Inside Eurovision Workshop Tag 5: Xavier Darcy, Boris Alexander Stein, Mystery Band

Ein neuer Morgen beim ESC-Workshop im Maarwegstudio2 in Köln. Auch heute produzierten wieder drei Acts jeweils einen 90-sekündigen Clip, der sie hoffentlich zu Teilnehmern der Deutsche Eurovision-Vorentscheidung 2018 macht. Hier gibt Eindrücke und viele Fotos für Euch noch einmal zum Nachlesen.

Hier geht es zu den Berichten über den dritten und den vierten Workshop-Tag. Zur Erinnerung: An den ersten beiden Workshop-Tagen war der PRINZ-Blog nicht vor Ort. Die Namen der Teilnehmer an diesen Tagen sind bislang noch nirgendwo veröffentlicht.

Gerade ist unser erster Act angekommen und befindet sich aktuell beim Soundcheck. Zu diesem Teilnehmer hat der Autor dieser Zeilen übrigens eine ESC-bezogene Verbindung. Zum ersten Mal habe ich ihn nämlich im Vorprogramm der wunderbaren MarieMarie gesehen, die 2014 an „Unser Song für Dänemark“ teilgenommen hat.

Xavier Darcy kommt aus München und ist halb Brite und halb Franzose. Er bringt eine ganz neue musikalische Richtung zum Eurovision-Workshop, denn vergleichbare Klänge hatten wir in den letzten beiden Tagen noch nicht.

Heute ist Xavier alleine hier und begleitet sich selbst auf der Gitarre. Er erzählt aber, dass er regelmäßig auch mit Band spielt. Nach einer ersten rockigen Hymne, spielt er nun noch einen eher ruhigen Song.

Auch wenn das musikalisch natürlich überhaupt nicht passt, von der Performance erinnert mich Xavier ein wenig an Salvador Sobral, weil er eher in sich gekehrt performt, also zum Beispiel nicht ständig in die Kamera schaut, aber trotzdem sehr viel Energie beim Publikum ankommt. Ganz am Ende präsentiert er noch einen bislang unveröffentlichten Song – also einen potenziellen Kandidaten für den ESC, größtenteils auf Englisch, aber ein kleiner Teil ist auch auf Französisch.

Bei diesen Rollblogs versuchen wir ja eher neutral zu berichten, allen Kandidaten die gleichen Chancen zu geben und wenig zu bewerten. Aber ganz wertfrei sei gesagt: Der Applaus vom Team war definitiv nicht der verhaltenste der vergangenen Tage.

Xaviers All-Time-ESC-Favourite ist übrigens France Galls „Poupée de cire, poupée de son“. Aus der „jüngeren“ Vergangenheit liegt „The Worrying Kind“ von The Ark ganz vorne.

Mittlerweile ist auch unser Freund und VideoBlogger LissaBjörn wieder vor Ort.

Und während Gesangscoach Jeff mit Xavier ins Einzeltraining einsteigt…

…probt hier nun der zweite Act. Er beschreibt die Musik, an der er gerade arbeitet, als Elektro-Soul, ist aber ursprünglich aus The Voice of Germany bekannt.

Boris Alexander Stein lebt in Berlin und hat an der sechsten Staffel von The Voice teilgenommen. Nach eigener Aussage hat er während dieser Zeit festgestellt, dass die Deutsch-Pop-Singer-Songwriter-Richtung nichts für ihn ist und deshalb orientiert er sich aktuell eher in Richtung nordischer Künstler wie Sigur Rós. Aktuell findet er Sigrid ziemlich gut.

Boris hat Jan mitgebracht, der ihn am Klavier begleitet.

Boris, der übrigens noch einen Künstlernamen sucht (Vorschläge in die Kommentare!), setzt sich auf jeden Fall schon mal optisch von den übrigen Kandidaten ab, aber auch musikalisch hatten wir so etwas noch nicht. Heute werden hier die gestern in den Kommentaren eingeforderten Indie- und Elektro-Vorlieben bedient. Das sorgt auch hinter den Kulissen für Abwechslung und Spaß.

Boris hat kein Lieblings-ESC-Lied, deshalb schwenkt Peter auf die Frage nach der ersten CD um. Das könnte entweder Hannes Wader gewesen sein oder Christina Aguilera („Der Beat war cool, sie war heiss und ich war jung“).

Weil wir jetzt grade wieder eine ganz wunderbare Mittagspause hatten: Nochmal vielen Dank an Carsten, Jens und das gesamte Team, dass uns hier ganz toll versorgt hat und vor allem auch vielen Dank an das tolle Catering!

Nachdem wir gerade noch von LissaBjörn interviewt wurden, muss ich mich leider schon auf den Weg Richtung Bahnhof machen. Peter schreibt dann gleich an dieser Stelle weiter. Vielen Dank euch allen fürs Lesen und Kommentieren, viel Spaß weiterhin und bis bald!

Und hier meldet sich auch schon Peter – allerdings heute nicht mehr mit einem neuen Namen. Denn der dritte Act, der heute probt, eine sehr sympathische, vierköpfige Band mit einer fantastisch aussehenden Leadsängerin, möchte aus unterschiedlichen Gründen erst in den nächsten Tagen „an die Öffentlichkeit“ gehen. Das bedeutet, dass die Backstage- und Workshopfotos, die ich heute machen, erst in den nächsten Tagen auf dem PRINZ Blog erscheinen.

Wir entschädigen Euch für die Wartezeit mit einem weiteren, vor wenigen Minuten entstandenen Portrait von Tonmann Tobi, der gerade den Clipdreh von Boris vorbereitet, während sich Boris noch beim Choreo-Coaching bei Nici Grandison auf seinen Videodreh vorbereitet.

Xavier ist bereits beim Schnitt, wo sein 90 Sekunden-Clip ausgewählt wird, auf dessen Basis die Eurovisi0ns-Panel und internationale Jury entscheiden werden. Die Clips sind für jeden der Vor-Finalisten vergleichbar aufgebaut – so dass die beiden Panel auf fairer identischer Basis entscheiden werden.

Producer Jens Bujahr brieft Boris Alexander Stein für den Videodreh.

Während einer Pause checken PRINZ Blogger BennyBenny und Jan, der Boris Alexander Stein am Klavier begleitet, Eure Namensvorschläge für den denkbaren Künstlernamen von Boris beim ESC.

Wir PRINZ (Kuchen-)Blogger haben selbstverständlich größte Sympathien für jeden, der das Kuchenbuffet testet.

Boris und Jan screenen mit Hussain den 90 Sekunden Clip von Boris für das ESC-Panel und die internationale Jury (darunter auch Fan-Favorites der vergangenen Jahre), und Bob Dylan passt im Hintergrund virtuell auf, dass alles gut läuft.

Nachdem die Band (noch) ohne Namen ihren Soundcheck abgeschlossen und mit den Proben begonnen hat, mag ich mich herzlich von Euch verabschieden.

Diese drei Tage in Köln waren großartig und auch eine fantastische neue Erfahrung, unser Rollblog-Konzept einmal in einen ganz anderen Environment auszuprobieren. Wir möchten Thomas Schreiber und dem neuen HoD Germany Christoph Pellander Team herzlich dafür danken, dass das möglich war, und hier vor Ort in Köln dem gesamten Team, stellvertretend für gaaaaanz viele Studioinhaber Wolfgang Stach sowie Jens Bujar von Lodge of Levity und Carsten F. Lehmann von MBTV und Matthias Alberti von Kimmig Entertainment. Es ist inspirierend, Profis wie Musical Director Wolfgang Dalheimer, Vocalcoach Jeff Cascaro und Choreografin Nici Grandison bei der Arbeiten erleben zu können, auch an diese senden wir ein herzliches Dankeschön.

Die bislang (hier) nicht publizierten (voraussichtlich sieben) Namen, die auf eine Teilnahme am deutschen Finale im Februar 2018 hoffen, wird der NDR in Kürze bekanntgegeben, auch darunter befinden sich bekannte(re) Künstler. Wir bleiben dran, stay tuned!