USFÖ-Voting: Andreas Kümmert und Ann Sophie lagen immer vorn

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Dreimal wurde beim gestrigen deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest abgestimmt. Die genauen Prozentzahlen für allen Runden veröffentlicht der NDR aus Rücksicht auf die Künstler nicht, fürs Finale hingegen schon. Außerdem nennt er weitere Tendenzen.

Andreas Kümmert war in der Finalrunde mit seinem Song „Heart of Stone“ der Liebling der deutschen TV-Zuschauer: 78,7% der Stimmen entfielen auf ihn. Ann Sophie wurde von 21,3% der Zuschauer unterstützt.

Konkrete Zahlen für die ersten beiden Abstimmungsrunden gab der NDR auf Anfrage des Prinz ESC-Blogs nicht bekannt. Pressesprecherin Iris Bents erklärte aber, dass Andreas Kümmert in allen Runden erster und Ann Sophie in allen Runden zweite war.

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Für die zweite Runde, bei der die verbliebenen vier Künstler je zwei Songs im Rennen hatten, wurde konkretisiert, dass die Platzierungsordnung auch für die einzelen Songs galt. Logische Folge daraus wäre, dass „Heart of Stone“ in der zweiten Runde der Beitrag mit den meisten Stimmen war, gefolgt von „Black Smoke„. Ob die drittmeisten Stimmen auf einen der anderen Titel von Andreas Kümmert und Ann Sophie entfielen oder auf einen Song von Laing oder Alexa Feser, blieb dabei offen.

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Ciao Barbara, Ciao Hannover, Ciao Wien, Ciao ESC: „Das Sendungsteam hatte in diesem Jahr wie auch in den vergangenen Jahren bei der Vorbereitung auf die Show alle möglichen Szenarien durchgespielt wie z. B. Unfälle, Krankheiten etc. Für den abstrakten und unerwarteten Ausfall eines Kandidaten war vor der Show über das Prinzip des Nachrückens gesprochen worden. Daher gab es eine Entscheidungsgrundlage und -freiheit für Barbara Schöneberger“, heißt es offiziell in der Pressemitteilung des NDR, in der auch die prozentuale Verteilung der Anrufe im Superfinale veröffentlicht sind.

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Barbara: „Ich nehme Andreas Kümmert ab, dass er nicht tiefer in die ESC-Maschine eintauchen möchte und kann. Ich finde, das ist authentisch, wenn man ihn sich anguckt, was er für ein Typ ist. Und dann finde ich es doof, da zu insistieren. Ich wollte ihm das Gefühl geben, er kann da jetzt raus, wenn er es gerne möchte.“