Jetzt erst recht: Wir wollen Sabine Heinrich zurück!

© NDR/ProSieben/Benedikt Müller

Am 6. Dezember postete mein Blogger-Kollege Peter: „Lieber Nikolaus, wir wollen Sabine Heinrich zurück!“ Seit Donnerstagabend weiß ich: Er hatte recht!

Was habe ich an diesem Abend bei der ersten Runde von „Unser Star für Baku“ gelitten. Klar, wegen des superspannenden Votings. Wegen manch peinlicher Vorstellung von Kandidaten (Salih und Jan sollen wirklich zu den besten 20 der vielen Gecasteten gehört haben? Echt jetzt??). Aber vor allem wegen einer Frau. Sandra Rieß.

Schon nach wenigen Minuten – es war gerade 20:22 Uhr – war meine Laune im Keller. Ich lasse mich ungern anschreien, vor allem nicht von Moderatoren aus dem Bildschirm heraus. Doch Frau Rieß schrie. Und schrie. Und war offensichtlich so überdreht, dass sie gar nicht merkte, dass ihr Organ ein paar Dezibel zuviel ins Mikrofon schallte. Man hätte glauben können, sie käme von einem Privatsender, der gern auf die Pauke haut (oder vom früheren Gameshow-Sender 9Live… „RUF JETZT AN!! DER HOT BUTTON!!“) – und der deutlich ruhigere Steven Gätjen neben ihr wäre von der ARD. Entspannt, seriös, öffentlich-rechtlich.

Dabei ist es ja genau andersrum. Gätjen war der Co-Moderator von Pro7, Sandra Rieß war von der ARD ins Moderationsduo von „Unser Star für Baku“ geschickt worden. Doch man muss sich wirklich fragen, wie das Erste auf diese Moderatorin gekommen ist.

Später wurde Rieß (gottseidank) in den Backstage-Bereich verfrachtet, die Hauptmoderation überließ man Gätjen allein. Doch das reichte leider noch nicht. Jetzt stellte Sandra Rieß den Kandidaten teilweise so unsäglich dämliche Fragen, dass man sich fremdschämte. Auch später im Greenroom beim Small Talk mit den Kandidaten und dem Radiokollegen von SWR3 machte die Moderatorin keine gute Figur.

Kurzum: Lieber Peter, ich gebe dir völlig recht. Schade, dass der Nikolaus am 6. Dezember deinen Wunsch nicht erfüllt hat. Aber falls der Nikolaus das hier liest: Gib uns noch ’ne Chance, Niki. Lass uns nicht im Stich. Errette uns. Schnell.