Miss & Mister ESC: 3. Vorrunde 2006 – 2015

Aysel & Andras

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste ESC-Star im ganzen Land? Diese Frage wollen wir in unserer neuen Serie klären. In Teil 3 schauen wir uns an, welche Schönheiten die aktuellen ESC Jahrgänge zu bieten haben. Votet mit und gewinnt mit etwas Glück einen Reiseführer von Stockholm aus der Reihe MERIAN Momente und einige weitere Überraschungspreise.

Wir haben auch für letzte Woche per Los einen Gewinner unseres Geschenkpakets gezogen – und es ist DINESH. Herzlichen Glückwunsch! Das ist dein Preis:

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Aber viel wichtiger für die meisten ist vermutlich das Ergebnis aus Vorrunde 2. Insgesamt gingen 33 gültige Wertungen ein. Diese 3 Sängerinnen und 3 Sänger haben sich für das Finale qualifiziert.

Wahl zur Miss ESC:
1. Platz: Wencke Myhre 8 Stimmen
2. Platz: Anne-Marie David 6 Stimmen
3. Platz: Gigliola Cinquetti 5 Stimmen

Wahl zum Mister ESC:
1. Platz:  Raphael 12 Stimmen
2. Platz: Udo Jürgens 6 Stimmen
3. Platz: Carlos Mendes 5 Stimmen

Nun zum aktuellen Geschehen…

Was ist eigentlich Schönheit? Natürlich ist das eine subjektive Geschmackssache. Trotzdem entsteht der Eindruck: einen schönen Menschen erkennt jeder. Es gibt quasi eine Art Konsens was als schön empfunden wird. Im Umkehrschluss heisst das: schön ist, worauf sich die Mehrheit einigt.

Einige wissenschaftliche Studien konnten dies auch bestätigen: das durchschnittliche und symmetrische Gesicht wird häufiger als schön empfunden als das außergewöhnliche Gesicht. Schönheitsideale verändern sich auch etwas im Laufe der Zeit. Dies lässt sich auch gut beim ESC beobachten. Mal waren beim Mann lange Haare oder der Schnauzbart angesagt, dann wieder die glatte Rasur und spätestens seit Conchita ist auch der Vollbart wieder salonfähig.

Conchita Wurst

Warum faszinieren uns schöne Menschen? Schönheit übt Reize aus, bedeutet oft Anerkennung, aber ist gleichzeitig tragisch und vergänglich. Von der griechischen Mythologie über die Märchen bis in die heutige Zeit müssen schöne Menschen oft leiden oder sterben früh (James Dean, Lady Diana).

Was hat der ESC in seiner gesamten Geschichte für Schönheiten hervorgebracht? Immer Montags stellen wir für jedes ESC Jahr stellvertretend einen Sänger und eine Sängerin vor. Bis zum darauf folgenden Samstag 18 Uhr könnt ihr eure Stimme abzugeben für je einen Mann und eine Frau, die euch im jeweiligen Zeitraum am besten gefallen.

Unsere vorgestellten Männer und Frauen sind lediglich eine Empfehlung und stellen den persönlichen Geschmack der Blogger dar. Ihr könnt auch jede/n anderen aus diesem Zeitraum wählen. Die Abstimmmung ist ganz simpel: ganz einfach per Kommentarfunktion eure Favoriten nennen. Pro Geschleht NUR EINE NENNUNG. Also zum Beispiel:

2013 Zlata Ognevich/2014 András Kállay-Saunders

Es muss klar hervorgehen aus der Wertung, wen man meint. Bei Gruppen ist das besonders wichtig. Genannt werden dürfen lediglich Sänger und Sängerinnen, die auf der Bühne stehen (Mindestalter 16). Sie müssen als Solist, Duett oder Trio klar im Vordergrund stehen – oder Lead-Sänger einer Band sein. Der Drummer, Gitarrist oder der fünfte Tänzer von hinten links ist nicht zu benennen. Jeder Leser darf nur einmal werten.

Wenn alle Stimmen eingegangen sind, qualifizieren sich die 3 Männer und 3 Frauen mit den meisten Stimmen für das Finale. Bei insgesamt 6 Vorrunden macht das dann für jedes Finale 18 Männer und 18 Frauen. Die Finalabstimmung erklären wir Euch, wenn es soweit ist.

Nun zu den aktuellen ESC Jahrgängen. Gar nicht so einfach hier die schönste Frau und den schönsten Mann vorzuschlagen, da die Eindrücke noch frisch sind und einem spontan viele Alternativen einfallen.

FRAUEN

2006 – Belgien – Kate Ryan

Die belgische Allzweckwaffe schaffte 2002 mit einem Cover von „Desenchantee“ den europaweiten Durchbruch. Die blonde Schönheit strauchelte beim ESC aber bereits im Halbfinale auf Platz 12 – dank eines  Mikrofonständer-Gates, der ihr die Leichtigkeit nahm.

 

2007 – Russland – Serebro

Das heißeste Girlie-Trio, das der ESC je zu bieten hatte. Jede für sich ist ein Hingucker, aber die dunkelhaarige Olga Serjabkina ist unser Favorit.

 

2008 – Ukraine – Ani Lorak

Die Shady Lady ist unsere Prinzessin des Kopfnickens und hat endlos lange Beine. Heute arbeitet sie als Sängerin und Schauspielerin und wirkt bei Kinderbüchern mit. Eines ihrer Werke lautet: „Wie werde ich Prinzessin?“.

 

2009 – Aserbaidschan – Aysel

Sie rassige Schönheit Aysel hat in den USA  und Aserbaidschan Sprachen studiert. 2009 blühte sie an der Seite von Arash so richtig auf.

 

2010 – Deutschland – Lena

Frech, frisch, fröhlich – das ist Lena. 2010 bezeichnete man sie zurecht als das neue deutsche Fräuleinwunder. Heute macht sie u.a. sehr erfolgreiche Werbung für Haarpflege, sorgt mit ihrer sehr schlanken Figur immer mal wieder für Diskussionen und platziert ihre Singles regelmäßig in den Charts.

 

2011 – Slowenien – Maja Keuc

Die gelockte Schönheit aus Slowenien startete ihre Karriere mit einem 2. Platz beim slowenischen Supertalent. Heute veröffentlicht sie Songs unter dem Künstlernamen Amaya.

 

2012 – Griechenland – Eleftheria Eleftheriou

Zusammen mit Ivi Adamou entstammt sie der X Factor Schmiede. Mehrmals hat die zuckersüße Eleftheria probiert das ESC Ticket für Zypern oder Griechenland zu lösen. 2012 in Baku klappte es endlich. Und ein Wiedersehen mit Ivi gab es dort dann auch.

 

2013 – Ukraine – Zlata Ognevich

Märchenhaft schön verzauberte uns Zlata beim ESC 2013. Spektakulär war ihr Intro – als sie von einem Riesen auf die Bühne getragen wurde. 2014 trat sie bei der ukrainischen Parlamentswahl an und wurde prompt in das Parlament gewählt.

 

2014 – Schweden – Sanna Nielsen

Im siebten Anlauf hat es die 1,80m große nordische Schönheit endlich zum ESC geschafft. Neben Conchita war sie der Fanliebling beim ESC in Kopenhagen. 2015 hat sie das Melodifestivalen moderiert.

 

2015 – Spanien – Edurne

Edurne gilt als eine der schönsten Frauen Spaniens und ist mit dem Fußballstar David de Gea liiert.  Zumindest optisch war das ein Hochgenuss, was die blonde Edurne gemeinsam mit ihrem Tänzer Antonio in Wien zu bieten hatte.

 

MÄNNER

2006 – Slowenien – Anžej Dežan

Unser Mr. Nobody verzaubert mit seinem Lausbuben-Charme und Out-of-Bed-Style. Im Vorentscheid besiegte er die favorisierte Sasa Lendoro (Mandoline). Beim ESC war dann jedoch bereits im Halbfinale Schluß  (Platz 16).

 

2007 – Griechenland – Sarbel

Südländer-Charme und ein lasziver Hüftschwung. Damit punktete Sarbel beim ESC in Helsinki. Leider sind alle seine ESC Auftritts Videos von der GEMA gesperrt, sodass ich auf ein Vorentscheid Video ausweichen musste.

 

2008 – Israel – Boaz

2007 startete er bei der Casting-Show „A Star is Born“ durch. Beim ESC in Belgrad belegte er dann mit dem von Dana International geschriebenen Song Platz 9 und zeigte seinen trainierten Körper.

 

2009 – Dänemark – Brinck

Mit dem Ronan Keating Sound und seinem verschmitzten Lächeln schaffte es der Singer-Songwriter Niels Brinck im Finale auf Platz 13.

 

2010 – Bosnien & Herzegovina – Vukašin Brajić

Vukasin verzauberte 2010 mit seinem Donner & Blitz meinen Bloggerkollegen Armen, der auf diese Nominierung wert gelegt hat.

 

2011 – UK – Duncan James (Blue)

In Düsseldorf zogen gleich mehrere Teilnehmer blank, zur Freude der Fans und Zuschauer. Zuerst ließen Blue ziemlich freizügig die Hüllen fallen und dann zog Spatz Alex (Russland) nach. Einen der besten SixPacks der ESC Geschichte hat jedoch definitiv Duncan James.

 

2012 – Moldawien – Pasha Parfeny

„This trumpet makes you my girl“.  Pasha punktete 2012 in Baku mit seinem Lausbuben-Charme und offensichtlich auch seiner großen Trompete.

 

2013 – Italien – Marco Mengoni

In Malmö hing Marco in gerne mal Jogging-Hosen auf Partys herum. Zum Grand Final überraschte er aber mit feinstem italienischen Zwirn und brachte die Herzen zum Schmelzen.

 

2014 – Ungarn – András Kállay-Saunders

Die Mutter ist Model, der Vater Soul-Sänger – der feurige Andras bekam also gute Gene in die Wiege gelegt. Beim ESC brachte es das schwierige Thema Kindesmissbrauch sehr gefühlvoll auf die Bühne in Kopenhagen.

 

2015 – Schweden – Måns Zelmerlöw

Klar, Måns polarisiert – aber er trotzte den Plagiatsvorwürfen und hielt dem Favoritendruck stand und setzte sich am Ende durch. Sein gutes Aussehen hat ihm da sicher nicht geschadet.

Damit sind wir mit unseren Vorschlägen durch. Wir wünschen euch viel Spaß beim Voting bis zum 5. Dezember, 18 Uhr, und eine gute Woche.