Live-Blog: Slowenien traut sich was – Maraaya fahren nach Wien

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Acht lokal bekannte Interpreten hatte RTVSlo für den Vorentscheid EMA ausgewählt. Am Ende gewann das außergewöhnlichste und auffälligste Lied mit einer absolut bemerkenswerten Protagonistin. Das Duo Maraaya wird Slowenien in Wien mit „Here for You“ vertreten. Hier unser Live-Blog zum Nachlesen. Mit Videoclips!

Die Show startet um 20 Uhr. Hier geht es zum Livestream des slowenischen Fernsehens. Hier ist ein weiterer Stream.

Dober večer!

Nicht aus Ljubljana, sondern aus Hamburg meldet sich OLiver vom PrinzBlog an diesem extrem umtriebigen Wochenende. Die meisten Leser werden sich wohl für Ungarn oder Finnland entscheiden, aber das slowenische Finale EMA muss sich keinesfalls hinter den anderen Vorentscheiden verstecken.

8 Songs mit einer guten Mischung aus Stilen, von etablierten Interpreten, Newcomern und dem ein oder anderen Castingstar werden wir hören. Es scheint, dass sich RTVSlo wieder richtig Mühe gibt nach der erfreulichen (und keinesfalls selbstverständlichen Finalqualifikation von „Spet“ im vergangenen Jahr).

Bei 11 Semifinals kam Slowenien nur drei Mal ins Finale – was hatten alle 3 ansonsten sehr verschiedene Beiträge (Alenka Gotar, Maja Keuc, Tinkara Kovac) gemeinsam? Richtig, eine wirklich großartige Stimme und einen Song, der dieser Stimme auch gerecht wurde. Danach sollten wir also auch heute abend suchen…

Der Stream läuft problemlos, derzeit sind die Abendnachrichten on air, Wetter hatten wir auch schon (kalt wird’s). Sieht so aus, als wäre man im Skispringen erfolgreicher als beim ESC. Noch mehr Sportnachrichten vom Wochenende folgen… hübsch, wie sie „Garmisch-Partenkirchen“ aussprechen…

Vergangenen Sonntag hatte RTVSlo ein sehr schönes Special mit einem Rückblick auf mehr als 20 Jahre EMA im Programm… hier wurde klar, dass es in dem kleinen Land sehr viele Wiederholungstäter in Sachen ESC gibt… allein Regina (ESC1996) trat mindestens sieben weitere Male in der EMA auf, allerdings jeweils getarnt durch komplett neue Looks und Haarfarben… auch heute abend werden wir einige bekannte Gesichter sehen.

Die drei Damen, die das Semifinale bezwangen sind alle drei im Einsatz – allerdings nur als Assistentinnen (sanremolike?). Wir hoffen auch auf musikalische Intermezzi…

Los gehts

Wir hören „Spet“ und sehen 8 Tänzer mit einer Choreographie. Die Bühne ist in blau-schwarz (nicht weiß-golden) getaucht und dieselbe wie in den vergangene Jahren, die Zuschauer stehen auch auf Emporen und haben einen guten Überblick über das Geschehen… noch wird getanzt…

Und da ist der Moderator – Nejc Smit, Typ Computernerd mit Brille im schwarzen Anzug… und da sind auch die Assistentinen – oh, statt Alenka ist Darja Svaiger da. Darja, Maja und Tinkara tragen alle diabolisches Rot… na, so müssen die heute doch noch auf die Bühne und zusammen singen, oder?

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Nejc erklärt nun offenbar, dass jetzt das die Jury – eben die drei Damen (?) – die beiden Superfinalisten aussuchen. Und erst dann im Superfinale – bekommt das Land die Gelegenheit zum Voten. Ein interessanter Weg, den Ungarn auch so ähnlich geht. Mal sehen, wo das hinführt.

Nun gibt es Clips der slowenischen Beiträge vergangener Zeiten (nämlich diejenigen der drei Grazien).

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Nun wird ein Band zerschnitten und der Contest ist eröffnet.

1. Alya & Neno Belan – Misunderstandings

Common Linnets a la Slowenien. Etwas lauter als die Holländer, aber auch eine countryeske Slowpopnummer, die Klamotten sind deutlich an die Holländer angelehnt. Neno mit Hut in schwarz und Alya trägt ein eierschalenfarbenes Federwams. Alya nimmt zum 5. Mal teil, sie singt Pop. Ihr Duettpartner Neno ist eher im Rock zu Hause. Misunderstandings hat zudem vier Backing Sängerinnen in rot… alles ganz flott und eingängig, aber auch ein wenig… ähh… einfach. Und nun wird es sehr repetitiv. Doch ganz nett. Aber kein Winner.

5/10 Punkte.

So, nun sagen die Ladies in Red, die gesammelte slowenische ESC-Erfahrung, etwas Kluges zum Lied, klingt wohlwollend, aber wer weiß… Tinkara spielt nun auf der Querflöte und Nejc begleitet sie dazu auf der Gitarre… sehr hübsches Intermezzo… überhaupt, ist das alles ein recht stimmungsvolles Setting.

 

2. Tim Kores – Once Too Many Times

Tim war mal Dritter beim slowenischen X Factor und singt sonst Metal. Dieser Song ist aber ein normales Stück Pop. Er steht allein auf der Bühne, mit Gitarre und leichtem Akzent im englischen und keiner schlachten, aber auch keiner herausragender Stimme… für Metal reichts sicher… das klingt nun auch nach Castingshow, es ist nicht wirklich eigenständig, aber auch nicht unangenehm. Ein paar krumme Töne nun, hier fehlt einfach was, das ist es also auch nicht.

4/10 P. Hoffe, ich kann die Punkteskala noch besser ausreizen.

Es gibt keine Postkarten für die Interpreten, deswegen geht das alles recht fix. Nun flötet erneut Tinkara, Nejc spielt Gitarre und Maja, die übrigens phänomenal aussieht, singt etwas was sich wie „Dan ljubezni“ anhört – ein alter jugoslawischer Beitrag… ist das schön! Ich bin ganz weg von dieser Show und den drei Engeln in Rot. Mehr davon!!

 

3. Jana Šušteršič – Glas Srca

Jana stellt einen ESC-Rekord bei den Strichzeichen auf ihren Buchstaben auf. Sie hat ‚Slowenien hat Talent‘ gewonnen, studiert Musik in Valencia und hat eine tiefe Rockröhre (sie liebt Tina Turner Songs). Entsprechend geht es ab, ein flotter Popsong mit einigen Tempowechseln, dazu führt Jana etwas Ausdruckstanz auf der Bühne auf. Stark gesungen und sehr eigenständig, aber leider nicht wirklich eingängig… es sind zu viele Strömungen und Wechsel im Lied, jetzt kommt eine oh-oh-oh-Brücke, hört sich etwas zusammengestoppelt an. Aber Jana hat enormes Charisma und ist sicher eine Kandidatin fürs Superfinale – oder hat die Jury etwa Vorbehalte gegen Castingsatrs?

7/10 P.

Werbung zum Durchschnaufen… auch dringend nötig für kurzes Austreten, für derart flotte Vorentscheide wird LiveBloggern ansonsten zu Erwachsenenwindeln aus dem Sanitätshaus geraten…

Nejc kündigt die nächsten an – eine Gruppe, die heißt wie ein deutscher Schnellzug:

 

4. I.C.E. – Vse Mogoče 

Vier Kerls und eine langhaarige Leadsängerin im typischen Rocker-Outfit (Lederjacke & Mini) bringen einen angerockten Popsong auf die Bühne. Stimmlich und kompositorisch ist das Ware von der Stange, hier fehlt es auch etwas an der besonderen Ausstrahlung. So etwas hätte null Chance in Wien. Nun wird es etwas härter, die E-Gitarre dominiert… ICE gibt es schon zehn Jahre, also müssen ja bereits Erfolg haben im Land… mich erreicht das allerdings überhaupt nicht, auch wenn sie lobenswerterweise in Slowenisch singen. Dieser ICE muss zur Wartung…

2/10 P.

Nun erzählt Tinkara von ihrem Flötenlehrer (?) und Nejc flötet auf leeren Bierflaschen zum Johlen des Publikums. Und dann zeigt Tinkara, wie sie „dreckig“ Flöte spielt, sie surrt und summt und spielt gleichzeitig Flöte… interessant, hoffentlich bekommen Umstehende nicht zu viel Spucke ab.

 

5. Clemens – Mava To

Gibt es Amish in Slowenien? Clemens ist süß, mit Fliege Hut und Hosenträgern wirkt er wie ein Landjunge, der sich für die Stadt feingemacht hat. Erinnert ein wenig an den Litauer Vaidas (Ausstrahlung) und an Ott Lepland (Beule). Der Song ist zum Mitklatschen, was der Chor auch ausgiebig tut. Ein sattes volles Popstück, das vom Slowenischen sehr profitiert. Auch nicht super catchy, aber sehr frisch. Man möchte es gleich nochmal hören. Irgendwie niedlich. Clemens hat erst eine Single veröffentlicht und ist ein Newcomer in der slowenischen Musikszene. Ist noch zu früh für den ESC.

7/10 P.

Nun Darja acapella (tolle Stimme) mit ihrem Lied aus Jersualem 1999, For a thousand years. Toll!

 

6. Maraaya – Here For You

Ein Duo nun, Raay am Klavier und Marjetka singt. Sie trägt weiße Spitze und einen Kopfhörer und sie haben eine silbergeschminkte Tänzerin auf der Bühne. Der Sound ist unverkennbar eigenständig, die Stimme tief und etwas krächzig – man hört sofort hin. Maraaya sind heute die Favoriten und das ist verständlich, der Refrain ist eingängig und hat enormen Instant Appeal. Sehr eigenwillig ist es auch noch (auch in der Klamotte). Diesen Titel kann man weder überhören, noch vergessen. Ich wage zu behaupten, das ist der Siegertitel heute abend. Raay ist übrigens auch Produzent und hat „Spet“, das Lied von Tinkara im vergangenen Jahr produziert.

Top: 9/10 P. (und das müssen doch Kontaktlinsen sein bei Marjetka, so türkise Augen kann niemand haben…)

Maraayas Hauptkonkurrenz dürfte von Martina Majerle kommen, die ebenfalls einen Titel mit Schmiss und Instant Appeal im Rennen hat und den Reigen der heutigen Vorstellungen beschließen wird.

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So, nun hat man sämtliche „Slovenia 12 points“ aus den ESCs der vergangenen Jahre zusammengeschnitten, dürften etwa 10 gewesen sein. Und Maja singt nun zu Nejcs Gitarrenummalung „No one“, ihren Knaller aus Düsseldorf. Maja könnte ich mir jederzeit wieder beim ESC vorstellen, die anderen beiden roten Damen weniger…

 

7. Rudi Bučar & Figoni – Šaltinka

Da isser wieder, der Rudi. Im letzten Jahr war er im Duett hier, nun hat er eine Band dabei und es klingt sehr traditionell-volkstümlich… ist das Polka? Passend zu ländlichen Hochzeiten, etwas Turbofolk reingemischt, könnte auch von den Moldawiern um Zdob si Zdub kommen. Hier haben wir also die Balkanfärbung, die sehr kräftig ausfällt. Ist das was für den ESC? Möglicherweise. Nun eine kleine Beruhigung mit fast sphärischen Klängen und dann wird noch mal auf die Tube (und auf das Akkordeon) gedrückt für den Schlussspurt. Das wären sicher 12 Punkte aus Serbien und Montenegro. Viel Applaus.

6/10 P.

Nun tanzen Tinkara und Nejc acapella zu imaginären Polkatönen.

 

8. Martina Majerle – Alive

8 mal war sie beim ESC – sieben mal als Backingsängerin. Die Frau hat was mitgemacht. Im goldenen Fähnchen mit Schleierschwanz singt sie ein klassisch auf ESC-Pathos getrimmtes Poplied mit leicht gehauchtem „Alive“ in den Strophen. Das wird viele ESC-Fans freuen, aber der Titel ist doch sehr berechnend, sehr generisch, nicht sonderlich originell. Kein Wunder, der Song kommt von Andrej Babic. So was hört man jedes Jahr beim ESC und dann hängt es von der Präsenz und der Persönlichkeit ab, ob es funktioniert. Und hier muss man leider sagen, es gibt schon Gründe, warum Martina als Backgroundsängerin besser aufgehoben ist als als Leadsängerin. Windmaschine jetzt zum Finale.

7/10 P.  und auch viel Applaus, man kennt sie natürlich.

Nejc erklärt nun das Superfinale, das wie gesagt NICHT vom Televoting entscheiden wird, sondern von der Jury. Passend zum Thema Österreich tanzt Nejc, der Tausendsassa nun mal eben einen Walzer mit einer blonden Schönheit im fleischfarbenen Ballkleid.

Nun jodelt eine Dame im Dirndl von der Empore – ja, wer war denn das? Und nun tanzen kräftige Bauerburschen auf der Bühne freestyle. Ahso, wir befinden uns im Intervallact, während die Jury ihre Stimmen zählt.

Ich tippe auf ein Finale mit Maraaya. Dazu entweder Martina, Jana oder Rudi. Die anderen vier kann ich mir nicht vorstellen. Die Jury kann so natürlich auch einen angenommenen Televoting-Favoriten (Maraaya?) verhindern.

Schnelldurchlauf mit langen Einspielungen. Ich würde klar auf Maraaya setzen, sie haben das beste Gesamtpaket für Wien. Die Stimme ist einfach einmalig, die Komposition eingängig und abwechslungsreich, da will man mehr von hören. ich lege mich selten so eindeutig fest, aber heute denke ich, sollte die Sache klar sein.

Die Jurydamen Maja und Darja nun mit den glänzenden Umschlägen und den Superfinalisten. Aber erst hören wir noch Tinkara in Gänze:

Spet (Round and Round), einen Titel, den ich letztes Jahr sehr gern hatte und für den ich mich sehr gefreut hatte in Sachen Finalqualifikation. Schon letztes Jahr habe ich die EMA kommentiert, und auch da war es eine runde Sache. Ula Furlan, die letztjährige Moderatorin und Punkteveleserin hätte ich auch gern wiedergesehen, aber der pfiffige Nerd Nejc macht seine Sache auch nicht schlecht.

Wir haben noch eine halbe Stunde, ich bin sicher, wir hören dann beide Superfinalisten nochmal. Ob hier Playbackhilfen im Spiel sind und waren, wie in den Kommentaren angemerkt, kann ich mit diesem Stream schlecht beurteilen. Das ist natürlich jedem Sender überlassen, in Schweden sind diese Unterstützungen ja auch erlaubt, in Wien muss es ohne gehen.

Darja holt MARAAYA aus dem Umschlag! Yepp.

Und Werbung.

Und Maja verkündet RUDI BUCAR und FIGONI.

Interessant. Jetzt ist es eine Richtungswahl. Stimmungsvolle volkstümliche Turbopolka oder faszinierende Avantgarde mit eigenwilliger Stimmfarbe?

Maraaya singen nun nocheinmal – oder ist das eine Einspielung?

Mir gefällt es jetzt noch besser, auch wenn ich glaube, dass man vielleicht auch eine Überdosis dieser sehr speziellen Stimme vermeiden sollte – aber beim ESC hört man ja eigentlich nur einmal. Nur wir ESC-Fans haben das Lied dann schon Hundertmal gehört…

Und nun Rudi und seine Freunde. Auch sehr eingängig. Seien wir fair, auch er könnte in Wien das Finale erreichen (viele Punkte aus dem Osten wären garantiert).

Beide Songs würden in Wien herausstechen. Slowenien kann jetzt eigentlich nichts mehr falsch machen. Ich persönlich finde, wir haben Rudis Stilrichtung eben immer mal wieder beim ESC gehabt, aber so ausdrucksstarke Stimmen wie von Marjetka, der Sängerin von Maraaya sind selten. Und eingangs habe ich ja erwähnt, dass es für slowenische Beiträge immer auf Persönlichkeit UND Stimme ankommt. Daher würde ich für Maraaya plädieren.

Aber die Entscheidung haben die 2 Millionen Slowenen, wenn sie denn alle anrufen. Der Saal scheint für Rudi zu sein. Ich denke mal vereinfacht gesprochen, die Jugend stimmt eher für Maraaya, die reiferen Jahrgänge eher für Rudi?

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Intervall Act: Euphoria in der Version von Maja. Sie wirkt ja immer wenig kühl – erinnert mich an Monica Vitti, großartige italienische Schauspieldiva der 60er („Die rote Wüste“) in den Antonioni-Filmen. Majas Euphoria kommt natürlich nicht ganz an das Original heran, aber Tinkara und Darja könnten das wohl nicht so kraftvoll und inbrünstig singen wie sie.

Nun Darja mit Rise like a phoenix. Ja, sie haben sich schon die passenden Cover herausgesucht. Darja hat die Musicalstimme und Grandezza. Und sie muss sich richtig anstrengen… hier wird mal wieder klar, wie gut Conchita wirklich war, das ist kein einfacher Song.

Und natürlich darf auch Tinkara ein Lied singen. Kein ESC-Song, sie will ja auch flöten. „Cuore di ossigeno“ ist ein italienisches Lied, das mir nicht geläufig ist. Scheint ein neues Lied von Tinkara selbst zu sein… google findet nämlich nix dazu… nun, für Sanremo hätte es mit diesem netten Popstückchen nicht gereicht. Und nun noch ein kleines Flötensolo im Song, das ist schließlich die Signatur von Tinkara.

Die Entscheidung naht.

Nejc hat einen schwarzen Umschlag in der Hand. Und jetzt bringt Tinkara noch einen roten dazu. Diese Symbolik, diese Farben… die Spannung steigt… wer fährt nach Wien?

Die Künstler stehen auf der Bühne und bangen und Marjetka sieht aus wie Cindy in den 70ern, Raay ist aber deutlich mehr sexy als Bert 😉

Es ist:

MARAAYA!!!! Hurra, gute Entscheidung!

Marjetka, Raay und die Tänzerin werden nun vom slowenischen TV-Chef mit Handschlag beglückwünscht und erhalten einen Preis, sieht aus wie ein Orden im Etui. Nejc überreicht seinen drei Grazien rote Rosen und murmelt „Super super super“.

Ja, da kann man sich nur anschließen. Die letzten Minuten laufen, das versammelte ESC-Glück der Slowenen debattiert nun noch ein wenig, aber es scheint, dass alle zufrieden und entspannt sind. Und nun hören wir nocheinmal den äußerst vielversprechenden slowenischen ESC-Beitrag von 2015.

Und ich wiederhole mich gern: Eigenwillig, catchy und abwechslungsreich mit viel Instant Appeal… auch das Arrangement ist modern. Über die Präsentation kann man sich natürlich streiten, die Tänzerin, das Hochzeitskleid, der Kopfhörer (passt nicht ganz zum Windmaschineneinsatz)? Aber das Wichtigste ist diese Stimme, die wir nun in Wien hören werden. Dieser Beitrag ist zweifelsohne finalwürdig.

Ich freue mich und glaube, Slowenien hat sich absolut richtig für einen Ohrwurm entschieden. Marjetka ist nun richtig ergriffen und ich verabschiede mich für heute. Einige Kollegen sind sicher noch bis Mitternacht beschäftigt. Schaut gerne dort herein, die Entscheidungen in Finnland und Ungarn, eventuell auch Moldawien laufen noch.

Nächster Live-Blog ist dann am Mittwoch das Finale in Griechenland. Am Dienstag beginnt unsere Berichterstattung von USFÖ-Proben in Hannover. Stay tuned.

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