Unser Star für Baku – Was bringt das Lena-Double?

„Unser Star für Baku“ steckt in den Startlöchern und während in bekannter Manier mit Superlativen für die Show geworben wird,  sind wir immer noch schockiert, dass die MODE-rationssensation Sabine Heinrich nicht mehr mit dabei ist. Was erwartet uns stattdessen? Ein erster Ausblick auf den Ersatz.

Sandra Rieß
heißt die Gute, die in Sabines unendlich große Fußstapfen treten soll. Vor 25 Jahren in Nürnberg geboren (wir hoffen also auf ein toll-kultiges rrrrrrrrrrrrr…) entwickelt sie schon recht früh ein Interesse an der Welt der Medien. Nach einem Volontariat bei einem Nürnberger Lokalsender, gehört sie seit 2010 zum Moderatorenstamm von On3-Südwild, einer täglichen Sendung des bayerischen Fernsehens für „junge Menschen“.

Dort wurde sie dann wohl von Steffele Raab gesehen und vom Fleck weg für USFB engagiert. So schnell kann es gehen.

Was mag den Meister bewogen haben, das junge, bayerische Ding für die erneute Pro7-ARD-Koop an den Rhein zu holen? Nun, die Antwort liegt auf der Hand. Sandra Rieß ist eine Moderationsvariante unserer USFO- und USFD-Siegerin Lena. Schauen wir uns ein paar Bilder von Sandy R. an, Lenaiger geht es kaum.

Hier ein paar Bildervergleiche:

Mal im kleine Trägerschwarzen…

…mal sitzend mit Mütze…

(Bild rechts: NDR/Pro7/B. Müller)

…mal über die Schulter blickend…

… mal mit blondem Kollegen…

Die Ähnlichkeit ist frappierend und macht fast ein bisschen Angst, wenn man im Interview liest, dass Sandras erste Reaktion auf das Engagement folgendermaßen ausfiel:

„Die Hosen hab ich natürlich ordentlich voll. Aber viel mehr freu ich mich wie ein XXL-Schnitzel ‚Unser Star für Baku‘ moderieren zu dürfen.“ (zitiert nach www.on3.de)

Sich freuen wie ein xxl-Schnitzel. Das hätte die Hannoveranerin auch nicht besser sagen können, oder? Und den kleinen Schuss Fäkalsprache kennen wir doch auch, nicht wahr?

Am vergangenen Freitag trieb es Sandra zunächst einmal ins ARD-Frühstücksfernsehen (kann man hier anschauen). Dort präsentierte sie sich locker, in ihrer verbalen Ausdruckskraft ein deutliches Stück souveräner als Lena, aber ebenfalls mit hübschen kleinen jugendsprachlichen Attitüdchen gesegnet („mir geht jetzt schon die Düse“).  Ihre leicht ungelenke Gestik erinnerte immer wieder mal an die Tanzdarbietungen der anderen, hatte dadurch aber auch bei ihr etwas eigenwillig-Freundliches. Man kann also zufrieden sein: Sandra bringt viele positive Wesensmerkmale der Königin von Oslo mit und kann dadurch bei ihrer Moderationstätigkeit viel Sympathiepunkte bei uns sammeln.

Bleibt aber auch noch irgendwas von Sabine Heinrich? Nun, hier hilft vielleicht ein Blick auf die Garderobe der Nürnbergerin: wir sehen ein sehr grobes, kariertes Holzfällerhemd (Grundfarbe Rot), unauffällige Jeans und recht schwere beigefarbene Stiefel. Alles wirkt sehr bäuerlich und für eine frühmorgendliche Boulevardsendung mit journalistischem Anspruch leicht deplatziert.

Das lässt uns hoffen. Liebe Sandra, sei doch so gut und such dir auch für die USFB-Moderationen ein bisschen extreme Sachen aus. Flanell muss es ja nicht unbedingt sein, aber wir freuen uns gewiss über eine Jeansweste mit Strass oder einen Hosenrock. Wäre das möglich? Dann haben wir Freude und du die Chance, die Nachfolge der großartigen Sabine Heinrich als unsere persönliche Lieblingsfigur im Raabschen Showmarathon anzutreten.