Live-Blog Litauen: Ieva Zasimauskaitė darf mit Liebesballade nach Lissabon

Am Nationalfeiertag fand in Litauen die dreistündige Finalshow „Eurovizijos“ dainų konkurso nacionalinė atranka 2018 statt. Von anfangs 50 zur Wahl stehenden Songs kamen sechs ins Finale. Am Ende wählten die Litauer und ihre Jury Ieva Zasimauskaitė, die in Lissabon mit ihrer Ballade „When We’re Old“ für eine ruhige Stimmung sorgen wird. Unser Liveblog zum Nachlesen (mit Videos).

Am 11. März 1990 erlangte Litauen nach Jahrzehnten als Teil der UdSSR wieder die Unabhängigkeit. Und wie im vorigen Jahr findet auch 2018 das Finale der wochenlangen Suche nach dem litauischen ESC-Beitrag exakt am 11. März statt. Ob wir auch wie 2017 (hier unser Liveblog von vorigem Jahr) zu Beginn der Show die Nationalhymne hören werden, bei der alle Zuschauer im Saal aufstehen? 2017 wurde dann ja auch noch ein Grußwort der Staatspräsidentin eingespielt.

Viel wichtiger ist, vor allem für uns, natürlich der Wettbewerb um das litauische Ticket für den ESC in Lissabon – dort tritt Litauen dann im ersten Halbfinale am 8. Mai an. Sechs Finalkandidaten haben wir hier vorgestellt.

Den Livestream für die Show gibt es hier.

Und damit herzlich Willkommen zum letzten Liveblog der Vorentscheidungssaison 2018! Die erfolgloseste der drei Baltenrepubliken, Litauen, wird heute Abend einen der letzten noch fehlenden ESC-Beiträge für Lissabon liefern (Bulgarien ist noch offen, und wir haben das mazedonische Lied wowie den Beitrag aus Georgien noch nicht gehört).

Mantas Stonkus (rechts) und Ugnė Skonsmanaitė moderieren die Show, in der als Ehrengäste Saara Aalto und Ari Ólafsson ihre frisch gekürten ESC-Beiträge „Monsters“ bzw. „Our Choice“ präsentieren werden. Böse Zungen werden sagen, wir werden also auch gute Musik heute abend hören… 😉

Wer da nicht alles die Show präsentiert: Fielmann, Mövenpick Kaffee und Matrazen… Dann mal los. Zum Nationalfeiertag viele litauische Flaggen zum Beginn. Skamp eröffnen die Show. Die litauischen ESC-Vertreter 2001 also, und mit Frontfrau Erica Jennings eine, die ursprünglich dieses Jahr im Vorentscheid mitmachen wollte und sich dann wieder zurückzog. Ihr Song ist trotzdem im Rennen: Monika Marija singt es später.

Schön, Skamp singen eine litauische Version von „Freiheit“, dem Klassiker von Marius Müller-Westernhagen! Mit Litauens Landesfarben im Background.

O Gott, aber in welche Klamotten hat man denn die Moderatoren des Abends gesteckt? Mantas in einem Hemdchen, das gefühlt 5 Größen zu groß ist. Und die züchtige Ugnė daneben. Um Himmels willen.

Die beiden begrüßen uns in einer Halle in Kaunas, mit rund 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes (hinter der Hauptstadt Vilnius). Erst mal darf Bjelle noch was singen, in einem Fusedmarc-roten Kleid. Der Nationalfeiertag wird wohl noch etwas zelebriert, ehe der Wettbewerb ums ESC-Ticket beginnt. Darum wird die ganze Chose wohl auch 3 Stunden dauern, obwohl wir  (wie in Deutschland bei ULfL) nur sechs Lieder heute Abend im Rennen haben.

Und schon kommt – gar nicht als Interval Act, sondern quasi als Einheizer – Ari Ólafsson aus Island mit seinem ESC-Beitrag „Our Choice“. Schön gesungen, aber ich finde das Lied immer noch reichlich altbacken.

Nun ein Einspielfilm mit den sechs Finalisten des Abends. Geht’s jetzt richtig los? Szenen aus den Vorrunden, Szenen aus dem Backstage mit den Moderatoren usw. Dazu Bilder aus Lissabon und von der geplanten ESC-Bühne. Nun erklingt die Eurovisionshymne. Und gottseidank haben sich auch unsere Moderatoren umgezogen:

Bevor es an die Suche des Fusedmarc-Nachfolgers geht, darf die Band nochmal ran: „Rain of Revolution“, der litauische Flop des Vorjahres (vorletzter Platz im ESC-Semifinale).

Nun quatschen die Moderatoren ein wenig, die siebenköpfige Jury im separaten Studio wird gezeigt, brav an einem langen Tisch sitzend. Die Jury macht nachher 50 Prozent des Gesamtergebnisses aus. In der Jury sitzt unter anderem der frühere litauische ESC-Teilnehmer Sasha Song. Ugnė und Mantas stellen alle sieben kurz vor.

Mit einem fröhlichen „We are winners of Eurovision – VOTE!“ geht’s los. Die sechs Rufnummern für die Beiträge des Abends werden eingeblendet. Vor jedem Beitrag gibt es einen längeren Film über den Interpreten/die Interpretin und seinen/ihren Weg ins heutige Finale. (Das hat ULfL-Format…)

 

1. Monika Marija: The Truth
(Erica Jennings, Vytautas Bikus)

Die Siegerin von Litauens „The Voice“ mit einer Ballade, vor einem Sternenhimmel. Steht sie da in einem angedeuteten Bergmassiv? Was immer das soll… Ihr Kleid in Fusedmarc-Rot soll wohl Glück bringen. 😉 Stimmlich gut gesungen, finde ich – aber diese langen Töne sind nicht so meins. Das Lied selbst ist ein wenig langweilig, die Botschaft „The truth will set you free“ recht banal. Ich langweile mich immer mehr, je länger das Lied dauert. Im Refrain will Monika wohl vor allem beweisen, was sie stimmlich so drauf hat. Eine Mariah Carey ist sie trotzdem nicht…… Mich lässt das ganze Machwerk eher kalt. 4/10

Nun darf die Jury was dazu sagen. Dann kündigt Mantas Lied Nummer 2 an, und der Einspielfilm stellt uns Kotryna vor.

 

2. Kotryna Juodzevičiūtė: That Girl
(Ashley Hicklin, Marcel Závodi, Sofia Martha Maria Anessiadis, Glen Faria, Alan Roy Scott)

Drei Jungs in rosa-schwarz-gestreiften Hemden, zwei Mädels sowie Kotryna in einer weißen Hose, langem grauen Mantel und mit Janis-Joplin-Gedächtnissonnenbrille auf der Nase singen… tja, was denn… sagen wir mal, eine relaxte reggae-funk-hafte Nummer. „That Girl“ steht auch groß in roten Lettern auf dem Backdrop, ist aber nur schwer zu lesen, der Schatten einer Palme ist besser zu erkennen. Wie das Schild an einem Club in Miami oder so. Ich finde „That Girl“ ganz nett, und man schaut den sechs auch gern beim Singen und Tanzen zu. Gut performt. So ganz kommt das Lied nicht aus dem Quark, es ist etwas angezogene Handbremse. Aber ganz cool. 6/10

Eine Jurorin lässt „Bruno Mars“ in ihrem Kommentar fallen. Naja, ein bisschen weit her geholt…

Nach kurzer Werbepause geht’s weiter. Ugnė ist im Greenroom mit Ari Ólafsson und Saara Aalto und unterhält sich mit den beiden. Ari erzählt von seinem ersten Eindruck, als er erfuhr, dass er Söngvakeppnin in Island gewonnen hat: „Ich fühlte mich, als ob meine Seele aus meinem Körper fährt und ich von außen auf mich schaue… mir wurde da die große Verantwortung bewusst, für mein Land beim ESC zu singen.“ Saara sagte, sie freue sich, dass sie in Finnland direkt für den ESC ausgewählt wurde: „Darauf hab ich 10 Jahre gewartet!“ Beide fordern von den litauischen Zuschauern: „Ruft für Island und Finnland an!“ Auf der Bühne kündigt Mantas den nächsten Act an.

 

3. The Roop: Yes, I Do
(Vaidotas Valiukevičius, Robertas Baranauskas, Vainius Šimukėnas, Mantas Banišauskas)

Abwechslungsreich ist der Vorentscheid in jedem Fall. Jetzt eine Elektropop-Nummer einer Band. Der Sänger sitzt zu Beginn im Schneidersitz auf einem Würfel, in Rot angestrahlt. Weißes weites Hemd, schwarzer Pluderhosen. Die Bandmitglieder sind über die gesamte Bühne verteilt, der Sänger ist definitiv der Mittelpunkt des Ganzen. Die hohen Töne von „Yes, I Do“ klingen unschön und leicht jammernd. Die Botschaft: Ich liebe dich immer noch, „yes, I do“. Und diese letzten drei Wörter werden recht oft wiederholt. Für mich etwas zu oft. Die grellen Lichter auf dem Backdrop sollen den Sound unterstreichen, aber das wirkt für mich alles unrund. Fazit: Insgesamt hat das Lied ein paar interessante Ansätze, aber nicht mehr. Muss ich nicht als Sieger des Abends haben. Die Litauer vermutlich auch nicht. 4/10

Wieder einige Kommentare der Jury. Dann kündigt Ugnė die nächste Teilnehmerin an, Paula.

 

4. Paula: 1 2 3
(Gytis Valickas, Paula Valentaitė, Donatas Montvydas, Oskar Nyman, Joel M. Isaksson, Sveinn Rúnar Sigurðsson, Renee Pozzi)

Hmmm… eine weitere Popnummer, die sich keinem bestimmten Genre zuordnet lässt. Interessant ist „1 2 3“ jedenfalls (Mitautor ist Donatas alias Donny Montell). Eine Show ganz in Weiß: Paula in einer Art Bademantel-Jacke (weiß), auf einem Hocker (weiß), der Boden weiß, Background weiß. Ihre blonden Haare zum Knoten hochgebunden. Warum Paula gegen Ende den Hocker ergreift und mit Schwung auf den Boden wirft, dass er in seine Einzelteile zerfällt, weiß auch nur die Sängerin. Der Chor stark, Paula macht die Sache auch ganz gut. Aber auch wieder kein wirklich total starker Song, den ich sofort noch einmal würde hören wollen. Aber besser als „Yes, I Do“. Der Pyrotechnik-Einsatz am Ende erscheint nicht recht ins Gesamtkonzept eingepasst und eher überflüssig. Alles in allem: 5/10

Kommentare der Jury, Paula sieht zufrieden aus. Zwischenstand des Televotings: The Roop und Monika Marija ganz knapp beieinander, The Roop leicht vorn. Paula derzeit Letzte. Hmmm… ich würde eigentlich weder Monika noch The Roop beim ESC sehen wollen. Ich fand bisher ja „That Girl“ am besten. Aber es kommen ja noch zwei Songs. Dass man schon zwischendurch einen Zwischenstand mit exakten Stimmenzahlen einblenden muss, darum kann man sicher streiten.

Nächster ist Jurgis, im Film über ihn sieht man ihn auch als Soldaten. Er dient wohl für das Heer der Litauer. Aber es blieb offenkundig genug Zeit zum Proben mit seinen Jungs, wie der Clip auch belegt. Kurz wird „I can’t go on“ von Robin Bengtsson gezeigt, offenbar ist der Auftritt des Schweden Vorbild für Jurgis und sein Team.

 

5. Jurgis Brūzga: 4Love
(Jurgis Brūzga, Tomas Dičiūnas, Kasparas Meginis, Edgaras Žaltauskas, Andrius Kairys)

Das ganze ist musikalisch eher „Dance you off“ als „I can’t go on“, aber ich kann das Bengtsson-Vorbild durchaus erkennen: optisch in Jurgis‘ geschniegelten Tänzern. Der Auftritt ist sehr bunt (grelles Türkisblau im Backdrop), die Kameraführung ist mir zu unruhig, da kriegt man fast Kopfschmerzen. Jurgis und seine Jungs tanzen gut, das haben sie sich bei Bengtsson & Co. gut abgeschaut. „4Love“ ist eine funky Nummer im Stil des Ingrosso-Songs. Falls man das nach Lissabon schicken sollte, müsste man sich aber nochmal Gedanken über Backdrop und Kamera machen. Das war suboptimal und passte nicht 100%ig zum Lied. Die Halle tobt, denen hat’s super gefallen. Mir auch ganz gut. Ich flippe hier nicht aus, aber es war schon ein guter Auftritt. Die Melodie habe ich aber schon wieder vergessen, das spricht nicht für „4Love“. Und Jurgis‘ großkarierter Alexander-Dobrindt-Anzug ging gar nicht. Unter dem Strich 7/10.

 

6. Ieva Zasimauskaitė: When We’re Old
(Vytautas Bikus)

Ieva zunächst auf dem Boden liegend, singt sie eine ganz ruhige Nummer, auf einer dunklen Bühne. Sie sitzt die erste Hälfte des Songs über auf dem Boden, in einem apricotfarbenen Kleid. Ganz in sich gekehrt, aber zugleich mich total ansprechend. Für den zweiten Teil steht Ieva. Das Aufstehen haben die Macher clever gelöst: Genau dann setzen nämlich Sepia-Bilder im Background ein, die man groß zeigt – so dass der Moment, in dem Ieva aufsteht, gar nicht im TV-Bild zu sehen ist. Im zweiten Teil also kurze Clips von jungen und älteren Paaren im Hintergrund, Ieva singt ihre schöne Ballade weiter. Dann kommt am Ende noch ein Typ (Freund? Ehemann?) dazu, Ieva und er stehen nur noch im Strahl einer einzelner Lampe. So endet „When We’re Old“. Berührend. Ein großartiger, durchkomponierter Auftritt. Da passte alles. Und auch gut gesungen.
Mein Sieger des Abends. 9/10 (auch wegen der gut strukturierten Performance – da kam kein anderer heute Abend ran…)

Die Jury kommentiert, dann wird der Zwischenstand eingeblendet. Erst führt noch Monika Marija, aber während der Kommentator noch redet, springt Ieva auf Platz 1. Für mich überraschend, mit welchem Abstand Jurgis auf Rang 4 noch hinter The Roop zurückliegt. Ich fand sein „4Love“ erheblich besser als „Yes, I Do“. Nun gut, es wird offenkundig eh ein Zweikampf zwischen Monika Marija und Ieva, aber ich hoffe, dass „When We’re Old“ gewinnt.

Jetzt eine Rockband als Interval-Act, und etwas Rhythmische Sportgymnastik.

Meine Top 3 sind Ieva, Jurgis und Kotryna. Dann Paula und mit je 4 Punkten The Roop und Monika. Die Begeisterung der Litauer für die letzten beiden kann ich nicht ganz nachvollziehen. Aber mit Ieva als Siegerin könnte ich natürlich gut leben. Damit hätte Litauen sicher erheblich bessere Chancen beim ESC als voriges Jahr mit Fusedmarc.

Ach Gott, jetzt macht noch ein Mann im Rollstuhl einer Frau auf der Bühne einen Heiratsantrag, inklusive Verlobungsringe und roter Rosen. Dann werden in einem Clip andere ESC-Songs gezeigt, die schon feststehen: Schweiz, Finnland, Weißrussland, Österreich, Albanien, Irland, Armenien, Zypern, Tschechien, Belgien, Kroatien, Island, Aserbaidschan, Griechenland, Estland – aber kein einziger der Big5-Teilnehmer. Krass.

Ach, das waren nur diejenigen Acts, die im gleichen Semifinale 1 wie Litauen antreten werden. Gut, kann man machen. Dann weiß der/die Sieger(in) des Abends schon, wer auf ihn/sie zukommt… 😉 Bulgarien, Israel und Mazedonien aus dem Semi fehlten, klar, die Lieder haben wir noch nicht. (Israel soll wohl auch heute Abend kommen, Bulgarien morgen.)

Noch ein Interval-Act, und Saara Aalto war auch noch nicht dran. Naja, die Show soll noch eine halbe Stunde gehen. Mantas ist im Greenroom, ich weiß nicht, welche Frau er da gerade interviewt. Die HoD von Litauen?

Ach, jetzt darf Juror Sasha Song sein Lied vom ESC 2009 auch noch singen, auf Litauisch. „Pasiklydęs žmogus“ statt „Love“.

Es folgen ein paar Outtakes unserer Moderatoren – die heute Abend einen guten Job gemacht haben, finde ich. Auch wenn man kein Litauisch versteht: die beiden kamen sympathisch rüber und hatten offenkundig Spaß. Jetzt aber doch mal bitte Saara Aalto…. Ach, erst noch einen Schnelldurchlauf. Die Zuschauer können weiter ihre Stimmen abgeben. Die letzten Sekunden laufen… das Voting ist vorüber. „We are the winners of Eurovision – don’t vote!“

Nach etwas Werbung wird es jetzt Zeit für Saara Aalto aus Finnland. Ihr „Monsters“ wird sie (und ihr Land) im Mai wohl ins ESC-Finale führen. Viel Applaus in der Halle für ihr Lied. Eine schöne Performance in Rot – und eine Strophe offenbar in Litauisch.

So, nach Saara geht’s direkt zum Ergebnis des Abends.

Televoting:
Paula 1160, Kotryna 1390, Jurgis 5382, Monika 13755, The Roop 16491, Ieva 20335. Ieva hat also das Televoting gewonnen.

Das wird nun umgerechnet: Paula erhält 5 Punkte, Kotryna 6 Punkte, Jurgis 7 Punkte, Monika Marija 8 Punkte, The Roop 10 Punkte und Ieva 12 Punkte.

Nun die Wertung der Jury:
Paula 38, Kotryna 46, The Roop 50, Monika 62, Ieva 70, Jurgis 71. Dort also Ieva nur auf Platz 2, Jurgis Erster.

Ergibt erneut 5 Punkte für Paula und 6 für Kotryna, The Roop bekommen 7 Punkte, Monika 8 Punkte, Ieva 10 Punkte und die 12 für Jurgis.

Gesamtergebnis: Die Siegerin ist Ieva Zasimauskaitė. Sie hat – nachdem sie es zuvor schon vier Mal probiert hatte – den Vorentscheid 2018 gewonnen, „When We’re Old“ ist der litauische Beitrag für Lissabon.

1. Ieva Zasimauskaitė (22)
2. Jurgis Brūzga (19)
3. The Roop (17)
4. Monika Marija (16)
5. Kotryna Juodzevičiūtė (12)
6. Paula (10)

Ieva läuft vom Greenroom durch die ganze Halle vor zur Bühne und wird dort von Viktorija, der Sängerin von Fusedmarc, herzlich umarmt und geküsst. Dann kriegt Ieva auch noch einen übergroßen Scheck über 3.000 Euro überreicht. Die Siegerin ist total happy.

Zum Schluss darf Ieva ihre Ballade nochmal singen. Oh, mit litauischem Text – spontaner Applaus im Saal. Sie liegt wieder auf dem Bühnenboden. Eine würdige Siegerin, wie ich finde. Und sympathisch kam sie auch rüber. Meiner Meinung nach einer der besten litauischen Beiträge der letzten Jahre. Glückwunsch, Ieva!

Ieva Zasimauskaitė – When We’re Old

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