Live-Blog: Norwegen schickt Elektropop mit ehemaliger „Idol“-Finalistin nach Malmö

Margaret Berger

Zehn Songs kämpften heute Abend im Oslo Spektrum um die Gunst, Norwegen beim ESC in Malmö zu vertreten. Zehn Songs, die den Abschluss des schwächsten norwegischen Melodi Grand Prix seit Jahren markierten. Einzige Lichtblicke: der Disco-Sound der Band Datarock und das Elektro-Pop-Girl Margaret Berger (Foto), die mit einem überzeugenden Auftritt und dem Song „I feed you my love“ deutlich vor Billig-Pop und einer Ballade aus der Feder von Alexander Rybak gewann. Hier der Live-Blog zum Nachlesen.

Guten Abend aus Oslo und auch dem karnevalsschwangeren Köln. Zehn Songs dürfen wir heute präsentieren in einem norwegischen Jahrgang, der uns bisher ziemlich enttäuscht und massig Nerven gekostet hat. Wir hoffen, dass die heutige Show unser Bild vom MGP 2013 wieder etwas gerade rücken kann.

Noch präsentiert die blonde Lotto-Fee von NRK lächelnd die Gewinnzahlen des Wochenendes. Die Kugeln sind rot und schauen aus wie aus dem Kaugummiautomaten. Über 5 Millionen Kronen konnte man im ersten Rang gewinnen. Hat jemand gespielt? Unser PRINZ-Blogger-Kollege Matthias vielleicht? Er weilt aktuell in Oslo und sitzt live im Oslo Spektrum.

So, die Fanfare ertönt, los geht’s! Liebe Grüße auch an die Kollegen, die gleich Finnland und auch das Mello-Semifinale aus Schweden bloggen.

Das Fernsehballett tanzt zu Billig-Stampf und umrahmt die beiden Moderatoren des Abends. Jenny Skavlan und Erik Solbakken werden auch heute wieder professionell und charmant durch die Show führen. Sie stellen die zehn Kandidaten vor.

Beide haben sich besonders schick gemacht und begrüßen die Zuschauer im… ja! sie haben’s wieder gesagt! – im „Uschlu“ Spektrum. Das soll ein „fantastisk kvell“ werden. Mal sehen!

Und ohne Umschweife starten wir mit Lied Nr. 1:

1.) Vidar Busk – Paid my way

Ein Rockabilly-Song, der sich eher überraschend aus dem ersten Semi qualifizierte. Outfitmäßig toll, auch die Damen in den schwarz-blauen Hostessen-Uniformen an den Blechbläsern. Der Song schlurft aber so’n bisschen dahin, da waren die Sixties-Nummern aus Schweden 2011 (The Playtones) und 2012 (The TopCats) wesentlich zugänglicher. Es sind auch viel zuviele Leute auf der Bühne, by the way. 4/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

2.) Fjellfolk – Ulvetuva

Die unvermeidbare Folk-Nummer, die ein jedes norwegische Finale ziert, dieses Jahr vorgetragen von einem Trio mit weiblichem Leadgesang. Das kommt an und hat seinen Charme, und passt gut in diese Show. Hat natürlich was vom ESC der 90er, einer Zeit, die aufgrund ihrer Erfolglosigkeit in den Medien von den Fans gern verdrängt wird, und die massiv vom irisch-norwegischen Esoterik-Gedudel bestimmt wurde. Da wabert der Bodennebel und die Fidel raucht. Finde „Ulvetuva“ eigentlich gut gemacht, aber nicht geeignet für den internationalen ESC. 5/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

3.) Adelén – Bombo

Das Britney-Double mit dem dünnen Stimmchen bedient eine mittlerweile ebenso unvermeidliche Schublade norwegischer Vorausscheidungen – den Latino/Waka waka-Trashpop. Was mit „Ven a bailar conmigo“ 2007 begann und im Fanfavoriten „Haba haba“ gipfelte, geht nun in die nächste Runde. Adelén hatte das letzte Semi gewonnen und war nach dem Ergebnis selbst so überrascht, dass die beim Kurzinterview kaum einen Ton rausbrachte. Der Song beginnt vielversprechend mit dem Akkordeon, das im Dance-Pop derzeit so populär ist (Edward Maya, DJ Antoine, Mandinga), mündet dann aber in eine günstige Loona-Kopie (und das Original war schon billig!) Optisch-farblich ist das ziemlich an Tooji’s Auftritt 2012 angelehnt. Grundsätzlich habe ich auch nichts gegen das ein oder andere Stück Billig-Pop, aber das Mädel kann nun mal überhaupt nicht singen. Norwegen – bitte nicht! 4/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

4.) Gromth feat. Emil Solli-Tangen – Alone

Hier kommen die Sieger des ersten Semifinals vor drei Wochen. Eine merkwürdig verstörende Mischung aus dumpfem Gothic Rock und der Opernstimme von Herrn Solli-Tangen. Verstörend vor allem deshalb, weil man drei Minuten nach einer Melodie sucht. Das zündet bis zum Schluss nicht so richtig, meine ich, auch wenn es eine durchaus interessante Idee ist. Können wir Didrik nochmal haben bitte? Ohne die Gruftis? 6/10 Punkten (für die Idee vor allem)

 Auftritt vom Semifinale

(Der Songtitel „Alone“ hatte neulich zumindest ein Gutes: ich habe meine guten alten Platten der kanadischen Rockermädels von Heart ausgegraben – deren „Alone“ war 1987 ein echter Hammer-Song!)

Ach Du Schreck, grade habe ich noch über „Ven a bailar conmigo“ gelästert, da sitzt Guri Schanke auch noch im Publikum und scherzt mit Erik. Beziehungsweise – sie lacht sich fast kaputt. Jetzt müsste man besser norwegisch sprechen…. worum geht’s?

 

5.) Gaute Ormåsen – Awake

Gaute war im Oslo-Jahr 2010 schon mal im Second Chance hängengeblieben mit dem Titel „Synk eller svøm“ (einer verlangsamten Version von „Fairytale“), der ihm deutlich besser lag. Dieses Jahr nimmt er auf Englisch teil mit einem recht melodiefreien Popsong, der auf weite Strecken hin auf die Kopfstimme setzt. Bei a-ha und „Take on me“ klang das charmant und peppig, hier nervt es nur. Zwei Gitarristen im Hintergrund, dazu drei Tänzerinnen, die in Bilderrahmen rumhampeln, das ist blutleer und nichtssagend, ein weiterer Fehlgriff dieses Jahr und nicht so wirklich eines norwegischen Finales würdig. Oder bin ich heute einfach zu kritisch? 5/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

6.) Lucky Lips – Sweet and heavy

Also was man sich dabei gedacht hat, den Lucky Lips die Wildcard zuzusprechen… Gut, nun ist der Jahrgang sowieso nicht so doll, aber ausgerechnet diesen schiefgesungenen Auftritt aus dem dritten Semi noch ins Finale zu hieven, grenzt schon fast an Körperverletzung (rein akustisch, meine ich – nett sehen sie ja aus)… Das Quintett um die pinkgefärbte Sängerin spielt einen langsamen Country-Song, der nun überhaupt nichts reißt. Zugegeben, es ist ein ganz süßes Liedchen, aber lausig vorgetragen und ohne jeden Wiedererkennungswert. „I want my love to be sweet and heavy, like honey and dark red wine“… tja, recht hat sie, wie Honig zieht sich das wirklich hin, und der Schädel brummt einem bei der Stimme wie nach einem 5-Liter-Tetrapack billigstem Fusel vom Discounter. Schade um die Wildcard. 3/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

Jetzt plaudert Jenny mit einer wild gackernden Frau im Publikum, und mit Adeléns Mutter. Kann ich mal rüber ins Mello schalten bitte?

 

7.) Datarock – The Underground

Der Knaller aus dem ersten Semi – eine zeitgemäße Nummer, die augenzwinkernd die Disco-Klänge der 70er in die Neuzeit versetzt. Die knallrot uniformierte Combo bringt Stimmung und liefert eine äußerst solide Vorstellung ab. Das geht in die Beine und setzt sich absolut im Gehörgang fest. Vor Jahren hatten die Spice Gisrls mal eine Nummer in dem Stil gemacht („Who do you think you are“), auch die Scissor Sisters und Daft Punk hört man da raus. Und es erinnert (zumindest die Mello-Enthusiasten unter uns) an Rongedal, die Zwillinge aus dem MF 2008. Für mich der beste Song des Abends und das vielversprechendste Paket für Malmö. 8/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

Ok, Euren Kommentaren hier im Forum nach zu urteilen scheine ich mit meinen Urteilen nicht ganz so falsch zu liegen. Das ist alles ziemlich anstrengend dieses Jahr in Uschlu. Und es wird jetzt gleich auch nicht viel besser, auch wenn eine ESC-Legende als Autor angekündigt wird für Lied Nummer 8.

 

8.) Annsofi – I’m with you

Die Bilderrahmen von Gautes Auftritt (Song Nr. 5) hat man wieder auf die Bühne geschoben und etwas langweilige Lampions reingehängt. Annsofi in schlichtem Weiß singt von ihrem Angebetetem, trifft dabei aber nicht alle Töne: So verhunzt sie leider eine ganz hübsche Melodie, die aus der Sieger-Feder von Alexander Rybak stammt. Hübsch ist allerdings auch nicht gerade das, was den Norwegern in Malmö viele Punkte bringen würde. Enttäuschend auf ganzer Linie, nachdem man sich vom Namen Rybak doch ein ganz anderes Kaliber an Song erhofft hätte. 5/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

9.) Margaret Berger – I feed you my love

Eine überraschende Elektro-Pop-Nummer von der blondbezopften Margaret im weißen Taucheranzug. Flackernde Spots in einem ansonsten dunkelblauen Hintergrund. Stimmlich zwar nicht ganz einwandfrei vorgetragen, aber meilenweit allem anderen aus dem Semifinal 2 voraus, das sie gewann. Und auch dem meisten, das wir heute gehört haben. Margaret ist bekannt aus der zweiten Staffel von „Norwegian Idol“ (dem DSDS-Pendant), wo sie 2004 Zweite wurde. Der Song heute hat eine spannende Strophe, einen echten Chorus, und eine moderne Instrumentierung. Sicherlich könnte sie in Malmö mit unserem Ben Ivory (lol!) ein schönes Spontan-Duett im EuroClub hinlegen. Eindeutige Favoritin würde ich sagen. 8/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

10.) Sirkus Eliassen – I love you te quiero

Der sicherlich schrägste Auftritt des Abends. Die zwei Protagonisten im roten und blauen Proll-Outfit sehen wie die Atzen aus und klingen wie DJ Bobo. Beginnen in einer spießigen Wohnzimmerkulisse auf dem Sofa sitzend und spielen mit der Fernbedienung. Später vier hüpfende Plüschbunnies mit Trommeln, und eine Band dahinter. Klingt aber doch nach Billigpop aus der Konserve, was braucht man da noch eine Band? Gut, das ist eine Klamauk-Auftritt, das kommt immer wieder in Vorentscheiden gut, beim ESC ist das regelmäßig was für den Ausschuss. Immerhin müssen die nicht viel singen, sondern bedienen sich die meiste Zeit des Sprechgesangs. In sich stimmig, passend zum Karneval, dem wir uns hier in Köln nachher gleich wieder hingeben werden, aber für die große Bühne? Nun ja. Aber lustig isses. Zumal in dem traurigen Starterfeld heute. 7/10 Punkten

 Auftritt vom Semifinale

 

Schnelldurchlauf! Das Ergebnis bestimmt heute übrigens eine Mischung aus Televoting und Jury.

Zwei Songs hätten es heute nur verdient, nach Malmö zu fahren – Datarock mit „The Underground“ und Margaret Berger und „I feed you my love“. Spaß hatte ich zum Ausklang auch mit dem Trash der Sirkus Eliassen.

Persönlich würde ich am liebsten Datarock vorn sehen, gehe aber fest davon aus, dass Margaret das Rennen machen wird.

Und wie im Sausewind gleich rüber ins Pausenprogramm: Loreen wird angekündigt mit einer besonderen Version von „My heart is refusing me“. Tänzer bevölkern die Bühne im Halbdunkel und geben das Intro zu einer wahren Offenbarung unserer Lieblingsschwedin. Sie thront oberhalb der Szenerie und schreitet die Stufen hinab, kniet sich nieder und zeigt eine weitere Kostprobe ihres typischen wirren Tanzstils.

Sie reiht sich ein in die Gruppe der Tänzer und es folgt eine spektakuläre Choreo, die glücklicherweise nicht auf sechs Teilnehmer beschränkt ist. Wow! Eine richtig fetzige Version ist das ihres ehemaligen Mello-Songs, der 2012 auch die deutschen Single-Charts erreichte. Tolles Abschlussbild!

Und es geht in die MGP-gewohnte halbstündige Pause. Die Rentiere müssen ja nun die Stimmen aus den gottverlassenen, verschneiten Dörfern in die Televoting-Zentren tragen, wo eifrige Trolls sie dann flink zusammenrechnen werden. Um 21:40 geht’s weiter – bis gleich!

Das Fernsehballett hat uns wieder – willkommen zurück!

Vier sogenannte Gold-Finalisten kommen also weiter, und singen auch jeweils ihr Lied nochmal. Here we go:

Adelén! (Schock! Und es wird auch etwas gepfiffen hatte ich den Eindruck!) – oh Gott, richtig helle scheint die auch nicht zu sein, die versteht nicht mal die Fragen von Erik…..

(‚tschuldigung, habe mich grade dazu hinreissen lassen, mal in Espoo/Finnland reinzuschauen. Da wurde grade der Siegersong bekannt gegeben, nach einem unglaublichen Kopf-an-Kopf-Rennen im Juryvoting mit 3 Songs ganz vorn. Ich bin NICHT begeistert vom Sieger!!!)

Annsofi! (Noch ein Schock! Die hat doch nur schief gesungen. Und so toll war Rybaks Werk auch nicht…)

Ich tippe jetzt noch auf Gromth feat. Emil Solli-Tangen und Margaret Berger. Sollte der tolle Party-Song von Datarock wirklich draussen sein? Eine Schande!

Tooji darf auch nochmal in die Kamera grinsen….

Sirkus Eliassen! Immerhin mein Spaßfavorit….

So, jetzt hoffe ich kommt noch Margaret weiter, und die gewinnt das Ganze. Bitte! Loreen sagt noch zwei Worte, nachdem die Eliassens von der Bühne sind, und Jan Ola Sand steht sprachlos daneben. Ach nee, er sagt auch noch, das alles gut vorangeht in Malmö. Oder?

Margaret Berger! Puh!! Glück gehabt….

Aaaalso, die Frau muss nicht nur gewinnen jetzt, die wird auch gewinnen. Noch so eine Fehlentscheidung wie in Finnland halt ich nicht aus. Ok, der Applaus spricht eine eindeutige Sprache – die Frau hat’s in der Tasche.

Während die Norweger nun wieder eifrig Stimmen abgeben und die Rentiere und Trolls am Rotieren sind, singt Tooji eine Art Gregorian-Chant-Version von „Stay“ im Bodennebel versinkend… die Priester feat. Tuntji sozusagen, oops! Ach, da kommt doch noch ein Beat. Jetzt klingt es eher wie eine entschärfte Musical-Version mit etwas Riverdance. Humpta-humpta….

Jenny und Erik leiten über zu einem Einspieler über Malmö, in dem Erik Kirchen besucht, vor Schaufenstern steht und durch den Nebel am Öresund tapert… und arglose Passanten nervt. Und nötigt, „Välkommen till Malmö!“ zu sagen.

Stichwort ‚Arglose Passanten‘ – lustig, die Einspieler aus den Semis werden wieder gezeigt, als man pro Semi je einen Einwohner der Ausrichterstädte willkürlich auswählte, der dann eine Art gute Seele für das Semi sein und in der jeweiligen Show den Umschlag mit den Ergebnissen überreichen durfte.

Ergebnisse!

Margaret Berger liegt gleich mal vorn, und gewinnt auch die zweite Wertung. Sirkus liegen dahinter auf der 2.

Margaret gewinnt auch die dritte Wertung, liegt bei 12.000 Punkten, aber die anderen Wertungen sind so breit gestreut, dass nun alle anderen drei je 6.000 haben.

Wir sind nun bei der 4. von 7 Jurywertungen, und es kommen 15.105 Stimmen dazu für Margaret, während die anderen maximal 6.000 bekommen. Tragisch: Adelén liegt tatsächlich auf der 2 aktuell.

Margaret bekommt nun zum ersten Mal nur den dritten Platz, aber es sind relativ wenige Stimmen, die hier verteilt werden. Sirkus gewinnen die Runde, Margaret liegt aber mit 28.005 Stimmen vor Sirkus mit 13.948.

Die Stimmen werden übrigens von ausgeschiedenen Teilnehmern des MGP 2013 vorgelesen. Jetzt gibt’s ein paar mehr Stimmen von Jury Nummer 6, 14.588 Stimmen bringen sie auf über 42.000 Stimmen.

Interessanterweise hält sie, egal wieviel Stimmen verteilt werden, seit der zweiten Wertung fast immer das gleiche Verhältnis zum Zweitplatzierten – doppelt soviele Stimmen nämlich.

Wieder ein haushoher Sieg in Jury 7, Margaret nun mit 59.000 Stimmen vor Adelén mit 33.000.

Nun Ost-Norwegen: 13.000 für Annsofi, 15.000 für Sirkus, 26.000 für Adelén, 43.000 für Margaret.

Endresultat: 102.000 Stimmen für Margaret Berger  und „I feed you my love“, dahinter Adelén (59.000), Sirkus (41.000) und Annsofi (31.000). Margaret genießt völlig überwältigt die Ehrenrunde durch das Oslo Spektrum.

Glückwünsche und noch einmal der Gewinner-Song. Mit das Beste heute abend – ein eindeutiger Sieger in einem Show voller Mittelmaß. Norwegen, das muss wieder besser werden nächstes Jahr. Und ich bin dann fort –  der Karneval ruft! Kölle alaaf!

Hier ist das offizielle Promo-Video zum Song. Die 27-jährige Margaret zählt übrigens (nicht überraschend) Björk und Daft Punk zu ihren Einflüssen und arbeitet derzeit an ihrem dritten Album:

Und hier nochmal der Live-Auftritt (vom Semifinale, fast identisch mit dem Finalauftritt):