Michael Schulte für Deutschlands größten Medienpreis nominiert

Michael Schulte hat Deutschland aus einer jahrelange ESC Durststrecke befreit. Nach Lenas „Satellite“ Erfolg gab es in diesem Jahr erstmals seit 2010 wieder eine Top Five Platzierung. Insofern ist die Nominierung von Michael für den populären Publikumspreis „Goldene Henne“ nur konsequent. Schafft er es, sich auch hier durchzusetzen? Der Wettbewerb ist tough.

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Die „Goldene Henne“ gibt es seit 1991. Die „Super Illu“ hat den Preis ins Leben gerufen. Das ist quasi die „Bunte“ der neuen fünf Bundesländer, denn vor allem für diese Vertriebsregionen wurde das erfolgreiche boulevardeske Magazin vom Münchener Burda Verlag gegründet. Co-Veranstalter dieses Publikumspreises sind der mdr (Mitteldeutsche Rundfunk) und seit 2011 auch RBB.

Folgerichtig wird die „Goldene Henne“ auch gerne als der „Bambi Ostdeutschlands“ bezeichnet. Der reichweitenstarke Medienpreis ist nach der 1991 verstorbenen Entertainerin Helga Hahnemann bezeichnet, die eine Art Trude Herr der DDR war. (Ich hoffe, dieser Vergleich passt einigermaßen.)

Was die „Goldene Henne“ von den meisten anderen Medienpreisen unterscheidet, ist die Tatsache, dass in allen maßgeblichen Kategorien ausschließlich das Publikum entscheidet und keine (wie auch immer) subjektiv motivierte Jury. Man kennt die Pros und Cons der Jury-Problematik ja aus ESC-Kreisen…

Leider gibt es keine K-Pop Kategorie (K-Pop hört der Autor dieser Zeilen in diesen Tagen hauptsächlich, über diese Einführung wollte ich das hier mal thematisch unterbringen), aber das Publikum darf dafür in den Kategorien Entertainment, Schauspiel, Sport, Aufsteiger und eben Musik abstimmen.

Spitzenreiter in der ewigen Hennen-Bestenliste ist – ganz am Rande bemerkt – übrigens Helene Fischer mit insgesamt sieben Hennen aus siebzehn Jahren. Sie hätte 2018 wohl die achte kriegen können, hat aber freiwillig verzichtet. So weit muß man es erstmal bringen, nonchalant aus „Termingründen“ (wie es ihr sympathischer Manager Uwe Kanthak begründet) auf „Deutschlands größten Medienpreis“ (gemäß Selbstauskunft der Super Illu Chefredaktion) zu verzichten. Sag ´mal spürst Du das auch?

Weitere Vielfach-Hennen-Preisträger sind Wolfgang Stumph, Carmen Nebel und die deutsche Fußball Nationalmannschaft. Letztere sind dieses Jahr nicht nominiert. Warum eigentlich nicht? In der Kategorie „Schauspiel“ wäre eine Nominierung durchaus logisch gewesen.

Hier kann man abstimmen. Und der Autor dieser Zeilen hat es sich logischerweise nicht entgehen lassen, auch mitzumachen. Wer hat – außer Michael – meine Stimme bekommen?

In der Kategorie „Eintertainment“ ist mit ESC Bezug u.a. die supersympathische und schlagfertige Anke Engelke nominiert. Ich habe mich aber für Luke Mockridge entschieden, denn ich habe kürzlich bei einer Veranstaltung bei Möbel Cramer in Hamburg seine Eltern (Margie Kinsky und Bill Mockridge) kennenlernen dürfen, ebenfalls beide supersympathisch und charmant und witzig gleichermaßen. (Mehr dazu ab Seite 168 in der Juli/August-Ausgabe von A&W Architektur & Wohnen.)

In der Schauspielkategorie habe ich – ganz im Geiste von Helga Hahnemann – die „Stars aus Weissensee“ (meine Verbeugung auch vor Regina Ziegler) gewählt und – da Mats Hummels nicht zur Wahl stand – in der Sparte „Sport“ Community-konform Aljona Savchenko und Bruno Massot. Und unter den „Aufsteigern“ habe ich Moritz Wagner meine Stimme gegeben. Den kenne ich zwar nicht, aber das tritt auch auf die anderen „Aufsteiger“ zu und unter allen (mir) unbekannten Nominierten macht Moritz mit Abstand optisch den meisten Krach.

Moritz Wagner

211 cm Moritz (derzeit Michigan)

Nur drei „Aufsteiger“ stehen zur Wahl, aber Michael muß ich in seiner „Musik“-Kategorie gleich gegen neun (!) Konkurrenten antreten, darunter (Achtung – wieder ESC Bezug!) Michelle (btw, Gratulation zum BF, Darling) und Barbara Schöneberger (Super Illu: „Sie singt wieder!“). Aber starken Wettbewerb ist Michael vom ESC her ja gewohnt. Wer dazu betragen möchte, dass er sich gegen (weitere) Kandidaten wie Klubbb3, Andreas Gabalier und Santiano durchsetzt, klicke hier.

Michael Schulte