Türchen #20 im Eurovision Songkalender: Jill und Jul

Wer die ESC-Favoriten von PRINZ-Blogger Matthias kennt, weiß, wer seine Nummer eins ist: eine nach ihrem Eurovisions-Auftritt ins Countryfach gewechselte Schwedin. Gut, dass er nicht einmal in der Adventszeit auf sie verzichten muss.

O verehrungswürdige Jill Johnson! Was hast du nur mit mir gemacht! Seit „Kärleken är“ (Eurovision Song Contest 1998) gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf. Seit „Crazy In Love“ (Melodifestivalen 2003) mag ich deine Countrymusik, die du in Nashville/Tennessee produzierst und mit nach Good old Europe bringst. Und seit 2005 höre ich Jahr für Jahr im Dezember dein Weihnachtsalbum „The Christmas In You“.

Es ist jetzt also die 7. Saison mit „First Christmas Without You“, „I Bring Christmas Back To You“, „Winter In July“, mit deiner Version des Mel-Tormé-Evergreens „Chestnuts Roasting on an Open Fire“ und den von dir neu aufgenommenen Klassikern „O Come All Ye Faithful“, „What Child Is This?“ (wunderbar zur Melodie von „Greensleeves“).

Und seit der Wiederauflage des Albums im Jahr 2008 habe ich zwei weitere X-mas-Songs von dir, liebe Jill – ganz abgesehen von dem zauberhaften Schlusstrack, der ja eigentlich gar kein Weihnachtssong ist: das Gospelstück „Down To The River To Pray“, das du so wunderbar a cappella singst.

Doch warum nur hab ich all die Jahre völlig übersehen, dass du damals, als das Weihnachtsalbum Ende 2005 erstmals auf den Markt kam, im schwedischen TV-Privatsender TV4 eine eigene Weihnachtsshow hattest und dort deine Lieder vorgetragen hast? Das ruhige „Blue December“ ebenso wie das schwungvolle (natürlich countryhafte) „Blame It On Christmas“? Ach, Jill, jetzt kann ich nicht nur die CD einlegen und bei Lebkuchenherzen und Mandelspekulatius deine wunderbare Stimme genießen, sondern dich auch singen sehen! Was kann es Schöneres geben in der Adventszeit.

God jul, kära Jill.

Und: „blame it on Christmas“, dass ich gerade so sentimental bin…

Video „Blame It On Christmas“, TV4-Weihnachtsshow „Jill Johnsons Jul“