Live-Blog Österreich: Bonne chance – Austria probiert’s heuer auf Französisch

AUT 2016 Zoe - Foto PrinzBlog1

„Wer singt für Österreich?“ – In einer unterhaltsamen Show mit vielen Anleihen an den ESC in Wien und an altbekannte ESC Auftritte, kam es zu einem spannenden Showdown im Superfinale. Favoritin ZOE lag nach der Jurywertung nur auf Rang 4 und zündete im Televoting noch den Turbo. Hier gibt’s unseren LiveBlog zum Nachlesen.

Herzlich Willkommen zu „Wer singt für Österreich?“ 2016 aus den ORF Studios in Wien. Der ORF verspricht eine Show, wie man sie in Punkto Licht, Spezialeffekte und Content noch nie in den ORF-Studios produziert hat. Man will sich also einiges vom ESC in der Wiener Stadthalle abschauen – dazu wird richtig geklotzt: 180 qm teils hochauflösende LED Fläche und eine 10x5m hohe Bühnenwand für spektakuläre Visuals und etwa 300 Effektscheinwerfer. Wir sind gespannt, ob der Mund nicht zu voll genommen wurde.

10 hoffnungsvolle Acts mit Musikstilen von Elektropop bis Powerballade kämpfen um das Ticket nach Stockholm und wer weiß, vielleicht zaubert der ein oder andere Act unter diesen Gegebenheiten eine spektakuläre Show aus dem Hut, den man bisher gar nicht so auf der Rechnung hatte. Die PrinzBlogger haben vorab einen Dreikampf mit Zoe, Orry Jackson und Elly V prognostiziert, während unsere BlogLeser Zoe, Orry und Bella Wagner favorisieren. Die BloggerPrognose sowie alle Austria SongChecks findet ihr hier.

AUT 2016 Alice,Andi & Conchita

Die Show beginnt mit historischen ESC Ausschnitten und nimmt natürlich Bezug auf den ESC in Wien und auch der bekannte Content wird wieder recycelt…und beginnt zumindest bei mir mit Tonproblemen. Als Moderatoren begrüßen uns heute aus Wien die schwangere Alice Tumler und Andi Knoll.

Nun wird die Jury begrüßt: sie besteht aus, na klar, Conchita sowie Edita Malovcic (Sängerin & Schauspielerin) und Julie Frost, aus deren Feder Lenas Satellite stammt sowie einer Gemeinschaftsjurywertung von Medienvertretern deren Jurysprecher Christian Ude von der Kleinen Zeitung ist.

AUT 2016 Jury

Nun wird kurz zu den 10 Acts in den Green Room geschaltet und dann wird nicht gefackelt und der Wettbewerb startet.

Votingrunde 1:

Nun präsentieren nach und nach alle 10 Acts ihren Song. Direkt nach jedem Auftritt vergeben die Jurymitglieder bis max. 10 Punkte. Wenn alle Kandidaten durch sind wird eine Rangliste erstellt. Wer die meisten Jurypunkte hat bekommt dann 10 Punkte, wer die wenigsten Punkte hat bekommt 1 Punkt usw.

Genauso wird auch das Televoting ablaufen. Mit der Anzahl der Stimmen wird eine Rangliste erstellt und diese in Punkte von 10 bis 1 umgerechnet.

Jury und Televoting werden addiert und die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die Finalrunde nach der Pause. Bei Gleichstand dominiert das Televoting.

Startnummer 1: Vincent Bueno – All we need is that Love

Vincent Bueno mit den philippinischen Wurzeln absolvierte eine Musicalausbildung beim Konservatorium der Stadt Wien und wurde 2008 als Sieger der ORF-Show „Musical! Die Show“ bekannt und nahm bei „Dancing Stars“ teil. Michael Jackson mag er und Modern Talking findet er schrecklich. Er fährt auf einem HoverBoard auf die Bühne. Das ist schon mal ein schwungvoller Start. Er performt mit 4 Tänzern. Sein Song klingt modern und kommt dynamisch rüber. Sogar einen Rückwärtssalto hat er eingebaut und zum Schluß gibt es Feuerfontänen und viel Applaus. Aufgrund der Tonprobleme ist die stimmliche Bewertung allerdings etwas schwierig.

Vincent Bueno – All we Need is that love

Blogger-Voting 7 Punkte

Jurywertung: 25 Punkte Conchita (mehr Choreo als Gesang) , Madita (ist der Song stark genug?), Julie (stimmiges Gesamtpaket), Gemeinschafts-Jury/G-Jury (wünscht anderes Outfit)

Startnummer 2: LiZZA – Psycho

Nun kommen wir Conchitas Favorit – LiZZA. Ist es eigentlich okay, wenn ein Jurymitglied das schon vorher publik macht? Ich habe so meine Bedenken, aber sei‘s drum. Außerdem ist LiZZA über ihren Opa verwandt mit Franz Klammer, Olympiasieger in der Abfahrt von 1976. Heute Abend hat Lizza ihren ersten großen Auftritt. Sie performt mit einer Band und hat eine weiße Akkustik-Gitarre dabei – Andi Knoll fühlt sich an Nicole erinnert. Auf dem Screen gibt es einen Wald zu sehen. Der Auftritt wirkt dank LiZZA zucker-süß und der Song ist durchaus gefällig und bleibt im Ohr.

Blogger-Punkte: 8 Punkte

Jurywertung 32 Punkte: Conchita (ist großer Fan) , Madita (Song hat Potenzial, sie soll sich was trauen), Julie (mag die Stimme, aber hat ihr Englisch nicht verstanden), G-Jury (findet es ideal)

Startnummer 3: Orry Jackson – Pieces in a Puzzle

Orry ist in Deutschland geboren und trat 2000 beim „Kiddy Contest“ auf, einer jährlichen Castingshow für Kinder, die damals vom ORF veranstaltet wurde. Mittlerweile hat Orry einen Vertrag bei Universal. Sein ESC Alltime-Fave ist Loreen mit Euphoria. Orry performt im schwarzen Anzug vor einer durchsichtige Wand mit Erdkugel – das ist doch etwa sehr offensichtlich von Mans abgekupfert – „Heroes 2.0“. Das gibt einen Punkt Abzug. Der Refrain hat durchaus Power und geht ins Ohr – klingt aber wie schon hundertfach gehört.

AUT 2016 Orry

Blogger-Punkte: 5

Jurywertung 19 Punkte: Conchita (wurde von der Show abgelenkt) , Madita (der Song klingt wie eine Kopie), Julie (super Sänger, aber ist von der Hook nicht überzeugt), G-Jury (es ergibt kein Ganzes, ist wie eine Kopie)

Startnummer 4: Elly V – I’ll be around (Bounce)

Elly ist erst 17 Jahre alt, hat armenische Wurzeln und konnte bei „The Voice of Germany“ im Team von Michi & Smudo überzeugen. Sie kam bis in die Knock-Out-Phase, wo eine andere junge Dame die Nase vorn hatte: Im gleichen Team sang nämlich Jamie-Lee Kriewitz. Sie ist schon lange ESC Fan und von Alex Rybak Auftritt sehr begeistert. Elly tritt im weißen Cape auf – als Content gibt es eine überlebensgroße Tänzerin. Der Song klingt frisch und modern (und etwas nach Kygo). I like. Elly wird von 4 Tänzern begleitet, die dem Song zusätzlich Drive verleihen.

AUT 2016 Elly V - Foto PrinzBlog

BloggerPunkte: 8,5

Jurywertung: 37 Punkte Conchita (liebt alles an dem Beitrag, nur nicht das Kleid) , Madita (fühlt sich angesprochen), Julie (liebt das Kleid und die Individualität), G-Jury (sehr zeitgemäß)

Startnummer 5: Lia Weller – Runaway

Auch Lia mit ihren brasilianischen Wurzeln hat eine Castingshow-Vergangenheit und trat 2008 in der vierten Staffel von „Starmania“ an und schied früh aus, ergatterte aber trotzdem einen Plattenvertrag und tourt seitdem mit DJs durch Europa. Ihre erste ESC Erfahrung ist der Song „Insieme“ und sie ist kaffeesüchtig. Zur Bühnenshow: steht da Polina Gagarina oder Aliona Moon? Also auch hier wirkt der Auftritt leider viel zu sehr recycelt. Lia präsentiert eine extrem klassische ESC PowerBallade und wird 5m in die Höhe gefahren. Stimmlich ist das zauberhaft und ein Beitrag für klassische ESC Liebhaber. Insgesamt schön und nett, aber der ganz große Gänsehaut Moment fehlte. Sie ist eben keine Polina 2.0

Lia Weller – Runaway

Blogger-Punkte: 4,5

Jurywertung 18 Punkte: Madita (spannend), Julie (die Ecken fehlen), G-Jury (solide, aber strahlt zu wenig, vieles schon dagewesen)

Halbzeit – nun gibt es einen Einspieler mit großen ESC Momenten und Evergreens. Es bleibt Zeit zum Luft holen. Ich würde mal sagen, bisher haben LiZZA und Elly am Besten abgeliefert. Aber ein paar Favoriten kommen ja noch.

Startnummer 6: Celine Roscheck & Farina Miss – Sky is the Limit

Keine Band im Vorentscheid, aber immerhin ein außergewöhnliches Duo: Celine & Farina Miss lernten sich über ihrem Produzenten Peter Kreuzer kennen. Oha! Und Celine war zudem „Miss Austria 2002“ und begleitet Sängern Farina Miss auf der Geige. Die Beiden erzählen, dass sie das Musikantenstadel nicht mögen. Farina beginnt alleine – das Outfit im Zebra-Look mit Augen darauf ist ein Hingucker, ebenso die von Pink inspirierte Punk-Frisur. Das wars auch schon mit dem Positiven… Celine schwebt nun im weißen Kleid mit illuminierter Geige vom oben ein. Ist das nun mehr von Aserbaidschan oder Slowenien abgekupfert. Egal. Der Pop-Song plätschert sehr vor sich hin. Der Refrain wirkt ziemlich repetitiv. Mich hat es nicht geflasht, sorry.

Celine Roscheck & Farina Miss – Sky is the Limit

BloggerPunkte: 3

Jurywertung: 10 Punkte Conchita (kein Fan vom Song und der Inszenierung) , Julie (fand die Mischung okay), G-Jury (findet das Duo konstruiert)

Startnummer 7: AzRaH – The One

Azrah stammt aus Bosnien und ist Gewinnerin des Wildcard-Wettbewerbs, um den es einigen Aufruhr um gefakte Stimmen beim Online-Voting über Facebook gab. Azrah hatte mit einem Videoaufruf die Balkan-Communty um Unterstützung gebeten und hatte damit Erfolg. Sie tritt in einem roten altbacken wirkenden Kleid auf, das mich etwas an die Gardine meiner Eltern erinnert. Teilweise schreit sie fast und wirkt dabei etwas übermotiviert. Allerdings muss man ihr zu Gute halten, dass ihr Auftritt und Song eine echte One-Woman-Show ist und alles von ihr kommt.

BloggerPunkte: 4

Jurywertung: 16 Punkte Conchita (Lied wäre reduziert stärker) , Madita (antwortet auf bosnisch, Balkan Energy), Julie (zuviel Drama), G-Jury (Leidenschaft ist da, aber nicht für den ESC geeignet)

Startnummer 8: Sankil Jones – One more Sound

Nun wird es exotisch – der Exil-New-Yorker mit libanesischen Wurzeln ist Co-Komponist und Texter seines Midtempo-Hip-Hop-Tracks „One more sound“. Er beschreibt sich selbst als sehr offen, aber manchmal auch hibbelig und hektisch. Für Armenien hätte es für ihn 2012 beinahe zu einer ESC Teilnahme gereicht. Seine Show: eine Pyramide mit 3 schwarzen Podesten wird von ihm und seinen 4 Dancern als Opener benutzt. Die Stimme ist eigenwillig, aber auffällig. Genauso ist der Song sehr raffiniert aufgebaut und folgt nicht den gängigen Mustern. Es klingt dramatisch. Das macht den Beitrag interessant und fesselnd. Zum Schluß gibt es einen Schuss Pyrotechnik.

Sankil Jones – One moreSound

BloggerPunkte: 7,5

Jurywertung 28 Punkte: Conchita (tolle Stimme, aber speziell) , Madita (interessante orientalische Einflüsse), Julie (ist vom Text & Aussprache nicht ganz begeistert), G-Jury (Überraschung des Abends, trotz mittelmäßigem Song)

Startnummer 9: Bella Wagner – Weapons Down

Bella Wagner hat slowakisch-kroatische Wurzeln und war früher mal Backgroundsängerin von Falco. Ihren Song „Weapons Down“ sieht die Wienerin mit der rauchigen Stimme als „Appell an den Frieden und die Menschlichkeit“. Daher verwundert es nicht, dass sie im Einspieler in Punkto ESC an Nicole und „Ein bisßchen Frieden“ erinnert. Die Inszenierung im schwarzen Mantel vor einer ausgebombtem Stadt wirkt allerdings eher düster und verstörend. Ist der Content von Frankreichs ESC Beitrag übrig geblieben? Das Outfit von Bella soll wohl an eine Kriegerin erinnern. Das Outfit sieht aber aus, als wäre sie verletzt und daher notdürftig mit einem Verband umwickelt. Auch die Frisur irritiert mich und wirkt unvorteilhaft. Auf jeden Fall interessanter Düster-Pop, der sicher polarisiert und einige Fans findet. Für mich ist das Düstere und die Friedensbotschaft aber auch ein Wiederspruch.

Bella Wagner – Weapons Down

BloggerPunkte: 6

Jurywertung 36 Punkte: Conchita (liebt das Lied) , Madita (großartig, aber traut sich Österreich), Julie (findet es anders und mutig), G-Jury (gute Botschaft)

Startnummer 10: Zoe – Loin d‘ici

Zoe kennen wir bereits vom Vorentscheid 2015, wo sie zu den Favoriten gehörte und am Ende auf Platz 3 landete. Besonders in Erinnerung blieb ihr Papa als omnipräsenter Ratgeber. Heuer gilt sie als Favoritin. Den Sieg wird sie aber nur einheimsen können, wenn sie sich als eigenständige Künstlerin emanzipiert und ihrem Stil treu bleibt, d.h. kompromisslos auf französisch singt und keine Experimente mit einem englischen Stilmix ausprobiert! Kann sie die hohen Erwartungen erfüllen?

Zoe erinnert vom Stil an Louane oder Mylene Farmer (wer erinnert sich noch? – Und wann macht Kate Ryan einen Dance Mix daraus?). Sie beginnt sitzend vor einer Blumenwiese. Sie läuft durch blühende Fantasie-Landschaften und trägt ein weißes Kleid aus Spitze. Sie wirkt zuckersüß und wie eine Prinzessin. Allerdings ist die ganze Präsentation auch gefährlich nahe am Kitsch. Gut gesungen und mit hohem Wiedererkennungswert. Das ist ein Gute-Laune-Chanson par excellence. Aber traut sich Österreich wirklich einen französischen Beitrag zu entsenden? Und sie antwortet clever auf die Frage, warum Ö ein französisches Lied senden soll?: „Weil es schon mal Glück gebracht hat – bei Mercie Cherie“. Wobei, das ja nur teilweise stimmt.

AUT 2016 Zoe - Foto PrinzBlog2

BloggerPunkte: 7,5

Jurywertung 28 Punkte: Conchita (ist mäßig begeistert,findet das Laufband nicht gut) , Madita (findet nichts Negatives, aber den Song sehr schlager-esk), Julie (ist von der Schönheit begeistert und dem selbstgeschriebenen Song), G-Jury (ist geschmeichelt, aber etwas zuviel Inszenierung)

Nun sind wird mit allen 10 Acts durch – 9x Englisch und 1x Französisch gibt es im Angebot. Schade, dass kein Beitrag in Landessprache angeboten wird. Auch gibt es keine Band im Angebot, nur 1 Duo.

Geht es nach unseren Spontaneindrücken dann liegen Elly V und LiZZA hauchdünn vor Zoe und Sankil Jones. Nun werden die Jury-Gesamtwertungen in Punkte von 10 bis 1 umgerechnet.

AUT Jury Voting 2016

Bei der Jury erhält Elly V die Höchstwertung 10 Punkte. Bella Wagner ist mit 9 Punkten dicht auf den Fersen. LiZZA (8 Punkte) und Sankil Jones (7 Punkte) sind die ärgsten Verfolger. Mitfavoriten Zoe liegt bei der Jury „nur“ auf Rang 4 gemeinsam mit Sankil. Weit abgeschlagen liegen Celine & Farina auf dem letzten Platz mit 1 Punkt. Geht es nach der Jury, dann sehen wir Elly und Bella im Superfinale.

Insgesamt muss ich die Jury inklusive der Gemeinschaftsjury mit den Medienvertretern und ihrem Sprecher Christian Ude mal ausdrücklich loben. Im Gegensatz zu manch anderen Vorentscheid-Jurys wird hier kein Schmusekurs gefahren, sondern auch mal konstruktiv und unterhaltsam kritisches Feedback gegeben. Toll ist auch, dass die Punkte gleich gezückt werden. Von mir Daumen hoch!

AUT 2016 Conchita

Nun der Interval Act: Conchita live und in schwarzer, tief geschlitzter, Robe und erstmals mit Band in einer jazzig angehauchten Version von „That’s what I am“. Durch den dichteren Schnauzer wirkt Conchita nicht mehr ganz so feminin, wie einst im Mai.

Nun die Top 3 inlusive Televoting (in zufälliger Reihenfolge): Elly V, Bella Wagner, und Zoe. Das bedeutet Sankil und LiZZA sind raus. Schade. Die genauen Prozentzahlen werden leider nicht veröffentlicht.

AUT 2016 Dreikampf Zoe, Elly, Bella

Wer darf ins Superfinale? Es wird spannend. Überraschung: Zoe hat dank des Televotings doch noch das Superfinale erreicht. Wer tritt gegen sie an? Es ist:  Elly V., die ja bei den Jurys vorne lag.

Votingrunde 2/Finalrunde:

Nun dürfen die beiden Finalisten ihren Song nochmal präsentieren und es kommt zum „Speedvoting“. Die Zähler werden wieder auf „0“ gestellt und der Sieger wird nun im reinen Televoting gekürt. Die Jury hat nur noch beratende Funktion.

Elly V – I’ll be around (Bounce)

Elly V mit „I’ll be around (Bounce)“ beginnt. Julie findet es Weltklasse. Auch die anderen Juroren finden es genauso klasse wie beim ersten Auftritt. Nun Zoe mit „Loin d’ici“. Nach dem Auftritt hüpft sie vor Glück auf und ab. Julie fand es beim zweiten Mal noch powervoller. Alice merkt an, dass Zoe beim Televoting in Runde 1 ja super angekommen sein muss. Das stimmt, aber wir kennen ja nicht die genauen Abstände. Conchita ist verliebt in Zoe und Madita hingegen ist für Elly.

Nun die Gretchenfrage: womit hat Österreich beim ESC bessere Chancen? Elly V ist sicher moderner & frischer, Zoe hingegen zeitlos & zuckersüß. Wiedererkennungswert haben beide Songs. Ob’s in Stockholm für das Finale reicht, steht dann freilich auf einem anderen Blatt, aber Potenzial haben Beide.

Auf geht’s ORF – die Show ist schon 20min über der Zeit. Jetzt die finale Verkündung. Wer darf Österreich in Stockholm vertreten?

Trommelwirbel: es ist ZOE mit „Loin d’ici“! Im zweiten Anlauf hat es für Zoe also endlich geklappt. Bonne chance Austria et bonne nuit.

Zoe – Loin d’ici

 

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