Unser Star für Baku: Spekulationen übers Voting

Seit einigen Tagen läuft auf Pro Sieben ein Trailer für Unser Star für Baku. Darin wird das neue Logo der Sendung vorgestellt und angekündigt, dass ab jetzt alles anders ist und jede Sekunde zählt. Da die Pressekonferenz zur Sendung erst am 9. Januar stattfindet, wird im Netz wild über das Voting in der Sendung diskutiert.

Gestern haben wir hier auf dem Blog noch darüber berichtet, welche Optionen es gibt, um Unser Star für Baku spannender werden zu lassen als Unser Star für Oslo. Dabei haben wir eine Info vernachlässigt: Den Trailer zur Sendung auf Pro Sieben.

Dieser ist seit wenigen Tagen on air. Hier ist zu erkennen: Der Jury gehören neben dem Präsidenten Thomas D. auch Alina Süggeler von Frida Gold und (vermutlich in allen Sendungen) Stefan Raab an.

Noch interessanter ist die Ankündigung der drei: „Ein Voting, das es so noch nie gab… Ab jetzt ist alles anders. Ab jetzt kannst Du die ganze Wahrheit sehen. Ab jetzt zählt jede Sekunde.“

In den Foren im Netz wird nun fleißig spekuliert, was diese Ankündigung bedeuten kann. Auf oljo.de wird etwa angenommen, „dass Votingbalken inklusive Prozentzahlen live (also während der Abstimmungsphasen) eingeblendet werden, ohne aber die dazugehörigen Kandidatennamen anzuzeigen.“ Sollten hingegen die Namen eingeblendet werden, würde das die Spannung mindern. Denkbar hält man dort auch, dass neben dem Televoting auch ein Internetvoting stattfinden könne (was aber die Einkünfte des Senders mindern würde).

Auf aufrechtgehn.de wird vermutet, dass man nicht nur für, sondern wie bei der Gong-Show auch gegen einen Kandidaten abstimmen kann. Wenn das bei aktuell eingeblendeten Zwischenständen erfolgt, könne das gerade bei kontroversen Persönlichkeiten, wie beispielsweise Lena es eine war, zu einnahmesteigernden Kampfabstimmungen führen.

Auch auf ioff.de geht man davon aus, dass während der Sendung der aktuelle Abstimmungsstand dargestellt wird. In dem dortigen Thread gibt der User Lifemusic alias Aloar aber zu bedenken, dass dies das Ziel des Contests verfehlen würde, wenn jeder tausendmal anruft.

Es bleibt also wie bereits gestern dabei: Abwarten und Teetrinken. Wenigstens müssen wir nicht mehr bis zur ersten Sendung warten, sondern werden (hoffentlich) schon bei der Pressekonferenz am 9. Januar aufgeklärt.