Live-Blog: Finnland schickt schwermütige Ballade „Blackbird“ nach Kiew

Norma John Finnland 2017

UMK 2017, der vermeintliche Trash-Vorentscheid in Finnland, hat sich als kurzweilige zweistündige Show mit vielen Musikstilen entpuppt. Am Ende gewann – dann doch gar nicht so überraschend – Norma John. Sie holte sowohl bei der Jury als auch bei den Zuschauern die meisten Punkte. Hier unser Live-Blog zum Nachlesen.

Hyvää päivää! Die Show beginnt zwar erst heute Abend um 20 Uhr. Man kann aber bereits jetzt auf YLE Areena eine erste Vorshow anschauen, bei der auch Ausschnitte von den Proben zu sehen sind. Die Live-Vorshow startet dann um 19:30 Uhr und um 20 Uhr deutscher Zeit beginnt in Espoo der Vorentscheid.

Die Künstler und die Titel hatten wir Euch vor ein paar Wochen bereits vorgestellt. Ihr findet die Infos zu ihnen hier.

Guten Abend aus Hamburg-Hohenfelde! Auf geht es zum UMK 2017. Aktuell läuft noch das Vorprogramm aus der Halle. Allerdings sind noch sehr viele Plätze frei, so dass das auch eine Aufzeichnung sein könnte. Es werden Probenschnipsel von den Beiträge gezeigt und der Moderator spricht mit Krista Siegfrids und einer anderen Frau in weißem Outfit.

Ich stelle gerade mit Schrecken fest, dass es schon vier Jahre her ist, dass ich das letzte Mal bei einem finnischen Vorentscheid dabei war. Damals war das auch in Espoo und die Siegerin war Krista Siegfrids, die heute ja moderiert.

So, die Halle ist voll … mit Kindern. Es ist 20 Uhr auf meinem Smartphone. Es könnte losgehen. Und nun ist es also soweit: UMK 2017.

Den Auftakt selbst bietet Krista Siegfrids mit dem Song „UMG Bitch!“ Müsste es nicht UMK oder OMG heißen? Egal. Sie sieht auf jeden Fall bitchy aus mit ihrem schwarzen Bikini und blauen Puffärmeln. Dazu ca. 15 leicht nuttige Tänzerinnen. Ein bisschen billig: eine optimale Einstimmung auf den Abend. Nächstes Lied. Ruhiger. Krista räkelt sich auf einem Flügel. Sie kann sich’s leisten.

Der Greenroom ist in der Halle aufgebaut und die Künstler sitzen dort alle bereits. Krista hat sich ein hautfarbenes Ballkleid mit mördermäßigem Puffrockteil übergezogen. Auch das kann sie sich leisten. Ich stelle fest, dass ich eine ziemliche Ton-Bild-Schere habe.

Die andere weißgekleidete Dame aus der Vorschau ist offenbar die Moderatorin im Greenroom. Zumindest quatscht sie die Leute dort gerade zu. Die Nummern für das Voting werden bekanntgegeben. Soweit ein höchst klassischer Vorentscheidablauf.

Ich hatte gerade technische Probleme. Bin jetzt aber im Programm – püntlich zum ersten Beitrag.

1. Emma – Circle of Light
(Jonas Olsson, Heidi Maria Paalanen, Aku Rannila, Saara Törmä)

Emma ist im Vorfeld die Favoritin gewesen. Sie steht elfenarig in einem Circle of Fire. Die Stimme wirkt etwas dünn – und auch der Rhythmus kommt nicht wirklich rüber. Trotzdem klatscht das Publikum mit. In der zweiten Strophe spielt sie mit einer Fackel, die dann ausgeht. Der sehr ethnomäßie Refrain fühlt sich ein bisschen 90er an. Emmas enyaesken Bewegungen auch. Zum Schluss lange Schreie und Pyro-Effekte. Vermutlich das 1.000-fache an Effekten, das wir am 9.2. in Köln erwarten dürfen. Trotzdem haut es mich nicht um.

6/10 Punkte

Emma – Circle of Light

Die Künstler werden mit kurzen Filmen vorgestellt. Alva verbraucht während der einen Minute locker eine Flasche Haarspray.

 

2. Alva – Arrows
(Arto Ruotsala, Milos Rosas, Aatu Mällinen)

Deutlich modernerer Stil als Emma, mit dem Alva hier aufwartet. Allerdings übliches Problem bei zu leichter Instrumentierung: Die Stimme hat mehr zu kämpfen. Und bei Alva klingt das nicht nach Sieg. Sie trägt eine enge schwarze Hose und obenrum eine gläzende Trainingsjacke. Auf der Bühne wird sie von einem Hipster-Tänzer begleitet. Das ist hübsch, wenn auch etwas unmotiviert anzusehen. Und der RnB-Titel kommt nicht richtig aus dem Quark – wie häufig bei diesem Genre. Ob das beim ESC funktionieren würde? Zweifel sind angebracht. Ich finde das Lied trotzdem 3 Trilliarden Mal moderner als das von Emma und gebe deshalb

7/10 Punkte

Alva – Arrows

Krista hat sich schon wieder umgezogen und trägt jetzt ein rotes Kleid, in dem sie Günther & D’Sanz ankündigt.

 

3. Günther & D’Sanz – Love Yourself
(Mats Söderlund, Amir Aly, Tomas Cederholm, Robin Abrahamsson, Niklas Nylund)

Fette Disco-Beats zum Auftakt von Günther. Dann seine nicht sehr melodische Stimme im Sprechgesang. Abgelöst wird das von dem gutenbesseren Sänger D’Sanz. Günther ist ganz in Schwarz, D’Sanz in weiß gekleidet. Auch sonst bietet das Bühnenbild nicht mehr Farbe. Das Lied ist mittlerweile im 90er Stampf-Bumbum angekommen. „Touch yourself“ – naja, geht gerade nicht. Die beiden – es tut mir leid: – nuttigen Tänzerinnen werten die Nummer nicht auf. Das macht schon Spaß, irgendwie, hätte so aber selbst in Moldawien kaum eine Chance. Ach, und erwähnte ich die türkis leuchtenden Schuhsohlen von D’Sanz? Damit ist er auf jedem Kinderspielplatz der King! Irgendwann ist Schluss mit dem immergleichen Gesang und ich gebe

4/10 Punkte

Günther & D’Sanz – Love Yourself

 

4. Anni Saikku – Reach Out for the Sun
(Mia Kemppainen, Perttu Kurttila)

Anni steht in einem leuchtenden … ja, was ist das eigentlich? Es gibt diese modernen Lampen mit so einem Gitter drumherum. Sieht aber hübsch aus. Und vor allem: Anni meistert den ruhigen Auftakt des Liedes mit ihrer Stimme deutlich besser als Alva. Nunja, sie hat auch etwas mehr Resonanzraum. Im Refrain – wenn man den so nennen kann, da sie immer nur den Titel wieederholt – verliert das Lied leider. Die aufgebaute Spannung verpufft. Um im Duktus von Günther zu bleiben: eine Art coitus interruptus. Schade, dabei ist das sonst echt ganz hübsch. Gut, ich weiß nicht, ob auf dem Screen im Hintergrund immer die fünf Gesichter von Anni mitsingen müssten. Tja, jetzt bin ich vorhin so hoch mit den Punkten eingestiegen, dann hier…

7/10

Anni Saikku – Reach Out for the Sun

Schalte in den Greenroom. Die Moderatorin ist offenbar ganz lustig. Ein bisschen wie das Gina Dirawi bei Melodifestivalen gemacht hat. Die Künstler müssen auf jeden Fall nichts sagen.

Und Krista hat schon wieder ein neues Outfit an: Flowerpower ist angesagt. Sehr cool. Auch die Brille, die mit dem gleichen Stoff überzogen ist. Damit sollte sie mal nach Kiew fahren!

 

5. Knucklebone Oscar & The Shangri-La Rubies – Caveman
(Baldauf, Martimo, Salomaa, Kumpulainen, Vettenranta, Bachér, Schönberg)

Das Motto „nuttig“ scheint sich durch den ganzen Abend zu ziehen. Auch hier sind zwei sehr freizügig gekleidete Backgroundsängerinnen auf der Bühne. Knucklebone Oscar präsentiert seine beeharte Brust – passend zum Titel „Caveman“. Die Nummer ist rockig-soulig. Oscar hat mittlerweile die Bühne verlassen und singt im Publikum stehend. Die Leute wissen nicht so recht, wie ihnen geschieht. Aber wie nennt man diesen Musikstil? Egal: Gerade wid er von einem Mann im Anzug auf den Schultern zurück auf die Bühne getragen. Ok, das soll irgendwie Rock sein. Pyro. Und die Gitarre wird auch noch zerstört. Hatten wir so was nicht vor 50 Jahren?

3/10 Punkte

Knucklebone Oscar & The Shangri-La Rubies – Caveman

Erneute Schalte in den Greenroom. Da muss die Bühne wohl umgebaut werden.

 

6. Norma John – Blackbird
(Lasse Piirainen, Leena Tirronen)

Also man kann den Finnen ja sicher einiges vorwerfen, aber nicht dass ihr Vorentscheid so egal weichgespühlt wäre wie der britische gestern. Norma im schwarzen Kleid auf der Bühne, die Haare ein bisschen Adele-ig. Sehr ruhig nach der Rummel-Nummer davor. „Blackbird don’t sing“ stellt sie fest. Etwas viel Echo auf der Stimme und dem Flügel, der hinter der Sängerin steht. Beide übrigens im Bodennebel. Nach dem zweiten Refrain setzen Streicher ein und der Pianist hat sein Solo. Die Farbgebung ändert sich ins Rote. Aber eigentlich wird die Veränderung nicht im Song gespiegelt. Und dann ist der Song vorbei. Faszinierend ungewöhnlich.

7/10 Punkte

Norma John – Blackbird

Habe gerade nochmal nachgeschaut: Norma war bei der Abstimmung hier auf dem Blog die Favoritin.

 

7. Lauri Yrjölä – Helppo elämä
(Lauri Yrjölä)

Lauri im weißen T-Shirt und Jeans auf der Bühne. Fünf Tänzer um ihn herum im Halbkreis. Elektro-Pop meets Finnisch. Ungewöhnlich, aber spannend. Allerdins gibt es keinen klaren Spannungsbogen im Lied, es scheint eher aus verschiedenen Teilen zu bestehen. Die Bewegungen von Lauri sind überschaubar, aber effektiv mit den Tänzern. Seine Stimme trägt, allerdings muss man seine Kopfstimme mögen. Ich wäre gern noch mehr geflasht. Ganz sicher kein Beitrag, für den man sich schämen müsste. Aber reißt der international etwas? Womöglich auf Englisch?

8/10 Punkte

Lauri Yrjölä – Helppo elämä

Die Paradiesvögel werden vorgestellt, ein wahrlich bunter Haufen! Kostüme und Farbenfröhlichkeit auf jeden Fall Nummer 1 heute!

 

8. Club La Persé – My Little World
(Princess Julia, Luke Howard, Jaakko Salovaara)

Dieses Varieté-Theater von vier sehr bunten Vögeln ist optisch ziemlich top heute, die Melodie dieses Machwerks allerdings eher unterste Schublade. Völlig monoton, völlig belanglos, null mitreißend. Der Text ist jetzt auch nicht wirklich spannend. Schaun wir also nochmal auf die Show. Leider kaum Bewegung, man räkelt sich auf Schaukeln und drehenden Rädern am Boden. DJ Ohrmeister (hat kurz übernommen) gibt nur 4/10, was wird DJ Douze Points geben, wenn sein Netz wieder da ist?

Club La Persé – My Little World

Zühlke ist eine breitbackige Dame mit düsterem Blick in düsteren Klamotten in dunklem Ambiente, zumindest im Vorfilm. Ich kriege Angst.

 

9. Zühlke – Perfect Villain
(Nalle Ahlstedt, Christian Ingebrigtsen, Silje Nymoen)

Sie steht in dunklen Lederklamotten vor einem strahlend gelben Hintergrund. Zwei Tänzer hinten an Balken oder Ständern.

Douze Points ist zurück. Danke erstmal, Ohrmeister!

Das Tanzen war ganz hübsch anzusehen. Das Lied leider sehr vorhersehbar. Ein bisschen Molly Petterson-Hammar oder wie sie hieß. Power-Ballade mit ein paar modernen Einsprengseln. Hat mich aber nicht erreicht. Ob’s am Adrenalinschub wegen des Internetausfalls lag. Für die wirklich sehr starke Stimme gibt’s

7/10 Punkte

Zühlke – Perfect Villain

Neben Krista haben sich gerade zwei höchst muskulöse Typen nackt gemacht. Kann man machen.

 

10. My First Band – Paradise
(Antti Koivula, Heikki Puhakainen, Heikki Kytölä, Juho Vehmanen, Mikko Virta, Jurek Reunamäki)

Und damit sind wir schon bei der letzten Nummer. Fluffiger Urlaubs-80er-Auftakt. Der Sänger trägt eine rote Lederjacke (erinnert sich noch jemand an unsere Eric-Saade-Breaking-News zu diesem Kleidungsstück in Düsseldorf?) und singt so ganz ok. Fluffig. Interessanterweise sind ein paar Elektro-Versatzstücke zu erkennen. Der Rest ist aber wirklich 30 Jahre alt. Für eine erste Band aber schon ganz gut – höhö. Und der Schlagzeuger scheint visuell etwas herzumachen. Den könnten sie noch einmal zeigen. Also dieses Ai-ai-ai-ai ist etwas nervig. Aber zum Schluss fliegen rote Papierschnipsel durch die Halle. Das gibt einen halben Stern – eh, Punkt – extra.

5,5/10 Punkte

My First Band – Paradise

Und nun? Ja, mir fehlt wirklich der Auftritt von Club La Persé. Jetzt ist aber der Schnelldurchlauf. Da kann ich mir ein Schnellurteil bilden. Und was soll ich sagen? Ja, etwas statisch, aber herrlich schäbig. Da sage ich für den Persé-Club gleich mal zwei Punkte auf die Wertung vom Ohrmeister obendrauf und gebe 6/10.

Wenn das so ausgeht wie im Vereinigten Königreich, gewinnt Norma. Cool wäre Lauri, wenn auch aussichtslos in Kiew. Und die Trash-Nummern? Lieber nicht. Auch wenn Oscar sicher aus Deutschland Telefon-Votes bekäme.

Und noch ein Schnelldurchlauf. Dann kann ich mir jetzt ja mal einen Gin Tonic mixen. Was wollen die jetzt eigentlich die weiteren 45 Minuten machen? Tritt der Sieger vom letzten Jahr auf? Wer war das nochmal? Achja, Sandhja. Naja, da kann man ein bisschen Mittanzen. Das kam heute ja doch etwas zu kurz…

Oje, die Kinder kreischen. Dann kommt jetzt die norwegische Kinderband: Marcus & Martinus. Oder wie die heißen. Die sollten mal zum Junior ESC fahren! Sind ja in ganz Skandinavien mittlerweile so eine Art Superstars. Die Kinder flippen aus. Und was soll ich sagen? Nach 30 Sekunden im Beitrag: die beste Nummer heute! Ah, die geben so eine Art Show-Medley. Nice! Wenn sie das auf 3 Minuten stauchen, können sie damit auch nach Kiew.

Und da bietet sich im Anschluss doch gleich noch ein Schnelldurchlauf an. Und „Circle of Love“ funktioniert da, Norma auch. Und – nun ja – auch der Club (Schäm-Smiley).

Das wievielte Kleid trägt Krista eigentlich bereits? Sie erzählt etwas und sagt „Let the games begin!“ Irgendwer sagt, dass UMK17 weltweit trendet.

Schalte nach Frankreich und die haben ja einen so süßen Juroren!!!! Der kriegt 12 Punkte. Er gibt 8 an Zühlke, 10 an Norma und 12 an Emma.

Und weiter nach Island: 8 an Anni, 10 an Günther (ok…) und 12 an Norma.

Die nächste Jury sitzt in Estland: Warum reden die Englisch miteinander und nicht ein Esperanto-Finnisch-Estnisch? Und die Punkte: 8 an Alva, 10 an My Frist Band und 12 Norma John. Die führt mit 34 Punkte deutlich.

Auf nach Spanien: Krista spricht auch Spanisch? 8  Punkte an Emma, 10 Punkte an Zühlke, 12 an Norma. Sie geht weiter durch die Decke.

Zwischenstand: Norma 46, Zählke 30 und My First Band 22 Punkte.

Und aus Schweden meldet sich Edvard af Sillén: Die beiden plaudern natürlich auf Schwedisch. 8 Punkte an Günther (klar, der war ja schon beim Mello), 10 Punkte für Emma und 12 für Lauri (yeah!).

Damit nach Riga, Lettland: 8 Punkte für My First Band, 10 Punkte für Anni und 12 Punkte Norma John. Die macht den Durchmarsch.

Unser Freund William von Wiwi-Blogs sagt Hallo auf Finnisch und gibt die Punkte für UK: 8 Punkte für Zühlke, 10 Punkte für Emma und 12 Punkte Norma John. Keine Überraschung mehr.

Aber irgendwie sind die Jurys – bis auf Spanien – alle so im nordeuropäischen Raum.

Wir bleiben dort und bekommen die Punkte aus Norwegen: 8 Punkte für Günther, 10 Punkte Norma John und 12 Punkte Zühlke.

Aber, auf nach Israel zu einem weiteren tragisch Veranlagten: 8 Punkte für Zühlke, 10 Club la Persé (!!!) und 12 Punkte für Anni. Das war mal eine andere Wertung.

Die letzte Jury ist die Ukraine: 8 Punkte Lauri, 10 Punkte Zühlke, 10 Punkte My First Band.

UMK 2017 Juryvoting

Damit der Stand nach dem Jury-Voting: Norma 94 Punkte, Zühke 74 Punkte und 53 für Emma. Jetzt liegt es in der Hand der Finnen. Aber es dürfte schon für Emma eng werden. Norma hat hingegen beste Chancen – auch wenn mir das nach der Entscheidung in Großbritannien gestern mit noch einer getragenen Ballade nicht wirklich in den Kram passt.

UMK 2017 Juryvoting

Krista mit … genau: einem neuen Kleid. So. Das Voting ist abgeschlossen. Als Pausenact: Jenny Varitainen mit einem großartigen Auftakt. Sie singt finnisch und hat eine phantastische Ausstrahlung. Dazu cool eingelatexte Tänzer. Moderner Beat. Krass: das wäre so was für den ESC in Kiew! Auch auf Finnisch ganz weit vorn. Ok, die Tänzer müsste man auf sechs begrenzen. Ich habe leider nicht mitbekommen, wie der Titel heißt. Aber ich bin begeistert.

Im Greenroom wird die Moderatorin von Günther befummelt. Daraufhin dreht sie gleich noch mehr auf … und gibt an Krista ab. Die hat sich mal nicht umgezogen. Wie langweilig.

Jetzt kommen wohl die Punkte der Zuschauer:

13 Punkte für Nucklebone (insgesamt 18)

15 Punkte für Lauri (ingsgesamt 58)

16 Punkte für Anni (insgesamt 59)

29 Punkte für Club la Persé (insgesamt 50)

45 Punkte für Günther & D’Sanz (insgesamt 82 Punkte)

48 Punkte für Alva (insgesamt 63 Punkte)

52 Punkte für My First Band (ingesamt 97 Punkte – aktuell auf Platz 1)

Die letzten drei waren auch die Jury-Favoriten

53 Punkte für Emma (insgesamt 106 – ingesamt 3. Platz)

71 Punkte für Zühlke (ingesamt 145)

88 Punkte für Norma John (insgesamt 182)

UMK 2017 Endergebnis

Norma John hat gewonnen. Sie haben sowohl von den Jurys als auch vom Publikum die meisten Stimmen bekommen. Norma war – wie oben erwähnt – auch der Favorit von unseren Bloglesern.

Damit schickt Finnland eine ähnliche Ballade wie England ins Rennen, wobei ich wage, Finnland ein besseres Ergebnis vorherzusagen. Dafür müssen sie aber erstmal ins Finale kommen. Auf wen sie im Semi stoßen, entscheidet sich am Dienstag beim Allocation-Draw. Den bloggen wir hier auch live um 11 Uhr.

Norma John – Blackbird

Norma John singt noch einmal „Blackbird“ – das verdiente Siegerlied. Damit endet die Show in Espoo und ich sage hyvää yötä! Der nächste Live-Blog ohne Musik dann am Dienstagvormittag. Mit einem Musik-Live-Blog melde ich mich nächste Woche Sonntag zum Vorentscheid in der Schweiz.

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