Unser Lied für Tel Aviv: Statement von Thomas Schreiber und Christoph Pellander nach dem Eurovision Workshop

Der Eurovision Workshop zur deutschen ESC-Vorentscheidung „Unser Lied für Tel Aviv“ ist schon wieder Geschichte. Dazu haben NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber und der deutsche Head of Delegation Christoph Pellander heute ein Statement veröffentlicht, in dem sie unter anderem erklären, warum nur 15 Acts beim Workshop waren, aber trotzdem noch mehr Acts im Rennen sind.

Unser Musik Workshop in Köln hat stattgefunden: An allen fünf Tagen hat das Team rund um Wolfgang Dalheimer intensiv mit den Kandidaten gearbeitet, die von den beiden Juries – also der 100köpfigen Eurovisions-Jury, die für den Geschmack der Fernsehzuschauer steht, und der 20köpfigen internationalen Fachjury – ausgewählt wurden.

Soweit, so bekannt. Über die Arbeit der vergangenen Tage haben wir an dieser Stelle ja schon ausführlich berichtet. Wer das verpasst hat, kann hier die Stücke der vergangenen fünf Tage nochmal nachlesen:

Unser Lied für Tel Aviv: Eurovision Workshop startet heute in Köln

Inside Eurovision Workshop 2018, Tag 1: BB Thomaz, Sebastian Schub & Nicole Cross

Inside Eurovision Workshop 2018, Tag 2: Nina Kutschera

Inside Eurovision Workshop 2018, Tag 3: Daniel Schuhmacher & Dimi Rompos

Inside Eurovision Workshop 2018, Tag 4: Gregor Hägele & Diana N. Schneider

Inside Eurovision Workshop 2018, Tag 5: Aly Ryan, Thilo Berndt & BARNA

Cologne Workshop Unser Lied für Tel Aviv Wolfgang Dalheimer bei der Arbeit im Studio

Unter den Teilnehmern sind auch Artists, die zunächst noch nicht namentlich genannt werden wollen und ihre Entscheidung zur Teilnahme von ihrer Erfahrung beim Workshop abhängig machen – das verstehen und respektieren wir. Insgesamt sind 15 der Top 20 der Einladung des NDR gefolgt. Die restlichen Fünf standen aus zeitlichen Gründen nicht zur Verfügung, haben für 2019 musikalische Pläne, die mit dem ESC nicht kombinierbar sind oder sehen sich nicht auf der ESC Bühne.

Fangen wir vorne an: Dass nicht alle Teilnehmer des Eurovision Workshops auch öffentlich genannten werden wollen, hatten Thomas Schreiber und Christoph Pellander bereits in einem ersten Statement bekanntgegeben. Wir wussten außerdem schon, dass es voraussichtlich vier Teilnehmer gibt, auf die das zutrifft.

Elf weitere Teilnehmer des Workshops sind namentlich bekannt:

Aly Ryan
Barna
BB Thomaz
Daniel Schuhmacher
Diana N. Schneider
Dimi Rompos
Gregor Hägele
Nicole Cross
Nina Kutschera
Sebastian Schub
Thilo Berndt

Cologne Workshop Unser Lied für Tel Aviv BennyBenny im Gespräch mit Producer Jens Bujar

Vier Kandidaten, die nicht genannt werden wollen, und elf Kandidaten, die wir kennen, macht zusammen also fünfzehn Kandidaten. Dass nicht alle zwanzig eingeladenen Kandidaten dieser Einladung auch folgen, erscheint nur logisch, denn immerhin sind ja auch Kandidaten dabei, die sich nicht selbst beworben haben, sondern vorgeschlagen wurden. Eigentlich fast schon erstaunlich, dass sich ganze 15 auf den Workshop eingelassen haben. Hoffen wir, dass auch die Kandidaten, die am Ende nicht gewählt werden, die Zeit in Köln trotzdem als bereichernd empfinden, immerhin haben sie es ja schon unter die Top20 geschafft, was ein riesiger Erfolg ist!

Darüber hinaus arbeiten wir mit weiteren Acts, die außerhalb des Workshops, aber unter vergleichbaren Rahmenbedingungen, ein Video für die nächste Auswahlrunde herstellen werden.

Basierend auf diesen Videos werden die Juries entscheiden, wer in die Sendung kommt und wen wir in der nächsten Runde, beim Song Writing Camp, hoffentlich wiedersehen.

Die erste Information ist nun gänzlich neu: Es gibt weitere Acts, die wir noch nicht namentlich kennen und die in den kommenden Tagen ebenfalls ein 90-sekündiges Video produzieren werden. Diese werden dann gemeinsam mit den 15 im Workshop produzierten Clips an die Eurovisions- und die internationale Jury gegeben, die daraus dann die Teilnehmer für „Unser Lied für Tel Aviv“ auswählt. Wie wir von Thomas Schreiber erfahren haben, sollen am Ende sechs bis acht Acts im Finale sein, das im Februar wahrscheinlich in Berlin stattfinden wird.

Lange gedulden müssen wir uns übrigens nicht mehr, denn die Teilnehmer von „Unser Lied für Tel Aviv“ sollen schon spätestens Anfang November feststehen. Und dazwischen soll uns die Zeit ja auch noch mit der geplanten Roadshow verkürzt werden. Die Daten dazu wird der NDR in naher Zukunft bekanntgeben. Stay tuned!