The artist formerly known as Betty Dittrich: Emma Elisabeth

Sie war mit „LaLaLa“ die große Fanfavoritin bei „Unser Song für Malmö“, der deutschen Vorentscheidung für den ESC 2013: Betty Dittrich. Am Ende landete Frau Dittrich aber nur auf einem enttäuschenden 8. Platz, ihr Album „Gute Jungs, böse Mädchen“ floppte und auch ihre Tour musste abgesagt werden. Jetzt ist Betty aber wieder da und veröffentlicht neue Musik unter ihrem bürgerlichen Vornamen Emma Elisabeth.

Doch werfen wir zunächst einen Blick zurück auf die Betty-Mania des Jahres 2013. Nicht nur hier auf dem Blog, sondern auch bei Fans in ganz Europa galt Betty als heiße Mitfavoritin auf das Ticket nach Malmö. Es kam anders – aller skandinavischer Koketterie und den nicht gerade hässlichen Tänzern zum Trotz.



Betty Dittrich – LaLaLa

 

Der oben bereits erwähnte 8. Platz sowie der Flopp des Albums und die Absage der Tour waren dann das zwischenzeitliche Ende des Projektes „Betty Dittrich“. Betty bzw. Emma versuchte daraufhin, sich mit dem Elektro-Projekt Qveen Elizabeth neu zu erfinden, doch auch dieses Projekt wurde praktisch schon nach der Ankündigung wieder begraben.

CätCät feat. Qveen Elizabeth – Bang Bang

 

Es folgte eine Wiederbelebung von Betty Dittrich mit dem sperrigen und düsteren Album „Cover Stories“. Doch auch dieses Mal bliebt der Erfolg aus – die zugehörigen Videos wurden auf YouTube seit über einem Jahr jeweils keine 1.000 Mal geklickt.

Betty Dittrich – Born To Be Wild

 

Jetzt setzt Betty zu einem neuen Anlauf an und versucht es diesmal mit ihrem bürgerlichen Vornamen Emma Elisabeth. Unter diesem Namen veröffentlichte sie vor Kurzem die EP „We Gotta Talk“ und schon das Cover verspricht, was die Musik hält.

Emma bleibt sich und ihrem 60er-Jahre-Hippie-Stil darauf treu, reichert das ganze aber um einige elektronische und rockige Elemente an, so dass die Songs teilweise loungig, teilweise fast ein bisschen psychedelisch klingen.

Emma Elisabeth – Dying Inside You

 

Emma liefert mit ihrer EP jedenfalls den perfekten Soundtrack für entspannte Sommernächte am See oder auf dem heimischen Balkon. Reinhören lohnt sich und die Berliner können Emma am 29. Juni ab 19 Uhr live im Maze erleben.

Emma Elisabeth – Where Do Tears Go