LIVE-BLOG: Unser Star für Baku, Runde 3

Deutschlands Eurovisions-Casting-Show ging in die dritte Runde. Welche Titel hörten wir, zeigten die 10 Kandidaten (oder gar die Moderatoren) neue Facetten ihres Könnens? Wie funktionierte die Blitztabelle, wenn nur mehr 2 Sänger ausscheiden mussten? Beeinflusste die haarlose Jury das Ergebnis in der letzten Minute erneut unzulässig? Unser Live-Blog zu „Unser Star für Baku“ zum Nachlesen.

Hallo und guten Abend zum Liveblog der dritten Runde von USFB. Es bloggen Peter, OLiver und Gast Andreas aus Frankfurt/Main. OLiver übernimmt als erstes die Tastatur. Heute ist die Bewährungsprobe für das Blitzvoting. Von den 10 übrig gebliebenen Kandidaten werden 8 die nächste Runde erreichen – der Arschplatz ist nun also die 9 (und 10). Bleibt es so spannend, da nun ja alle Kandidaten bereits bekannt sind? Oder geht nun auch das letzte Spannungselement verloren.

Konkurrenz heute nicht Christine Neubauer, auch nicht Meryl Streep, sondern relativ schwach einzuschätzen: Eine Krimikomödie mit unbekannter Besetzung im Ersten, die Bergretter (Gähn) im ZDF und „die Draufgänger“ (Doppel-Gähn) auf RTL und „Jurassic Park“ auf Vox. Immerhin, ab 22.15 Uhr lockt das Dschungelcamp mit nassen C-Promis. Die einzig ernstzunehmende Konkurrenz für Thomas D & Co. läuft auf NDR: Winterparadies Schweden. We love Sweden, noch 9 Tage bis zum Mello-Auftakt…

Wäre die Votingtabelle noch auf ihre finale Bewährungsprobe wartet, ist Thomas D bei uns schon durchgefallen. Wer hätte das gedacht, dass wir uns nach Stefan Raab als Jurypräsident zurücksehnen. Und Sabine Heinrich vermissen wir auch immer noch schmerzlich… Galileo endet gerade, Ajman Abdallah erinnert Andreas an Ben Cartwright aus Bonanza… und hat offenbar doppelt soviel zugenommen, wie Christine Neubauer abgenommen…

Los gehts… und hier sind die Mods: Jens Riewa (pardon Steven Gätjen) und Sandra Riess (heute im fleischfarbenen Grannie-Outfit) begrüssen das Publikum. Und nun marschiert die weitgehende haarlose Jury ein. Thomas D heute im Look eines Germanistikstudenten im 36. Semester. Er erklärt gerade Grundbegriffe der Prozentrechnung (Schulfernsehen). Alina gefällt uns heute, sehr kompetent und sympathisch. Trägt Sandra heute etwa laszives Spandex?

Und hier sind die 10 Überlebenden der Show – Roman heute mit Indoor Wollmütze. Es fehlen optisch die Farbtupfer – alles in schwarz, grau und ecru… die Kostümbildnerabteilung von Pro7 war wohl winter-deprimiert.

Die Vorstellungsrunde – diesmal die Kandidaten besser vorbereitet. Gab es da ein Medientraining? Wir fühlen uns an die einstudierten Antworten von „Herzblatt“ erinnert. Teilweise neues Styling (Leonie – sexy Bibliothekarin?), bei Roman seufzt unser Sofa auf. Und dann singt er noch einen Motown Klassiker, den wir bei Rachel erwartet hätten. Roman deutet an, dass er nur noch vorübergehend Industriemechaniker ist („im Moment“). Erstmals wird deutsch gesungen.

Jetzt das Sympathievoting – wird Roman als letztes singen? Muss auch ein Mann, Umut oder der mit Hut, beginnen? Rachels Outfit fällt bei den selbsternannten Moderedakteuren im Raum glatt durch – Kissenbezüge aus den frühen 60er Jahren. OLiver legt Wert auf die Feststellung, dass er damals noch nicht auf der Welt war.

Roman satt in Front, Supermodelschwester Yana an zweiter Stelle, die nervöse Kissen-Rachel am Ende – überrascht uns nicht… aber enttäuscht Peter. Aber wie wir wissen, muss die Nummer 1 kein Nachteil sein.

Dass Leonie und Rachel als die beiden momentan Arschplatzierten abwechselnd in der Totalen gezeigt werden, grenzt an Psychoporno. Es folgt Autowerbung und der erste Clip.

1. Rachel Scharnberg „Like a star“

Erneut ein Soultitel, der uns unbekannten britischen Sängerin Corinne Bailey Rae. Nach den ersten Tönen zuckt die Blitztabelle. Lied unbekannt, tut nicht weh, rockt aber auch keinen hier. Bar-Jazz-Atmo, kaum Steigerung, plätschert. Wenig aufregend, OLiver findets schade. Rachel zeigt keine neue Facette. Unspektakulär. Das wird schwer, glaubt Peter. Unsere Punkte: 16/30.

Die Jury: Thomas D übt keine Kritik, Alina findets wunderbar (stetige Ballade voll Wärme und Tiefe – das erwarten wir eigentlich eher von einer gut gewarteten Zentralheizung). Die Juroren winden sich etwas, Stefan Raab: Du hast es richtig gemacht. Rachel hat Roman nicht einholen können und sie wirkt nicht sehr überzeugt. Peter will Rachel aber weiterhaben (wegen ihrer Motown-Wurzeln). Andreas erkennt Anjeza Shahini in Sandra Riess (wirklich?)

2. Leonie Burgmer „I love your smile“

Leider nicht der Titel von Shanice. Sondern von Charlie Winston. Leonie gilt als Lena-Klon und wird dieser Rolle auch halbwegs gerecht. Optisch ist eine Entwicklung von Fräulein Rottenmeier aus „Heidi“ zur Oberstudienrätin von Hanni und Nanni auszumachen. Ein Fortschritt. Oliver fühlt sich nicht erreicht. Andreas findets okay.
Unsere Punkte: 14/30.

Alina findets nicht so klar wie letztes Mal (Kritik-Hauch!), Raab kommt mit „Du bist ein Spezialfall“ – er recycelt sein alten Lena-Statements. Wann wird die Atemtechnik angesprochen? Bezaubernd findet es Thomas D, ist sich aber nicht sicher, dass Leonies versprühter Charme durch die Kamera eingefangen wird. Sie schafft es vorläufig auch nicht aufs Treppchen in der Blitztabelle. Sandra spricht von Gesichtstheather und Leonie entschwindet, bevor Sandra zu Ende moderiert hat. Auch ne Aussage!

3. Sebastian Dey „Amnesie“

Der behütete Altenpfleger mit einer Eigenkomposition seiner Band. Ein Wagnis, das Peter sympathisch ist. Anspruchsvoller Text…? Rhythmisches Wippen, wir wissen nicht so recht, was wir davon halten sollen und suchen nach Analogien. Die Mitklatsch-Aufforderungsgeste passt nicht zum Song (und ist sowieso grundsätzlich peinlich). OLiver erkennt „Bilder von Dir“ von Laith al-Deen im Refrain. Text ist nicht schlecht (Peter), Text ist übel (Andreas), was für Text denn? (Oliver). Viel Applaus.
14/30 Punkte von uns.

Das war sein Castingsong, sagt Thomas D und spricht von „voll aufgedrehter Farbe“, Stefan Raab erkennt Hand und Fuß (wir sehen sogar je zwei davon). Stimme indes gewöhnungsbedürftig… soll nicht negativ gemeint sein. Auch Alina fühlt sich in ihrer Kritik vom letzten Mal erhört. Prima Jury Review und Seb ist derzeit auf Rang 4…

„Bella bella Marie“ im Sandra-Interview gefällt uns spontan besser.

4. Katja Petrie „Lego House“

Sofort entbrennt ein Austausch über Kindheitsspielzeug-Erinnerungen der Blogger. Katja wieder mit Gitarre hat heute keinen Bad Hair Day. Lego House ist von Ed Sheeran. Andreas erinnert an Sharron Levi aus „The Voice“, die er besser findet. Peter schaut sich jetzt Pics von Ed Sheeran an. Könnten wir uns wieder auf das Lied konzentrieren? Wir fürchten (stellen fest), dass es sich hierbei um Arschplatzmaterial handeln könnte…
Punkte 8/30 – unsere rote Laterne.

Das Publikum (und unsere Leser) sind indes ganz und gar nicht unserer Ansicht, Katja schon auf Platz 3 vor den wohlwollenden Jurystatements. „Nummer Sicher“ findets Raab (wir denken an eine Slipeinlage) – ihm fehlt das Risiko. Auch Katja hat keine neue Facette gezeigt. Peter meint: immer noch langweilig. Blogger WM ruft an und findet Katjas Songauswahl FANTASTISCH. Katja springt auf Rang 1 – wir findens ungerecht. Roman ist ohne gesungen zu haben immer noch vor Seb, Leonie und Rachel.

Werbung für Nokia (die große Handy-Verlierer-Marke), passend von Gätjen präsentiert und ein Hinweis auf das Schmitzenhausener Auto… Werbung! Weight Watchers mit unbekannter blonder Moderatorin (niemand weiß,  wie sie vorher aussah. Wo ist Frau Neubauer?) Zeit über die anstehende Scheidung von Heidi Klum zu sprechen und auch Brigitte Nielsens Chancen auf die Dschungelkrone werden tangiert.

Tja, Zwischenfazit: die Messlatte von letzte Woche lag niedrig und irgendwie wurde sie gerade so übertroffen, meint Andreas. Kaum neue Facetten, meint Oliver und ist enttäuscht. Irgendwie fehlt uns die Identifikation mit den Sängern… wir haben ja noch 5 weitere Sendungen, um uns mit den Talenten anzufreunden, aber vielleicht sind wir einfach ein paar alte Meckersäcke? Der „The Voice“-Clip lässt Oliver von Jasmin Graf schwärmen…

Zurück zu USFB, wir haben noch nicht mal Halbzeit. Katja klar in Front und wir gestehen ein, dass das Publikum offensichtlich von der rothaarigen Gitarristin geflasht wurde.

Jetzt die Bielefelder Karamelle mit einem deutschen Song:

5. Umut A. „Weitergehen“

Tim Bendzko ist das Original. Umut scheint sehr nervös. Wir kennen das Original nicht und lauschen andächtig. Bißchen verkrampft, aber grundsympathisch, schon wegen der Spät-Pubertätsakne. Hat Mühe gegen das Orchester anzukommen. OLiver fehlt es an Präsenz, die Anstrengung ist einfach zu sehr zu spüren, es wirkt nicht leicht… Peter fragt, ob nicht schon 5 Minuten rum sind… trotzdem gute Liedauswahl.
19/30 Punkte – unser Spitzenreiter!

Thomas spricht von großem Song (zu groß für Umut), Alina erkennt ein paar Momente mit Gänsehaut, aber ihr fehlt die Konstanz. Deutliche Kritik von der Jury. Raab spricht von der zweiten Ebene des Ausdrucks (unsichere Ausstrahlung) und schlägt mal ein Lied in Türkisch vor. Fazit: Die Jury ist nicht richtig überzeugt und versucht dennoch nett zu sein. Immerhin: Umut erreicht Platz 3 in der Blitztabelle. Sieht nicht gut aus für Rachel und Leonie. Umut versucht die türkischen Stimmen einzufangen, geschickt!

6. Celine Huber „How come you don’t call me“

Celine erhält ordentlich Vorschusslorbeeren und singt ein Lied von Prince! Keine Ballade, hallo, eine neue Facette? Spielt lässig mit dem Publikum, wir drehen den Ton auf. Trägt den Lena-Look auf.

(OLiver macht Tastatur-Pause, es meldet sich Peter zu Wort.)

Das Lied ist ein wenig experimentiell, stimmlich anspruchsvoll und gut vorgetragen, die Stimmung ist bestens. We like.
24/30 Punkte, unsere neue No. I.

Thomas D verbreitet einmal mehr Allgemeinplätze…

7. Ornella de Santis: I want you back

Ornella ist unique, sie setzt sich optisch deutlich ab von allen anderen. Ein Jackson Five No. I US Track ist nichts, wozu man ihr raten würden, aber nach all dem getragenen Zeug tut ein bissel Schwung gut. Und sie ist nahe dran am Original, fast wie in der Mini Playback Show. (Ich soll schreiben, wir wollen Mareijke Amado statt Sandra Rieß.)

Sympathisch aber irgendwie nicht eigenständig. Noch bewegt die Blitztabelle sich kaum. Bei uns gibt’s 13/30 Punkte.

Gätjen gelingt ein Brüller als er Stefan Raab der Generation der Jackson Five Fans zuordnet. Thomas D sagt sehr verschwurbelt, dass der Song wohl nicht gerade die allerbeste Wahl ist, weil man ihn nicht besser machen kann.

Alle Interpreten pendeln erstaunlich eng zwischen 10 und 14 Prozent. Was für ein Glück für die Regie. Celine führt.

8. Shelly Phillips: Fuck You

Ein großes Plus: Der Song von Cee-Lo Green ist catchy und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Und Shelly gibt ihm eine eigene Farbe. Die Stimme könnte kräftiger kommen, sie überzeugt weniger durch die Stimme, eher durch die Performance. Es passiert dramaturgisch was.

Dürfte sie auch in der ARD vor 22:00 Uhr FUCK YOU singen?

Meine Güte, Thomas D ist als Berufsjugendlicher mehr als peinlich. Alina stellt auf die „gleiche Attitüde“ wie in der Vorwoche ab. Stillstand?

Wir geben 17/30 Punkte, der Titel wird auch in der Werbepause kontrovers diskutiert.

Und wieder eine Promo für das Nokia-Pleite-Handy. Wir warten auf den Schlecker Clip. For you. Vor Ort.

Wer wohl heute beim Dschungelcamp rausfliegt? Alle sind für Vincent. Und wer muss zuerst gehen von den Heranwachsenden Rocco und Kim? Wir entdecken, dass wir immer mehr Respekt für/vor Micaela haben, speziell seit/bei der Schatzsuche/Nachtwache mit das Ailton.

Nach der Werbepause kommt die Promo für die jungen Popwellen. Mäßig inspirierend erklärt ein Fred (ebenfalls in grau gekleidet) relativ langweiligen Content von gebührengeld-finanzierten Websites. Dann setzt er sich eine Papierglatze auf. Hurra!

9. Yana Gercke: Roxanne

Die Top-Model-Schwester ist die schärfeste Konkurrentin für Roman und hat heute Geburtstag (hat Andreas heute morgen im Radio gehört, waren es die jungen Popwellen der ARD?). Der Police Song im Original ist grandios, eine ganz große Aufgabe.

Sie kommt zunächst leider nicht ans Original heran. Und die Hot Pants sind nicht soooo kleidsam, speziell wenn man eine Super-Model-Schwester hat. Im zweiten Teil des Songs kommt der Song eigenständiger rüber, sie schwimmt sich frei. Sie testet ihre Grenzen aus – erfolgreich.

Es gibt ein Geburtstagsständchen. Danach lobt Alina Yanas „Mut zur Hässlichkeit in der Stimme“. Was will sie uns damit sagen?

Wir geben 17/30 Punkte. ROXANNE war sicher nicht die glücklichste Wahl, der Song wird 100% mit Sting identifiziert.

Zum Geburtstag präsentiert Sandra dann noch eine Art Hundehäufchen mit Kerze. Sind wir doch im Dschungelcamp? OLiver übernimmt nun wieder die Tastatur.

10. Roman Lob „Easy“

Titel ist von den Commodores, ein Motown Klassiker. Peter liebt es und spricht davon, „einen Song zu seiner Sache zu machen“. Wir spüren den Samt in Romans Stimme. Trifft alle Töne. Klar der beste Auftritt, wir schmelzen dahin. Der Weg nach Baku wird nur über Roman führen, da sind wir uns sehr sicher. Wir prognostizieren ein Finale Yana vs. Roman. Unsere Punkte 29/30!!!

Roman übernimmt die Spitze noch bevor die Jury lobt. „Hammer Alter“ sagt Thomas D und erwähnt die Bridge. Stefan Raab ergänzt um die Homoerotik und setzt das Event zum ersten Mal in den ESC-Kontext. Roman singt reduziert und dennoch dicht, laut Stefan Raab. Großes Entertainment. Jury ist extrem begeistert, wir auch. Alina findet den Song cheesy – zur Empörung von Peter: „Damit steht sie allein im Abseits“.

Sandra holt Roman auf den Boden der Tatsachen zurück und erinnert ihn an seinen Job als Industriemechaniker. Wir wollen nocheinmal das tolle Tattoo sehen.

BLITZTABELLE: Erneut kündigt sich ein Herzschlagfinale um die Arschplätze an. Sebastian, Leonie und Rachel nur durch 0,2 Prozent am Ende getrennt. Auch Katja und Umut sind nicht weit weg. Sicher durch scheinen nur Roman, Shelly und Yana. Stefan Raab findet den Zwischenstand sehr in Ordnung. Peter zückt das Handy und beginnt mit hektischen Anrufen für Rachel (jaja, die Motown-Connection).

Steven aninmiert jetzt zu einem Applaus für die Heavytones und wir hören den Schnelldurchlauf. Nach unserer Punktetabelle würden wir auf Katja und Ornella (wirklich?) verzichten.

DRAMATIK PUR: Zwischen Platz 4 und 9 nur 0,2 Prozent. Der Strudel in den Voting-Abgrund wird immer breiter. Nur Rachel scheint bereits abgeschlagen. Sebastian präsentiert sich als Klugscheißer (Nüsschen, keine Chips) im Statement gegenüber Sandra. Erneut werden die Sponsoren Nokia und Toyota erwähnt.

Peter ruft für Rachel an, die bei jedem Anruf das gleiche sagt „Hallo, hier ist Rachel, wir fahren vielleicht zusammen nach Baku“. Das hören wir nun schon dank Handy-Lautsprecher das zwölfte Mal. Und glauben es nicht. Umut und Leonie batteln um Platz 8. Die Zeit rast. Jetzt ist plötzlich Sebastian ist jetzt auf dem Arschplatz, wär auch ok. Oh, Peter muss nun seine Telefonnummer angeben, ist er der neue Fritz Blitz aus Schmitzenhausen??? Falls ja, nimmt er Rachel im Auto mit nach Baku… OLiver erinnert sich, dass er zuletzt für Mausi Lugner angerufen hat, allerdings in einem anderen Format, das hier schon mehrfach erwähnt wurde.

Es ist arschknapp, man will es nicht glauben. Erneut wird wohl in den letzten Sekunden die Entscheídung fallen. Nochmal Werbung, nochmal Gätjen, der von engen Höschen spricht (Gähn), aber selber wohl eher der Boxershort-Typ ist. Sandra im Greenroom quält Rachel, die enttäuscht wirkt. Roman angenehm bescheiden, erinnert an die knapp ausgeschiedene Superschwäbin Vera.

Noch 5 Minuten, erneut ein Schnelldurchlauf. Wer begleitet Rachel ins Off? 7 Kandidaten kommen für Arschplatz 9 in Frage!! Der Zufallsgenerator muss wohl wieder entscheiden, aber noch hat die Jury ihre Abschluss-Statements nicht abgesondert. Ornella nun auf dem Arschplatz 9! Rachel plötzlich auf Platz 3! Wahnsinn, wir sind geflasht!!! Peter ist begeistert!

Die Jury sagt nichts mehr, offensichtlich hat man dazu gelernt. Alina und Stefan halten sich zurück. Rachel wieder raus, noch 30 Sekunden. Wildes Zucken der Tabelle. Und Schluss!

LEONIE und RACHEL sind ausgeschieden. Roman auf 1, Celine auf 2, Ornella auf 3. Katja gerade noch auf Platz 8 gerettet. Das Auto gewinnt nicht unser Blogger Peter trotz 17 Anrufen , sondern ein M. Droll.

Fazit: Zum erstenmal sind die ersten beiden Startnummern (Sympathieverlierer) auch herausgefallen. Wir haben wenig neue Facetten gesehen, dafür ziemlich viel Einheitsbrei. Roman und Yana heben sich weiterhin ab. Von Ornella hätten wir mehr erwartet. Die Blitztabelle erneut extrem dramatisch, spielt die Hauptrolle – kann das mit rechten Dingen zugehen? Wir anerkennen, dass die Jury sich diesmal klug zurückgehalten hat. Wir sind gespannt auf die Quote (in einem schwachen Umfeld), aber nicht unbedingt auf die Fortsetzung von USFB (der Roman-Lovestory) kommende Woche. Natürlich werden wir auch dann wieder live bloggen.

Jetzt aber schnell ins Dschungelcamp zu Tante Brigidde, die gerade einen Stern inmitten eines Riesen Terrariums, das sich dann als Flugzeug herausstellt,  oral rekrutiert.
Wir sagen Tschüss, bis zum nächsten Mal und gute Nacht!