Live-Blog Malta: Claudia Faniello mit atemloser Disney-Ballade endlich zum ESC

Claudia Faniello 1

16 Teilnehmer haben heute das Ticket nach Kiew gejagt, und glückliche Gewinnerin ist Claudia Faniello, die bereits mit 10 Titeln bei maltesischen Vorentscheiden teilgenommen hatte. „Breathlessly“ heißt ihre Ballade für Kiew. Hier der Live-Blog zum Nachlesen.


TVM bietet einen Livestream hier an. Die Songs und Interpreten haben wir hier vorgestellt.

Moderieren werden Daniel Azzopardi (Schauspieler) und Charlene Mercieca (Anti-Krebs-Aktivistin). Erstmals fällt die Entscheidung allein durch Televoting, laut TVM wird von jedem Anschluss nur ein Anruf gezählt.

 

Schönen guten Abend aus Köln-Nippes zum Malta Eurovision Song Contest! Heute haben wir zwei Live-Blog-Newbies dabei – unser eifriger Blogleser und -kommentator Ansgar hier aus Köln-Sülz sowie Flo aus Düsseldorf, den man in den ESC-Fanclubs und Regionalgruppen als passionierten ESC-Karaoke-Sänger kennt. Er hat bereits erfolgreich bei clubinternen Wettbewerben mitgemacht und beim Berlin Weekend sogar mal gewonnen. Willkommen in der Runde der zahlreichen Gastblogger über die letzten Jahre!

Malta hat sich das Semi in diesem Jahr gespart und sendet direkt 16 Kandidaten in die Finalrunde. Wieder sind die meisten Familiennamen der Teilnehmer sehr klangvolle und bekannte Namen mit einigen Wiederholungstätern. Teilweise aber auch Sprößlinge sehr malta-vorentscheid-erfahrener Familien, die selber jedoch erstmalig antreten. Mir kamen sie jedenfalls alle sehr vertraut vor, auch wenn ich selber noch in keine dieser Familien „adoptiert“ wurde wie so mancher internationaler ESC-Fan, der häufig auf Malta ist. Daher kann ich zur Einstimmung auch keine netten Julie-and-Ludwig-Anekdoten erzählen wie beispielsweise Bloggerkollege Jan….

 

Geht schon los! Einmarsch der Moderatoren, und ein Cheerleaderballett tanzt zu Danceversionen uralter Malta-Beiträge… Und dann Einmarsch der Teilnehmer. 90er-Beiträge, This time, In a woman’s heart… Toll. Bei The one that I love wird Chiara mitr knallpinker Frisur im Publikum eingeblendet. Sie hat Spaß. Und schon sind wir in den Nullerjahren, dann die aktuellen Sachen. This is the night….

„Die längste Single der Welt“, sagt Flo. Und die Moderatoren Daniel und Charlene begrüßen uns auf Maltesisch. Die Halle sieht aus wie ein Bierzelt auf dem Oktoberfest. O‘ zapft is! Man hat den Eindruck, ganz Malta sitzt in dem Zelt. Flo und Ansgar fachsimpeln zwischendurch noch über Siegel in Moldawien. Maltesisch klingt schon exotisch, das macht Laune. Ich versteh‘ nur „canzunetta“…. und das schreibt man vermutlich anders. Ansgar meint, es klingt wie etwas rückwärts abgespielt.

 

Wir starten direkt mit den Beiträgen.

 

1. Klinsmann Coleiro – Laserlight
(Dreher Emanuel, Stefan Moessle, Mathias Strasser)

Die Backings sitzen auf Stühlen und lesen Zeitung, Bühne hinten ganz bunt. Es wird viel gehüpft. Man bleibt auch an der Optik hängen, weil der Song so gar nichts sagt. Bisschen Soul-Pop, aber nicht sehr eingängig. Sie tanzen jetzt, aber plötzlich sitzt einer wieder auf dem Stuhl. Gesanglich ist das ganz anständig, und die Show ist ESC-Bühnen-würdig. Wir würden aber den Song austauschen.

Wir geben 12/30 Punkten.

 

2. Raquela Dalli Gonzi – Ray of Light
(Boris Cezek, Dean Muscat)

Der Song ist langsam, nette Ballade. Sie steckt in einem Garten-Eden-Kleid mit lauter Blumen und Stengeln auf fleischfarben. Ansgar meint, man hätte hier Corinna May angezogen und sie sieht nicht was sie anhat… Die Stimme hat dunkle Farben wie Shakira. Die Melodie ist nicht so besonders, und die Performance nichts für Schreihasser. Sie presst schon etwas.

10/30 Punkten.

 

Die Vorfilmchen sind ohne Text, aber wie Kosmetikwerbung. Zumindest keine hohlen Phrasen wie „Das ist eine tolle Chance für mich“.

 

3. Deborah C & Josef  – Tonight
(Jonas Gladnikoff, Primoz Poglajen, Michael James Down, Sara Ljunggren, Angie Laus)

Dieser fröhliche Midtempo-Song erinnert sonnig an „Tomorrow“ (Malta 2013). Stimmen eher ein bisschen Karaoke-Niveau. „Wie Litauen 2015“ sagen meine Gastblogger unisono. Oder wie ein Kinderlied. Oder Teletubbie. Aber Key Change. Ich find’s ganz putzig. Bühne war wieder ganz bunt.

18/30 – unser Favorit.

 

4. Kevin Borg – Follow
(Kevin Borg, Simon Gribbe)

Kevin hat hier schwedische Hilfe und so klingt es auch. Er knödelt aber so, dass man kaum was versteht. Eine Popballade, aber ohne schöne Melodie. „Ein Möchtegern-Dima-Bilan“ höre ich. In der Bridge eine Animation mit einer explodierenden Friedenstaube, aber dann in den Höhen klang seine Stimme nicht so doll. Flo mochte das aber ganz besonders.

Wir geben sehr unterschiedlich 9-4-3 Punkte, also 16/30.

 

Werbepause – und passend dazu präsentiert Ungarn grade seinen Song für Kiew. „Origo“ findet wir mega, und freuen uns grade total! Dazu läuft PICK-UP-Werbung in Malta. Flo will den Mann aus der Werbung kennenlernen….

Und wieder live im Bierzelt. Ansgar will lieber Daniel den Moderator kennenlernen. Ira Losco wurde grade erwähnt, warum wissen wir nicht. Die Leute applaudieren. Und man liest vom iPad vor. Nur was?

 

5. Jade Vella – Seconds Away
(Kevin Borg, Simon Gribbe)

Familie Vella schickt nun die patente, düstere Jade. Bisschen Dinah Nah (wegen der pinken Haare?). Die drei Tänzer hinten nicht synchron, sondern eher klassisch. Das Lied ist schmissig, ziemlich rhythmisch. Gwen Stefani? Rihanna? Flo meint: „Klingt wie Ralph Siegel macht auf Rihanna“. „Seconds away“ steht auch auf ihrem Arm. Leider schreit sie zum Ende hin etwas rum, das Lied zerfasert, aber Ansgar ist begeistert.

19/30 – das ist unser Favorit aktuell.

 

6. Crosswalk – So Simple
(Boris Cezek, Dean Muscat)

„Jetzt kommt Kelly Family in gut angezogen“, schallt es vom Sofa. „Geiles Kleid“ in psychedelisch gestreift, aber doofe schwarze Leggings bei der Leadsängerin. Sehr countrymäßig, FlowerPower-Kaleidoskop im Hintergrund. Eine nette, vertraute Melodie, warm vorgetragen. „So simple“ ist ein guter Titel dafür. Feelgood-Country, nichts Großes, aber es verbreitet gute Laune. Stimmlich sehr sicher!

15/30 Punkten.

 

7. Franklin Calleja – Follow Me
(Ivan Grech, Cyprian Cassar, Muxu)

Er singt sehr gut, hohe, rauchige, soulige Stimme, eigentlich eine weibliche Stimme. Eine Ballade mit sehr außergewöhnlicher Stimme, wir sind geflasht. Flo doch nicht, er findet es geknödelt. Es kommt ein gemächlicher Midtempo-Beat dazu in Strophe 2. Kommt noch ein Key Change? Langer, hoher Ton, aber kein Wechsel. Er ist aber gut angezogen. Das TV-Bild wechselte von Schwarzweiß auf bunt und dann wieder zurück.

Wieder 19/30 Punkte, also geteilter Platz 1  mit Jade Vella.

 

8. Rhiannon – Fearless
(Cyprian Cassar, Rhiannon Micallef)

Hier deutet sich eine Choreo an, alles Frauen. Viel Aerobic, Gehüpfe, oder doch Ballett? Wir hören Sia, Leona Lewis…. Die Strophen sind eher schwach, der Refrain erfordert aber stimmliches Volumen und geht in die Höhen. Sie meistert es ganz gut, kreischt ein bisschen. „Aber modern geht anders….“, sagt Ansgar. Keine Melodie.

Nur 11/30 Punkten.

 

Werbepause, und wir schauen mal kurz auf das Juryvoting in Polen. Scheint eine enge Kiste zu werden bisher. So, wir sind wieder in der Halle in Malta. Die Moderatoren sagen den nächsten Songblock an.

 

9. Miriana Conte – Don’t Look Down
(Cyprian Cassar, Muxu)

Dunkle Bühne, und ein herzzereißender Schrei von einer sich etwas unbeholfen bewegenden Miriana. Zwei männliche Tänzer. Der Song ist etwas unmelodischer, leidlich moderner RnB-Reggae-Pop. Sie schreit auch ganz schön unmelodisch die Höhen raus. Bisschen Möchtegern-HipHop-Sprechgesang. Das klingt wie eine B-Klassen-RnB-Lady aus den Charts, uns fällt aber kein Name ein.

8/30 Punkten, unser Schlusslicht bisher.

 

10. Shauna Vassallo – Crazy Games
(Cyprian Cassar, Muxu)

Shauna trägt sowohl einen nicht dagewesenen Vornamen, als auch einen unbekannten Familiennamen. Wir haben Assoziationen zum „Warrior“ aus Georgien (optisch). Klubbig klingt das, ein TwoStep-Rhythmus sagt Flo (er muss es wissen, er ist eine Generation jünger…). Etwas aggro, findet Flo, ich finde es spannend, nicht als Sieger, aber als Abwechslung.

Wir geben 2-3-6 Punkte, also 11/30.

 

11. Janice Mangion – Kewkba
(Mark Scicluna, Emil Calleja Bayliss)

Sie ganz allein auf der Bühne, schwarzes schlichtes Kleid. Große Ballade im Anflug. Toller Refrain, stimmlich super. Die Strophen erinnern an den Anfang von Anjeza Shahini 2004. Szenenapplaus im Publikum bei den Refrains. Lichtkegel zaubern etwas Atmosphäre. Letzter Refrain mit weißem „Goldregen“…. Ansgar und ich sind dabei, Flo nur so halb.

Aber es reicht für 23/30 Punkte.

 

12. Cherton Caruana – Fighting to Survive
(Boris Cezek, Dean Muscat)

Wieder allein, wieder schwarz, aber eine Ballade mit Power-Rhythmus. Sie sieht streng aus, aber „internationales Format“. Aber es kommt nichts rüber, irgendwie zu perfekt. Wir entdecken völlig unerwartete melodische Parallelen zu „Daddy DJ“ von Daddy DJ. E-Gitarren-Solo? Das passt jetzt aber nicht so wirklich. Leider kommt danach nicht mehr viel. Das ist solide, melodisch besser als vieles heute, aber erreicht den Zuschauer nicht. Aber stimmlich toll! Wir mögen es trotzdem, auch wenn sie so kühl wirkt.

23/30 – wieder! Wir haben zwei Favoriten.

 

Werbepause, immer die gleichen Clips. Wir hören uns den polnischen Sieger an und sind, gelinde gesagt, völlig enttäuscht. Also schnell wieder zurück ins Zelt und wieder schöne Moderationen über #canzunettas und #hashtags.

 

13. Maxine Pace – Bombshell
(Noel Cohen, Michael Macallister, Julie Hardy, Erin Bowman)

Maxine klingt immer noch nach Meghan Trainor, aber das Lied ist hübsch mit seinen 60er Vibes. Schwarz/rot sind die dominierenden Farben bei Maxine und vier Tänzerinnen, alle in Turnschuhen und auch hier 60er-Reminiszenzen. „Mitwippwürdig“ sagt die Gastbloggerschaft. Kein Key Change, das hat so ein Song eigentlich verdient, dadurch wird es etwas langweilig auf Dauer. Aber die fünf schauen toll aus. Und ihre Stimme trägt bis zum Schluss.

21/30 Punkten.

 

14. Richard Edwards – You
(Richard Micallef)

Richard hat schon gute Erfolge beim MESC feiern können. Das Intro ist „I want it that way“ von den BSB. Tiefe, dunkle männliche Stimme, fällt aus dem Rahmen heute, da bisher nur Frauen oder Bübchen. Richard war als Mitglied von Firelight schon beim ESC 2014 dabei, er hat das Zeug und die Selbstsicherheit für die große Bühne. Er steht allein mit Gitarre und Jeanshemd da. Könnte irisch sein, oder walking in Memphis…Fun fact: Gastblogger Flo war in Amsterdam neben Richard Edwards pullern. Memories…. Ich finde es toll – zurückgenommen und unaufdringlich.

22/30 Punkten.

 

15. Brooke Borg – Unstoppable
(Christian Schneider, Aidan O’Connor, Sara Biglert, Brooke Borg)

EuroClub-Vibes machen sich breit, aber keine Winner-Vibes. Brooke ist bei den Fans favorisiert, da sie es schon versucht hat, und die bisherigen Songs auch gut ankamen. Dies ist sehr klassische ESC-Balladenware. Etwas uninspiriert finden wir aber. In Strophe 2 rumpelt es etwas, aber kein wirklicher Mut zum Beat ist erkennbar. Sie steht allein im schwarzen Spitzenkleid. Große Stimme, Conchita-Hintergrund, aber der Song hat nicht so richtig wumms. „Wieder so ein Traktor, der nicht losfährt“ sagt Flo.

Nur 17/30 für die im Netz favorisierte Brooke.

 

16. Claudia Faniello – Breathlessly
(Philip Vella, Sean Vella, Gerard James Borg)

Claudia bekommt in Strophe 1 Szenenapplaus. Allein im weißen Kleid, schaut sie etwas gealtert aus. Kein Wunder, sie macht ja auch schon seit 132 Jahren mit…. Klingt wie eine Helene-Fischer-Ballade (das habe nicht ich gesagt, Peter, sondern ein Gastblogger!). Aber tatsächlich klingt es wie Hellfish, oder wie Disney? Oder ist es die Titelmelodie aus „Helene Fischer – Das Musical“? Es heißt ja schließlich auch „Atemlos“…. Alle Einnahmen gehen an die maltesische Asthma-Hilfe. Nur ein Ende hat das Lied nicht.

22/30 Punkten.

 

Werbepause. Die nutzen wir, um uns den Live-Auftritt von „Verona“ aus dem Eesti Laul Semi heute abend anzusehen. Oh, ist das toll! Er schaut zwar manchmal sehr grimmig drein, aber wir lieben den Song und die Inszenierung schon jetzt.

 

Unsere Favoriten sind mit 23/30 Punkten Janice Mangion – Kewkba und Cherton Caruana – Fighting to Survive. Wenn mich nicht alles täuscht also zwei Newcomer im MESC. Einzeln favorisieren wir Kevin Borg (Flo), Maxine Pace (Ansgar) und Richard Edwards (DJ Ohrmeister). Das einzige Lied, wo wir einheitlich recht hoch gewertet haben (also ohne Ausreißer in eine Richtung) ist Claudia Faniello.

Also insgesamt kein klarer Favorit hier in Köln-Nippes. Ansgar würde sich aber über Lied in maltesischer Sprache in Kiew freuen, es wäre das erste in 45 Jahren.

Wir besprechen während des Schnelldurchlaufs den Interval Act. Es wäre schön, wenn es Levina wäre, sagt Flo. Wieso liegen wir eigentlich hinter San Marino in den Wettquoten?

Eine Truppe mit Blasinstrumenten und schmuckem Sänger machen den Interval Act. Wir wissen nicht mal, wie die heißen. Stattdessen feiern jetzt mit eine schönen Schluck Vodka Bull das 5 Year Anniversary von Anmarys Sieg mit „Beautiful song“ in Lettland. Für Flo scheint das wirklich ein großer Feiertag zu sein. Also, hoch die Tassen!

Schnelldurchlauf!

Ansgar unterhält uns mit Anekdoten über Bata Illic, mit dem er jährlichen Geburtstagskontakt hält, und über ein Referat, das er in der fünften Klasse über Malta geschrieben hat. Er bekam übrigens eine 2 plus dafür! Respekt!

„Televoting maloch“… oder so. Televoting ist aus. Röstningen är avslutad.

Wir überbrücken die Zeit mit „Occidentali’s Karma“ und tanzen den Gorilla vor meinem neuen 55 Zoll TV.  We like!

Interval Act Nummer 2. Lauter Kinder und eine lockige schwarzhaarige Sängerin – weiß jemand wer das ist? Sie heißt Christina Magrin und sang 2016 für Malta beim JESC. Bisschen Kindermusical, aber es tut nicht weh. Jetzt wird Ira Losco ins Programm eingeführt mit Videoschnipseln. Sie steht am Keyboard und begleitet sich selbst zu einem Medley von „Invincible“ und „Walk on water“. Wirkt wie Vollplayback übrigens, irgendwie peinlich finden es die Herren auf dem Sofa. Wieviele Kinder hat sie jetzt eigentlich? War es das erste letztes Jahr?

Lockerer Talk mit den Teilnehmern. Sie hat sich umgezogen. Daniel ist jetzt auf der Bühne. Spannung. Nur Televoting übrigens, keine Jury, die alles über den Haufen wirft! Chiara kommt und bringt eine Trophäe.

Kevin Borg wird auf die Bühne gerufen. Was hat der gewonnen? Den silbernen Bären? Wir wissen es (noch) nicht.

Jetzt kommt Janice Mangion. Auch sie wird geherzt und holt sich was ab. Wir finden Daniel hot. Und jetzt kommt auch der große Pokal. Ist das Mary Spiteri? Und es gewinnt: CLAUDIA FANIELLO!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zum Pokal noch eine Flasche Schampus! Das ist doch mal ordentlich! Ob das der Song ist, den wir in Kiew hören werden?

Aber leider hier das typische Wiederholungstäter-Syndrom: Man fährt nach x Versuchen endlich zum ESC, der Song ist aber mittlerweile nicht mehr so toll wie die ersten 2-3 Versuche vorher. „Breathlessly“ klingt für uns jetzt, wo wir es nochmal mit Siegeretikett hören, eher wie ein Rausschmeißer für den EuroClub. Als hätte sich Malta erbarmt und die gute Frau endlich mal hingeschickt, damit sie es nicht Jahr um Jahr wieder versucht. Tatsächlich hatten wir es vorhin alle drei gut bepunktet, aber richtig Ecken und Kanten hat es nicht wirklich.

 

Wir gratulieren Claudia nach ihren zahlreichen Versuchen ganz herzlich, legen gleich mal ihr „Caravaggio“ von 2008 ein und verabschieden uns damit aus Köln. Was für ein Abend! Bis bald!

Claudia Faniello 2

 

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