Unser Lied für Tel Aviv: Sebastian Schub zieht freiwillig zurück

Sebastian Schub hatte mit seiner rauen Stimme und seinem bluesigen Sound gute Chancen, von den Jurys als einer der Kandidaten für „Unser Lied für Tel Aviv“ ausgewählt zu werden. Der Workshop-Teilnehmer, der in London wohnt, hat seine Teilnahme nun jedoch abgesagt. Schuld daran sind terminliche Gründe.

Sebastian wird in einer Veröffentlichung des NDR mit folgenden Worten zitiert:

Leider habe ich mich kurz nach der Einladung zum ESC-Workshop in Köln an andere Projekte gebunden, die es zeitlich nicht möglich machen, den ESC 2019 weiter ins Auge zu fassen. Es wäre sicher eine große Ehre für Deutschland ins Rennen zu gehen. Ich drücke den anderen Kandidaten fest die Daumen.

Das ist sehr schade, aber wir alle wissen, wie zeitintensiv die Vorbereitung auf die deutsche Vorentscheidung und den ESC gewesen wäre. Dass nicht jeder Künstler alle anderen Projekte um beinahe ein Jahr verschieben möchte oder kann, ist logisch. Deshalb zeigt auch NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber Verständnis für diese Entscheidung:

Wir bedauern Sebastians Entscheidung, haben aber auch Verständnis, wenn sich ihm aktuell berufliche Angebote eröffnen, die er nicht ablehnen kann. Es wird sicher einmal ein Wiedersehen mit Sebastian geben, den wir in den vergangenen Wochen als sehr talentierten und sympathischen Kollegen kennenlernen durften.

Das klingt nicht so, als wäre die Tür für immer zu, ganz im Gegenteil, und so können wir darauf hoffen, dass Sebastian in den kommenden Jahren einen neuen Anlauf nimmt. Bis es soweit ist, wird er uns vermutlich anderweitig mit neuer Musik versorgen, so wie er es aktuell schon auf seinem YouTube-Kanal tut.

Wir gehen davon aus, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis es weitere Neuigkeiten zu „Unser Lied für Tel Aviv“, der deutschen Vorentscheidung für den ESC 2019, gibt. Deshalb gilt wie immer: Stay tuned!