Live-Blog Russland: Großmütter-Kombo schlägt Homo-Duett

Dima Bilan konnte es nicht lassen. Der Gewinner des Eurovision Song Contest 2008 strebte erneut auf die ESC-Bühne und stand mit Yulia Volkova – einer Hälfte von t.a.T.u. – im russischen Finale. Mit 25 Songs war „Национальный отборочный конкурс исполнителей эстрадной песни Евровидение-2012“ die umfangreichste Vorentscheidung der Saison. Doch Dima musste sich am Ende einer höheren und weitaus älteren Macht geschlagen geben. Der Live-Blog zum Nachlesen.

Guten Abend aus Hamburg Hohenfelde (nicht zu verwechseln mit der Autobahnabfahrt, wir haben hier quasi Alster-Anschluss). Noch wichtiger ist aber der Anschluss an das russische Fernsehen. Dieser scheint zu stehen. Manu ist bereits bei Douze Points eingetroffen, Armen erscheint gleich. Wir freuen uns auf 25 Sieger – und ein vermutliches Siegerduett. Den (vermeintlichen) Schwulen Dima Bilan und die (vermeintliche) Lesbe Yulia.

Hier der Link zur Webübertragung: http://www.eurovision.tv/esctv

Oh, es geht los – offenbar mit einem Comedy-Programm. Oh Schreck. Wir hoffen, dass das nur eine Konserve aus dem Sommer ist. Oder sind in Russland die Bäume schon wieder grün?

Nein, erst jetzt kommt der richtige Start: Moderne Beats und Tänzer in Perücken und Outfits aus dem Barock. Hübsch. Ein Geiger wird von der Decke gelassen. Anschließend marschieren alle Teilnehmer ein und werden einzeln vorgestellt. Da gibt’s Eye-Candy und Eye-Shock. Wir sind gespannt.

Das Publikum ist vergleichsweise jung, westlich gekleidet und guter Stimmung. Liegt’s daran, dass morgen der internationale Frauentag ist?

Die Moderatoren werden begrüßt. Der russische Frank Elstner und die russische Nunja. Sie zeichnet sich mehr dadurch aus, dass ihr Kleid fast gleich herunterfällt. Die beiden stellen die Jury vor. Philipp Bedrosovich Kirkorov, selbst ESC-Vertreter und Mann hinter „Work your magic“ und „Shady lady“ ist auch Mitglied. Und los geht’s.

1. Lena Maksimova

Sie sieht aus wie eine der slowakischen Zwillinge aus dem letzten Jahr – gekleidet im Lametta vom letzten Jahr. Umtanzt wird sie von Elfen oder Schmetterlingen. Ist das Wiederverwertung von Weißrussland 2010? Das Lied ist ganz angenehm. Melodischer RnB-Beats. Manu vermisst die Mimikfalten auf der Stirn. Die einzige Frau mit diesem Attribut ist seiner Meinung nach bisher Nicole Kidman gewesen.
Wir geben 20/30 Punkten.

Armen serviert zwischendrin Hors d’Oeuvre.

2. Ksenona

Armen ist hin und weg und stellt fest, dass sie auch eine Russin ist. Überraschung. Er findet’s sehr angenehm. Laid back, für den ESC aber etwas zu langsam. Manu findet’s spanisch angehaucht, dabei singt sie aber englisch. Oder doch spanisch? Egal, es ist ganz hübsch. Sie sogar wunderhübsch. Eine wunderhübsche spanische Russin, die Englisch singt?
Wir geben 17/30 Punkten. Ein gar nicht so schlechter Start.

3. Irson Kudikova

Bereits die dritte Frau. Manu ist überrascht, dass ihn die Titel gar nicht so negativ erschrecken wie befürchtet. Armen erinnert die große Dame mit den langen blonden Haaren an Mariza Koch (Griechenland 1976). Das Lied ist eher so Hotelbar, ziemlich langweilig. Geht einmal rein und wieder raus. Erzeugt keine Atmosphäre. Wir fragen uns, ob sie über Mama oder Hummer singt. Der angedeutete Keychange entpuppt sich leider als Saxophon, was sonst nur Lisa Simpson spielt.
Wir geben 9/30 Punkten.

4. The Ups

Der erste Klopper. Armen will sich das Baguettebrot ins Ohr stoppen, findet aber ihr Kleid hübsch. Stimmlich liegt die Sängerin eher bei Nina Persson von den Cranberrys, mit denen wir aber auch nicht so viel anfangen können. Wir diskutieren das musikalische Genre: Folk-Rock? Volksrock? Intellektueller Pop?
Wir geben 5/30 Punkten (es muss ja noch Luft nach unten sein und außerdem für den Mut, dort aufzutreten).

5. Sardor

Oh, ein Phillipino? Vietnamese? Er ist nicht hässlich, aber das Oberteil ist furchtbar – ein paillettenbesetztes, ozeanfarbendes Sakko. Unser Gaydar schlägt ganz weit aus. Sardor wechselt häufiger ins Falsett. Nette Stimme. Schlimmer Gesang, leider. Und extrem langweiliges.
Wir geben 7/30 Punkten.

6. 4Post

Endlich: Offensichtlich russischer Gesang. Danny mit der Eric-Saade-Tuntji-Pullover-Mütze. Ein Rapper mit Rouge auf den Wangen und Bass-Gitarre um den Hals. Das Lied erreicht uns nicht. Und das liegt nicht nur an der Sprache. Aber es gibt ein Keychange! Es wird mehr übers Aussehen der Bandmitglieder diskutiert als über das Lied.
Wir geben 9/30 Punkten.

Zwischendurch serviert Manu den Hauptgang: Pizza.

7. Efrosiya

Oh, mal kein Pop. Wobei Manu froh ist, sich einen Punkt noch einmal aufgespart zu haben – für diesen Beitrag. Die Hausfrau singt auf Russisch irgendwas Folkloristisches. Im Hintergrund spielt ein Mann auf der Blockflöte. Das Lied selbst ist irgendwie rhythmisch bis enervierend. Wir erwischen uns beim Mitwippen. Sind das Pfiffe im Publikum? Wir geben für ihre Begeisterung mehr Punkte als für die Ausstrahlung und das Lied:
8/30 Punkte.

8. Unite it

Eine Art Rock, die uns nicht berührt. Wir haben uns schon anderthalb Minuten unterhalten, ohne auf das Lied zu achten. Männer-Kombo mit etwas moppeligen Sänger. Der ganz schlanke Gitarrist hampelt neben ihm rum. Mehr kann man nicht sagen.
Wir geben: 9/30 Punkte.

Nach dem guten Anfang geht’s jetzt doch erheblich bergab. Aber wenigstens geht’s fix weiter.

9. Katya Savelyeva

Wir sind von der perfekt chirurgisch hergerichteten Schönheit begeistert. Die Stimme ist ganz flott, das Lied im Rahmen einer Ballade auch. Wenn Molly Sandén noch etwas abnimmt, könnte sie auch so aussehen.
Wir geben Punkte sowohl fürs Kleid als auch für das Gesamtkunstwerk – insgesamt 20/30 Punkte.

10. Olga Makovetskaya

Catchiger Auftakt, aber schwaches Poplied. Der geneigte Mann guckt sehr gern hin. Manu versichert sich, dass die Sängerin wirklich eine Frau ist. Der Name Olga spricht dafür. Rotes Kleid mit hohen Einblick von vorn, dazu Nietenlederjacke. So billig ist das Lied auch. Die Backgroundsängerin hat mehr Kamerapräsenz als die Interpretin.
Wir geben 11/30 wegen der Backgroundsängerin (und nicht der Tänzer, wobei die auch nicht schlecht sind)

Werbung: Offenbar ist morgen um 20:35 der russische Mario Barth am Start. Wir nutzen die Reklame-Pause, um die Handys zu checken und weiter zu essen.

11. Rene

Wir denken spontan Safura – das Kleid, die Augen, der Beat. Der Ausdruckstanz ist eher schwierig. Wir sind etwas gelangweilt und sprechen über die Absage von Armenien, die spanische Ballade und Gott und die Welt. Das ist Lied ist die optimale Schlaftablette.
Wir geben 12/30 Punkten.

12. Farinelli Balls

Das Falsett-Intro ist ein bisschen wie Aserbaidschan 2008. Dann übernimmt die Mutter von Nadine Beiler das Singen – besser wird’s dadurch nicht. Das Falsett kommt rechtzeitig zum Refrain zurück. Schlimmes Gothic-Outfit. Bei beiden. Wie halt die Musik. Hamburg fühlt sich gerade wie bei einem Kölner ESC-Fanclubtreffen. Nach dem Intro wird’s langweilig. Er belästigt sie sexuell. Ist sie schwanger? Wird’s eine Nachzügler-Schwester von Nadine Beiler?
Wir geben 10/30 Punkten. Wir haben ein ausgeprägtes Mittelfeld.

13. Polina Smolova 

Das Opening mit der Eric-Saade-Gedächtnis-Menschenfigur war top. Offenbar ist das Lied ein Tribut an Michael Jackson. 90er Poprock. Aber immerhin sieht Polina (die für Weißrussland 2006 in Athen Letzte im Semi wurde) laut Manu besser aus als Latoya Jackson. Armen legt nach: Besser als jeder einzelne der Jackson-Familie. Gab’s Michael-Jacksen-Tributs in den Vorentscheiden nicht schon in den letzten beiden Jahren?
Wir geben 7/30 Punkten.

So, die Hälfte ist geschafft.

14. Chinkong & Karina

Gleich die ersten Takte sind vielversprechend. Dann singt Jessica vom Burger King. Nicht so russisch, aber überschminkt. Musikalisch gibt’s schwedisches Feeling. Das könnte ein Velvet-Titel sein: billig, aber catchy. Manu lobt, dass das russische Fernsehen auch immer die Backgroundsänger einblendet. Wir könnten uns das Lied auch gut ohne den Gesang vorstellen. Das war schöner billiger Disco-Sound. We like.
Wir geben 17/30 Punkte.

15. Mari Karne

Mari ist eine Russin mit Migrantinnenhintergrund. Wir freuen uns, dass sie dort auftritt und noch mehr, dass sie so toll singt. Einer der schönsten Beiträge heute. Und das auf Russisch. Dramatische Ballade, zu der auch die russische Sprache hervorragend passt. Ein bisschen altmodisch. Das Ende hätte ein bisschen kraftvoller sein können.
Wir geben 22/30 Punkten.

16. Mark Tishman

20er Jahre, Quasi-Charleston auf – ja, wirklich – Englisch. Ein ganz attraktiver Russe im luftigen Sommerhemd singt ganz hübsch. Die einzelnen Komponenten des Auftritts passen nicht ganz schlüssig zusammen. Man schaut aber doch hin.
Wir geben 13/30 Punkten.

17. Ed Shulzhevskiy

Brasilianische Rhtyhmen. Und ein „Oh“ beim Blick auf den Sänger. Allerdings hätte er nicht anfangen dürfen zu singen. Die Stimme ist schlimm. Aber der Latina-Beat gefällt uns. Das Publikum klatscht schön mit, wie auch (fast). Kennen wir das Lied schon irgendwoher? Und selbst wenn, es wäre nicht schlimm.
Wir geben 21/30 Punkten.

Mittlerweile wird der zweite Nachtisch gereicht – Trüffelpralinen.

18. Elena Ekimova

Guter Diskobeat. Nur schade, dass Elena nicht wirklich gut singen kann. Vielleicht liegt’s aber nur an der Stimme oder wieder mal am Englisch. Ungewöhnlicherweise hat sie einen männlichen Backgroundsänger, der wieder einmal besser singt als die Hauptinterpretin. Zwischen den beiden tanzen die wirklich sehr nuttigen Tänzer/innen in engen roten Leder-Outfits. Das Lied wäre in der Disco laut Manu ein guter Zeitpunkt, sich das nächste Bier zu holen.
Wir geben 15/30 Punkten.

19. Dima Bilan & Yuliya Volkova

Die Favoriten: Der Anfang ist wie bei Believe – Dima in weiß, startet auf dem Boden, ruhiger Beat. Yulia ganz in schwarz. Wir sind gebannt und warten ab. Manu findet es das beste Lied bisher. Armen und ich sind entsetzt. 12P ist schon wieder genervt von Dimas Stimme, die ihm schon Believe verleidet hat. Es wird an Dimas Augen ausgeprägter Drogenkonsum diagnostiziert. Yulia singt recht schwach. Kein catchiger Refrain. Überschaubarer Applaus im Publikum. Die Jury ist unentschieden.
Wir auch und geben 18/30 Punkten.

20. Riff Action Family

Russischer Rock. Und was haben die an? Säcke? Overalls? Mit komischen Applikationen? Haben die bewusst was Schlechtes hinter Dima gepackt, damit er gewinnt? Manu und Armen suchen das weite. 12P hält durch. Schwieriger Gesang. Das passt maximal auf ein Dorffest in der Heide. Also der Taiga.
Wir haben überlebt und geben 3/30 Punkten.

21. Aida & Timati

Timati war ja gestern oder vorgestern bei der Feierstunde von Wladimir Putin zu seiner Präsidentenwahl und hat sich mit ihm abbilden lassen. Wird er jetzt von den Oligarchen unterstützt? Rap mit 80er-Jahre-Rhythmen und Aida, die im hübschen Abendkleid was operskes knödelt. Sie zieht Timati ein langes rotes Tuch aus der Sakkotasche und zieht ihn hinter sich her. Armen findest’s interessant und herausstechend. Untypisch russisch.
Wir sind gespaltener Meinung und geben 17/30 Punkten.

22. Pavla

Wieder ein guter Anfang. Männer in sehr femininen Outfits – orange Plu(n)derhosen und Schmetterlinge als Brustschmuck. Die Sängerin ist Modell dürre Winterhuder Hausfrau. Moderner Pop mit elektronischen Einlagen. Leider verhaut Pavla einige Töne. Unaufgeregtes Lied. Beim Melodifestivalen wäre das Lied früher gerade so in die Andra Chansen gekommen.
Wir geben 23/30 Punkten.

23. Syostry Syo

Die Schwestern Syo singen auf Französisch und liefern sich eine Art musikalisches Streitgespräch auf der Bühne. Die eine spielt dazu Akkordeon. Im Hintergrund gibt’s einen modernen Beat. Manchmal geht’s wild durcheinander. Interessant. 12P kommt’s nach hinten raus länger vor als drei Minuten.
Wir geben 18/30 Punkten.

24. Buranovskie Babushki

Die Omas sind wieder da. Armen und ich haben das schon vor zwei Jahren zusammen erlebt. Das war so toll. Und in diesem Jahr? Musikalisch fühlt’s sich moderner an, der Gesang ist aber reichlich schief im Intro. Dann wird’s flott – immer noch schief, aber sehr mitnehmend. Armen will tanzen und Kalorien abbauen. Super Beat. Ein bisschen wieder Kindergarten mit alten Frauen. Die Kostüme scheinen die gleichen von vor zwei Jahren zu sein. Armen will die Gläser an die Wand werfen. Armen und Manu tanzen, 12P klatscht zwischen dem Tippen mit.
Wir flippen aus und geben 30/30 Punkten. Standing Ovations im Publikum. Wir kriegen Gänsehaut.

25. Jet Kids

Langes interessantes Opening – bis die Mädchen anfangen zu singen. Die beiden Sängerinnen sind in Zebra-Kleidern unterwegs und mit Gitarren bewaffnet. Eine (?) dritte macht das Schlagzeug. Der Gesang erinnert uns an Israel oder Mazedonien 2000. Wir sind abgelenkt und diskutieren die Schamhaarpflege im Orient.
Wir müssen uns konzentrieren und geben 3/30 Punkten.

So, wird sind durch. Unser Favorit ist so klar: Die Babuschkas! Die müssen es in diesem Jahr einfach schaffen, bevor sie nicht mehr leben.

Werbung. Manu fragt ungläubig, ob wir etwas schon durch sind. Schnelldurchlauf.

Pausenakt mit Ani Lorak. Shady Lady. Sie sieht noch genauso aus wie damals in Belgrad. Wir sind begeistert. Das Publikum vor Ort auch. Ani könnte mit diesem Lied in Baku wieder problemlos antreten und würde dort eine Top3-Platzierung erreichen.

Jetzt tritt ein Getter-Jaani-Verschnitt auf mit Rapeinlage von einem langhaarigen Typen. Das alles ist Bailando gemischt mit russischen Sounds. 12P ist ganz begeistert. Das wäre was für Baku.

Nachdem die Titel flott und effizient präsentiert wurden, wird’s jetzt etwas zäh. Schon wieder Werbung. Wir unterhalten uns über potenzielle moralische Verhaltungsweisen bei abgelegten Partnern, die Tickets für Baku und die Reise zum Melodifestivalen.

Countdown auf Russisch – das Voting ist zu Ende. Und in Wladiwostok ist die Sonne vermutlich bereits aufgegangen.

Es folgen Prozentzahlen für die Lieder. Oder sind’s durchschnittliche Jury-Punkte?

Der Stream bei Eurovision.tv ist weg. Findet jetzt der Wahlbetrug statt? Folgt man den Twitter-Meldungen, fahren die Omas nach Baku!!

Notbesetzung OLiver (gerade in Vilnius unterwegs und mit russischem TV gesegnet) übernimmt kurzfristig:

Die Omas haben mit 36 Prozent gewonnen, Dima & Yulia sind Zweite geworden. 36 zu 29 Prozent, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Klarer Sieg. Wer hätte das gedacht. Verdient, die Damen machen ja nicht zum ersten Mal mit. Ihre Zeit ist gewissermaßen überreif.

Ja das waren Prozentzahlen. Das Publikum scheint auch etwas überrascht und rast! Die Babushkas kommen nun auf die Bühne und erhalten eine Ehrenurkunde(?). Und jetzt gibts den Siegersong nochmal.

Konkurrenz für Engelbert: Die Damen sind bestimmt teilweise noch älter als der Altmeister aus UK. Zwischen 70 und 80, ergibt eine kurze Recherche.

„Национальный отборочный конкурс исполнителей эстрадной песни Евровидение-2012“- das umfangreichste ESC-Vorfinale ist zu Ende! Mit einem in jedem Fall außergewöhnlichen Siegertitel, der die volle Zustimmung der Blogger findet. In Hamburg wie in Vilnius. In Baku werden die Großmütter bestimmt für Aufsehen sorgen, ganz egal wo sie landen. Aufgrund des Überraschungseffektes denke ich, dass das Finale in jeden Falle sicher ist.

Russland 2012: Buranovskie Babuskie – Party for everybody

Und damit verabschiedet sich der Prinz Blog für heute. Die nächsten Live-Blogs (und beinahe schon die letzten in dieser ESC-Vorsaison) finden kommenden Samstag statt. Dann fallen die Entscheidungen in Schweden (Melodifestivalen), Rumänien und Portugal. Bis dahin: Doswidanja!