Live-Blog Melodifestivalen: Die Sanna-Nielsen-Festspiele!

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Es waren nur zwei Punkte, die Sanna den Mello-Sieg verschafften. Es war die knappste schwedische ESC-Entscheidung der Christer-Björkman-Neuzeit. Im siebten Anlauf im Melodifestivalen ersingt sich Sanna Nielsen das schwedische Ticket für den Eurovision Song Contest. Den spannende Abend in seiner ganzen fulminanten Dramaturgie könnt Ihr hier noch einmal in seinem Live-Blog nachlesen. Disco Renaissance inklusive.

Melodifestivalen 2014 Logo CD
Aus Hamburg meldet sich Peter – ausnahmsweise ganz alleine am Rechner. Alle anderen Blogger sind entweder vor Ort, bei Familienfesten oder mit anderen Live-Blogs beschäftigt. Wir sind an diesem vierten Super-Saturday so knapp besetzt, dass wir ohne „Backup“ arbeiten…

Allein vier Blogger sind in Stockholm dabei und strömen mit den Massen zur Halle, darunter auch unsere beiden international bekannten ESC-DJs Ohrmeister und Douze Points. Hier ein Schnappschuss von DJ Douze Points vom Andrang vor der Halle:

Mello 2014 vor der Friends Arena

Douze Points hatte heute Nachmittag bereits einen speziellen Mello-Moment, er erlebte einen Live-Promo-Gig von supersexy „MOOOOOOOOOOONZ“ (so stand’s in der SMS) aka Mans Zelmerlöw im Telenor-Shop:

Monz Zelmerlöw mit neuer Frisur auf Promotour

In Stockholm dominiert das Mello das Wochenende, sogar die Supermärkte sind im Melodifestivalen-Fieber:

coop Stockholm mit Melodifestivalen Deko
Hier gut im Bilde im wörtlichen wie übertragenen Sinne die Hamburger Freunde, die mich und damit auch Euch per SMS/Mail mit diesen und anderen Bildimpressionen versorgen und bei ihrer Anreise zur Friends Arena mit der Metro Zeit fanden für das obligatorische Erinnerungsbild im Passfotoautomaten („Weißt Du noch, das war damals, als Sanna endlich das Mello gewonnen hat?):

mit Douze Points und Manu
Die Boulevardpresse in Schweden überschlägt sich – Expressen ruft den Superfight zwischen Sanna Nielsen und Ace Wilder aus:

Melodifestivalen 2014 Pre-Show Headlines Aftonbladet und Expressen

Ausführlich berichtet aus Stockholm an dieser Stelle DJ Ohrmeister über das bisherige Mello Presseecho und die Fanfavoriten aus dem Candyclub (neuer Laden!!!!).

Sanna Nielsen Ace Wilder
Und Co-Blogger Marc hat gestern die Generalprobe besucht, wo unter anderem dieses bezeichnende simulierte Cat-Fight-Bild entstand. Sanna ist übrigens die Frau links im Bild. Marcs lesenswerter Report findet sich hier.

Und wer sich auf die Songs einstimmen möchte, dem sei wärmstens die Analyse von Janni „Popstar oder Sanna?“ ans Herz gelegt, die in den vergangenen zwei Tagen hier auf dem Blog zu intensiven kontroversen Diskussionen führte. Und mich zu diesem Zwischenfazit bringt: Bei allen Pros und Cons zum aktuellen Jahrgang – den Schweden macht keiner ‚was vor. In Sachen Inszenierung eines nationalen ESC-Finales spielt SVT in einer Liga für sich. Atemberaubend, beeindruckend, mitreißend.

Das wird ein fulminanter Abend – mit den Gaststars Charlotte, Malena Ernman und Robin Stjernberg, die unter anderem ein ABBA-Medley zu besten geben werden. Apropos ABBA – für’s Mello gilt: The Winner Takes It all!

Fragt sich, wer heute abend das Rennen macht. Neben Sanna und Ace werden auf der Zielgeraden Helena und Yohio Chancen attestiert – ein Mädel wird also in jedem Falle nach Kopenhagen rübermachen.

Und los geht’s!

Charlotte Perelli
Charlotte, die Große, macht den Opener. Sie steht demnächst in Stockholm als „Evita“ auf der Bühne und singt heute in einer Art Seemannsbraut-Meerjungfrau-Crossover-Outfit „Wonderful Kopenhagen“. Prima Opener, passt! Begleitet wird Charlotte von einem männlich-weiblich-gemischten Fernsehballett im knappen Glitzerlook, das viel nackte Haut zeigt.

Das Moderatorenduo hat die textile Gegenprogrammerung am Start, er (Anders Jansson) in schlammgrün mit hellgrünen Hemd (furchtbar), sie (Nour El Refai) in einem bodenlangen dunkelroten indischen Sack, für den viermal so viel Stoff wie notwendig verarbeitet wurde (auch furchtbar).

1. Anton Ewald – NATURAL

Anton, zuletzt durch halbgare spätpubertäre Sprüche aufgefallen (Details stehen in Jannis Preview), macht den Anfang – wie bekannt als Eric Saade reloaded. Stimmlich unverändert steigerungsfähig – Aussetzer en masse. Der Song ist catchy, die großen Gesten und die flotte Dance-Choreo reißen mit. Der Key Change passt und die Mikro-Jongleureinlage ist prima, nur wirklich neu ist dieses Uptempo-Dancepop-Angebot nicht und das hatten wir in früheren Mello-Jahrgängen auch schon besser.

Ich vergebe dennoch wohlwollend 8/10 Punkten.

 

2. Ellen Benediktson – SONGBIRD

Die einzige 18jährige, die aussieht wie 38 – wie es DJ Douze Points heute nachmittag am Telefon trocken kommentierte. Die Inszenierung ist klasse – sie steht in kurzem schwarzen Kleid auf der runden Bühne mitten im Publikum und um sie herum sind runde Laternen mit einem hellen Orangeton angeordnet. Die Halle ist in weiße Lichter getaucht, SVT hat wieder ohne Ende Leuchtstäbe verteilt wie es in Skandinavien bekanntlich gerne bei ESC-Events gemacht wird. Schöne TV-Bilder, aber der Song ist kinda boring, plätschert angenehm vor sich hin, mehr aber nicht. Und die Startnummer Zwo ist schwer, schwer, schwer.

(Clip aus der Vorrunde)

Für Ellen sind’s bei mir sympathische 6/10 Punkte.

 

3. Alcazar – BLAME IT ON THE DISCO

Im Anschluss an Ellens Gänseblümchenlied geht jetzt die Party richtig los. Das Intro ist einfach spektakulär. Eine gigantische Discokugel schwebt von der Decke herab und öffnet sich – Alcazar betreten die Bühne und machen das, was sie seit vielen Jahren immer und immer und immer wieder tun: Sie singen eine neue Variation ihrer Discoknaller. Ist ein bissel wie bei McDonalds – schmeckt überall auf der Welt verläßlich gleich und macht satt und zufrieden. Die Show ist toll, die Stimmung in der Halle fantastisch. Disco for Everybody!

Ich mag sowas. Sehr. Bei mir sind’s deshalb 9/10.

 

4. Oscar Zia – YES WE CAN

Kempe ist wieder dran, diesmal in Gestalt von Oscar Zia – ein weiterer Vertreter aus der UMD-One-Man-Boygroup-Kategorie. Auf YES WE CAN werden wir im Euroclub viel viel viel tanzen. Shalalalala. Der Song ist kantiger als NATURAL und etwas moderner und origineller. Stimmlich nicht so anspruchsvoll, das kommt Oscar im unmittelbaren Vergleich zu Anton zugute. Der Song hat eine sehr gelungene Bridge und eine wirkungsvolle Bühnenshow, die zuweilen an den Auftritt von Blue in Düsseldorf erinnert. Überdurchschnittlicher Radiopop, der heute abend überhaupt keine Chance hat, vorne zu landen.

But I like. 8/10. Yes I can do that.

 

5. Linus Svenning – BRÖDER

Linus ist toll – trotz oder gerade auch wegen des vielen Blechs im Gesicht. Seine Ganzkörper-Tätowierungen hingegen sind von einem schwarzen T und einer ebenfalls schwarzen Lederjacke weitgehend abgedeckt. Seine kraftvoll vorgetragene balladeske musikalische Erinnerung an seinen früh verstorbenen Bruder ist schlicht ergreifend. Intense! Gänsehaut! Nach der Bridge taucht er aus dem schwarzen Nebel ohne Lederjacke wieder auf, wie mobile Werbung für ein Tattoo-Studio. Ein fantastischer eindringlicher, ans Herz gehender Song – und dann in Schwedisch – das ist ein weiteres Megaplus.

Meine erste 10/10. (Und nicht die letzte Top-Wertung, das verspreche ich.)

 

6. Helena Paparizou – SURVIVOR

Hier habe ich Vorurteile – im allerbesten Sinne. Auf meiner itunes-Heavy-Rotation-Playlist sind ein knappes Dutzend Songs von Helene. THE LIGHT IN YOUR SOUL allen voran. SURVIVOR ist aber auch schon drauf. Es ist ungewöhnlich, dass ein Midtempo-Song unter 80 BpM (Beats per Minute) so stimulierend klingt. Stimmlich professionell und leidenschaftlich vorgetragen. Tolle Lightshow mit sattem Gelb, Helene in schwarzen Leggings mit schwarz-gold-gestreiftem taillierten Top. Perfekt! Die Windmaschine ist im Dauereinsatz. Das ist ein toller Powersong von einer Powerfrau, die weiß, wie man eine große Halle rockt. Top!

Und nochmals gibt’s 10/10 von mir. (Ich hoffe, dass ich mich für die ganzen Bestnoten nicht erklären muss, aber ich habe mir die Mellotitel diese Woche sowas von schön gehört.)

 

7. Yohio – TO THE END

Diese Manga/Tokio Hotel/Schulhofrebell-Melange mag letztes Jahr noch ungewöhnlich und originell gewesen sein, die Wiederholung macht’s aber nicht stärker und der Song ist deutlich schwächer als sein Beitrag im Mello 2013. Das Stück lag zuletzt im Aftonbladet-Voting im vorderen Drittel, ich frage mich warum. Der Radiopop von Yohio ist ganz ok, der Hook ist gut, aber aufregend ist das nicht. Schon nachvollziehbar, dass die das mit viel, viel Pyrotechnik pimpen müssen.

Eher am unternen Ende des heutigen Angebots (für mich): 5/10.

 

8. Sanna Nielsen – UNDO

Was kann man hier noch (auf)schreiben, was nicht schon gesagt wurde? Die Ballade ist stark und unique, sie singt UNDO perfekt, die Botschaft (der Text) geht ans Herz, die Performance und die Reduzierung des Lichts und der Lichtshow auf weiße Laser – alles 100% gelungen. Einfach alles sehr sehr gut. Man erwischt sich dabei, krampfhaft irgendwas zu suchen, was nicht passen könnte. Aber der Song hat alles von einem Mello Klassiker – (mindestens) auf Augenhöhe mit EMPTY ROOM. Sie sollte das heute gewinnen, ich würde es ihr sehr gönnen und würde es mir auch wünschen.

10 mit Stern/1o.

 

9. Panetoz – EFTER SOLSKEN

Panetoz sind in Schweden sehr populär und auch die späte Startnummer und die Tatsache, dass sie Schwedisch singen, sollten dazu beitragen, dass sie eine Platzierung erzielen könnten, die dem Song schmeichelt. Das ist ein Standard-Rap-Pop-Song, sympathisch und wieder mal im UMD-Style vorgetragen. Die fünf Jungs tragen lässige Hemden mit verschiedenen schwarz-weißen Mustern (sieht richtig klasse aus) unter schwarzen Blazern und dazu schwarze Jeans. Die Darbietung wird von einem Dauer-Konfettiregen begleitet. Hat was, wird aber kein Mello-Klassiker werden.

Nach etwas Überlegen entschließe ich mich für 7/10 – die Songs von Oscar und Anton fand ich eine Kleinigkeit besser.

 

10. Ace Wilder – BUSY DOIN‘ NOTHING

Der Song ist in Schweden jetzt schon eine Airplay-Hymne. Sie hat ihr Outfit aus der Vorrunde an, weißes Top mit schwarzer 7 über roter Jogginghose. Leicht vulgärer Kaufhauschic, modisch steigerungsfähig. Der Song ist sehr eigenständig, das ist ein großes Plus. Die Tempowechsel sind mitreißend, der „freche“ Text funktionert bestens. Ein Rhythmus, wo man mit muss, und sie präsentiert den Titel mit einer selbstbewussten Leichtigkeit. Alles in allem allerdings bei weitem nicht so „europakompatibel“ wie UNDO. Mir gefällt’s trotzdem gut – wie so vieles andere heute auch.

9/10 und trotzdem nicht auf meinem persönlichen Mello-Gold-Silber-Bronze-Treppchen.

Das da wäre:

1. Sanna
2. Linus
3. Helena

Und ich bin immer wieder baff, mit welchen starken Tempo die Schweden den Wettbewerb durchziehen. Eine gute Stunde ist vergangen und die zehn Songs sind hintereinander weg wirkungsvoll inszeniert, da kann Europa noch eine Menge lernen. Es folgt der erste Schnelldurchlauf.

Dann kommt das ABBA-Medley, das ich zu Beginn schon ankündigte. TAKE A CHANCE ON ME wird im Original eingespielt, im Hintergrund laufen ABBA-Videos, auf der Bühne performen Mixed Dancer. Dann singt eine blonde Frau mit Hut (wer ist das?) KNOWING ME KNOWING YOU. Das klingt schräg und schwierig, man hat halt das Original im Kopf.

Malena Ernman bringt ABBAs Unicef-Song CHIQUITITA – eine von ABBA schwächeren Singles, aber Malena gibt der Kitschballade eine sehr eigene, stimmlich eindringliche Note. Lustig, auch hier geht’s nicht ohne Windmaschine. Und dann folgt Charlotte mit GIMME GIMME GIMME A MAN AFTER MIDNIGHT. Der Song passt (zu ihr) – sie hat ein superglitzy superlanges silbernes Kleid dazu an – elegant camp – top!

Und dann kommt als Schlusspunkt – klar unvermeidlich – THANK YOU FOR THE MUSIC. Vorgetragen vom Vorjahres-Mellogewinner Robin Stjernberg, der sich in einen zu engen Anzug gequetscht hat. Was schade ist, der Anzug selbst ist toll.

Seufz, ABBA. Was wäre meine Kindheit ohne ABBA gewesen?! Das war ein kurzweiliges und charmantes Intermezzo mit Stil.

Und schon geht’s zum Voting. Zunächst sind die internationalen Jurys dran. verteilt werden 1, 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Punkte je Land.

Eye Candy Nicola aus Italien macht den Anfang. 8 für Sanna, 10 für Alcazar und 12 für Ace Wilder. Oops, wenn das mal kein Indikator ist.

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Und dann ist auch schon Deutschlands Head Of Delegation Torsten Amarell vom NDR aus Hamburg dran. Auf der Rückseite seines Scoreboards wird ein Bild von Mesut Özil sichtbar, sehr zur Freude der beiden Moderatoren. 8 an Alcazar, 10 an Sanna und 12 an Linus. Wow, 12 für BRÖDER aus Deutschland. Ich kriege eine Gänsehaut. Torsten sagt, man muss kein Schwedisch sprechen können, um die dramatische herzergreifende Botschaft des Titels zu verstehen. Diese deutsche Juryentscheidung ist ein tolles Statement und darüber freue ich mich gerade sehr.

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Israel gibt 8 an Alcazar, 10 an Sanna und 12 an Ace Wilder.

Zwischenstand: Sanna vor Alcazar vor Ace.

Frankreich ist dran und es gibt 8 für BUSY DOIN‘ NOTHING, 10 für Sanna und 12 Punkte gehen an Alcazar. Mensch, wer hatte das gedacht, dass die pumpende Discogurke so gut funktioniert.

Und nun die Punkte aus den Niederlanden. 8 Punkte für Panetoz, 10 Punkte an SONGBIRD, 12 Punkte an Ace Wilder.

Malta folgt mit 8 an YES WE CAN, 10 an UNDO und 12 Punkten für SURVIVOR.

Es ist eng vorne, Sanna führt weiter vor Alcazar und Ace.

Russland – vor längerer Zeit schon nach Stockholm eingeladen mitzuvoten – ist dran mit 8 Punkten für Sanna, 10 Punkten für Linus und 12 Punkten für Ace Wilder. Mensch, ist das spannend. Aber wieso gibt’s nix für Alcazar aus Russland? Die stehen doch sonst auf funkelnden Gucci-Fiorucci-Eurotrash?

Die UK Jury vergibt anschließend 8 Punkte an YES WE CAN, 10 Punkte an Ace Wilder und 12 Punkte an Alcazar.

Ace Wilder liegt nun vorne vor Sanna und Alcazar. Für Alcazar freut’s mich sehr.

Estland folgt und gibt 8 Punkte an Yohio, 10 Punkte an Ace und 12 Punkte an BRÖDER.

Die spanische Jury hat 8 Punkte für Ace Wilder, 10 Punkte für SURVIVOR und 12 Punkte für Sanna Nielsen. Yep! Ihre erste 12!

Mit einem Punkt Vorsprung führt weiter Ace vor Sanna.

Dänemark ist dran. Nur 6 für Sanna. 8 Punkte gehen an Helene, 10 Punkte an Yohio und wieder eine 12 für Ace.

Der Jurydurchlauf ergibt 97 Punkte für BUSY DOIN‘ NOTHING, 90 Punkte für Sanna und Alcazar liegen auf dem dritten Platz weiter zurück in der niedrigeren 60-Punkte-Plus-Region.

Es wird also in der Tat der angekündigte Zweikampf zwischen Sanna und Ace Wilder werden. Die Juryvotes liegen vorne so nahe beieinander, dass fast sicher davon auszugehen ist, daß der Televoting-Sieger nach Kopenhagen fahren wird.

Während wir auf das Televoting-Ergebnis warten, präsentiert uns das Moderatorenduo eine sehr eigenwillige Interpretation des Vorjahressiegers YOU. Nour hat inzwischen übrigens in eine Art Brautkleid mit viel Spitze und teiltransparentem Top gewechselt. Naja, auch nicht besser als der indische rote Bettüberzug. Oder soll das Outfit Satire sein?

Jetzt wird es spannend, die schwedischen Televoting-Resultate sind da. Es werden exakt 50% der insgesamt erzielbaren Punkte via Televoting verteilt und zwar proportional zum individuellen Prozentanteil an dem Gesamt-Anrufervolumen, das heißt jeder kriegt jetzt ‚was.

14 an NATURAL
18 an EFTER SOLSKEN
21 an YES WE CAN
27 an SURVIVOR
30 an SONGBIRD
37 an BRÖDER
43 an TO THE END
48 an BLAME IT ON THE DISCO

Die ersten drei der Jury sind auch die ersten drei der schwedischen Televoting. Fragt sich nur, ob das auch in der gleichen Reihenfolge zutrifft? Nein, Ace liegt beim Telvoting auf Zwo.

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113 an BUSY DOIN‘ NOTHING

Sanna braucht jetzt also mindestens 120 Punkte.

Und sie kriegt 122 für UNDO.

Sie hat’s! Juhu!

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Was für ein Photofinish! Meine Prognose, dass dank des knappen Juryvotings die Schweden selbst die letztendliche Entscheidung treffen, war dann doch richtig.

The Winner Takes It All! Im siebten Anlauf fährt Sanna also für Schweden zum ESC Finale. Das war ein megaspannendes und abwechselungsreiches Mello mit einer ganzen Reihen von guten Songs, die als neue Melodifestivalen Klassiker in den kommenden Monaten sicher noch rauf und runter gespielt werden. Für mindestens die Hälfte der Finalsongs dürfte eine heavy rotation im Euroclub sichergestellt sein.

Schweden 2014: Sanna Nielsen – UNDO

Hier noch mal das amtliche Endergebnis:

1. Sanna Nielsen – UNDO: 90+122=212
2. Ace Wilder – BUSY DOIN‘ NOTHIN´: 97+113=210
3. Alaczar – BLAME IT ON THE DISCO: 62+48=110
4. Helena Paparizou – SURVIVOR: 57+27=84
5. Linus Svenning – BRÖDER: 46+37=83
6. Yohio – TO THE END: 39+43=82
7. Ellen Benediktson – SONGBIRD: 31+30=61
8. Oscar Zia – YES WE CAN: 32+21=53
9. Panetoz – EFTER SOLSKEN: 15+18=33
10. Anton Ewald – NATURAL: 4+14=18

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Aus Hamburg Winterhude verabschiedet sich herzlich Peter. Ich schaue jetzt beim Liveblog Dänemark vorbei (hier) und lade Euch herzlich ein mitzukommen. In der kommenden Woche werde ich gemeinsam mit OLiver und Volli von den USFD-Proben berichten, bis dahin weiterhin für Euch alle eine beschwingte ESC-VE-Zeit!

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