Sketch als aserbaidschanische Botschafterin (?) mit ganz tollem britischen Akzent. We like!

Helena führt uns dann zu Melodi Nr. 9:

Molly Sandén: „Why I am crying“

Das potenzielle Eric-Saade-Gedächtnislied steht an.

Molly wieder in Lederbüx und mit Domina-Schulter-Ketten. Sie leidet sich durch die erste Strophe und den ersten Refrain, wirkt dabei stimmlich schwächer als in der Vorrunde oder sind es die Emotionen?

Mit zunehmendem Songfortschritt steigert sie sich (der Song tut das ja schließlich auch). Szenenapplaus im leisen Teil, dann noch mal der Refrain. Aus. Molly mag es berührt haben, mich nicht so, Harry aber, immer für eine Überraschung gut, kriegt sich nicht mehr ein. „Hammer“, „Geil“.

So schafft Molly es auf 14 Punkte – wenn mich nicht alles täuscht der geteilte zweite Rang.

Melodi Nr. 10 präsentiert den Favoriten des letzten Herbstes:

Danny Saucedo: Amazing

Er ist zu bedaurern, der gute Danny. Sah er doch vor der ersten Vorrunde noch wie der sichere MF-Sieger aus, kam ihm im Februar eine dunkle, langhaarige Gestalt in die Quere. Aber er sollte sich auf jeden Fall nochmal für die Durchgabe der schwedischen Punkte im Mai bewerben. Das hat er in Düsseldorf auch gut hingekriegt und es nützt vielleicht im nächsten Jahr.

Sein Astronautenanzug sitzt gut, die Choreo auch, die Stimme, nun ja, schlechter als in der Vorrunde ist es auch nicht, aber auch heute wirkt alles wieder ein bisschen überproduziert, etwas zu gewollt.

Der Song, trotzdem hübsch und Danny ja auch. Also, auch das wäre kein schlechter Beitrag in Baku, aber eben nicht so originell wie die Dunkelhaarige. Der Saal tobt.

Wir sind dabei mit 15 Punkten, was den guten Danny auf Platz 2 hievt, wenn auch nur knapp vor Molly und Thorsten.

Ein Schnelldurchlauf gibt uns Zeit, ein bisschen zu rekapitulieren: ein schönes Melodifestival mit sehr unterschiedlichen Beiträgen. Sehr kurzweilig. Wir trauen uns kaum, es aufzuschreiben, aber wirklich gefehlt haben uns die erfahrenen Schlagerdamen nicht…

Wir glauben sehr fest an einen Loreen-Sieg und haben die Gute ja auch an der Spitze unseres Rankings.

Ein besonders tolles Element des MF waren in diesem Jahr die Einspieler mit Helena Bergström. Heute also zum letzten Mal. Harry ist hin und weg vom sehr dicken Mann, ich liebe Simone di Paula. Tack, tack, Helena.

Auch Gina gibt noch mal alles im Green-Room und nach ihrem Interview könnte man meinen, dass es für Molly noch Hoffnung gibt, allerdings mit Danny!

Es geht los: Die Jurywertung:

Belgien mit Sandra Kim:

Top Cats 1 Punkt,
Ulrik Munther 2,
Lisa Miskowsky 4,
Loreen (nur) 6,
Molly 8,
David Lindgren 10
und 12 für Danny!

Estland wertet:

Für Dead by April gibt es 1 Punkt,
David Lindgren kriegt 2,
Lisa 4
Ulrik kriegt 6,
die Topcats 8,
Danny 10
und Loreen die 12. So haben wir das gern.

Zypern wertet wie folgt:

Dead by April bekommen wieder 1 Punkt
Danny nur 2!,
Top Cats 4,
6 gibt es für Ulrik,
8 für David (läuft ganz gut!),
10 für Molly (Harry freut sich)
und Loreen kriegt wieder die 12!

„Mirakel“ hat noch nix, Thorsten auch nicht.

Großbritannien darf ran:

Lisa erhält 1,
Molly 2,
Top Cats 3.
Wieder nur 6 für Loreen,
8 für David,
10 für Ulrik
und 12 für Danny!

Jetzt sind Danny und Loreen punktgleich vorn.

Bosnien Herzegowina wertet:

„Mirakel“ kriegt den ersten Punkt
und Thorsten gleich 2 hinterher.
4 gibt es für Lisa,
6 für Molly,
8 für Dead by April,
10 für David
und 12 für  Loreen!

Danny geht leer aus!

La France mit Quasselstrippe Bruno:

1 Punkt für Lisa,
David kriegt nur 2,
Ulrik 4,
Dead by April
6 ,
Molly 8,
10 für Loreen
und 12 für Danny!

Ukraine mit Gina!:

1 für David,
2 für Lisa,
4 für Top Cats,
6 für Molly,
8 für Ulrik,
10 für Loreen
und nochmal 12 für Danny.

Loreen hat 58, Danny 50, Dritte ist Molly, was Harald freut.

Wir merken gerade, dass wir uns Sarah Dawn Finer auch sehr gut als Präsentatorin des ESC vorstellen können. Vielleicht hat sie dazu ja bald Gelegenheit.

Malta kommt dran:

1 für Lisa,
2 für Top Cats,
4 für Molly,
6 für Danny
8 für Ulrik,
10 für Loreen
und 12 für David.

Deutschland:

1 für Dead by April,
2 für David,
4 für Molly,
6 für Top Cats,
8 für Danny,
10 für Ulrik
und – so gehört sich das – 12 für Loreen!

Kein Wertungsskandal in diesem Jahr aus deutschen Landen.

Irland jetzt:

1 für Molly,
2 für Lisa,
4 für Dead by April,
6 für Top Cats,
8 für Ulrik,
10 für Danny
und noch einmal 12 für Loreen.

Und zum Schluss Norwegen mit Toonti:

1 für Thorsten (tack!),
2 für Molly,
4 für Dead by April,
6 für Lisa,
8 für Danny,
10 für David
und noch einmal 12 für Loreen!!!!

Das Gesamtergebnis nach den Juries:

Wir finden das Ergebnis bisher in Orndung – nur Thorsten und eigentlich auch Lisa hätten wir gern etwas weiter vorn gesehen.

Ich erfahre gerade, dass Loreens Familie direkt vor unseren Bloggern im Globen sitzt und die rasten aus! Verständlicherweise.

Marianne von Reime alias Helena Bergström betritt die Bühne und erfreut die Massen in direct.

Noch eine Minute anrufen und jetzt kriegen wir wieder das besondere Mello-Häppchen. Seit 2007 wird der Vorjahressieger jeweils in einer Spezialversion präsentiert. Legendär der „Evighet“-Auftritt von Tomas Andersson Wij beim MF 2007.

Diesmal singt Helena Paparizou „Popular“ zunächst in einer „Cabaret-Kit-Kat-Club-Mein-lieber-Herr“- Version, um ab der zweiten Strophe einen leichten Elektrobeat unterzulegen. Mal sehen, ob noch Glas zerspringt.

Nein, aber Helena singt gut.

Wir warten auf das Ergebnis, vorher aber nochmal Gina im Green Room mit Danny und Loreen.

Danny soll über seine Nervösität reden und Loreen auch. Gott ja, irgendwann ist die Luft raus. Loreen liebt aber alle. Wir wollen aber keine Interviews mehr, sondern das Ergebnis.

Sverige, vi har ett resultat! Helena öffnet den Umschlag, die Punkte ergeben sich aus der umgerechneten Prozentzahl der Anrufe.

18 Punkte für Lisa Miskowsky
22 Punkte für Molly Sandén
23 Punkte für David Lindgren
24 Punkte für Björn und die Muse, wird wohl Letzter bleiben.
26 Punkte für Ulrik Munther
27 Punkte für Dead by April

Alles recht eng – noch vier:

33 Punkte Top Cats
40 Punkte für Thorsten (schön)
106 Punkte für Danny
154 Punkte für Loreen

Das Gesamtergebnis im Überblick:

1. „Euphoria“  Loreen   268 Punkte
2. „Amazing“   Danny Saucedo   198 Punkte
3. „Soldiers“   Ulrik Munther   88 Punkte
3. „Shout It Out“   David Lindgren   88 Punkte
5. „Why Am I Crying?“   Molly Sandén   77 Punkte
6. „Baby Doll“   Top Cats   68 Punkte
7. „Mystery“   Dead By April   52 Punkte
8. „Jag Reser Mig Igen“   Thorsten Flinck    43 Punkte
9. „Why Start A Fire?“  Lisa Miskovsky  39 Punkte
10.“Mirakel“  Bjorn Ranelid ft. Sara Li  25  Punkte

Herrrrrrrrrrrrrrrregud, Lorrrrrrrrrrrrrrrrrreeeeen!

So soll es sein, wir, viele Schweden, ein paar andere Blogger, viele Fans und möglicherweise auch ganz Europa finden das gut!

Eric Saade herzt Loreen, wir suchen nach der Familie und unseren Bloggern. Waren sie da nicht gerade?

Loreen noch mal auf der Bühne – der Siegesauftritt! Sie ist, wie sollte es anders sein, euphorisch – lächelt mehr als sonst, darf sie aber auch!

An „Euphoria“ hat neben Peter Boström, einem der Brüder, die auch den norwegischen Beitrag verfasst haben, auch Thomas G.Son mitgeschmiedet. Der alte MF- und ESC-Recke zeichnet auch für den spanischen Beitrag von Pastora Soler verantwortlich, ist also nach ein paar Jahren der Dürre wieder voll am Start. Dieses Comeback wird in den nächsten Wochen noch mal genauer zu betrachten sein.

Danksagungen und Verabschiedung durch die drei Grazien! Wir sagen auch Tschüs und freuen uns.

Alles Gute für Baku, Loreen, das wird laufen!

„Und hier noch einmal der gewinnende Song!“ (Originalzitat Werner Veigel, ESC 1976)